O2 ind UGG
ahh sind die komplett unabhängig?
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Das Problem ist das Problem mit dem Glasfaserausbau haben wir ja selber zu verschulden, durch die TK-Privatisierung. Da überwiegend eigenwirtschaftlich durch private Unternehmen ausgebaut wurde, haben wir uns vorwiegend auf dicht besiedelte, lukrative Gebiete konzentriert, außerdem führte der marktgetriebene Ansatz teilweise zu zu einem ineffizienten "Überbau", wo es mehrere Anbieter parallel auf der gleichen Leitung gab, während andere, vorallem ländliche Gebiete abgehängt wurden.
Zuerst wird ein "reiches Land"*) postuliert und unfinanzierbare Wunschträume wie "Gigabit für alle" ausgebreitet. Nebenbei sollen dabei noch die privaten Rentenversicherungen Kanadas und Skandinaviens gerettet werden, denn irgendwo muss das private Kapital ja mitsamt Rendite wieder zurückgezahlt werden. Das bleibt ja nicht in DE, das ist nur geliehen.
Diese Wunschträume sollen dann die angeblich "reichen" Bewohner zusätzlich zu allen sonstigen Lasten und gestiegenen Lebenshaltungskosten finanzieren und dafür das Drei- bis Fünffache für Festnetz-Internet zahlen wie anderenorts. Und dann tun die es einfach nicht, weil ...Überraschung... niemand diese "Gigabit für alle" Fantasy wirklich braucht. Übrigens ähnlich wie "Kabelfernsehen für alle", das brauchte auch niemand wirklich.
Über die erwartbaren Resultate wird sich in diesem Forum dann beschwert. Oh nein, meine "Zukunft"!
*) Wenn das so "reich" wäre wie behauptet, warum kommen die Investitionen dann nicht aus dem Staatsvermögen? Huch, da ist ja gar nichts "reich", sondern bis an Oberkante Unterlippe verschuldet.
*) Wenn das so "reich" wäre wie behauptet, warum kommen die Investitionen dann nicht aus dem Staatsvermögen? Huch, da ist ja gar nichts "reich", sondern bis an Oberkante Unterlippe verschuldet.
alle wollen halt reich werden, aber nur die bereits Reichen schaffen das einfach durch die schon bereits vorhandene Dominanz und die damit verbundene Reichweite
Ah, wieder großartige volkswirtschaftliche Weisheiten.
Demnach muss die DDR eigentlich recht reich gewesen sein. Die Verschuldung lag bei lediglich 20 Milliarden DM.
Demnach muss die DDR eigentlich recht reich gewesen sein. Die Verschuldung lag bei lediglich 20 Milliarden DM.
ach weißt du generell halte ich mich aus so welchen Diskussionen komplett raus(da kann ehh keiner gewinnen)
aber was anderes erklärt doch den Erfolg der Telekom nicht..
Nein, eine andere Erklärung kann es nicht geben. Denn deine Sicht und Meinung ist ja objektiv die einzig korrekte.
Und dann tun die es einfach nicht, weil ...Überraschung... niemand diese "Gigabit für alle" Fantasy wirklich braucht. Übrigens ähnlich wie "Kabelfernsehen für alle", das brauchte auch niemand wirklich.
Das ist ja schön, dass du dieser Ansicht bist, aber hör bitte auf davon zu sprechen, das es niemand wirklich braucht, denn das würde bedeuten, du würdest auch in meinem Namen sprechen - und mit Verlaub, das tust du nicht.
alle wollen halt reich werden, aber nur die bereits Reichen schaffen das einfach durch die schon bereits vorhandene Dominanz und die damit verbundene Reichweite
Hmm, also nur Reiche können reich werden? Meiner Kenntnis nach können Reiche nur noch reicher werden, nicht aber einfach nur reich, dafür hätten sie vorher arm sein müssen.
Hmm, also nur Reiche können reich werden? Meiner Kenntnis nach können Reiche nur noch reicher werden, nicht aber einfach nur reich, dafür hätten sie vorher arm sein müssen.
ja, das meine ich ja, nur die Reichen können noch reicher werden. der Rest bekommt einfach so gut wie gar nichts ab
ja, das meine ich ja, nur die Reichen können noch reicher werden. der Rest bekommt einfach so gut wie gar nichts ab
Aber wenn Arme nicht reich werden können, wie wurden Reiche dann reich? Irgendwann vorher waren sie ja nicht reich. Deiner Definition nach dürfte das dann aber nicht passieren.
Funker ich warte noch auf Deinen Plan mit der kommenden DSL-Dammerung umzugehen... ignorieren wird das Problem nicht loesen.
Zuerst wird ein "reiches Land"*) postuliert
Und objektiv ist Deutschland sehr reich... 3 Platz, weltweit nominelles Bruttoinlandsprodukt, immer noch Platz 6 wenn man fuer Kaufkraftparitaet korrigiert, Platz 16 bei BIP/Kopf, obwohl da kleine Finanzplaetze mit dabei sind... ich akzeptiere, dass der Reichtum ungleich verteilt ist und nicht alle gleich zum Allgemeinwesen beisteuern, aber das aendert nichts daran, dass die BRD mMn. reich ist.
und unfinanzierbare Wunschträume wie "Gigabit für alle" ausgebreitet.
MMn. ist nichts daran unfinanzierbar, sehen wir ja gerade... und ein Wunschtraum ist eine Modernisierung der TK-Infrastruktur auch nicht, sondern eine Investition in die Zukunft.
Nebenbei sollen dabei noch die privaten Rentenversicherungen Kanadas und Skandinaviens gerettet werden, denn irgendwo muss das private Kapital ja mitsamt Rendite wieder zurückgezahlt werden. Das bleibt ja nicht in DE, das ist nur geliehen.
Nun denn, Willkommen im kapitalistischen Westen... muss man nicht moegen, aber der FTTH Ausbau ist da nicht isoliert vom Rest unseres Systems.
Diese Wunschträume sollen dann die angeblich "reichen" Bewohner zusätzlich zu allen sonstigen Lasten und gestiegenen Lebenshaltungskosten finanzieren
Kommst Du nicht wirklich drum rum... unx ja, persoenlich waere mir ein Ausbau unter staatlicher Aegide lieber, aber auch der muesste finanziert werden...
und dafür das Drei- bis Fünffache für Festnetz-Internet zahlen wie anderenorts.
Weil der aktuelle Ausbau bei uns halt auch deutlich mehr kostet als anderswo, und dass die Kosten Einfluss auf Preise haben sollte eigentlich keine Ueberraschung sein, oder?
Und dann tun die es einfach nicht, weil ...Überraschung... niemand diese "Gigabit für alle" Fantasy wirklich braucht.
Wiederholst Du gerne, das Problem ist, die Zahlen passen weder zu Deinem Pessimismus, noch zum Optimismus der PR Abteilungen ausbauender ISPs. Fuer ein konservatives Neuem eher skeptisch gegenueber stehenden Land, sind 27% TakeUp bezogen auf homes passed kein Zeichen absoluter Ablehnung, ubd >50% bezogen auf homes connected schon gar nicht.
Übrigens ähnlich wie "Kabelfernsehen für alle", das brauchte auch niemand wirklich.
Über die erwartbaren Resultate wird sich in diesem Forum dann beschwert. Oh nein, meine "Zukunft"!
Weiss nicht, wer beschwert sich denn?
*) Wenn das so "reich" wäre wie behauptet, warum kommen die Investitionen dann nicht aus dem Staatsvermögen?
Nun ja:
a) der TK Markt wurde vorsaetzlich privatisiert, eben mit der Idee, das Investitionen von den Marktteilnehmern gestemmt werden.
b) da wo der Markt nicht hinkommt springt der Staat mit Staatsvermoegen ein.
Huch, da ist ja gar nichts "reich", sondern bis an Oberkante Unterlippe verschuldet.
Das ist eine politische Entscheidung keine unverrueckbare Wahrheit, ist halt politisch leichter Schulden aufzunehmen, statt Einnahmen zu erhoehen, oder Ausgaben abzusenken.
ach weißt du generell halte ich mich aus so welchen Diskussionen komplett raus(da kann ehh keiner gewinnen)
aber was anderes erklärt doch den Erfolg der Telekom nicht..
Kurz mal zusammengefasst, was wir bis dato so gemacht haben:
Zuerst haben wir mit öffentlichen Mitteln ein Breitbandkabelnetz ausgebaut, allerdings mit überaus sinnvollem Eingraben von Abzweigern, nebenbei hat man dann ebenfalls mit öffentlichen Mitteln im Beitrittsgebiet nochmal komplettes Kupfertelefonnetz vergraben. Immerhin hat man beide Netze aber noch dort gebaut, wo auch der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt, nämlich in den Städten, so dass diese Netz auch nutzen konnten.
Dann haben wir angefangen, mit öffentlichen Mitteln irgendwelche Kuhställe ans Glasfasernetz anzuschließen, während es im Zentrum von Berlin immer noch kein Glasfasernetz gibt. Ist ja voll sinnvoll, denn wenn ich eine Garage brauche, dann baue ich die nicht neben das Haus, sondern 100 km entfernt neben einen Kuhstall. Rechnerisch gibt es dann nämlich eine Garage mehr.
Den städtischen Ausbau lasse ich dann einfach die Telekom privat machen mit fetten Aufputz-Metallkanälen (diese Regeln haben wir uns auch ausgedacht) und Splittern im Wohnbereich, so daß es nicht einmal durchgehende Glasfaser bis zum Nahverteiler gibt. Strenggenommen kann man da also gar nicht von einem echten Glasfasernetz sprechen.
Das Ganze nenne ich dann "Gigabit-Ausbau", obwohl sich das technisch gesehen schlicht unter "völliger Blödsinn gemacht" verbuchen lässt. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen, auch wenn sich hier Leute weiter den ganzen Tag lang irgendwelche selbstverursachte "Probleme" diskutieren wollen und wie man noch mehr öffentliches Geld drauf werfen kann.
Ja, das ist nur ein simuliertes Glasfasernetz.
Macht wohl dann die ganze Welt irgendwie falsch. Erstaunlich, dass nur die Dauernörgler in D so Probleme damit haben.
Niemand baut Glasfasersplitter in die Hausverteilung ohne Sternverteilung. Den Schwachsinn macht wirklich nur die Deutsche Telekom.
Kurz mal zusammengefasst, was wir bis dato so gemacht haben:
Zuerst haben wir mit öffentlichen Mitteln ein Breitbandkabelnetz ausgebaut, allerdings mit überaus sinnvollem Eingraben von Abzweigern,
Nun ja, das Vergraben war nur semi-toll... weil dabei nicht auf leichte Zugaenglichkeit der Komponenten geachtet wurde (was aktuell den Docsis4.0 Ausbau in der Breite verhindert) oder gar Kabel-Anlagen (Schaechte, Rohre, Kanaele) verlegt wurden die leichter mit anderen Kabeln bestueckt werden koennen (was die Kosten des aktuellen FTTH Ausbaus deutlich gesenkt haette).
nebenbei hat man dann ebenfalls mit öffentlichen Mitteln im Beitrittsgebiet nochmal komplettes Kupfertelefonnetz vergraben.
Jain, zuerst hat man ein pomadiges Glasfasernetz vergraben, pomadig weil Glasfaser nur zu Verteiler-Punkten im Feld, nicht zu den einzelnen Haushalten, der Ueberbau mit Kupfer kam erst spaeter...
Immerhin hat man beide Netze aber noch dort gebaut, wo auch der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt, nämlich in den Städten, so dass diese Netz auch nutzen konnten.
Som hast Du Zahlen die zeigen, dass in den 5 oestlichen Laendern der Anteil der Haushalte ohne Kupferdoppeladeranschluss deitlich geringer ist als in den westlichen Laendern?
Dann haben wir angefangen, mit öffentlichen Mitteln irgendwelche Kuhställe ans Glasfasernetz anzuschließen, während es im Zentrum von Berlin immer noch kein Glasfasernetz gibt. Ist ja voll sinnvoll, denn wenn ich eine Garage brauche, dann baue ich die nicht neben das Haus, sondern 100 km entfernt neben einen Kuhstall. Rechnerisch gibt es dann nämlich eine Garage mehr.
???
Den städtischen Ausbau lasse ich dann einfach die Telekom privat machen mit fetten Aufputz-Metallkanälen (diese Regeln haben wir uns auch ausgedacht) und Splittern im Wohnbereich, so daß es nicht einmal durchgehende Glasfaser bis zum Nahverteiler gibt. Strenggenommen kann man da also gar nicht von einem echten Glasfasernetz sprechen.
Ein Glasfasernetz zeichnet sich dadurch aus, dass es aus Glasfasern besteht... das ist auch beim P2MP Netz mit kaskadierten Splittern der Fall. Es gibt mMn. Gruende solche Netzstruktur zu kritisieren, aber weniger dass es sich dabei um ein unechtes Glasfasernetz handeln wuerde. Das ist wieder mal Polemik ueber Realitaet gestellt.
Das Ganze nenne ich dann "Gigabit-Ausbau", obwohl sich das technisch gesehen schlicht unter "völliger Blödsinn gemacht" verbuchen lässt.
Bisher vermisse ich technische Argumente Deinerseits...
Mehr braucht man dazu nicht zu sagen, auch wenn sich hier Leute weiter den ganzen Tag lang irgendwelche selbstverursachte "Probleme" diskutieren wollen und wie man noch mehr öffentliches Geld drauf werfen kann.
Schau, wenn Du die Diskussionen hier im Forum/Thread fuer indiskutabel haeltst, weise ich darauf hin, dass Du Dich hier nicht beteiligen musst und auch (meines Wissens nach) nicht gezwungen wirst das Forum zu lesen...
Niemand baut Glasfasersplitter in die Hausverteilung ohne Sternverteilung. Den Schwachsinn macht wirklich nur die Deutsche Telekom.
Citation needed. Ich wette die Telekom ist damit weltweit nicht alleine, und Du hast das gar nicht recherchiert sondern reportierst hier Dein Bauchgefuehl?
Weil "niemand" recht strikt ist, verweise ich auch die Beispile hier im Werbepost eines Ausruesters:
What Is MDU in FTTH? A Complete Guide to Multi-Dwelling Unit Fiber Deployment
in Dubai, daher wohl nicht die deutsche Telekom, aber das ist nur ein Beispiel, wenn Du mehr moechtest, Du weisst wie Suchmaschinen funktionieren, oder?
In Dubai nagelt sich bestimmt niemand riesige Metall-Aufputzkanäle an Innenwände.
Es ging um eine andere Deiner Behauptungen: "Niemand [ausser der Telekom] baut Glasfasersplitter in die Hausverteilung ohne Sternverteilung"
da ging es nicht darum wie die Fasern in der NE4 verlegt wurden sondern um die Positionen der Splitter... und da hattest Du (wieder mal) "einen rausgehauen" ohne vorher zu recherchieren... was letztlich auch OK ist, aber formuliere bitte solche reinen Spekulationen erkennbar als solche.
Kommt immer drauf an, wer definiert, was die "Zukunft" ist.
Ich glaube nicht daran, dass Privathaushalte gerade teuren Tiefbau für flächendeckenden Festnetzüberbau benötigen. Wenn man sich die Luftschlösser von BREKO and ANGA ansieht, die verzweifelt versuchen, Anwendungen dafür herbeizufantasieren, erkennt man das auch.
Ich glaube für mich daran.
Für einen Telefonanschluss bei einem Neubau musste ich vor 8 Jahren 600€ zahlen. Im Anschluss könnte man mir nur einen Anschluss mit 16 Mbit verkaufen. Je nach Wetter waren es 6-12 MBit. Und dann kam DNS:Net in den Ort und baute flächendeckend GF. Sie bauen nur privat finanziert.
Wir haben nichts für den Anschluss unsere EFH ans Glasfasernetz bezahlt und die monatliche Gebühren sind im Mittelfeld bei sehr guten Leistungen, auch im Service. Dual-Stack, öffentliche IPv4-ADRESSE und bei Bedarf feste IPv4-Adresse gegen Gebühr sowie das ganze bis 8,5 GB. Was will ich mehr und es ist in die Zukunft investiert.
Aber ich sehe hier einige, die dem Lager " Deutsche Wohnen enteignen" anhängen ohne Marktwirtschaft zu verstehen.
PS: Mein Sohn wohnt bei denen in Berlin. 87 m², 3 Zimmer, zu 780€ warm. Wie will die Linke dies verbessern?
Aber ich sehe hier einige, die dem Lager " Deutsche Wohnen enteignen" anhängen ohne Marktwirtschaft zu verstehen.
Lustigerweise gehoere ich auch zu em Lager der es kritisch sieht wenn essentielle Dinge wie wohnen einem "maximale Rendite" Ansatz unterworfen werden. Da isat eine Vergesellschaftung durchaus einen Versuch wert. Ich behaupt allerdings eigentlich auch nicht der grosse Marktwirtschaftversteher zu sein, nur hier im Forum bin ich manchmal gefuehlt der Einaeugige unter Blinden ![]()
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