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OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

  • pufferueberlauf
  • 23. September 2026 um 16:30
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    • 27. September 2026 um 22:39
    • #121
    Zitat von Phino

    Und wieviele Jahre wurde dieser Kabel-Anschluss in der Nebenkostenabrechnung bei der Miete mit ca. 13 € pro Wohnung abgerechnet? So geschehen bei mehreren Millionen Haushalten in Deutschland, auch noch 20 Jahre lang im Osten nach der Wiedervereinigung.
    Das sind genau die Investitionskosten damals für Kabel und die muss man heute auch für Gf tragen. Und wenn man sich VF anschaut, wird Kabel abgewickelt, weil es für sie zu teuer wird ohne die Anschlussgebühr über die Miete.

    keine Ahnung da, bin ja erst 2025 eingezogen


    Zitat von pufferueberlauf

    Weil bei uns der FTTH Ausbau etwas spaeter ernsthaft angegangen wurde als anderswo und daher auch etwas spaeter fertig werden wird, verlangst Du einen "Rauswurf"?

    Dir ist hoffentlich klar, dass Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union (EUV) einen freiwilligen Austritt regelt, ein Rauswurf ist nicht vorgesehen, und schon gar nicht fuer Lapalien.

    Es ist ja ein gravierender Infrastruktur-Rückstand, in der modernen Wirtschaftswelt ist digitale Infrastruktur genauso überlebenswichtig wie Strom, Fließend Wasser oder Autobahnen.

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (27. September 2026 um 22:45)

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    pufferueberlauf
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    • 27. September 2026 um 22:54
    • #122
    Zitat von BlackMage2

    Es ist ja ein gravierender Infrastruktur-Rückstand,

    Ausser halt, dass der Grossteil der Anschlussinhaber sich voll ausreichend versorgt fuehlen... Und Du bestimmt keinen quantifizierbaren Schaden aufzeigen kannst der Deutschland ob des spaeten FTTH-Ausbaus entstanden ist. Und nein, irgendwelche Postulierten Firmenabwanderungen und Nicht-Ansiedlungen ohne belastbaren Nachweis zaehlen da mMn. nicht, das ist dann reine Spekulation.

    Zitat von BlackMage2

    in der modernen Wirtschaftswelt ist digitale Infrastruktur genauso überlebenswichtig wie Strom, Fließend Wasser oder Autobahnen.

    Und was genau sind die Konsequenzen aus dieser Feststellung? Bedenke bei Deiner Antwort, dass der Grossteil der Anschluesse bereits heute mehr Kapazitaet und/oder niedrigere Preise bekommen koennte?

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    • 27. September 2026 um 23:00
    • #123
    Zitat von pufferueberlauf

    Und was genau sind die Konsequenzen aus dieser Feststellung? Bedenke bei Deiner Antwort, dass der Grossteil der Anschluesse bereits heute mehr Kapazitaet und/oder niedrigere Preise bekommen koennte?

    Abwanderung

    Wie ich bereits mehrfach schrieb spielt es keine Rolle wie viel Kapazitaet es heute hat oder wie niedrig die Preise sind die es bekommen könnte..

    Es zählt nur was der Markt im Moment auch zur Verfügung stellt

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    • 27. September 2026 um 23:09
    • #124

    immer mehr Firmen werden nach und nach aus Deutschland abwandern weil der Ausbau zu langsam ist. neue KI Firmen bspw. gehen also gleich ins Ausland statt in Deutschland zu bleiben, weil die Infrastruktur da schon steht. Außerdem ist die Infrastruktur in Deutschland auch nicht unerheblich teurer. Womit wir schon wieder beim Thema wären.


    Deutschland hat sich durch die hohen Qualitätsansprüche selber in die Lage gebracht!

  • xrandr
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    • 27. September 2026 um 23:12
    • #125
    Zitat von pufferueberlauf

    irgendwelche Postulierten Firmenabwanderungen und Nicht-Ansiedlungen

    Letztere dürften nicht ausgerechnet wegen einer Breitbandanbindung abgeschreckt sein, wenn sie eine Ansiedlung erwägen. Da gibt es größere bürokratische und finanzielle Hürden als der wahrscheinlich fünfstellige Betrag für einen B2B-Anschluss. Backbones und Dark Fiber / DWDM sind in DE nämlich durchaus breit vertreten, sei es von Telekom, 1&1 Versatel, GasLINE, DB Broadband usw. Selbst einen Verizon-Service kann man hierzulande mit etwas Glück bestellen.

    Leidtragend sind Kleinunternehmen wie Handwerker oder Freelancer. Die haben hingegen Pech, wenn ihr Wohneigentum (ohne welches sie vielleicht gar nicht gegründet hätten) als "für schnelles Internet unwichtig" abgetan wurde.

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    pufferueberlauf
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    • 27. September 2026 um 23:13
    • #126
    Zitat von BlackMage2

    Abwanderung

    So ohne belastbare Nachweise ist das halt auch nur Spekulation/FUD. Ist eines der Argumente die in diesem Zusammenhang in Foren gerne gebracht werden, bei denen dann aber die "Beweislage" eher duenn wird, wenn man tatsaechliche Faelle sehen will...

    Zitat von BlackMage2

    Es zählt nur was der Markt im Moment auch zur Verfügung stellt

    Und da sieht es halt so aus als biete der Massenmarkt da ausreichende Kapazitaet... und das meist schon in dem Bereich der mit DSL noch erreicht werden kann.

    Ist keine Frage, persoenlich haette ich ich gerne billigeres Internet, aber das ist halt in meinen Augen unrealistisch.

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    • 27. September 2026 um 23:15
    • #127
    Zitat von xrandr

    Leidtragend sind Kleinunternehmen wie Handwerker oder Freelancer. Die haben hingegen Pech, wenn ihr Wohneigentum (ohne welches sie vielleicht gar nicht gegründet hätten) als "für schnelles Internet unwichtig" abgetan wurde.

    Bei denen i.d.R. nur geringe Gefahr einer Abwanderung besteht.

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    • 27. September 2026 um 23:15
    • #128
    Zitat von pufferueberlauf

    So ohne belastbare Nachweise ist das halt auch nur Spekulation/FUD. Ist eines der Argumente die in diesem Zusammenhang in Foren gerne gebracht werden, bei denen dann aber die "Beweislage" eher duenn wird, wenn man tatsaechliche Faelle sehen will...

    hust hust mit wem schreibst du denn?

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    pufferueberlauf
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    • 27. September 2026 um 23:20
    • #129
    Zitat von BlackMage2

    hust hust mit wem schreibst du denn?

    Mmmh, bist Du denn ausgewandert? Ich dachte das GFNW Gebiet waere ganz klar im Inland. Es sind zwei paar Stiefel vom Auswandern zu phantasieren und es auch tatsaechlich durchzuziehen. Aber volkswirtschaftlich ist die Abwanderung von Individuen jetzt mMn. kein Riesenproblem... postuliert wird ja weniger Abwanderung von Individuen und mehr Abwanderung von Betrieben, oder noch lieber die gar-nicht-erst-Ansiedlung von Unternehmen (die den grossen Vorteil hat keine/kaum harte Beweise zu hinterlassen).

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  • kingpin42
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    • 27. September 2026 um 23:20
    • #130

    Das Ganze hat jetzt auch schon seit ein paar Seiten nichts mehr mit dem eigentlichen Topic zu tun. Firmen wandern jedenfalls nicht ab, weil Ihnen der schneller Glasfaseranschluss fehlt. Die großen Unternehmen haben sowieso seit Jahrzehnten dedizierte Fasern von verschiedenen Anbietern liegen.

  • xrandr
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    • 27. September 2026 um 23:31
    • #131
    Zitat von pufferueberlauf

    Bei denen i.d.R. nur geringe Gefahr einer Abwanderung besteht.

    Richtig, sie wären vielleicht schon mit stabilem VDSL 250 zufrieden - das legt ihnen aber aus nachvollziehbarem Grund niemand mehr. Also müssen sie hadern und auf Glasfaser hoffen.
    Gewerbegebiet hieß in Vergangenheit auch nicht automatisch Highspeed-Internet. Den Hebesatz hat das nicht interessiert.

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    • 27. September 2026 um 23:34
    • #132
    Zitat von kingpin42

    Das Ganze hat jetzt auch schon seit ein paar Seiten nichts mehr mit dem eigentlichen Topic zu tun. Firmen wandern jedenfalls nicht ab, weil Ihnen der schneller Glasfaseranschluss fehlt. Die großen Unternehmen haben sowieso seit Jahrzehnten dedizierte Fasern von verschiedenen Anbietern liegen.

    nein, nicht alleine deswegen. auch wegen der anderen Defizite in Deutschland(E-Government, E-Health, Hardware&Software fehlt an Schulen, sowie die Weiterbildung von Lehrkräften in Informatik und digitaler Medienkompetenz). Sorge um Datenschutz und IT-Sicherheit die jede fortschreitende Bewegung in der Digitalisierung verlangsamt. Und der Zwang von Deutschland eine perfekte Lösung zu bauen. Das alles behindert den Fortschritt.

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  • xrandr
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    • 27. September 2026 um 23:38
    • #133
    Zitat von kingpin42

    Die großen Unternehmen haben sowieso seit Jahrzehnten dedizierte Fasern von verschiedenen Anbietern liegen.

    Es ist erstaunlich wie viele Autonome Systeme in Deutschland registriert sind, das betreibt man wohl eher nicht über DSL ...

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    • 27. September 2026 um 23:41
    • #134
    Zitat von pufferueberlauf

    Mmmh, bist Du denn ausgewandert?

    nein, noch nicht. ist auch gar nicht so einfach für mich. Aber das ist hier nicht das Thema.

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    • 27. September 2026 um 23:48
    • #135
    Zitat von xrandr

    Es ist erstaunlich wie viele Autonome Systeme in Deutschland registriert sind, das betreibt man wohl eher nicht über DSL ...

    wahrscheinlich werden die in Deutschland in großen Rechenzentren betrieben, FFM, Köln, Bonn, usw.

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  • Funker
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    • 28. September 2026 um 00:04
    • #136

    Spannendes Thema, besonders der Vergleich mit Schwellenländern und deren Erfolg mit verschiedenen Ansätzen.

    Ein wichtiges Konzept im Rahmen der Beurteilung und Vergleich wirtschaftlicher Entwicklungsmöglichkeiten ist die sog. Pfadabhängigkeit. Man kann nämlich nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt jede beliebige Entscheidung treffen, sondern hat nach einer Kette von Fehlentscheidungen über Jahrzehnte gar keine Möglichkeit mehr, irgendwas zu korrigieren. Denn die Möglichkeiten am Ende des Entscheidungsbaumes sind dann nicht mehr vorhanden und Fehler verfestigen sich.

    Im Hinblick auf den hiesigen Festnetzmarkt sehe ich, dass da nichts mehr zu retten ist. Man kann schlicht nicht den kompletten Pfad zurücklaufen bis in die 1980er und wieder von vorne anfangen. Das Geld ist bereits ausgegeben. Man wird sich also damit abfinden müssen, dass der schnelle Glasfaserausbau bis auf über 90 % Abdeckung immer ein Traum bleiben wird und die Preise nicht mal sinken werden, wenn die Anzahl der gebuchten Glasfaseranschlüsse wegen schrumpfender Bevölkerung bereits wieder zurückgeht.

    Das bedeutet nicht, dass irgendwer auswandern muss (obwohl sich bei schrumpfender Bevölkerung der Standortwettbewerb verschärfen wird), sondern nur dass der Lichtwellenleiter im Endkundengeschäft gebietsweise keine größere Rolle mehr spielen wird. Die Frage ist am Ende, ob das abgesehen von der BREKO irgendwen stören wird.

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    pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 00:55
    • #137
    Zitat von Funker

    Im Hinblick auf den hiesigen Festnetzmarkt sehe ich, dass da nichts mehr zu retten ist.

    Wobei halt unklar ist, ob das mehr ueber den hiesigen Festnetzmarkt sagt oder ueber Deine Sehfaehigkeit. Ich neige dazu, das mit letzterem zu erklaeren, Du bist ja ein leidenschaftlicher Schwarzmaler und scheinst Dir inzwischen selber zu glauben. Dein gutes Recht, aber so ohne untermauernde Fakten nicht super-ueberzeugend.

  • Thomas1978
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    • 28. September 2026 um 01:14
    • #138

    Funker Die Pfadabhängigkeit finde ich einen guten Ansatz, gerade die FTTC-/Vectoring-Entscheidung der Telekom ist ein Paradebeispiel dafür. Beim Punkt mit der schrumpfenden Bevölkerung muss ich aber widersprechen: Anschlüsse werden pro Haushalt gebucht, nicht pro Kopf – und die Zahl der Haushalte steigt sogar.

    Laut Haushaltsvorausberechnung des Statistischen Bundesamts wächst die Zahl der Privathaushalte bis 2040 von 41,4 auf 42,6 Millionen, obwohl die Zahl der Menschen darin leicht sinkt. Treiber sind vor allem die Singlehaushalte: Deren Zahl steigt im selben Zeitraum von 17,3 auf 19,3 Millionen, also um rund 2 Millionen – mehr als das gesamte Haushaltswachstum. Jeder dieser Haushalte stellt einen potenziellen Anschluss dar.

    Ein Rückgang der gebuchten Glasfaseranschlüsse lässt sich demografisch also nicht begründen.

    Quellen:

    2040 wird voraussichtlich jeder vierte Mensch in Deutschland alleine wohnen
    Die Zahl der Einpersonenhaushalte wird nach der neuen Vorausberechnung der privaten Haushalte von 17,3 Millionen im Jahr 2018 auf 19,3 Millionen im Jahr 2040…
    www.destatis.de
    Entwicklung der privaten Haushalte zwischen 1991 und 2040
    20. Februar 2020 - Die Zahl der Privathaushalte betrug 2018 in Deutschland 41,4 Millionen. Das waren 6,1 Millionen oder 17 % mehr als im Jahr 1991. Bis 2040…
    www.destatis.de

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4 und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+, MikroTik CRS305-1G-4S+IN, ASUS QG-U1080
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  • Funker
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    • 28. September 2026 um 01:49
    • #139
    Zitat von Thomas1978

    Funker Die Pfadabhängigkeit finde ich einen guten Ansatz, gerade die FTTC-/Vectoring-Entscheidung der Telekom ist ein Paradebeispiel dafür.

    Eben, es gibt die naive Vorstellung, dass man auf ewig jeden Fehler noch vollumfänglich korrigieren kann.

    Meistens muss man sich am Ende des Pfades mit den Ergebnissen einfach abfinden. Die produktivitätshemmende chaotische Anordnung der Buchstaben auf der Tastatur wird uns auch auf immer und ewig begleiten.

    Zitat von Thomas1978

    Beim Punkt mit der schrumpfenden Bevölkerung muss ich aber widersprechen: Anschlüsse werden pro Haushalt gebucht, nicht pro Kopf – und die Zahl der Haushalte steigt sogar.

    Auch da nur bis zu einem bestimmten Punkt. Irgendwann ist nämlich die Quelle "Wohnungen" erschöpft.

    Davon abgesehen kostet ja jeder einzelne Anschluss mehrere tausend Euro.

    Zitat von Thomas1978

    Jeder dieser Haushalte stellt einen potenziellen Anschluss dar.

    Naturgemäß werden bei schrumpfender Bevölkerung mehr Personen allein wohnen, bei gleichbleibender Anzahl der Haushalte.

    Aber die Ausgaben für Infrastruktur wie ÖPNV, Kfz und Telekommunikation pro Haushalt werden natürlich schrumpfen. Einzelpersonen erzielen weniger Haushaltseinkommen und brauchen durchweg weniger Leistungen für die nicht vorhandenen Haushaltsmitglieder.

    Und wenn die Preisstruktur der Glasfaser dann nicht mitskaliert, dann wird halt Eazy für 18,99 im Kabel gebucht. Vielen jüngeren Alleinlebenden reicht inzwischen auch komplett das Smartphone. Ist ja nicht jeder von denen ein Nerd, der den ganzen Feierabend vor dem Computer hängt.

  • Thomas1978
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    • 28. September 2026 um 02:20
    • #140
    Zitat von Funker

    Vielen jüngeren Alleinlebenden reicht inzwischen auch komplett das Smartphone.

    Deshalb schrieb ich ja auch bewusst von potenziellen Anschlüssen.

    Zitat von Funker

    Auch da nur bis zu einem bestimmten Punkt. Irgendwann ist nämlich die Quelle "Wohnungen" erschöpft.

    Dass das nicht unendlich so weitergeht, weil irgendwann die Wohnungen ausgehen, stimmt natürlich. Das begrenzt aber nur das Wachstum, einen Rückgang der Anschlüsse begründet es nicht.

    Zitat von Funker

    Davon abgesehen kostet ja jeder einzelne Anschluss mehrere tausend Euro.

    Die mehreren tausend Euro pro Anschluss sind lediglich ein Durchschnittswert. Singlehaushalte wohnen zu rund drei Vierteln zur Miete, also überwiegend in Mehrfamilienhäusern, und da ist die einzelne Wohneinheit deutlich günstiger zu erschließen als das Einfamilienhaus auf dem Land.

    Zitat von Funker

    Naturgemäß werden bei schrumpfender Bevölkerung mehr Personen allein wohnen, bei gleichbleibender Anzahl der Haushalte.

    Die Zahl der Haushalte wird laut Destatis aber nicht gleich bleiben, sondern bis 2040 sogar ansteigen (siehe meine Quellen oben).

    Zitat von Funker

    Aber die Ausgaben für Infrastruktur wie ÖPNV, Kfz und Telekommunikation pro Haushalt werden natürlich schrumpfen. Einzelpersonen erzielen weniger Haushaltseinkommen und brauchen durchweg weniger Leistungen für die nicht vorhandenen Haushaltsmitglieder.

    Ja, ein Singlehaushalt gibt absolut weniger für Information und Kommunikation aus, aber längst nicht so viel, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Laut Destatis (2024) sind es bei Singlehaushalten 102 € im Monat, bei Paaren ohne Kind 151 €. Pro Kopf geben Singles also deutlich mehr aus, und auch ihr Budgetanteil dafür ist höher (5,0 % vs. 3,9 %). Ein Anschluss ist eben ein Fixposten pro Haushalt, egal ob da eine oder zwei Personen dran hängen.

    Quellen:

    Wohnsituation privater Haushalte 2022 in Deutschland
    Wohnen ist eines der drängendsten sozialen Themen in Deutschland. Jeder Mensch ist unweigerlich von dieser Thematik betroffen und auch auf die allgemeine…
    www.destatis.de
    Konsumausgaben privater Haushalte nach Haushaltstyp in Deutschland
    Diese Tabelle enthält Ergebnisse zur Struktur der Konsumausgaben privater Haushalte nach dem Haushaltstyp in Deutschland. Dargestellt werden die Ausgaben in…
    www.destatis.de

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4 und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+, MikroTik CRS305-1G-4S+IN, ASUS QG-U1080

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