Welches Spleißgerät Kaufen?

  • Hallo zusammen...


    Ich hoffe ich bekomme hier den ein oder anderen Tipp.

    Wir nutzen schon eine ganze weile die Glasfaserstecker der Firma Corning (LC/SC). Die Stecker werden gecrimpt.

    Da es immer mehr Glasfaserthemen bei uns werden möchten wir gerne anfangen die Stecker zu Spleißen.

    Kann mir jemand ein Spleißgerät und Cleaver empfehlen?

    Gespleißt habe ich schon einige male, mir ist das Thema nicht ganz fremd. Doch habe ich gar keine Ahnung welche Hersteller oder unterschiede es gibt.

    Von Vorteil wäre ein Gerät das kompakter gebaut ist, da wir eher viele kleinere Stellen abarbeiten müssen und weniger größere Anzahl an Stecker/Spleißungen an einem Fleck haben.

    Desweiteren habe ich gesehen das es SC und LC Stecker direkt zum Spleißen gibt. Sind diese Herstellerbezogen? Oder können diese Stecker mit allen Spleißgeräten gemacht werden?

  • Desweiteren habe ich gesehen das es SC und LC Stecker direkt zum Spleißen gibt. Sind diese Herstellerbezogen? Oder können diese Stecker mit allen Spleißgeräten gemacht werden?

    Willkommen im Forum!

    Die Frage nach geeigneten Fusionsspleißgeräten kann ich nicht sinnvoll beantworten. Die Spleißarbeiten lassen wir von Dienstleistern erledigen. Es gibt noch etliche andere Bauformen als SC und LC. Im Rechenzentrumsumfeld sind in den Patchfeldern der Crossconnects beispielsweise die E2000 Konnektoren auch gerne genommen.


    Du meinst vermutlich die Pigtails (Stecker mit kurzem, offenem Kabelende)? Da die Fasern bzw. deren Kerndurchmesser genormt sind, spielt es keine Rolle wer Hersteller der Pigtails und des eigentlichen Kabels ist.

  • Etwas Off-Topic, aber darf man Fragen warum direkt auf einen Stecker gespleißt werden soll?


    Stecker direkt aufs Kabel zu spleißen geht zwar, ist aber meiner Meinung nach selbst mit guten Spleißgeräten (z.B. Fujikura) oft echt Glückssache das zufriedenstellend hinzubekommen, man hat ja schließlich nur wenige oder nur einen Versuch (je nach Hersteller/Steckertyp), daher sollte besser einiges an Reserve (Stecker wie auch Kabel) einplanen.


    Im Gegensatz zum spleißen von Patchfeldern, Muffen, APL oder ähnlichen Gehäusen mit gescheiter Ablagemöglichkeit für Faserreserven der Pigtails (z.B. in Form von Kassetten) ist das Spleißen von einzelnen Fasern direkt am Stecker sehr fummelig und vor allem Zeitaufwändig. Im Fehlerfall dauert eine Reparatur u.U. länger. In meinem Job (Glasfasermonteur) ist es inzwischen die absolute Ausnahme.


    In der Regel werden Netze/Kabelstrecken so geplant das die Enden von mehrfaserigen Kabeln immer in fest installierten Gehäusen abgelegt und auf eine Steckverbindung (z.B. LC-Pigtail in LC Buchse-Buchse Kupplung) gespleißt werden. Das hat den Vorteil das man von diesem Gehäuse aus beliebig lange und schnell verfügbare/austauschbare Patchkabel verwenden kann (z.B. wenn mal wieder das dünne Kabel von der Schranktür eingequetscht wird oder es sich an der Tür verhakt und beim nächsten Schranköffnen versehentlich abreißt). Das Gehäuse muss nicht zwangsläufig ein sperriges 19"-Panel oder ein klobiger APL sein, für Schaltschänke z.B. gibt es auch vergleichsweise kompakte Hutschienengehäuse.


    Wenn der Kunde sich gar nicht für Gehäuse begeistern lässt, empfehle ich bei neu zu verlegenden Strecken direkt BreakOut Kabel zu verwenden und entsprechend Reservemeter (6-10m) an beiden Enden als Ring einzuplanen.

  • Du meinst vermutlich die Pigtails (Stecker mit kurzem, offenem Kabelende)? Da die Fasern bzw. deren Kerndurchmesser genormt sind, spielt es keine Rolle wer Hersteller der Pigtails und des eigentlichen Kabels ist.

    Ne es gibt auch Stecker die direkt gespleißt werden können.

    Dies sollte auch nur für den Notfall nötig sein.

    In der Regel werden Netze/Kabelstrecken so geplant das die Enden von mehrfaserigen Kabeln immer in fest installierten Gehäusen abgelegt und auf eine Steckverbindung (z.B. LC-Pigtail in LC Buchse-Buchse Kupplung) gespleißt werden. Das hat den Vorteil das man von diesem Gehäuse aus beliebig lange und schnell verfügbare/austauschbare Patchkabel verwenden kann (z.B. wenn mal wieder das dünne Kabel von der Schranktür eingequetscht wird oder es sich an der Tür verhakt und beim nächsten Schranköffnen versehentlich abreißt). Das Gehäuse muss nicht zwangsläufig ein sperriges 19"-Panel oder ein klobiger APL sein, für Schaltschänke z.B. gibt es auch vergleichsweise kompakte Hutschienengehäuse.

    Und genau das ist vermehrt unser Einsatzgebiet.

    Von einem Zentralen Netzwerkschrank werden einzelne Schaltschränke angeschlossen.

    In den Schaltschränken werden aktuell fast nur noch kleine Patchfelder auf Hutschiene vorgegeben in denen Pigtails gespleißt werden können.

    Zuvor waren kleine Kupplungen für die Hutschienen vorgegeben auf denen wir Stecker Crimpen mussten. (in unserem Fall von Corning)


    Da wie oben geschrieben ab jetzt fast nur noch die kleinen Patchfelder für Hutschiene vorgegeben werden, möchten wir gerne auf Spleißen umsteigen, da es beim Messen der Leitung einiges an Ärger spart.

    Und deswegen wäre es von Vorteil ein kompakteres Spleißgerät zu nehmen. Falls es so etwas gibt.

    Nur habe ich von keine Ahnung welche Hersteller und Geräte es gibt.


    Das Spleißen von direkten Steckern ist nur Nice to Have. Es könnte der Fall auftreten wo wir das benötigen. Und da ist meine Frage ob solche Stcker Hersteller bezogen sind also nur zum passenden SPleißgerät passen.


    Wenn der Kunde sich gar nicht für Gehäuse begeistern lässt, empfehle ich bei neu zu verlegenden Strecken direkt BreakOut Kabel zu verwenden und entsprechend Reservemeter (6-10m) an beiden Enden als Ring einzuplanen.

    Auch das ist Vorgabe. Wir müssen fast alles in Breakout Kabel verlegen.

  • Und da ist meine Frage ob solche Stcker Hersteller bezogen sind also nur zum passenden Spleißgerät passen.

    Da herkömmliche Stecker und Fasern einer Norm entsprechen und wäre der Hersteller von Spleiß-Steckern gut beraten das diese auch mit beliebigen 3-achsigen Spleißgeräten gespleißt werden können. Aber um sicher zu gehen würde ich einfach kurz den Hersteller kontaktieren.

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