Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

  • Wenn ich z.B. mit Spanien vergleiche, liegen 1 Gbps symmetrisch im Bereich von 40-45€.

    Da ist die inkludierte Telefonieleistung aber oft schlechter.

    Da wir hier ein anderes Lohnniveau haben, sind 57€ ein gutes Angebot. Verglichen mit anderen Anbietern in Deutschland ein sehr gutes Angebot-

    eher 20€ ;) digimobil

  • Ich habe ganz bewusst nicht irgendein maximal billiges Angebot zum Vergleich genommen.

    40-45€ sind die Preise wenn man auf Vorleistungsprodukte der Telefonica (Movistar) angewiesen ist.

    Telefonica ist in Spanien der Incumbent wie in Deutschland die Telekom.

    Auch sie bietet kein Open-Access auf der Faser an.

    Die Digi macht daher das was man bei uns als das böse böse "Überbauen" bezeichnet.


    Ich hatte Hier mal einige Beispiele aus Ländern gepostet mit sehr unterschiedlichen Lohnniveaus.

    Da kommt Deutschland sehr schlecht bei weg.

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  • Ok, Danke für eure Infos. Ist ja 1000/1000; viele bieten halt 1000/50 oä an.

    Hab mal bei pyur angefragt da dort die 1000/50 Leitung €27 kostet. Hab denen gesagt das hier OpenAccess ist...

    Upload ist mir nicht so wichtig.

    Bin auf deren Antwort gespannt...

  • Bin auf deren Antwort gespannt...

    Mit Verlaub, es ist deutlich mehr als 30€ Preisunterschied wert, nicht bei Pyur Kunde sein zu müssen. Außerdem vergleichst du Äpfel mit Birnen, die 27€ ruft Pyur für Gigabit Kabeltarif derzeit auf, FTTH bey Pyur kostet 55€ mtl. und es gibt dort keine öffentliche IP-Adresse (weder IPv4 noch IPv6). Du stellst hier einen der besten Provider einem der Schlechtesten gegenüber...

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  • Die meisten werden Upload selten in hohen Durchsatzraten benötigen.

    Die Konfiguration 1000/50 sehe ich doch etwas problematisch. Wenn Daten aus dem Internet zu dir fliesen muss umgekehrt auch Daten ins Netz, zumindest wenn es sich um TCP Verbindungen handelt.

    Ich glaube, dass es eng wird, die 1000 voll auszunutzen, aber 27 € sind schon eine Kampfansage und für die meisten Haushalte ausreichend.

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  • Edding, das kann sein glaub ich aber nicht. Nach 6 monatiger Dauer kann sich jeder auf das Netz einmieten...

    Ja jeder darf sich dann einmieten, die OI Produkte einkaufen und unter seinem eigenen Namen vermarkten wenn er das den möchte. ;)

    Nur wird der Einkaufspreis schon höher sein als die 27€ die die Pyur momentan für das 1gbit Produkt auf COAX-Basis verlangt.

  • Aber wieso einmieten? IntNord stellt bei OpenAccess Leerrohre etc zur Verfügung....

    Pyur und andere brauchen doch keine neue Technik einbauen, sollen nur auf das Glasfasernetz....

    Jetzt verwirrst du mich. Ich denke, in der Konstruktion ist OpenInfra der Netzbetreiber und Internet Nord einer von mehreren ISPs?

    Für mich klingt das so, dass OpenInfra eine dunkle Glasfaser zur Verfügung stellt oder alternativ einen Port auf deren Topologie.

    Und ab da muss der ISP den Traffic ja übernehmen, braucht also aktive Technik.

    Oder verstehe ich die Konstruktion dort falsch?

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  • OpenInfra hat gebuddelt, ausgebaut...

    IntMord ist der Netzbetreiber. Es gibt im Marktplatz von OI noch andere Anbieter die einen Vertrag mit denen haben.

    Andere Anbieter müssten dann wohl erst einmal bei OI anfragen wg Nutzung/Technik...

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  • Also irgendwie kann ich nicht nachvollziehen, dass Internet Nord Leerrohre zur Verfügung stellt.

    Du meinst sicherlich OpenInfra.

    OpenInfra vermietet den ISP's Leerrohre? Dann müssten sie auch Platz in den PoP's vermieten und die ISP's müssten die PoP's separat anbinden. Dieses Modell wäre mir neu.

  • Deswegen frage ich ja. Ich denke, dass OpenInfra mindestens die Fasern, wenn nicht sogar Zugang zum Port bereitstellt.

    Der ISP muss dann schon aktive Technik betreiben und den Traffic irgendwann übernehmen.

  • Zerbrecht euch doch nicht den Kopp!!!

    Hätt ja sein können, das ein anderer Provider einfach nur auf das bestehende Netz geht ohne irgendwelchen Technikfirlefanz wie z.B 1&1 es bei den Telekomikern macht😉😉

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  • Zerbrecht euch doch nicht den Kopp!!!

    Hätt ja sein können, das ein anderer Provider einfach nur auf das bestehende Netz geht ohne irgendwelchen Technikfirlefanz wie z.B 1&1 es bei den Telekomikern macht😉😉

    Es gibt beide Versionen:
    Version 1:
    1&1 ist das typische Beispiel, dass sie die Technik des Netzbetreibers komplett nutzen. Dafür bezahlen sie eine höhere Miete als für Version 2

    Version 2:

    Der ISP mietet nur die letzte Meile zum Kunden vom Ersteller dir Infrastruktur und verbaut im Verteiler seine eigene Technik mit eigener Anbindung.
    Dies hat z.B. DNS:NET in Brieselang mit VDSL gemacht. Eigene Glasfaser bis zu Straßenverteiler der Telekom, eigen Kasten daneben gestellt und bessere Technik verbaut als die Telekom (gab da nur 6 MBit/S).

    Und genau so ist es auch bei Glasfaser möglich.

    Also von ich nutze als ISP die vorhandene Technik des Netzbetreibers bis hin zu ich baue eigen Technik ein. Je nach vorhandener Infrastruktur der Glasfaserverlegung wäre auch Mischbetrieb von AON und GPON möglich.