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OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

  • pufferueberlauf
  • 23. September 2026 um 16:30
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    pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 06:55
    • #141
    Zitat von BlackMage2

    nein, noch nicht. ist auch gar nicht so einfach für mich. Aber das ist hier nicht das Thema.

    Was sollte Dein Post auf den ich im von Dir ziterten reagiert hatte denn dann bedeuten?

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    pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 07:08
    • #142
    Zitat von Funker

    Vielen jüngeren Alleinlebenden reicht inzwischen auch komplett das Smartphone.

    Eine Konsequenz dieses Verhaltens waere eine Abnahme der Anzahl der Festnetzsnschluesse und eine Zunahme der ueber den Mobilfunk umgesetzten Daten (bzw. Wachstum der FWA Anschluesse). Beides laesst sich bisher an den Zahlen (z.B. aus den Jahresberichten Telekommunikation der Bundesnetzagentur) nicht festmachen (auch FWA scheint zu stagnieren). D.h. das ist aktuell quantitativ kein wichtiger Faktor. Laesst sich nicht ausschliessen, dass das in der Zukunft anders sein wird, aber garantiert ist das nicht.

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    pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 07:34
    • #143
    Zitat von Funker

    Und wenn die Preisstruktur der Glasfaser dann nicht mitskaliert, dann wird halt Eazy für 18,99 im Kabel gebucht.

    Auch das, aehnlich wie quantitative Wechsel zu DSL Billiganbietern wie Drillisch, muesste eigentlich Spuren in der Statistik hinterlassen, aber weder DSL noch Kabelinternet zeigt aktuell ein erkennbares Kundenwachstum (siehe z.B. in den 2026er Marktanalysen von VATM und Breko) und das, obwohl die Gesamtzahl der genutzten Breitbandanschluesse im Festnetz waechst. Aber nur zu, erklaer doch mal, wie die Deine Hypothese zu den Daten passt?

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    • 28. September 2026 um 08:35
    • #144
    Zitat von pufferueberlauf

    Was sollte Dein Post auf den ich im von Dir ziterten reagiert hatte denn dann bedeuten?

    eigentlich nur das es hier nicht um mich geht, sondern das es ein Allgemeines Problem mit der Art und Weise gibt wie in Deutschland ausgebaut wird. nach außen hin hat Deutschland einen ganz schlechten Ruf was den Internetausbau betrifft. weltweit gilt Deutschland als Lachnummer, aber dient auch gleichzeitig als schlechtes (immernoch aktives) Beispiel wie man den Glasfaserausbau nicht realisieren sollte und zu was ein hoher Bürokratieaufwand und ein konzeptloser Ausbau führen kann. aber trotzdem sofort versucht gleich 100% zu erreichen, aber das hohe Ziel ist unerreichbar und da entsteht nur Frust.

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    • 28. September 2026 um 08:45
    • #145

    allein die Vorstellung das über 10000 Kommunen eigene IT-Lösungen entwickeln, zeigt wie unorganisiert der Gesamtausbau ist

    man könnte auch einfach auf eine zentrale, einheitliche Software-Lösung zu setzen

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    pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 08:46
    • #146
    Zitat von BlackMage2

    nach außen hin hat Deutschland einen ganz schlechten Ruf was den Internetausbau betrifft. weltweit gilt Deutschland als Lachnummer, aber dient auch gleichzeitig als schlechtes (immernoch aktives) Beispiel wie man den Glasfaserausbau nicht realisieren sollte und zu was ein hoher Bürokratieaufwand und ein konzeptloser Ausbau führen kann

    Das halte ich fuer ein Geruecht... das mit der Lachnummer (allerdings ein Geruecht was oefters vorgeracht wird, i.d.R. komplett ohne Nachweise). Ueblicherweise sucht man sich mMn. Beispiele dafuer wo/wie etwas besser gemacht werden kann als es lokal gemacht wird, und da ist es mMn. bestenfalls so, dass Deutschland beim FTTH-Ausbau nicht als positives Beispiel dienen kann. Der Rest klingt mehr wie der Versuch Deiner Meinung den Anstrich einer Faktenaussage zu geben in dem Du sie versuchst anderen unspezifizierten Laendern "in den Mund zu legen".
    Die Gruende fuer den aktuellen Ausbaustatus ist leicht zu erkennen: ein relativ spaeter Anfang des ernsthaften Ausbaus, relativ viele auszubauende Anschluesse, und wegen gewuenschten aufwendigen Tiefbaus ein relativ langsames Ausbautempo. Da braucht es keine Verschwoerungstheorien, und da wird es auch kaum Wundermittel zur Beschleunigung geben.

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    • 28. September 2026 um 08:53
    • #147
    Zitat von pufferueberlauf

    Das halte ich fuer ein Geruecht... das mit der Lachnummer (allerdings ein Geruecht was oefters vorgeracht wird, i.d.R. komplett ohne Nachweise). Ueblicherweise sucht man sich mMn. Beispiele dafuer wo/wie etwas besser gemacht werden kann als es lokal gemacht wird, und da ist es mMn. bestenfalls so, dass Deutschland beim FTTH-Ausbau nicht als positives Beispiel dienen kann. Der Rest klingt mehr wie der Versuch Deiner Meinung den Anstrich einer Faktenaussage zu geben in dem Du sie versuchst anderen unspezifizierten Laendern "in den Mund zu legen".
    Die Gruende fuer den aktuellen Ausbaustatus ist leicht zu erkennen: ein relativ spaeter Anfang des ernsthaften Ausbaus, relativ viele auszubauende Anschluesse, und wegen gewuenschten aufwendigen Tiefbaus ein relativ langsames Ausbautempo. Da braucht es keine Verschwoerungstheorien, und da wird es auch kaum Wundermittel zur Beschleunigung geben.

    falsch, wurden denn nicht schon Beispiele vorgebracht das es ähnliche Länder wie Deutschland es schon längst besser gemacht haben? oder das selbst Staaten die es wesentlich schlechter haben als Deutschland den Glasfaserausbau wesentlich besser realisiert haben. das kann man nicht auf den späten Anfang des Ausbaus, die vielen Anschlüsse und nicht nur auf den aufwendigen Tiefbau schieben

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    • 28. September 2026 um 09:04
    • #148
    Zitat von BlackMage2

    falsch, wurden denn nicht schon Beispiele vorgebracht das es ähnliche Länder wie Deutschland es schon längst besser gemacht haben?

    Das mag sein, hat aber nichts mit Deiner Geschichte von der "Lachnummer" zu tun. Aber wie gesagt, der Hauptgrund, der spaetere Ausbau-Anfang erklaert einen Grossteil der Unterschiede ganz trivial...

    Zitat von BlackMage2

    oder das selbst Staaten die es wesentlich schlechter haben als Deutschland den Glasfaserausbau wesentlich besser realisiert haben.

    Das ist so nicht gezeigt worden... immer leicht ohne echte Recherche die Errungenschaften anderer Laender als zu hoch, und die des eigenen Landes als zu niedrig zu bewerten.

    Zitat von BlackMage2

    das kann man nicht auf den späten Anfang des Ausbaus, die vielen Anschlüsse und nicht nur auf den aufwendigen Tiefbau schieben

    Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich glaube nicht, dass wir auch nur anatzweise tief genbug recherchiert haben, wir vergleichen hier eine recht kurze KI-Zusammenfassung mit Deinem Bauchgefuehl zur hiesigen Lage.

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    • 28. September 2026 um 09:11
    • #149
    Zitat von pufferueberlauf

    Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich glaube nicht, dass wir auch nur anatzweise tief genbug recherchiert haben, wir vergleichen hier eine recht kurze KI-Zusammenfassung mit Deinem Bauchgefuehl zur hiesigen Lage.

    in Dänemark wurde das Glasfaser direkt beim Stromkabel-Verlegen mit verlegt. in Finnland wurde es durch Pflügen, flaches Verlegen oder über Masten verlegt; nur Deutschland realisiert es über Aufwendige, teure, tiefe Straßenaufbrüche

    mit der KI-Zusammenfassung habe ich am besten aufgezeigt wo die Probleme liegen

    das ist nicht mein Bauchgefühl zur hiesigen Lage, wie kann man nur so ignorant sein? Ich zähle Fakten auf das es in Deutschland eben nicht gut funktioniert in anderen Ländern aber schon.

    wenn die Bürokratie dem Bau nicht im Weg steht funktioniert es prima

    da hilft kein intensiveres Recherchieren, die Fakten werden sich dadurch nämlich nicht ändern

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (28. September 2026 um 09:20)

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    • 28. September 2026 um 09:34
    • #150
    Zitat von BlackMage2

    in Dänemark wurde das Glasfaser direkt beim Stromkabel-Verlegen mit verlegt.

    Und wie sollte das helfen? Ist ja nicht so, dass wir quantitativ Stromkabel verlegt oder erneuert haben?

    Zitat von BlackMage2

    in Finnland wurde es durch Pflügen, flaches Verlegen oder über Masten verlegt;

    Wird bei uns doch auch alles gemacht, nur sind halt die Einsatzorte fuer diese Methoden eher eingeschraenkt... z.B. an Masten die man nicht hat, kann man nicht mal eben schnell ein zusaetzliches Kabel aufhaengen...

    Zitat von BlackMage2

    nur Deutschland realisiert es über Aufwendige, teure, tiefe Straßenaufbrüche

    Ja, wir machen halt gerne Tiefbau, bei den grossen Stromtrassen ja auch... wobei mindertiefe Verlegung auch genutzt wird, muss sich halt zeigen ob das nur mindertief ist oder sich auch als minderwertig herausstellen wird.

    Zitat von BlackMage2

    mit der KI-Zusammenfassung habe ich am besten aufgezeigt wo die Probleme liegen

    Nein, damit zeigst Du vor allem, dass Du von den Details wenig Ahnung hast und nicht bereit bist selber Zeit in Recherche zu investieren.

    Zitat von BlackMage2

    das ist nicht mein Bauchgefühl zur hiesigen Lage, wie kann man nur so ignorant sein?

    Sorry, Du suchst nach Beispielen fuer Deine wohl vorgefasste Position, das ist fuer mich "Bauchgefuehl"

    Zitat von BlackMage2

    Ich zähle Fakten auf das es in Deutschland eben nicht gut funktioniert in anderen Ländern aber schon.

    Passt halt nicht zusammen, wenn man auf die Details guckt...

    Zitat von BlackMage2

    wenn die Bürokratie dem Bau nicht im Weg steht funktioniert es prima

    OK, hast Du da Referenzen zu?

    Zitat von BlackMage2

    da hilft kein intensiveres Recherchieren, die Fakten werden sich dadurch nämlich nicht ändern

    Die Recherche ist nicht notwendig um Fakten zu aendern, sondern um erst mal die Fakten zu erkennen. Und bei Dir fehlt fuer mich klare eine Uebersicht ueber die relevanten Fakten.

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    • 28. September 2026 um 09:44
    • #151
    Zitat von pufferueberlauf

    Die Recherche ist nicht notwendig um Fakten zu aendern, sondern um erst mal die Fakten zu erkennen. Und bei Dir fehlt fuer mich klare eine Uebersicht ueber die relevanten Fakten.

    Genau, das zeigt nämlich auf das du es der bist, der gar nicht gewillt ist, die wahren relevanten Fakten zu erkennen. Ich habe dir doch die relevanten Fakten aufgezählt, es ist eben Zusammenspiel von mehreren Faktoren

    und nochmal ein kurzes Beispiel von Bürokratiewahnsinn:

    Unternehemen will bauen

    1. Stellen Antrag bei der Kommune/Behörde
    2. Behörde prüft monatelang (Personalmangel, Papierkram)
    3. Bautrupp zieht ab, weil er nicht warten kann
    4. Projekt verzögert sich um Jahre oder stirbt komplett


    ein einziger fehlender Stempel aus einem Amt kann ein Multi-Millionen-Euro-Infrastrukturprojekt für Jahre lahmlegen


    und btw. andere Länder haben halt einfach einen Plan der konsequent ist

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (28. September 2026 um 09:51)

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    • 28. September 2026 um 10:06
    • #152
    Zitat von BlackMage2

    Genau, das zeigt nämlich auf das du es der bist, der gar nicht gewillt ist, die wahren relevanten Fakten zu erkennen. Ich habe dir doch die relevanten Fakten aufgezählt, es ist eben Zusammenspiel von mehreren Faktoren

    Wir zwei haben klar unterschiedliche Anforderungen an die Qualitaet von Daten auf denen wir unsere Hypothesen/Positionen aufbauen.

    Zitat von BlackMage2

    und nochmal ein kurzes Beispiel von Bürokratiewahnsinn:

    Unternehemen will bauen
    1. Stellen Antrag bei der Kommune/Behörde
    2. Behörde prüft monatelang (Personalmangel, Papierkram)
    3. Bautrupp zieht ab, weil er nicht warten kann
    4. Projekt verzögert sich um Jahre oder stirbt komplett

    Im ernst, ein Unternehmen, dass nicht erst seit Gestern in Deutschland aktiv ist, und trotzdem die notwendige Zeit fuer 2 nicht einplant ist schlicht inkompetent.

    Zitat von BlackMage2

    ein einziger fehlender Stempel aus einem Amt kann ein Multi-Millionen-Euro-Infrastrukturprojekt für Jahre lahmlegen

    Mag sein, aber die notwendigen >Stempel sind i.d.R. im Vorhinein bekannt.

    Zitat von BlackMage2

    und btw. andere Länder haben halt einfach einen Plan der konsequent ist

    Das klingt nach Wunschdenken, dass es in anderen Laendern keine Buerokratie gaebe... ich weiss z.B. ueber Frankreich, das da Passierschein A38 (in einem der Asterix-Filme) ein Schenkelklopfer war/ist, weil da der Amtsschimmel auch oft wiehert.
    Das ist mMn. schon wieder schlechte Recherche...

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    • 28. September 2026 um 10:15
    • #153
    Zitat von BlackMage2
    1. Stellen Antrag bei der Kommune/Behörde
    2. Behörde prüft monatelang (Personalmangel, Papierkram)

    Das Argument ist nicht mehr aktuell, siehe TKG § 127 Verlegung und Änderung von Telekommunikationslinien:

    Zitat

    (3) Die Zustimmung gilt nach Ablauf einer Frist von drei Monaten nach Eingang des vollständigen Antrags als erteilt.

    Versuchtes Aussitzen wird mittlerweile automatisch zur Genehmigung.

    Davon abgesehen: In welchem Szenario ist (vor dem Hintergrund knapper Tiefbaukapazitäten) ein Bautrupp vor Ort, obwohl kein Wegerecht besteht?

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    • 28. September 2026 um 10:15
    • #154
    Zitat von pufferueberlauf

    Und wie sollte das helfen? Ist ja nicht so, dass wir quantitativ Stromkabel verlegt oder erneuert haben?

    nur das man auch praktisch sich extra-Verlegungen sparen könnte


    Zitat von pufferueberlauf

    Passt halt nicht zusammen, wenn man auf die Details guckt...

    wie meinst du das? Deutschland ist immer noch auf einer der letzten Plätze beim Glasfaseranteil an Festnetzanschlüssen im internationalen Vergleich sowohl in der Verfügbarkeit als auch bei der tatsächlichen Nutzung


    z.B: Deutsche GigaNetz, ich schätze da werden viele Projekte nicht realisiert wegen mangelndes Interesses

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (28. September 2026 um 10:23)

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    pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 10:29
    • #155
    Zitat von BlackMage2

    nur das man auch praktisch sich extra-Verlegungen sparen könnte

    Also, z.B. Leerrohre mit zu verlegen, wenn es so oder so Tiefbau gibt, klingt ja erstmal wie eine gute Idee, aber:

    A) dauert es ewig bis damit ein signifikanter Teil der Ausschluesse verrohrt sein wuerde (d.h. kann man machen, aber eine signifikante Beschleinigung des Ausbaus sollte man sich davon nicht erwarten.)

    B) unklar ob diese Leerrohre dann auch so liegen wie sie fuer ein Internetzugangsnetz liegen sollten.

    Zitat von BlackMage2

    Deutschland ist immer noch auf einer der letzten Plätze beim Glasfaseranteil an Festnetzanschlüssen im internationalen Vergleich sowohl in der Verfügbarkeit

    Wer spaeter los faehrt kommt meist auch spaeter an... der FTTC Ausbau erfolgte bei uns zu einer Zeit da andernorts bereits verstaerkt FTTH ausgebaut wurde. Jetzt ist daher der FTTH spaeter dran, aber gleichzeitig der Loewenanteil der Anschluesse durch FTTC/DOCSIS ausreichend versorgt (die meisten koennten hoehere Kapazitaet buchen, tun das aber nicht, d.h. es gibt wohl keinen harten Kapazitaetsengpass).

    Zitat von BlackMage2

    als auch bei der tatsächlichen Nutzung

    Eben, weil die existierenden Netze vollumfaenglich fuer die Masse auszureichen scheinen, daher ist der FTTH Uptake etwas langsamer als on Orten wo die Konkurrenz ADSL oder VDSL ohne Vektoring war. ABER bezogen auf die Anschlkuesse die FTTH schalten koennen liegen wir mit ca. 57% mMn. ganz passabel da.

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    • 28. September 2026 um 10:32
    • #156
    Zitat von xrandr

    Versuchtes Aussitzen wird mittlerweile automatisch zur Genehmigung.

    Wirklich, wie oft war das bisher schon der Fall?


    Zitat von xrandr

    Davon abgesehen: In welchem Szenario ist (vor dem Hintergrund knapper Tiefbaukapazitäten) ein Bautrupp vor Ort, obwohl kein Wegerecht besteht?

    Stimmt das ist selten der Fall, weil bis alle Genehmigungen durch sind darf der Bautrupp sowieso nicht ran. und wenn dann die Genehmigungen mal durch sein sollten, sind meist schon Jahre vergangen und die Kunden haben sich umentschieden oder sind sowieso schon längst weg und der Bautrupp müsste auch wieder neu anrücken

  • xrandr
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    • 28. September 2026 um 10:39
    • #157
    Zitat von BlackMage2

    nur das man auch praktisch sich extra-Verlegungen sparen könnte

    Das stimmt und es wird auch praktiziert (Beispiel), nur eben nicht überall und nicht überall gleichzeitig. Anlässe sind die Umstellung von Freileitung auf Erdkabel oder auch die Aufrüstung bestehender Kabel für neue, angrenzende Wohngebiete, neue Transferleitungen durch Straßenzüge oder Kapazitätserweiterungen zwecks PV und E-Mobilität. Es wird noch Gelegenheiten geben und die werden auch oft genutzt. Leider nicht immer - da muss noch nachgeholfen werden.

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    • 28. September 2026 um 10:56
    • #158
    Zitat von pufferueberlauf

    A) dauert es ewig bis damit ein signifikanter Teil der Ausschluesse verrohrt sein wuerde (d.h. kann man machen, aber eine signifikante Beschleinigung des Ausbaus sollte man sich davon nicht erwarten.)

    da muss ich zustimmen, aber dann gäbe es zumindest einen Weg es bei allen Anschlüssen zu machen

    Zitat von pufferueberlauf

    B) unklar ob diese Leerrohre dann auch so liegen wie sie fuer ein Internetzugangsnetz liegen sollten.

    FTTH erlaubt flexible Strukturen, Verteilpunkte können beliebig hoch skaliert werden, wo die Verteilpunkte liegen ist so ziemlich egal, sie können beliebig skaliert werden(an Straßenverteilern oder in Gebäuden können rein passive optische Splitter eingesetzt werden, die ein Signal auf 32, 64 oder mehr Haushalte aufteilen).

    Zitat von pufferueberlauf

    Eben, weil die existierenden Netze vollumfaenglich fuer die Masse auszureichen scheinen, daher ist der FTTH Uptake etwas langsamer als on Orten wo die Konkurrenz ADSL oder VDSL ohne Vektoring war. ABER bezogen auf die Anschlkuesse die FTTH schalten koennen liegen wir mit ca. 57% mMn. ganz passabel da.

    ja, das mag sein. aber so schnell bis an die 60% zu kommen, heißt ja nicht das es so schnell weitergeht. ich bin da sehr skeptisch

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    Phino
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    • 28. September 2026 um 11:04
    • #159
    Zitat von BlackMage2

    Abwanderung

    Wie ich bereits mehrfach schrieb spielt es keine Rolle wie viel Kapazitaet es heute hat oder wie niedrig die Preise sind die es bekommen könnte..

    Es zählt nur was der Markt im Moment auch zur Verfügung stellt

    Das ist albern. Wir hatten schon vor über 10 Jahren ein 10 GBit GF symmetrisch im Betrieb.

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    Thomas1978
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    • 28. September 2026 um 11:07
    • #160
    Zitat von BlackMage2

    z.B: Deutsche GigaNetz, ich schätze da werden viele Projekte nicht realisiert wegen mangelndes Interesses

    Dazu ein aktuelles Beispiel aus meiner Stadt: Hier in Hamm stellt die Deutsche GigaNetz ihren eigenwirtschaftlichen Ausbau gerade komplett infrage. Am mangelnden Interesse liegt es aber nicht – laut GigaNetz „trotz erfolgreicher Vorvermarktung“ (im März lag die Quote bei knapp 35 %).

    Ursprünglich hatten sich Westconnect und GigaNetz die Stadt aufgeteilt: Westconnect den Norden und Osten, GigaNetz den Süden und Westen. Westconnect hat allerdings deutlich früher angefangen zu bauen (ich bin selbst seit dem Ausbau Kunde), während GigaNetz den Baubeginn immer wieder verschoben und erst im März 2026 losgelegt hat. In der Zwischenzeit sind weitere Anbieter eingestiegen – inzwischen werben in Hamm fünf Unternehmen um Glasfaserkunden (Westconnect, 1&1 Versatel, mihNET/OPIK, Telekom und GigaNetz). Die GigaNetz will deshalb einen „unwirtschaftlichen Doppelausbau“ vermeiden.

    Andere haben damit weniger Probleme: Die Telekom hat im August die Ostenallee aufgerissen, genau dort, wo Westconnect vor zwei Jahren bereits Glasfaser verlegt hat. Laut Stadt ist das nach TKG ausdrücklich erlaubt und wird auch an weiteren Stellen passieren – theoretisch könne ein Straßenzug vier- bis fünfmal geöffnet werden. Offenbar will man dort lieber selbst bauen, als Mieter im fremden Netz zu sein.

    Und damit sind wir wieder beim Threadthema: Die GigaNetz prüft jetzt genau das Gegenteil, nämlich eine Open-Access-Kooperation mit den anderen Anbietern, also ohne eigenen Tiefbau. Ob die Konkurrenten sie in ihr Netz lassen, ist allerdings offen.

    Quellen:

    Glasfaserausbau in Hammer Ortsteil gestoppt – Konkurrenz baut nebenan
    www.wa.de
    Giganetz stellt Glasfaserausbau in Hamm infrage – wegen zu viel Konkurrenz
    www.wa.de
    Ostenallee wieder für Glasfaser geöffnet – weitere Doppel-Baustellen angekündigt
    www.wa.de

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4 und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+, MikroTik CRS305-1G-4S+IN, ASUS QG-U1080

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