Beiträge von sn0

    Interessieren würde mich auch ob ihr meine IP (2a00:6020:b22d:7800:12d7:b0ff:fe5f:fea3) aus dem Netz der DG pingen könnt.

    Ich habe jetzt mal von meinem Telekom Anschluss auf dieser IP einen Dauerping laufen lassen und kann bestätigen das nur etwa geschätzt alle sechs bis zwölf Minuten mal kurz für ca. 2-3Sek. eine Antwort zurück kommt. 99,2% PacketLoss.


    Ob das evtl. mit PrivacyExtentions zusammenhängt? Also das man halt rein durch Zufall für diese paar Sekunden eine Antwort von dieser einen IPv6-Adresse bekommt?

    Nun, wenn das Internet soweit i.O. ist und die Patchkabel und Netzwerkkarte auch, dann bleibt ja eigentlich nur noch die neue Cat6a Leitung die dann evtl. doch nicht ganz ok ist.


    Mit einem billig "Cat6 Cable Tester" (<8€) kann man zumindest für den Heimgebrauch grob testen ob die Leitung elektrisch in Ordnung ist, sprich, das keine Adern vertauscht wurden, eine Ader keinen richtigen Kontakt oder mit dem Schirm Kontakt hat.

    So ein Fehler kann durchaus auch erst beim Einbau der Datendose/Buchse in die Wand bzw. Gehäuse auftreten. Evtl. hat jemand in deinem Kollegen/Bekanntenkreis sowas zur Hand.


    https://geizhals.de/wentronic-…ester-68856-a1844863.html

    Bei diesem hier müssen die einzelnen LEDs Nacheinander von 1 bis 8 gefolgt vom G (Schirm) aufleuchten.

    Ist das nicht der Fall, z.B. Aussetzer, falsche Reihenfolge oder zeitgleiches aufleuchten, dann ist was an den Buchsen falsch bzw. das Kabel beschädigt.

    Also es spricht nicht nur nichts dagegen sondern ehr alles dafür das Glasfaser/Netzwerkequipment bei einem Einfamilienhaus zentral in einem Raum (Keller/Hausanschlussraum) zu belassen und von dort aus via CAT6a oder höherwertig sternförmig weiter in die einzelnen Räume zu gehen.


    CAT6a oder höherwertige Leitungen bestehen zwar aus Kupfer, können die heute angebonen und auch zukünftige Glasfasergeschwindigkeiten bis zum Endgerät problemlos durchleiten. Vorteile: Geringe Kosten, etablierter Standard, Verlegung/Kabelkonfektionierung mit mäßigen elektrotechnischen Kenntnissen leicht selbst zu realisieren, große Vielfalt an Endgeräten, keine Medienkonverter notwendig, PoE einfach zu realisieren.


    Hier noch eine Tabelle die Zeigt welche Geschwindigkeiten über CAT Kabel machbar sind: (328feet = 100m)

    [Blockierte Grafik: https://3.bp.blogspot.com/-m07m6bxTomI/V7vNTzH1lfI/AAAAAAAAAcQ/Uh0M0dem1AMFl6U44n9SVXpVgSSuvG2owCEw/s1600/Category-Cable-Comparison-Chart-web.jpg]

    Wenn also bei FTTB ein gemeinsamer Lichtleiter dort hineingelegt würde, wäre es von der Leistung her äquivalent zu FTTH, würde man dann individuell mit Glasfaser verlängern?

    Bei vielen Netzbetreibern ist es üblich ist es das eine mehrfaserige Glasfaserleitung pro Gebäude oder Hausnummer vorgesehen ist und in einem Hausanschlussraum oder Kellerraum in einem Übergabekasten an der Wand (APL) endet.

    In dem Kasten befinden sich Glasfaser-Steckverbindungen an die ein Techniker wahlweise direkt ein Glasfasermodem/Medienkonverter oder z.B. abgehende Glasfaserkabel (zu den einzelnen Wohnungen) einstecken bzw. spleißen kann.

    Es gibt auch Provider die eine Glasfaser-Anschlussdose (Gf-TA) bis in die jeweilige Wohnung legen.


    Ob man jetzt die Leitung direkt mit Glasfaser bis in die Wohnung verlängert, oder ob man per CAT7a-Leitung (Kupfer) die letzten Meter überbrückt, hat bei den heute Verfügbaren Bandreiten keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit. Denn auch CAT7a kann auf 100m Leitungslänge noch 10Gbps übertragen. (Bei 50m sogar 40GBps)

    Was könnte so eine Verlängerung dann kosten bzw. wo könnte ich mich darüber schlau machen?

    Die Kosten variieren in der Regel nach Aufwand der betrieben werden muss um die Leitungen in die einzelnen Wohnungen zu legen. Ist z.B. vom Hausanschlussraum schon Infrastruktur bis in die Wohnungen vorhanden (z.B. Leerrohre, CAT7-, Coax-Kabel, etc.) kann das die Kosten senken.

    Es gibt auch Betreiber die diese Kosten als Pauschale mit einkalkulieren. Konkretes wird dir nur der Provider sagen können.


    Mal angenoommen der Netzbetreiber bietet nur FTTB (bis in Keller/HA-Raum) an, oder aber FTTH ist mit zu hohen Kosten verbunden. so das die einzelnen Wohnungseigentümer die Verlegung der Leitungen zu den Wohungen selbst bezahlen müssten. Dann würde ich einen Elektriker beauftragen der Leerrohre/Kabelkanäle mit passenden Glasfaserpachkabeln oder alternativ CAT7a-Leitungen verlegt.


    Abstand nehmen sollte man von Krücken wie dLAN/Powerline (LAN über Steckdose) und WLAN, da diese übertragungsarten nicht frei von Störeinflüssen sind und so die Geschwindigkeit stark beeinflussen.

    Auf dem DG Youtube Kanal gibt es seit Vorgestern auch ein Video dazu:


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    https://youtu.be/uPI5NqHjQW8

    Die üblichen Dinge wie, FRITZ!Box durchstarten, [...] haben wir mehrmals, ohne Ergebnis durchgeführt.

    Eine Idee wäre noch die Einstellungen der FritzBox zu Sichern (Backup erstellen unter: System->Sicherung) und die Box anschließend nochmal komplett auf Werkseinstellungen zurückzusetzen und testweise manuell neu einzurichten um Konfigurationsfehler zu 100% auszuschließen, auch wenn es eigentlich unwahrscheinlich ist das es daran liegt.

    hmm, das sieht nach einem ziemlich Kniffeligen Problem aus bei man (ich bin kein VPN Experte) nicht auf die schnelle sagen kann ob es am Notebook, Router, Internetanschluss oder am Firmennetzwerk liegt.


    Da es ja mit dem identischem Gerät an anderen Internetzugängen funktioniert, würde ich zuerst die Internetverbindung im Heimnetz auf Funktion prüfen. Das heißt: Speedtest durchführen, am besten via LAN und nochmal via WLAN. Am besten wenn alle anderen Geräte im Heimnetzwerk getrennt/ausgeschaltet sind. Züsätzlich kann man dannn auch noch in der FritzBox selbst einen Diagnose Starten.


    Wenn hier Unregelmäßigkeiten (z.B. Download ok, ab upload aber unerwartet niedrig), könnte das ein Hinweis auf z.B. beschädigtes LAN-Kabel oder gebrückte Ports an einem Switch sein.


    Wenn soweit nichts Auffällig ist und die IT-Abteilung der Firma in der Lage ist sich per Fernwartung auf den Rechner zu verbinden, sollen die bitte per Wireshark o.ä. überprüfen wo genau es hakt.

    Liege ich dann richtig - mein DG-Anschluss ist IPv6 Nativ und nutzt CGNAT für IPv4?

    Korrekt.

    Primär nutze ich jedoch Wireguard, bis dato vom Handy (was aktuell nur IPv4 hat)

    Überprüfe mal ob das noch so ist. Vor kurzem hat auch der letzte der drei Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland IPv6 für seine Kunden ermöglicht, so das zumindest das Problem der Nichterreichbarkeit von IPv6-Adressen aus deutschen Mobilfunknetzen eigentlich vom Tisch sein sollte. (Problemtisch bleibt es wohl noch einige Jahre bei den vielen öffentlichen WLAN-Hotspots in Bus/Bahn/Flugzeug/Café/Campingplatz etc.)

    Was kostet eine feste IPv4 Adresse bei DG, lohnt es da zu fragen?

    Offiziell gibt es IPv4-Adressen nur für Geschäftskunden. (Inexio Business-Tarif mit "Preis auf Anfrage")
    Bastellösungen für Privatkunden findet man hier im Forum.

    VPN nutzt doch heute jeder oder?!?!

    Also "Jeder" definitiv nicht. Wenn man sich mal den durchschnittlichen Internet-Privatkunden ansieht ist da von Single- und Familienhaushalt über Seniorenwohnungen und kleinen Ladengeschäften alles dabei. Das die ALLE von außen auf ein Gerät im Heimnetzwerk zugreifen wollen, dazu noch via VPN, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen ;) Die meisten werden sich wohl weiterhin mit einer (IPv6) Portfreigabe begnügen, auch wenn die Verbindung via VPN natürlich deutlich sicherer ist.

    Verbunden habe ich das Modem mit folgenden Repeater: TP-Link TL-PA7019P KIT AV1000. Ist sonst nichts angeschlossen,

    nur der Repeater zum PC.

    Schön das du den Flaschenhals schon selbst gefunden hast :))


    Powerline-Adapter sind eine Produktkategorie für sich. Da wird von nahezu allen Herstellern das blaue vom Himmel versprochen.


    Im Fall von TP-Link findet man dann im Kleingedruckten immerhin noch grobe Hinweise zur tatsächlichen erwartbaren Leistung:
    (Spoiler: Alles, aber nicht das was groß auf der Packung steht.)


    *3) Maximale Powerline-Signalraten sind die aus den HomeplugAV/AV2-Spezifikationen abgeleiteten physikalischen Raten. Der tatsächliche Powerline-Datendurchsatz und die Powerline-Reichweite werden nicht garantiert und können je nach Netzwerkbedingungen und Umgebungsfaktoren, einschließlich elektrischer Interferenz, Verkehrsaufkommen und Netzwerk-Overhead, AFCI-Schutzschalter und Powerline, die sich in einem separaten Stromkreis befinden, variieren.


    Um es kurz zu machen: Verlege ein CAT7a-Kabel um die gebuchte Bandbreite stabil und frei von Störeinstrahlungen komplett ausnutzen können.

    Ist es überhaupt sinnvoll im innenbereich?

    Eines Vorweg: Erfahrung mit speziellen "Panzer-Patchkabeln" habe ich nicht. Aber diese eine Frage macht mich stutzig.


    Die Eigenschaften des "Panzerkabels" erfüllen ja relativ spezielle Anforderungen für ein Patchkabel. Da muss man sich Fragen ob man die denn Braucht oder ob man sich nicht einfach ein paar günstigere Varianten auf Vorrat bestellt und dann eben im Fall der Fälle halt das Kabel tauscht. (Je nach dem wie Ausfallsicher man sein Netz plant, hat man ja auch eine zweite Anbindung für den Fall das mal ein Leitungsweg durch Kabelbeschädigung/Feuer/Stromausfall etc. ausfällt.)


    Also frage mich was man sich außer höheren Kosten, Tritt- und Knickfestigkeit davon verspricht. Ist das in Netzwerkschränken und Serverräumen die nicht täglich angefasst werden wirklich so ein häufiges Problem?



    Sollte allerdings die Idee dahinter sein ein solches Patchkabel durch Wanddurchbrüche, Kabelrinnen, Kabelkanäle etc. zu verlegen um sich Kosten für Kabel, LWL-Panel und Spleißarbeiten zu sparen, kann ich nur sagen: Funktioniert durchaus, ist aber schon ganz klar die Variante "Quick and Dirty". (Um nicht "Pfusch" zu sagen). Wenn, dann bitte mit zusätzlichem Schutzrohr.

    Und da ist meine Frage ob solche Stcker Hersteller bezogen sind also nur zum passenden Spleißgerät passen.

    Da herkömmliche Stecker und Fasern einer Norm entsprechen und wäre der Hersteller von Spleiß-Steckern gut beraten das diese auch mit beliebigen 3-achsigen Spleißgeräten gespleißt werden können. Aber um sicher zu gehen würde ich einfach kurz den Hersteller kontaktieren.

    Etwas Off-Topic, aber darf man Fragen warum direkt auf einen Stecker gespleißt werden soll?


    Stecker direkt aufs Kabel zu spleißen geht zwar, ist aber meiner Meinung nach selbst mit guten Spleißgeräten (z.B. Fujikura) oft echt Glückssache das zufriedenstellend hinzubekommen, man hat ja schließlich nur wenige oder nur einen Versuch (je nach Hersteller/Steckertyp), daher sollte besser einiges an Reserve (Stecker wie auch Kabel) einplanen.


    Im Gegensatz zum spleißen von Patchfeldern, Muffen, APL oder ähnlichen Gehäusen mit gescheiter Ablagemöglichkeit für Faserreserven der Pigtails (z.B. in Form von Kassetten) ist das Spleißen von einzelnen Fasern direkt am Stecker sehr fummelig und vor allem Zeitaufwändig. Im Fehlerfall dauert eine Reparatur u.U. länger. In meinem Job (Glasfasermonteur) ist es inzwischen die absolute Ausnahme.


    In der Regel werden Netze/Kabelstrecken so geplant das die Enden von mehrfaserigen Kabeln immer in fest installierten Gehäusen abgelegt und auf eine Steckverbindung (z.B. LC-Pigtail in LC Buchse-Buchse Kupplung) gespleißt werden. Das hat den Vorteil das man von diesem Gehäuse aus beliebig lange und schnell verfügbare/austauschbare Patchkabel verwenden kann (z.B. wenn mal wieder das dünne Kabel von der Schranktür eingequetscht wird oder es sich an der Tür verhakt und beim nächsten Schranköffnen versehentlich abreißt). Das Gehäuse muss nicht zwangsläufig ein sperriges 19"-Panel oder ein klobiger APL sein, für Schaltschänke z.B. gibt es auch vergleichsweise kompakte Hutschienengehäuse.


    Wenn der Kunde sich gar nicht für Gehäuse begeistern lässt, empfehle ich bei neu zu verlegenden Strecken direkt BreakOut Kabel zu verwenden und entsprechend Reservemeter (6-10m) an beiden Enden als Ring einzuplanen.

    Dann muss ich mir nicht die doofen Nachrichten des Supports geben und kann ggf. wieder deren Box anschließen, wenn der Anschluss Probleme macht. (Zwecks Messung durch den Support)

    Der Haken an der Sache ist ja das die DG ja ihre aktive Hardware (ONT) wieder rückbaut bzw. bei dir dann evtl. erst gar nicht erst montiert. Du hast also in beiden Fällen nicht die Möglichkeit mal eben auf das vom Netzbetreiber vorgesehene ONT zurück zu stöpseln. (Bei der Telekom soll das angeblich gehen, ist aber ein anderes Thema.)


    An deiner Stelle würde ich es davon abhängig machen wie dringend du auf den neuen Glasfaseranschluss angewiesen bist. Möchtest du es dir leisten den Vertrag beim bisherigen Provider als Backup weiter laufen zu lassen oder nicht, also für den Fall das wirklich gar nichts via Glas geht.

    Daher bin ich auf einen Receiver angewiesen, der diese Apps bietet. Ein FireTV-Stick wurde mir auch schon angeraten, aber ich möchte eine Fernbedienung für alles.

    hmm, also wenn das Thema Fernbedienung das einzige Totschlagargument ist, wie wäre es dann mit einer einmalig einzurichtenden lernfähigen Fernbedienung so das du gänzlich unabhängig von Internet-/TV-Anbieter/Tarif/SetTopBox bist? Hätte auch den Vorteil das auch evtl. zukünfiges Equipment (z.B. Soundbar, Spielekonsole, Smarte Lampen etc.) sich vereinen ließen.


    Sich alleine wegen der Fernbedienungssitaution gegen einen LWL-Anschluss zu entscheiden wirkt übrigens auch etwas kurios. Das ist so als würde man in der DDR lieber weiter zu Fuß gehen nur weil der Trabbi nicht in der gewünschten Farbe erhältlich ist :))


    Zitat von Tiboron

    Da ich in meinem Haus zur Miete wohne, wünscht sich mein Vermieter, dass ich einen DG-Vertag abschließe.

    Ich kann es durchaus nachvollziehen das du evtl. mit deinem bisherigen Anschluss zufrieden bist und du somit einen Anbeiterwechsel nicht für zwingend erforderlich hältst und du das nur deinem Vermieter zuliebe machen würdest. DAS allerdings ist meiner Meinung gar nicht erforderlich, denn dein Vermieter als Gebäudeeigentümer kann auch einen sogenannten "passiven Anschluss" von der DG installieren lassen. Damit wird das Gebäude mit Glasfaser angeschlossen, aber es wird keine aktive Technik installiert und auch kein Vertrag mit monatlichen Kosten abgeschlossen. So kann z.B. ein Nachmieter den Anschluss nutzen ohne das du ihn vorher genutzt hast.


    Hier mal ein Beispiel(!!)-Antragsformular dazu: (leider habe ich ein Allgemeingültiges Formular nicht finden können)

    https://gigabit.waf.de/fileadm…assiver_Hausanschluss.pdfDein Vermieter sollte sich diesbezüglich nochmal mit der DG Kontakt aufnehmen, falls du den Anschluss nicht möchtest.

    Oder soll ich die Techniker anweisen, die Dose in meinem Wohnzimmer zu setzen?

    Oder sollte ich mit den Technikern reden (sicher gegen einen Aufpreis) es gleich bis ins Wohnzimmer zu verlegen?

    Da es ja ein geförderter Ausbau ist, wird sich die ausführende Firma höchstwahrscheinlich an die Vorgaben des Netzbetreibers halten. Eine Vorgabe ist u.A. die Leitungslänge bis zur Gf-Dose für die der Netzbetreiber auch verantwortlich ist und im Fehlerfall reparieren muss. Es wird also nicht im Interesse des Netzbetreibers sein die Leitung noch um 10 weitere Ecken zu verlegen und die Wahrscheinlichkeit für Fehler zu erhöhen.


    Wie frank_m bereits richtig Fragt, muss man sich Fragen warum man das denn als Normalverbraucher unbedingt bis auf den letzten Zentimeter Glas benötigt, wo doch bei üblichen Längen innerhalb einer Wohnung auch CAT7 Leitungen keinen spürbaren Flaschenhals verursachen.

    Woher weiß ich, ob ich einen Dualstack Anschluß bekomme?


    Jeder DG Kunde bekommt grundsätzlich einen Block mit aus dem internet erreichbaren IPv6-Adressen. Zusätzlich um auch mit dem "alten" Internet kommunizieren zu können, gibt es auch noch eine "DG-Netz-interne" IPv4-Adresse die DG-intern exklusiv ist, aber in Richtung internet teilt man sich sich eine Hand voll IPv4-Adressen mit allen Kunden.


    Das nennt sich "CGNAT", fühlt sich an wie Dual-Stack-Lite weil es die gleichen Nachteile hat, dafübr aber den Vorteil hat, das die v4-Pakete nicht in v6-Pakete verpackt werden müssen und das Kunden sich Providerintern einfacher erreichen.


    (Warum gibt es keine vollwertige exklusive IPv4-Adresse mehr? Ganz einfach: Es wurden weltweit alle technisch möglichen IPv4-Adressen an Provider vergeben. Es ist schlicht nichts mehr übrig. Daher wurden schon im Jahr 1998 die um 96-bit längeren IPv6 Adressen eingeführt und 2017 wegen der abzusehenden IPv4-Adressknappheit zum Standard erklärt.)


    Und warum hat mir die DG nicht vorher gesagt, daß mit ihrem Anschluß nix mehr geht?

    Weil das halt nicht stimmt. Schimpfen muss man auf "alle anderen" Provider welche dir selbst Jahre nach der Standardisierung von IPv6 noch immer kein IPv6 ermöglichen. (Zu "allen anderen" zählen beispielsweise Mobilfunknetze (O2 Telefonica), öffentliche WLAN-Hotspots etc.. Aber auch eigene Hardware (VPN-Server, IP-Kameras, NAS, etc.) die evtl. noch kein IPv6 verstehen.)

    Um den ONT vom HÜP zu lösen, erfordert dies einen Field Service Techniker Einsatz unsererseits, den wir pauschal mit 60 Euro berechnen. Die Durchführung der Arbeiten seitens des Kunden sind gemäß unserer AGB untersagt.

    Interessant. Habe mal nachgesehen, und das steht da tatsächlich an gleich zwei stellen:


    5.2. Gewährung von Zutritt
    Der Kunde stellt [...] sicher, dass Mitarbeiter von Deutsche Glasfaser [...] Zugang zum Grundstück und [...] Gebäuden haben, um Prüfungs-, Installations- Instandhaltungs- und Änderungsarbeiten an technischen Einrichtungen von Deutsche Glasfaser durch zuführen. Eine Durchführung durch den Kunden ist untersagt.

    5.5. Sicherheit
    Der Kunde verpflichtet sich, die technischen Einrichtungen vor unbefugten Eingriffen zu schützen und selbst keinerlei Eingriffe vorzunehmen.

    Inwiefern diese Klauseln vor Gericht stand halten sei mal dahingestellt. Rein technisch kann ich es aber vollkommen nachvollziehen. Je nach Bauart des HÜP (APL) kann ein Laie schon mit wenig ungeschick einen großen Schaden anrichten. (Ferrulen verunreinigen, Fasern beschädigen etc.) Im schlimmsten Fall muss das Kabel neu gespleißt oder gar neu eingeblasen werden.

    ich habe eine Synology NAS und die gibt mir immer die Selbe IPv6 Adresse

    Beginnt diese auch mit dem Präfix das dir zugewiesen wurde? (Zuletzt war es ja 2a00:6020:4052:3000) Denn das würde dann schon mal ausschließen das die FritzBox falsch konfiguriert ist.


    (Ob die Einstellungen in der FB für einen DG-Anschluss richtig sind, weiß ich leider nicht zu 100%.)

    Da ja die FritzBox einen IPv6-Adressblock erhalten hat ist der Fehler nun bei dir zu suchen.


    Folgende Möglichkeiten fallen mir dazu spontan ein:

    - Das Endgerät unterstützt kein IPv6.

    - Am Endgerät ist IPv6 versehentlich deaktiviert.

    - Am Endgerät wurde statt "IPv6 automatisch beziehen" eine statische Adresse eingetragen. (DHCPv6 deaktiviert.)

    - Die FritzBox ist falsch konfiguriert.


    Um letzteres auszuschließen: Wenn du noch weitere IPv6-fähige Clients (z.B. Smartphones) an der FritzBox angeschlossen hast, gucke doch mal im Menü unter "Heimnetz > Heimnetzübersicht > Alle Geräte > (Details)" nach, ob diesen auch keine IPv6 Adresse zugewiesen wurde.