Beiträge von sn0

    Mit dem redirect auf www. scheint es noch ein kleines Problemchen zu geben (fehlendes "/" nach der TLD):

    https://glasfaserforum.de/forum/


    Etwas merkwürdig ist auch das wohl eine wildcard für subdomains eingerichtet ist. (Oder ist das etwa beabsichtigt das der Server auf alles antwortet?)

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    irgendwas.glasfaserforum.de

    Da wird wohl der Download über verschiedene große Transitprovider getestet (leider ohne Angabe der Provider).

    ...was dich ja nicht davon abhält mal F12 im Browser zu drücken um zu sehen welche Verbindungen aufgebaut werden und einen traceroute zu starten ;)

    Bei mir waren es diese Hosts: (in der Reihenfolge:)

    custom-t1.speed.cloudflare.com
    custom-t0.speed.cloudflare.com
    custom-t4.speed.cloudflare.com
    custom-t2.speed.cloudflare.com
    custom-t3.speed.cloudflare.com

    Ich kenne mich leider mit diesen kleinen Mini Stromsteckern nicht aus die bei der USV mitgeliefert werden. Kann mir jemand sagen, ob diese zum FiberTwist passen? Sind das Standardstecker?

    Moin,
    ich bin Glasfasermonteur/Inbetriebnehmer für einen ISP und hab die Teile mehrmals wöchentlich in der Hand. Ich habe selbst schon festgestellt das sich die Maße der Buchse am FiberTwist (und somit auch der Stecker am Steckernetzteil) schon mal von einer Charge zur anderen geändert hat. (Bei der Massenproduktion von Elektronikgeräten ist es durchaus üblich das sich über einen langen Zeitraum die Verfügbarkeit einzelner Bauteile verändern, so das eine neue/abgepasste Hardware-revision erforderlich ist.)

    Somit wundert es mich nicht das Genexis hier keine allgemein gültige Angabe macht.

    Am besten ist es daher den Hohlsteckertyp selbst einmal mit dem Messschieber/Schieblehre zu bestimmen. Dieser wird hauptsächlich am Außen- und Innendurchmesser sowie der Polarität unterschieden. Siehe Dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Hohlstecker

    In dem Angebot sind 12 Monate kostenlos GlasfaserInternet per Internetnord enthalten.

    Wie geht es jetzt für uns weiter?

    Die meisten Glasfaser-Kunden möchten doppelte Kosten (Alter + Neuer Anbieter Zeitgleich) vermeiden, daher wird es bei den meisten Glasfaseranbietern möglich sein den neuen Internet/Telefon-Vertrag erst zu einem Stichtag (Vertragsende beim Alt-Anbieter) starten zu lassen.

    Der Stichtag orientiert sich an der Mindestvertragslaufzeit und der Kündigungsfrist des bisherigen Anbieters. Das gute: Seit einigen Jahren darf ein bestehender Vertrag nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit nur noch um je einen Monat verlängert werden. Die früher übliche Verlängerung um 12 oder 24 Monate ist nicht mehr rechtmäßig.
    Es wäre daher finanziell sinnvoll die 12 gratis Monate erst starten zu lassen wenn man den alten Anbieter auch los wird.

    In der Regel nimmt der neue Anbieter einem die Arbeit ab dem Alt-Anbieter zu kündigen. Es ist auch empfehlenswert dies dem neuen Anbieter zu überlassen, da dieser geübt darin ist anderen Anbietern zu kündigen und auch eine evtl. Rufnummernübernahme anzustoßen, so das dann auch alles zum Stichtag passt. Wenn man seinen alten Anbieter selbst kündigt, kann dies den Standard-Prozess beeinflussen und zu Verzögerungen führen. (Zu viele Köche verderben den Brei)

    Aufpassen sollte man allerdings wenn man zuvor bei einem Kabel-TV Anbieter war. Der neue Anbieter darf nämlich nur Internet und Telefonie DIENSTE kündigen. Ein Kabel-TV Anschluss hat aber oft nochmal eine separate Grundgebühr für die Bereitstellung des Anschlusses. Daher muss ein TV-Vertrag separat und vom Kunden selbst gekündigt werden. (Natürlich nur wenn man Kabelfernsehen nicht weiter nutzen möchte).

    Puh, das Urteil ist aber auch mal ein echter Wälzer. 90 DIN-A4 Seiten eng bedruckt. Das wichtigste wurde ja in der Init7 Pressemitteilung wiedergegeben, aber im dort verlinkten Urteil sind sogar noch einige sehr spezifische technische Details zu lesen:

    1. Die Gesuchsgegnerin [Swisscom] wird verpflichtet, der Gesuchstellerin [Init7] auf transparente und nichtdiskriminierende Weise zu einem Preis von CHF 0.00 (pro Mbps P95/monatlich) nach folgenden Zugang zu gewähren:

    • Datenaustausch (Peering) zwischen dem InternetBackbone AS3303 der Gesuchsgegnerin mit dem Internet Backbone AS 13030 der Gesuchstellerin, sowohl für IPv4 wie auch für IPv6.
    • Datenaustausch (Peering) zwischen dem mobilen Netzwerk der Gesuchsgegnerin mit dem Internet Backbone AS13030 der Gesuchstellerin.
    • Anzahl Leitungen: 2 (Genf und Zürich).
    • Geschwindigkeit: Pro Leitung 10 Gigabit pro Sekunde.
    • Ohne jeglichen Ratelimiter.
    • Die Gesuchsgegnerin muss alle Prefixe wie zu anderen Peering Partnern propagieren, insbesondere auch alle More-Specific Prefixe, die für die Privatkundenbasis in Benutzung sind.
    • Überschreitet der ausgetauschte Traffic 50 % der Nennkapazität basierend auf der 95-percentile Messung (Monatsabrechnung), wird die Gesuchsgegnerin verpflichtet, kooperativ mit der Gesuchstellerin zusätzliche Kapazität an den branchenüblichen Interkonnektionspunkten zu erstellen. Die notwendigen Verkabelungskosten werden dabei für jeden zusätzlichen Link abwechslungsweise von der Gesuchstellerin und der Gesuchsgegnerin getragen.

    2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von CHF 170'340.00 werden der Gesuchsgegnerin zur Bezahlungauferlegt.

    3. Diese Verfügung wird den Parteien schriftlich gegen Rückschein eröffnet.

    https://www.init7.net/de/vf-2024-12-19-001-entscheid-comcom-verf-init7-swisscom-interconnect-pering.pdf

    Ist denn die Faser überhaupt kompatibel?

    Wir haben hier bisher nur über Singlemode (OS2) gesprochen, welcher quasi der Standard in Internet-Glasfasernetzen weltweit ist.
    Welcher Fasertyp in einem Patchkabel steckt, erkennt man an der Mantelfarbe des Patchkabels.

    Gelb = Singlemode (Neuerdings auch Weiß = Singlemode mit halogenfreien Mantel)
    Die Stecker-/Kupplungsfarben grün und blau weisen ebenfalls darauf hin das Singlemode angewendet wird, da für Multimode (OM2, OM3, OM4, OM5) andere Farben festgelegt sind.

    ... und dann einfach das Kabel im Haus verlegt. Da komme ich jetzt nicht mehr so einfach ran.

    Genau aus diesem und weiteren Gründen hat man vor ~20 Jahren mal eine VDE-Norm erstellt in der festgelegt wurde das Telekommunikationsleitungen in Gebäuden austauschbar verlegt werden müssen (z.B. im Elektriker-Leerrohr).
    Stell dir einfach vor du hättest das Kabel versehentlich angebohrt oder sonst irgendwie beschädigt. ;)

    Mit welchen Zwischenstücken kann ich bitte auf die richtigen Stecker umbauen?

    Wenn du das Kabel tatsächlich nicht tauschen kannst, kannst du dir mit einem weiteren Kabel und einer Kupplung einen Workaround bauen:

    Einfach ein kurzes passendes Patchkabel mit den den jeweils richtigen Steckerenden bestellen. Also ein Patchkabel bei dem das eine Ende einen blauen (UPC) Stecker hat, und das andere ende einen grünen (APC) Stecker.

    Dazu halt noch die passende LC-LC bzw. SC-SC Kupplung (Bei den Kupplungen ist die Farbe in deinem Fall egal. Die Profis unterscheiden damit aber welcher Faser-/Steckertyp sich hinter einer von außen nicht einsehbaren Kupplung verbirgt.)

    Ja, die einzelnen Stecker kann man recht simpel mit etwas Gewalt (Elektronik-Seitenschneider) voneinander trennen.

    Beim SC-Duplex einfach den schwarzen Teil entfernen.

    Auf der LC-Seite ist es eigentlich das gleiche: Den blauen Steg in der Mitte entfernen indem du den an der Seite freilegst.


    Bist du dir eigentlich sicher das du einen UPC-Stecker (Blau) brauchst? Netzseitig ist APC (grün) ehr gängig. Im Zweifel den Spruch beachten: "Grün auf Blau macht keine Sau."

    Bitte auch die Staubschutzkappen (weiß) unbedingt bis kurz vor dem einstecken aufgesteckt lassen, die sind nicht zur Zierde da drauf. Freigelegte Stecker-Ferrulen sind sehr sehr Schmutz empfindlich. Eine Reinigung ist für den Laien nur schwer möglich. Eine verunreinige Ferrule kann auch die Ferrule der Gegenseite verschmutzen und somit zu Signalverlust führen.

    Dauerhaft grün blinkende LED am FiberTwist bekommt man in der Regel nur mit Hilfe des Support weg.
    Wie frank_m bereits schrieb kann es sein das dein FiberTwist noch keinem Vertrag zugeordnet ist (Provisionierung).

    Es könnte sein das du am Telefon aufgefordert wirst die GPON-Seriennummer des FiberTwists (beginnt mit GNXS....) durchzugeben.


    Vonovia verkauft Internetanschlüsse?

    Ja. 

    Bei uns hat die Telekom ausgebaut.

    So wie es meine Vorposter beschrieben haben kenne ich es von der Telekom auch.
    Wichtig ist aber das es keine EU- oder Deutschlandweit verpflichtende Norm oder ähnliches dafür gibt. Jeder Netzbetreiber der auf eigene Kosten ein Netz baut, kann für sich selbst entscheiden mit wie viel bzw. wie wenig Fasern er sein Netz realisiert.

    Anders sieht es dagegen aus wenn der Glasfaserausbau vom Bund oder Land gefördert wird. Dann ist es üblich das eine Mindestanzahl an Fasern pro Wohneinheit und Gebäude vom Fördermittelgeber vorgegeben werden.

    Bei uns auf dem Land haben die Stadtwerke gefördert ausgebaut und dort war die Vorgabe dann das 2 Fasern pro Wohneinheit + 2 Fasern für das Gebäude vorhanden sein müssen. Bei einem 4 Parteien Haus ergab das dann dementsprechend 10 Fasern - auch wenn tatsächlich nur 4 aktiv genutzt werden.
    Koppler/Splitter innerhalb von Gebäuden waren kein Thema, da es bei uns auf dem Land nur sehr sehr wenige Häuser mit mehr als 5 Wohneinheiten gibt.

    Ich kann ja mal kurz erklären wie ich solch ein Pegelmessgerät bei mir im GPON-Netz einsetze.

    Voraussetzung für eine "schnelle" einseitige Messung ist, das ich weiß wie mein Netz aufgebaut ist.
    So haben wir z.B. in der ganzen Stadt identische Hardware in den MFGs und NVts und Häusern.

    Sprich der "Messaufbau" ist immer der gleiche: Lichtquelle ist ein GPON-SFP+ Modul --> der speist einen 1:32-Splitter --> und dieser speist die Kundenanschlüsse mit den immer gleichen ONTs (Genexis Fibertwist).
    Dazwischen natürlich mal weniger und mal mehr Kilometer Glasfaser sowie Dämpfungen durch Spleiße in Muffen, NVts und Hausanschlüssen.

    Aus dem Datenblatt des GPON-Fibertwist geht hervor das dieser mit einem Empfangspegel (RX) zwischen -8 und -28 dBm zurecht kommt. Ergo muss mein Pegelmessgerät wenn ich es beim Kunden-APL anstecke mindestens einen Pegel in diesem Bereich anzeigen. Wobei -28 dBm schon echt miserabel sind und in meinem Fall definitiv ein Grund ist das mit einem OTDR weiter zu untersuchen.

    Für mich gilt also die Daumenregel das Werte von -8 dBm bis -17dBm als akzeptabel gelten. Rund um die -20dBm akzeptiere ich wenn die Strecke sehr lang ist, und unruhig werde ich ab -22dBm.

    Wie gesagt ist das nur eine Bewertung der Lichtleistung nur einer Richtung im GPON Netz (Downstream-Wellenlänge). Setzt man das Pegelmessgerät in anderen Szenarien ein (Unternehmensnetzwerke, Multimode/Singlemode Direktverbindungen) muss man zumindest einmal Aufwändiger mit Referenzmessung etc. Messen.

    Mein Nachbar dachte er könnte es gebrauchen und hat es einfach gekauft, und jetzt sind wir beide neugierig und wollen wissen, wofür und wie man das Gerät verwenden kann.

    Schön. :) Das ist doch schnell beantwortet: Man kann damit einen Signalpegel messen und nebenbei auch Schadstellen (knick, starke Biegung) einer Glasfaser durch den Lichtaustritt des Rotlichtlasers an der Schadstelle lokalisieren . :P

    Um das Gerät aber in der Praxis verwenden/ablesen zu können muss man aber mindestens die Grundkenntnisse der optischen/elektrischen Signalübertragung verstanden haben. Dies ist für Laien recht kompliziert - selbst viele Elektriker haben oft nur kurz in der Schule damit zu tun gehabt.

    Nicht ohne Grund gibt es mittlerweile viele Privatunternehmen und Schulungszentren die mehrtägige Fortbildungskurse im Bereich Glasfaser/LWL anbieten. Oft wird ein ganzer Tag nur für die Messtechnik eingeplant, und dabei werden schon andere Grundkenntnisse (meist aus den 2-3 Schulungstagen davor) vorausgesetzt.

    Einfacher Test: Wer z.B. dBm nicht von dB unterscheiden kann ist schon mal nicht qualifiziert eine Aussage zum Messergebnis treffen zu können ;)

    Aber gut, wir wollen ja etwas lernen. Ich habe mal kurz gegoogelt. Hier ist ein PDF in dem das halbwegs kompakt (mit etwas Vorwort) beschrieben ist: https://www.lwlportal.de/bibliothek/bib…ngsmessung.html

    Üblicherweise sind es ja nur 1 bis 2 Geräte. Den Sinn würde ich Erstmal nur bei Gerät Nr. 3 hinterfragen. Da die Kosten der Bereitstellung ja in der Regel beim Provider liegen, wird der sich wohl was dabei gedacht haben und wohl kaum Scharf darauf sein 3 Geräte als potenzielle Fehlerquelle zu haben.

    Womit wir schon beim Thema wären: Qualitätsüberwachung (schnellstmögliche Entstörung innerhalb der Vertraglichen Reaktionszeiten) und Zuständigkeiten entlang der Strecke, da ja quasi ein Reseller/Subunternehmer den Anschluss anbietet/betreibt.

    Du sagst der Anschluss wird technisch über die Telekom bereitgestellt. Dieser als Betreiber/Beleuchter der Faser stellt also schon mal das erste Gerät dahin um einen gemanagten Netzabschlusspunkt bereitstellen und die Funktion der physischen Leitung messen zu können. (Quasi wie ein Pastik-ONT nur halt für den professionellen Einsatz mit hochwertigen Komponenten um die Ausfallsicherheit zu erhöhen).

    Das zweite Gerät RAD ETX-203A dient üblicherweise als Router/WAN-Schnittstelle und ermöglicht z.B. Bandbreitensteuerung wenn mehrere Dienste/Kunden über den gleichen Anschluss versorgt werden (IP/MPLS) oder nur ein kleiner Tarif gebucht wurde. Das umschalten auf eine Backup-DSL Leitung müsste das Teil ebenfalls hinbekommen.

    Wozu man dann noch so ne potentielle Cisco Sicherheitslücke dahinter Stöpselt deren Hardware schneller End-of-Life ist als man NSA sagen kann erschließt sich mir auch nicht so ganz. Vermutlich für irgendwas ganz banales, vllt. um das VLAN-Tag auf dem Weg nochmal zu ändern oder so. ;)


    (Meine Aussagen bitte nicht auf die Goldwaage legen, bin da nur am Rande im Thema.)

    Ja klar! Sag einfach welchen Anbieter du drin haben möchtest und wir fügen ihn hinzu.

    Bei mir in der Gegend sind folgende Anbieter aktiv:

    Muenet - muenet-glasfaser.de

    epcan - epcan.de

    telkodata - telkodata.de

    BEWspeed - bewspeed.de
    Rhespeed - stadtwerke-rhede.de

    Evtl. wäre es sinnvoll die Mitgliederlisten von Breko, BUGLAS, VATM, ANGA & co. durchzuackern um eine möglichst vollständige Liste zu erhalten.

    Interessant wäre evtl. auch noch welche AS nummer die Anbieter haben. Nicht selten hat man ja WhiteLabel Anbieter die unter mehreren Marken auftreten aber technisch eigentlich identisch sind.

    Das ist wirklich arm. Offenbar sind die Produkte besser als die Supporter. Dieser hatte offenbar keine Lust, sich einmal mit einem mglw. etwas kniffligerem Problem auseinander zu setzen.

    Ob dieser Vorwurf bei einer KOSTENLOSEN Support-Anfrage gerechtfertigt ist frage ich mich viel mehr.

    Was du verlangst ist etwas was z.B. bei Herstellern hochpreisiger Geräte im Geschäftskunden-Segment kostenpflichtig abgerechnet wird. Teilweise zahlt man da sogar monatliche Gebühren um minuten-Kontingente für Enterprise-Support überhaupt nur in Anspruch nehmen zu dürfen.

    Daher finde ich es eigentlich schon ganz ordentlich von AVM das sich dort überhaupt jemand in deiner Landessprache einigermaßen ausführlich mit deinem nicht alltäglichen Vorhaben auseinander gesetzt hat.

    Kannst ja mal bei Netgear, ASUS, D-Link, TP-Link und Konsorten versuchen ob du dort eine bessere Antwort zum gleichen Preis bekommst ;)

    Man muss bei Support-Hotlines immer bedenken: Man ist da nur ein Ticket das geschlossen werden will, und das idealerweise mit so wenig Aufwand wie nötig, denn es warten schließlich noch 100 weitere Anfragen die beantwortet werden wollen. Und Zeit ist am Ende Geld. Wenn ein einzelner Kunde mit der Textbaustein-Antwort auf seine Spezial-Anfrage unzufrieden ist, könnte ich es mir durchaus vorstellen das es dem Hersteller gelinde gesagt egal ist.

    Support-Personal will bezahlt werden. Wird es mit Zeitintensiven Anfragen überlastet, muss man schlussendlich mehr davon haben. Wie sich das auf den Verkaufspreis der zukünftigen Boxen auswirken würde kann man sich vorstellen.

    Funktioniert die Box überhaupt noch? DG stellt doch um auf Waipu TV.

    Durch meine gelegentliche Arbeit für einen Netzbetreiber der ebenfalls BrightBlue aka DGTV einsetzt habe ich etwas Einblick in die Sache. Mein Stand ist das zwar die alten Sagemcom SetTopBoxen nicht weiter vertrieben werden, aber das System an sich anscheinend als WhiteLabel Lösung weiter läuft. Zukünftig aber wohl mit Android-SetTopBoxen/HDMI-Sticks auf denen dann eine (gebrandete) BrightBlue-App läuft.

    Ob die DG das auch ihren eigenen Kunden anbietet weiß ich nicht. Aber vermutlich nicht, man hat wohl nicht umsonst groß die Umstellung auf Waipu angekündigt.

    Ja, andere Geräte laufen seit langem. der Vertrag sollte das hergeben.

    Das ist schon mal gut. Besser aber nochmal kontrollieren wie viele Geräte der Vertrag vorsieht.

    Wenn man bereits aktivierte Geräte hat, kann man im Einstellungsmenü der Box seine übrigen angemeldeten Geräte verwalten. (also Geräte umbenennen, Geräte aus dem Konto löschen)

    Wird die neue Box denn dort korrekt angezeigt? Evtl. nochmal löschen und neu Anmelden?

    Auf https://watch.brightblue.tv/ kann man ggf. auch noch einen Browser anmelden. Aber das hab ich selber noch nicht getestet.

    Da frage ich mich was ein LWL-Schutzrohr von einem Anbieter gelegt, den ich nicht beauftragt habe und der kein LWL anbieten auf meinem Grundstück zu suchen hat?

    Es ist üblich das bei Stadtwerken die auch Internet anbieten grundsätzlich bei allen Neubauten im Stadtgebiet auch Speedpipes vom Gebäude bis zum Gehweg mitverlegt werden.

    Auch ich habe vor 5 Jahren einen Neubau errichtet in einer Straße wo weit und breit keine Glasfaserinfrastruktur in der Nähe ist, dennoch habe ich vom Versorger eine Speedpipe (die Telekom nennt es SpeedNetRohr) in den Hausanschlussraum gelegt bekommen.

    Und dass du es jetzt abkaufen soll?

    Ähm, man KANN das abkaufen, man muss es nicht.
    Es steht jedem anderen Netzbetreiber frei sein eigenes Rohr daneben zu legen, was sowieso besser ist, da wie oben schon erwähnt, es Speedpipes mit verschiedenen Innenduchmessern gibt.

    Verjüngt sich das Rohr auf den letzten Metern (vom DP/NVt zum HÜP) kann das Glasfaserkabel beim Einblasvorgang am Reduzier-Verbinder hängen bleiben oder es passt ggf. gar nicht erst durch das zu kleine Rohr. Solche unnötigen Probleme will der Netzerrichter unbedingt vermeiden.

    Maximal 30 Min Mehraufwand plus Materialkosten. Ich kenne nicht genau den Preis von LWL-Leerrohr, aber 1000 € finde ist schon als Wucher.

    Genau das ist der Springende Punkt warum das so teuer ist. Denn, was ist denn wenn der Netzbetreiber der das Rohr damals mitverlegt hat, die Immobilie Zukünftig doch an sein eigenes Netz anschließen möchte? Richtig, da ja das Rohr verkauft wurde, hat er wieder die kompletten Tiefbaukosten an der Backe. Und genau diese Kosten sind in den 1000€ enthalten. Die Materialkosten der Speedpipe selber sind Pfenningskram.


    Tipp an alle Mitlesenden Häuslebauer:

    Legt vorausschauend mindestens ein leeres KG-Rohr von der Hauswand bis zur Grundstücksgrenze/Gehweg und lasst die vom Architekten auch einzeichnen damit man die wiederfindet. Dann ist man relativ Safe was zukünftige Netzanbindungen-/Sanierungen angeht.

    Leider ist es genau so wie Sakuwa schreibt. Selbst wenn man einen mit Fördergeldern erstellten Anschluss hat und somit rein rechtlich nach X Jahren Vertragslaufzeit einen anderen Provider Beauftragen darf, so ist es derzeit mit nichten garantiert das es überhaupt einen alternativen Provider gibt der sich für dich oder eine Handvoll Nachbarn interessiert.

    Man muss sich mal vor Augen führen wie viel Kleinkram wir in Deutschland mittlerweile haben:

    brekoverband.de/mitglieder

    buglas.de/der-verband/mitglieder

    (Nicht alle der Mitglieder in den Listen sind Netzbetreiber, aber es gibt daneben auch noch Provider die nicht Mitglied eines Verbandes sind, ich nehme mal an das gleicht sich dann aus.)

    Da ist es nur verständlich das andere Anbieter sich nicht mit Hunderten anderen Anbietern einzelne Verträge über Bitstream/Peering/Netzentgelte/Entstörung etc. aushandeln wollen nur um am ende eine Hand voll Kunden "mehr" zu haben.

    Meiner Meinung nach muss hier von Seiten der Politik nachgebessert werden, denn offenbar funktioniert "Das Regelt der Markt" hier nicht. Also zumindest nicht im Sinne der Verbrauchers sondern ehr im Sinne hunderter lokaler Quasi-monopolisten.

    Ist dies nur eine Empfehlung oder kann man das Rohr dann nicht verwenden?

    Kommt wie immer drauf an.

    Empfohlen wird ein geriffeltes Rohr deswegen nicht weil mindestens ein Stecker des Glasfaser-Patchkabels mit durch das Rohr muss.

    Wenn man sich jetzt mal so einen typischen LC oder SC Stecker ansieht, stellt man fest das die ganz schön eckig sind. Dinge mit Ecken und Kanten bleiben bei geriffeltem Rohr in den Rohrbiegungen gerne mal hängen da sie sich verkanten.

    Also unmöglich ist es nicht, aber insbesondere zu viele und zu starke Bögen sollten unbedingt vermieden werden wenn man nur Riffelrohr zur Hand hat.

    Und wer jetzt denkt "Dann ziehe ich das LWL-Patchkabel halt vor dem befestigen des Riffelrohrs ein.", der sollte bedenken das das Kabel jederzeit austauschbar sein sollte.

    @alfalfa: Na, da warste ne Minute schneller. :) Aber so hat @Sven immerhin direkt zwei nahezu gleiche Rückmeldungen.