für den ISP wichtiger, wie viel Datenmenge transportiert wird. Und er benötigt eine Mischkalkulation.
Nein, fuer den ISP ist monatliche Datenmenge eher irrelevant, worum es mMn. geht sind die Kosten um das Netz fuer die erwartbar zu schulternde Last auszulegen... es geht also mehr um die mittlere Auslastung in der Spitzenlastzeit als um irgendwelche monatlichen Mittel.
Ein Beispiel ein Kunde der im Monat konstant 1 Mbps umsetzt landet im Monat bei:
(1*1000^2 * (60*60*24*30)) / (8 * 1000^3) = 324 GB
Wenn ein anderer Kunde den selben monatlichen Umsatz jetzt in der taeglichen Spitzenlaststunde umsetzt landet er bei:
324 * (8 * 1000^3) / (60*60*1*30 * 1000^2) = 24 Mbps
(im Mittel setzen Kunden in der Spitzenlaststunde aktuell wohl meist < 10 Mbps um). Welcher der beiden Kunden wird einen staerkeren Einfluss auf die in der Spitzenlaststunde notwendige Kapazitaet haben?
ISPs koennen relativ einfach den Traffic ihrer Kunden messen und haben daher die Wahl ob sie monatliche Mittel verwenden wollen oder echte Auslastung in der Spitzenlastzeit (und muessen das auch nicht per Anschluss machen, die koennen schlicht die Auslastung der relevanten Elemente direkt messen).