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Bei BREKO setzt langsam Panik ein

  • belegdol
  • 5. September 2026 um 20:08
  • Funker
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    • 6. September 2026 um 14:22
    • #21
    Zitat von pufferueberlauf

    Mit genau der selben Begruendung wie bei DSL, der Rest-Betrieb dieser Netze senkt die Profiabilitaet des FTTH AUsbaus

    Und Krankenhäuser senken die Profitabilität des Bestattungsgewerbes.

    Fallen Dir sonst kein sinnvollen Begründungen ein außer "mein Arbeitsplatz hängt davon ab"?

    Wo steht denn bitte geschrieben, dass FTTH-Ausbau "profitabel" sein muss? Sollten das nicht die Leute entscheiden, die damit beglückt werden sollen?

  • Funker
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    • 6. September 2026 um 14:26
    • #22
    Zitat von belegdol

    Am Ende wäre vielleicht schlauer gewesen zu warten bis die etablierten Monopolisten aus Mangel der Ersatzteile auf Glasfaser umsteigen und den Glasfaserausbau aus den Gewinnen aus amortisierten Netzen bezahlen.

    So wird es am Ende ja eh laufen. Und ein paar ausländische Pensionsfonds werden sich mit ihrem Geschäftsmodell auf die Nase legen.

    Ich sehe auch nicht, warum man bestehende zivile Infrastruktur zerstören muss, damit irgendwelche Pensionäre aus Übersee ihre Rendite gesichert wird. Was ist denn das für eine schwachsinnige Forderung?

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    pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 14:47
    • #23
    Zitat von belegdol

    Am Ende wäre vielleicht schlauer gewesen zu warten bis die etablierten Monopolisten aus Mangel der Ersatzteile auf Glasfaser umsteigen und den Glasfaserausbau aus den Gewinnen aus amortisierten Netzen bezahlen. So gibt jetzt zahlreiche Goldgräber die auf einmal merken dass die Lage doch nicht so rosig ist und überall rumnöllen.

    Welchen Teil von "der Bau eines halbwegs flaechendeckenden FTTH Netzes braucht 10-20 Jahre" meinst Du passt gut zu ""lass uns mit dem Ausbau warten bis die DSL-Technik technisch/wirtschaftlich echt am Ende ist"? #

    Im Ernst, die Frage ist mMn. lediglich, "wollen wir die Jahrhundert-Aufgabe FTTH-Ertuechtigung des Zugangsnetzes" privatwirtschaftlich (also aus dem Poertemonnaie der Internetzugangskunden) oder staatlich (also z.B. aus dem Steuersaeckel und damit aus dem Portemonnaie aller Steuerzahler) finanzieren. Die Politik hat sich seit Jahren auf die erste Option eingeschossen. Dann muss man sich nicht wundern, wenn die Rentabilitaet privatwirtschaftlicher Finanzierung auf einmal relevant wird.

    Wir koennen gerne diskutieren ob das der beste Weg ist, aber solange wir politisch diesen Weg gehen ist es absurd so zu tun als waere es inakzeptabel wenn die ausbauenden privatwirtschaftlichen Firmen einen ausreichenden Gewinn erwarten.

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    • 6. September 2026 um 14:51
    • #24
    Zitat von Funker

    Und Krankenhäuser senken die Profitabilität des Bestattungsgewerbes.

    Unpassender Vergleich, wir erwarten vom Bestattungsgewerbe keinen massiven Ausbau allgemeindienlicher Infrastruktur.

    Zitat von Funker

    Fallen Dir sonst kein sinnvollen Begründungen ein außer "mein Arbeitsplatz hängt davon ab"?

    Ich weiss nicht wovon Dein Arbeitsplatz abhaengt, aber meiner hat nichts mit Internet, FTTH oder Tiefbau zu tun, daher ist das kein Schuh den ich mir anziehen werde...

    Zitat von Funker

    Wo steht denn bitte geschrieben, dass FTTH-Ausbau "profitabel" sein muss? Sollten das nicht die Leute entscheiden, die damit beglückt werden sollen?

    Welcher Teil der Idee "der FTTH Ausbau soll primaer privatwirtschaftlich finanziert werden" denkst Du wird sich erfuellen, wenn das ganze nicht profitabel fuer die ausbauenden Unternehmen ist? Wie gesagt, wir koennen gerne diskutieren ob das unser Ausbaumodell sein sollte, aber solange es das ist, macht es schon Sinn das nicht staendig zu ignorieren, nur weil die Konsequenzen eventuell etwas unappetitlich aussehen.

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    • 6. September 2026 um 14:57
    • #25

    Was das beste Weg ist kann man gerne diskutieren. Wenn man ich aber für die privatwirtschaftliche Variante entscheidet, dann soll man es auch tun sich als Staat raushalten. DSL und HFC sind ja nicht plötzlich aus dem nichts entstanden nur um den FTTH Ausbauern in die Suppe zu spucken.

    Was mich irritiert ist die Rosinenpickerei und das ständige Verallgemeinerung von Verlusten.

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    pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 15:16
    • #26
    Zitat von belegdol

    Wenn man ich aber für die privatwirtschaftliche Variante entscheidet, dann soll man es auch tun sich als Staat raushalten.

    Nein. Es ist mMn. ein Missverstaendnis*, das Marktwirtschaft ohne Schiedsrichter funktionieren kann, und de facto sind staatliche Institutionen die einzigen verfuegbaren halbwegs geeigneten Schiedsrichter. Wirtschaft funktioniert in Anarchien eher schlecht.
    *) Das ist noch grosszuegig formuliert.

    Zitat von belegdol

    DSL und HFC sind ja nicht plötzlich aus dem nichts entstanden nur um den FTTH Ausbauern in die Suppe zu spucken.

    Mmh, Du hast die Zeitlinie verwechselt. DOCSIS und DSL sind aelter als massenmarkt-taugliches FTTH. Aber es geht auch nicht um deren Entstehung, sondern um deren Rest-Betrieb, und zumindest bei DSL ist relativ klar, dass es nur noch um einen Restbetrieb geht.

    Also warum sollten wir den DSL-Restbetrieb so organisieren, dass er der Telekom Gewinne in die Kasse spuelt und gleichzeitig in ein paar Jahren massive Versorgungsprobleme fuer Millionen an dann DSL-Ex-Nutzern erzeugt (weil der Restbetrieb den FTTH-AUsbau ausbremst)?

    Zitat von belegdol

    Was mich irritiert ist die Rosinenpickerei und das ständige Verallgemeinerung von Verlusten.

    Willkommen im Spaetphasenkapitalismus... das ist in de Tat etwas das wir aendern sollten, aber das ist kein spezielles Problem des TK-Sektors und daher sehe ich nicht warum wir das beim TK-Sektor als ersten reparieren sollen.

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    belegdol
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    • 6. September 2026 um 15:25
    • #27

    Es geht nicht um Anarchie. Es geht darum, die Spielregeln während dem Spiel zugunsten einen der Teilnehmenden nicht zu ändern.

    DSL und HFC sind Restbetrieb, das stimmt. Das hat sich aber nicht seit dem Anfang des großzügigen FTTH Ausbaus geändert. Die Ausbauern wussten vom Anfang an, dass die sich in ein etwas risikantes Markt mit etablierten Monopolisten mit tiefen Taschen begeben.

    Einmal editiert, zuletzt von belegdol (6. September 2026 um 15:30)

  • Funker
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    • 6. September 2026 um 15:39
    • #28
    Zitat von pufferueberlauf

    Unpassender Vergleich, wir erwarten vom Bestattungsgewerbe keinen massiven Ausbau allgemeindienlicher Infrastruktur.

    Anders als du sehe ich die Fehlinvestionen der "Deutschen" Glasfaser nicht als "allgemeindienlich", sie dienen nämlich erstmal nur Interessen kanadischer Pensionäre.

    Und wenn ausländische Interessen darüber hinaus funktionierende zivile Infrastruktur mutwillig zerstören wollen, dann beantwortet man das überlicherweise mit Rheinmetall, nicht mit Corning.

  • Funker
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    • 6. September 2026 um 15:40
    • #29
    Zitat von pufferueberlauf

    DOCSIS und DSL sind aelter als massenmarkt-taugliches FTTH.

    Falsch, GPON ist älter.

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    pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 16:04
    • #30
    Zitat von belegdol

    Es geht nicht um Anarchie. Es geht darum, die Spielregeln während dem Spiel zugunsten einen der Teilnehmenden nicht zu ändern.

    Aktuell sind die Spielregeln halt zu Gunsten von Telekom und Vodafone/TeleColumbus, nach Deiner Logik muss das ewig so bleiben? Sorry, das sehe ich anders, es ist Aufgabe der Politik Aenderungen auch im aktiven Betrieb anzugehen, oder gerade da, weil wir uns einen grundlegenden Reset fast nirgendwo leisten wollen oder koennen.

    Zitat von belegdol

    DSL und HFC sind Restbetrieb, das stimmt. Das hat sich aber nicht seit dem Anfang des großzügigen FTTH Ausbaus geändert. Die Ausbauern wussten vom Anfang an, dass die sich in ein etwas risikantes Markt mit etablierten Monopolisten mit tiefen Taschen begeben.

    Jain, was die nicht wussten ist wie renitent und inkonsequent der deutsche Michel sich auf den Standpunkt "haben wir immer schon so gemacht" und DSL-Forever oder Untergang festlegen wuerde. Lass uns ehrlich sein, unsere TK-Markt Privatisierung haengt in den Seilen, macht es aus Endkundensucht wirklich Sinn die Telekom einerseits mehr und mehr aus der Regulierung zu entlassen und ihr andererseits erlauben ihre Mitbewerber zu sabotieren?

  • kingpin42
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    • 6. September 2026 um 16:16
    • #31
    Zitat von Funker

    Falsch, GPON ist älter.

    ??

    G.984 ist von 2003, DOCSIS 1.0 von 1997 und DSL (ITU-T G.991.1) ist von 1998.

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    pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 16:18
    • #32
    Zitat von Funker

    Anders als du sehe ich die Fehlinvestionen der "Deutschen" Glasfaser nicht als "allgemeindienlich", sie dienen nämlich erstmal nur Interessen kanadischer Pensionäre.

    Ich sehe der Ersatz der Kupferzugangsnetze durch zukunftsfeste FTTH-Zugangs-Netze als allgemeindienlich an. Dabei geht es mir nicht um die individuellen Ausbauer sondern darum, dass wir am Ende mit einem fuer die naechsten 100 Jahre ertuechtigten Zuganagsnetz dastehen. Aber ein Vorschlag, wie waere es wenn Du mich nach meinen Positionen einfach fragst, statt wild zu spekulieren?

    Zitat von Funker

    Und wenn ausländische Interessen darüber hinaus funktionierende zivile Infrastruktur mutwillig zerstören wollen, dann beantwortet man das überlicherweise mit Rheinmetall, nicht mit Corning.

    Das ist doch wieder mehr Polemik und weniger diskutierbares Argument, daher werde ich das auch nicht diskutieren.

    Zitat von Funker

    Falsch, GPON ist älter.

    GPON: https://www.itu.int/rec/T-REC-G.984.1/en von 2003

    ADSL: https://www.itu.int/rec/T-REC-G.992.1/en von 1999 (als ANSI STandard 1998)

    DOCSIS: https://en.wikipedia.org/wiki/Data_Over_Cable_Service_Interface_Specification von 1997

    Ich weiss ja nicht, aber fuer mich sind 1999 und 1997 < 2003. Was genau meintest DU mit GPON ist aelter und basierend auf welchen Informationen?

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  • Funker
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    • 6. September 2026 um 16:24
    • #33
    Zitat von kingpin42

    ??

    G.984 ist von 2003, DOCSIS 1.0 von 1997 und DSL (ITU-T G.991.1) ist von 1998.

    Bitte nicht künstlich dummstellen, DOCSIS 1.0 und ADSL 1 sind nicht das, was in Betrieb ist!

  • frank_m
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    • 6. September 2026 um 16:30
    • #34
    Zitat von Funker

    DOCSIS 1.0 und ADSL 1 sind nicht das, was in Betrieb ist!

    Aber das, womit ausgebaut wurde. Dann müsstest du XGS-Pon oder sogar deren Nachfolger mit dem heutigen DSL oder DOCSIS vergleichen. Das Argument ist Unsinn.

  • Edding
    Profi
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    • 6. September 2026 um 16:30
    • #35

    Falls ADSL2+ noch in Betrieb sein sollte, ist es mit GPON das älteste.

    Ohnehin ein Armutszeugnis ein neues Netz mit 23 Jahre alter Technik zu betreiben und dann noch solche Preise zu verlangen.

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  • Edding
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    • 6. September 2026 um 16:32
    • #36
    Zitat von frank_m

    Aber das, womit ausgebaut wurde.

    Die Netze wurde für Telefonie bzw Fernsehen ausgebaut da gab es DSL und DOCSIS noch gar nicht.

  • Online
    pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 16:36
    • #37
    Zitat von Funker

    Bitte nicht künstlich dummstellen, DOCSIS 1.0 und ADSL 1 sind nicht das, was in Betrieb ist!

    Gut gebruellt Loewe, aber haettest Du das gemeint, haettest Du das vielleicht schreiben sollen.

    Das letzte GPON Amendment ist von 2012... DOCSIS 3.0 das immer noch im Einsatz ist von 2006... Du verschiebst gerade den Torpfosten als klar wurde, dass Du Bauchgefuehl statt Fakten geliefert hast. Faellt schwer solches Getrolle ernst zu nehmen.

  • Online
    pufferueberlauf
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    • 6. September 2026 um 16:36
    • #38
    Zitat von Edding

    Falls ADSL2+ noch in Betrieb sein sollte, ist es mit GPON das älteste.

    Ist es, so werden die DSL16 Anschluesse mit langen Leitungen realisiert.

    Zitat von Edding

    Ohnehin ein Armutszeugnis ein neues Netz mit 23 Jahre alter Technik zu betreiben und dann noch solche Preise zu verlangen.

    Ein Missverstaendnis wie Standards funktionieren. Hast Du zuhause noch Gigabit-Ethernet im Einsatz, das ist von 2002, 10 Gbps-Ethernet von 2002. Ich wette Du hast mehr 1 Gbps Geraete als 10 Gbps Geraete bei Dir im Einsatz, ist das auch ein Armutszeugnis? Das ist mit Verlaub ein Nicht-Argument.

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  • kingpin42
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    • 6. September 2026 um 16:44
    • #39
    Zitat von Funker

    Bitte nicht künstlich dummstellen, DOCSIS 1.0 und ADSL 1 sind nicht das, was in Betrieb ist!

    Ahh, so läuft der Hase. Na dann: die aktuell in Verwendung befindlichen GPON PHYs sind neuer als die derzeit verwendeten VDSL PHYs.

    Die Frage ist jetzt nur, wie das pufferueberlauf Aussage widerlegen sollte. Im Massenmarkt gab es zuerst Breitbandinternetzugangsnetze über DOCSIS und DSL. In Deutschland erst Recht.

  • kingpin42
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    • 6. September 2026 um 16:45
    • #40
    Zitat von Edding

    Falls ADSL2+ noch in Betrieb sein sollte, ist es mit GPON das älteste.

    Ohnehin ein Armutszeugnis ein neues Netz mit 23 Jahre alter Technik zu betreiben und dann noch solche Preise zu verlangen.

    Die Technik ist nicht 23 Jahre alt, der Standard ist es. Nach der Logik dürftest du auch kein DHCP einsetzen, das ist aus den 80ern.

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