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Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

  • Silverio
  • 7. August 2026 um 08:16
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    • 12. September 2026 um 17:38
    • #501
    Zitat von Phino

    für den ISP wichtiger, wie viel Datenmenge transportiert wird. Und er benötigt eine Mischkalkulation.

    Nein, fuer den ISP ist monatliche Datenmenge eher irrelevant, worum es mMn. geht sind die Kosten um das Netz fuer die erwartbar zu schulternde Last auszulegen... es geht also mehr um die mittlere Auslastung in der Spitzenlastzeit als um irgendwelche monatlichen Mittel.

    Ein Beispiel ein Kunde der im Monat konstant 1 Mbps umsetzt landet im Monat bei:
    (1*1000^2 * (60*60*24*30)) / (8 * 1000^3) = 324 GB

    Wenn ein anderer Kunde den selben monatlichen Umsatz jetzt in der taeglichen Spitzenlaststunde umsetzt landet er bei:

    324 * (8 * 1000^3) / (60*60*1*30 * 1000^2) = 24 Mbps

    (im Mittel setzen Kunden in der Spitzenlaststunde aktuell wohl meist < 10 Mbps um). Welcher der beiden Kunden wird einen staerkeren Einfluss auf die in der Spitzenlaststunde notwendige Kapazitaet haben?
    ISPs koennen relativ einfach den Traffic ihrer Kunden messen und haben daher die Wahl ob sie monatliche Mittel verwenden wollen oder echte Auslastung in der Spitzenlastzeit (und muessen das auch nicht per Anschluss machen, die koennen schlicht die Auslastung der relevanten Elemente direkt messen).

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    pufferueberlauf
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    • 12. September 2026 um 17:40
    • #502
    Zitat von Elemir

    Definiere erschlossen.

    Oh, hier geht es um das was die ISPs als erschlossen melden, gut moeglich, dass das in der Realitaer weniger als 70% sind, aber das unterstuetzt mein Argument eher.

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    • 12. September 2026 um 18:13
    • #503
    Zitat von Elemir

    Da könnte ich mich wieder aufregen: Straßen und Wasserstraßen, aber die Bahnstrecken sind völlig egal.

    Jain (siehe hier:(

    Zitat

    Die Verlängerung der Nutzungsrechte wird mit Auflagen zum weiteren Ausbau der Mobilfunknetze flankiert. Ambitionierte und zugleich angemessene Versorgungsauflagen sollen insbesondere den ländlichen Raum stärken. Zugleich wird der Fokus auf die unterbrechungsfreie Versorgung der Verkehrswege mit mobilem Breitband gerichtet.

    Die Auflage sieht

    • eine Versorgung von bundesweit mindestens 99,5 Prozent der Fläche mit mindestens 50 Mbit/s ab 2030,
    • eine Versorgung in jedem Bundesland von mindestens 99 Prozent der Haushalte in dünn besiedelten Gemeinden mit mindestens 100 Mbit/s ab 2029,
    • eine Versorgung aller Bundesstraßen mit mindestens 100 Mbit/s ab 2029,
    • eine Versorgung aller Landes- und Staatsstraßen sowie Binnenwasserstraßen des Kernnetzes des Bundes mit mindestens 50 Mbit/s ab 2029 und
    • eine Versorgung aller Kreisstraßen mit mindestens 50 Mbit/s ab 2030 vor.

    Zusätzlich werden die Mobilfunknetzbetreiber zur Mitwirkung am Ausbau der Netze entlang der Schienenwege und zu entsprechenden Verhandlungen mit Eisenbahninfrastrukturunternehmen über deren gemeinsamen Nutzung verpflichtet.

    Was auch immer das genau heissen soll, hat die BNetzA aus irgendeinem Grund nicht in der von mir zitierten Liste mit aufgefuehrt.

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  • Phino
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    • 12. September 2026 um 19:10
    • #504
    Zitat von pufferueberlauf

    Nein, fuer den ISP ist monatliche Datenmenge eher irrelevant, worum es mMn. geht sind die Kosten um das Netz fuer die erwartbar zu schulternde Last auszulegen... es geht also mehr um die mittlere Auslastung in der Spitzenlastzeit als um irgendwelche monatlichen Mittel

    Da hast du aber meinen gesamten Text nicht erfasst.

    Es ging im Post davor darum, warum einer mit 50 Mbit fast so viel zahlt wie einer mit 1000.

    Und dabei habe ich auf die grundlegenden Kosten abgezielt, wie Erstellung und Betriebskosten. Und ja an den Peelingpoints wird nach Menge abgerechnet, wobei natürlich die eingekaufte Portgröße auch eine Rolle spielt. Bei diesen Kosten ist es letztlich dem ISP/Netzbetreiber die verkaufte Bandbreite egal. Ein 50 MBit powerUser kann mehr ziehen als ein 1000er der nur abends. Etwas streamt.

    Wenn ich nicht gerade Backup mache dümpelt meine 1000er Leitung mit ca. 20 -30 Mbit rum. :/

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    • 12. September 2026 um 19:31
    • #505

    Ach so, da kommt der abnehmende Grenznutzen ins Spiel, ein 1 Gbps Anschluss ist fuer viele Anwender nicht doppelt so gut wie ein 0.5 Gbps Anschluss und das zeigt sich auch in der Zahlungsbereitschaft, und wenn ein ISP did Kosten in statische Bereitstellung und dynamische Last aufteilt, hat ein 500er eher did gleichen Bereitstellungskosten wie ein 1000er, aber das ist eine Entscheidung des ISPs das so zu bewerten.

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    • 13. September 2026 um 03:00
    • #506
    Zitat von Phino

    Und dabei habe ich auf die grundlegenden Kosten abgezielt, wie Erstellung und Betriebskosten. Und ja an den Peelingpoints wird nach Menge abgerechnet, wobei natürlich die eingekaufte Portgröße auch eine Rolle spielt. Bei diesen Kosten ist es letztlich dem ISP/Netzbetreiber die verkaufte Bandbreite egal. Ein 50 MBit powerUser kann mehr ziehen als ein 1000er der nur abends. Etwas streamt.

    ja, gut kann man so sehen, erscheint mir aber nicht logisch. warum sollte ein Power-User sich mit 50 Mbit/s quälen, da müsste er ja Sadomaso-Vorlieben haben..


    Zitat von pufferueberlauf

    Ach so, da kommt der abnehmende Grenznutzen ins Spiel, ein 1 Gbps Anschluss ist fuer viele Anwender nicht doppelt so gut wie ein 0.5 Gbps Anschluss und das zeigt sich auch in der Zahlungsbereitschaft, und wenn ein ISP did Kosten in statische Bereitstellung und dynamische Last aufteilt, hat ein 500er eher did gleichen Bereitstellungskosten wie ein 1000er, aber das ist eine Entscheidung des ISPs das so zu bewerten.

    ja, so etwas habe ich mir schon gedacht, obwohl ich niemals erwartet hätte das ein ISP dem Kunden was schenkt

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    • 13. September 2026 um 07:33
    • #507
    Zitat von Phino

    Und ja an den Peelingpoints wird nach Menge abgerechnet, wobei natürlich die eingekaufte Portgröße auch eine Rolle spielt.

    Typischerweise wird zwischen ISPs wohl burstable billing verwendet, und das haengt von der Kapazitaetsauslastung ab und nicht von der monatlichen Menge (vermute allerdings, das meintest Du hier mit Menge). Und wenn direkt ganze Ports mit 100% commit verwendet werden, dann steigen die Kosten mit der Portkapazitaet. Allerdings sub linear, so wie ein 1000er Anschluss beim ISP meist proportional billiger ist als ein 100er, gilt das auch fuer Transit und Portkosten in ueblichen IXen. So kostet am AMS-IX ein 10 Gbps Port 447 Euro, ein 100G Port 3600 und ein 400G Port 7600 Euro.

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    • 13. September 2026 um 07:35
    • #508
    Zitat von BlackMage2

    obwohl ich niemals erwartet hätte das ein ISP dem Kunden was schenkt

    Wieso schenken? Die Kosten des ISPs steigen halt auch sub linear mit der Kapazitaet, aber sie steigen... Auch da hilt abnehmender Grenznutzen...

  • alex_k
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    • 13. September 2026 um 08:28
    • #509
    Zitat von Phino

    Wenn ich nicht gerade Backup mache dümpelt meine 1000er Leitung mit ca. 20 -30 Mbit rum. :/

    Kenn ich. - Ich brauche selten mehr als 10 Mbit über den Tag / Woche verteilt. - Aber dennoch werden Downloads immer größer, und ich wollte heute kein Windows-Update, oder aktuelles Game auf Steam mehr mit 50 Mbit herunterladen müssen. - Ich b in dankbar für meinen 300/150 Mbit FTTH Tarif.

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  • Edding
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    • 13. September 2026 um 12:05
    • #510
    Zitat von Phino

    Wenn ich nicht gerade Backup mache dümpelt meine 1000er Leitung mit ca. 20 -30 Mbit rum. :/

    Perfekt genau so soll es ja auch sein, "hohe" Bandbreite genutzt im Burst und für die meiste Zeit niedrige Belastung.
    Das genau der Grund warum es unsinnig ist für mehr Peak Bandbreite mehr zu bezahlen.
    Vor allem die Preis Aufschläge die sie bei uns verlangen.

    20-30mbit kommen wir ganz schön viel vor, meintest nicht eher 2-3Mbit ?

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    • 13. September 2026 um 12:27
    • #511
    Zitat von Edding

    Perfekt genau so soll es ja auch sein, "hohe" Bandbreite genutzt im Burst und für die meiste Zeit niedrige Belastung.
    Das genau der Grund warum es unsinnig ist für mehr Peak Bandbreite mehr zu bezahlen.

    Das ist halt Wunschdenken... Dein ISP muss, will er das Einraeumen von Minderungs- und/oder Kuendigungsrecht vermeiden, sein Netz so dimensionieren, dass es auch in der Spitzenlastzeit die vertraglichen Raten ausreichend gut liefern kann. D.h. wenn er dafuer XXXXGbps benoetigt, spart nichts ein wenn er die meiste Zeit mit XXGbps auskaeme...

    Google mal burstable billing und ueberlege Dir welche Konsequenzen Deine Bursts haben, gerade wenncsich diese bei vielen Nutzern in der Spitzenlastzeit haeufen?

    Aber das ist bei Dir zu hause nur wenig anders, nur halt in den Anschaffungskosten nicht in monatlicher Miete: ein 1 Gbps Heimnetz kostet weniger als eines fuer 10Gbps oder gar fur100Gbps, selbst wenn Du die hohe Kapazitaet nur selten abrufst. Jetzt wird Transit oder IX Ports nicht dauerhaft verkauft sondern monatlich "vermietet" daher hat ein ISP fuer diese Komponenten halt monatliche kapazitaetsabhaengige Kosten. Und Kunden mit breiteren Anschluessen haben eine hoehere Wahrscheinlichkeit die relevante Kapazitaetsnutzung hoch zu treiben, erge verursachen die i.d.R. hoehere Kosten, was hoehere Preise recht zwanglos erklart.

    Dafuer, dass ich diese Zusammenhaenge hier fast schon regelmaessig wiederhole, bin ich erstaunt, dass Du immer noch Deine alten simplistischen Erklaerungsmodelle verwendest, die auf unrealistischen Annahmen basieren. Warum tust Du das?

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    • 13. September 2026 um 12:51
    • #512
    Zitat von pufferueberlauf

    Das ist halt Wunschdenken... Dein ISP muss, will er das Einraeumen von Minderungs- und/oder Kuendigungsrecht vermeiden, sein Netz so dimensionieren, dass es auch in der Spitzenlastzeit die vertraglichen Raten ausreichend gut liefern kann. D.h. wenn er dafuer XXXXGbps benoetigt, spart nichts ein wenn er die meiste Zeit mit XXGbps auskaeme...

    Google mal burstable billing und ueberlege Dir welche Konsequenzen Deine Bursts haben, gerade wenncsich diese bei vielen Nutzern in der Spitzenlastzeit haeufen?

    Aber das ist bei Dir zu hause nur wenig anders, nur halt in den Anschaffungskosten nicht in monatlicher Miete: ein 1 Gbps Heimnetz kostet weniger als eines fuer 10Gbps oder gar fur100Gbps, selbst wenn Du die hohe Kapazitaet nur selten abrufst. Jetzt wird Transit oder IX Ports nicht dauerhaft verkauft sondern monatlich "vermietet" daher hat ein ISP fuer diese Komponenten halt monatliche kapazitaetsabhaengige Kosten. Und Kunden mit breiteren Anschluessen haben eine hoehere Wahrscheinlichkeit die relevante Kapazitaetsnutzung hoch zu treiben, erge verursachen die i.d.R. hoehere Kosten, was hoehere Preise recht zwanglos erklart.

    Dafuer, dass ich diese Zusammenhaenge hier fast schon regelmaessig wiederhole, bin ich erstaunt, dass Du immer noch Deine alten simplistischen Erklaerungsmodelle verwendest, die auf unrealistischen Annahmen basieren. Warum tust Du das?

    wieso wird es dann anders wo reichlich angeboten? Innerhalb der EU gibt es z. B. Digi in Spanien/Portugal oder Free in Frankreich.

    teilweise nur 15 bis 30 Euro pro Monat für 8G–10G

    und ich glaube nicht das da die Bandbreite groß bei Spitzenlastzeit absinkt(selbst bei dem Preis)

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    • 13. September 2026 um 13:15
    • #513
    Zitat von BlackMage2

    wieso wird es dann anders wo reichlich angeboten? Innerhalb der EU gibt es z. B. Digi in Spanien/Portugal oder Free in Frankreich.

    Unterschiedliche Maerkte haben unterschiedliche Preise, und z.B. in Frankreich sind sowohl die Ausbaukosten als auch die Mietkosten fuer Fasern/Bitstrom deutlich niedrigee als bei uns. Aber der Markt ist z.B. in Frankreich auch anders organisiert...

    Zitat von BlackMage2

    teilweise nur 15 bis 30 Euro pro Monat für 8G–10G

    und ich glaube nicht das da die Bandbreite groß bei Spitzenlastzeit absinkt(selbst bei dem Preis)

    Sind halt die schlechten alten "bis zu" Ratenzusagen...

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    • 13. September 2026 um 13:22
    • #514
    Zitat von pufferueberlauf

    Sind halt die schlechten alten "bis zu" Ratenzusagen...

    wieso sollen "bis zu" Ratenzusagen schlecht sein?

    anders als in Deutschland hat man klare Rechtsmittel wie eine monatliche Preisminderung oder ein Sonderkündigungsrecht.

    zwar hat man dann in Deutschland auf dem Papier auch, aber das wird in der Praxis quasi nie konsequent durchgesetzt

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    pufferueberlauf
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    • 13. September 2026 um 13:38
    • #515
    Zitat von BlackMage2

    wieso sollen "bis zu" Ratenzusagen schlecht sein?

    Weil die gerade mat ein Maximum festlegen ohne Angabe ob/wie nahe man realistisch an dieses Maximum herankommen kann. Ich formuliere es anders, stell Dir vor Du und ich landen am selben OLT, und Du machst Dein Versprechen war und machst taeglich 10 TB Backups in die Cloud mit anschliessender Verifizierung, damit belegst Du sagen wir mal das Segment eine volle Stunde (best case inkrementelles Update mit nur relativ wenig zu schreibenden Daten) und z.B. in der Hauptnutzungszeit. D.h. ohne andere Nutzer wuerdest Du da Segment fuer die ganze Stunde voll auslasten. Wenn ich jetzt als einziger anderer Nutzer im Segment ein Systemupdate ziehe, landen wir beide bei ca. 4 Gbps, weit unter dem bis zu wert, und wir haben beide keine Handhabe gegen den ISP wenn wir damit unzufrieden sind (wenn wir nicht unzufrieden sind, ist das egal).

    Also ich finde bis zu klar schlechter als unsere belastbareren Zusagen, auch wenn wir bei der Minderung noch klare Macken im Prozess haben.

    Zitat von BlackMage2

    anders als in Deutschland hat man klare Rechtsmittel wie eine monatliche Preisminderung oder ein Sonderkündigungsrecht.

    In Frankreich? Da gibt es meines Wissens noch nicht einmal eine offizielle Nachweismethode fuer Minderleistung. Klar kann man selber vor Gericht ziehen, konnte man bei uns ja auch schin frueher, aber wer macht das schon? Der Umstand das es vor Einfuehrung der Nachweismethode keinen einzigen Praezedenzfall gegeben hat deutet an, dass es sich um die leeere Menge handelt.

    Zitat von BlackMage2

    zwar hat man dann in Deutschland auf dem Papier auch, aber das wird in der Praxis quasi nie konsequent durchgesetzt

    Das weisst Du woher? Also das mir der ausserordentlichen Kuendigung funktioniert bereits recht gut, weil wenn der ISP zickt, dann ist die BNetzA bereit da mit dem ISP zu sprechen (wenn denn der offizielle Test Minderleistung nachweist). Wo es noch hakt ist bei der Minderung, weil die BNetzA sich da bisher verweigert in ihrem Nachweis das Ausmass der Minderleistung zu quantifizieren, daher muss man das individuell mit dem ISP aushandeln und das ist ob des Machtunterschiedes eher Gruetze aber auch da bleibt das individuelle Klagerecht offen, hat nur bisher niemand geklagt.

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    • 13. September 2026 um 14:46
    • #516
    Zitat von BlackMage2

    anders als in Deutschland hat man klare Rechtsmittel wie eine monatliche Preisminderung oder ein Sonderkündigungsrecht.

    Hast Du da Links zu, das wuerde mich sehr interessieren, gut moeglich, dass meine Informationen veraltet sind. Daher bitte ich Dich um mehr Informationen dazu wo diese Information herkommt.

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    • 13. September 2026 um 15:33
    • #517

    Boa, schon wieder??

    Auch Digi und alle anderen Provider haben mehrere stark gedrosselte Produkte im Angebot.

    Null Raketentechnik dahinter.

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    • 13. September 2026 um 16:29
    • #518
    Zitat von pufferueberlauf

    Hast Du da Links zu, das wuerde mich sehr interessieren, gut moeglich, dass meine Informationen veraltet sind. Daher bitte ich Dich um mehr Informationen dazu wo diese Information herkommt.

    bei Minderleistung sind europaweit durch die EU-Verordnung 2015/2120 (Netzneutralitäts-Verordnung) harmonisiert. Die Bundesnetzagentur überwacht die Einhaltung dieser Verordnung.

    Du vergisst da nur eines:

    • Das Telekommunikationsgesetz (TKG) sieht vor, dass die BNetzA Unternehmen meist erst formal verwarnen oder Aufforderungen zur Abhilfe schicken muss. Viele Netzanbieter lenken im Hintergrund ein, bevor es zu einem formalen, publizierten Beschluss oder Bußgeld kommt.

      Was soll das nützen? Damit die sich ganz doll schämen?

    • Hohe Hürden bei Bußgeldern: Um millionenschwere Strafen oder harte Auflagen rechtssicher zu verhängen, muss die BNetzA jahrelange, wasserdichte Ermittlungsverfahren führen.

      Ich bezweifle das bei mehr Menge an Beschwerden überhaupt irgendein Ermittlungsverfahren zu einem spürbaren Erfolg führt

    • Dauerhafte Gerichtsverfahren: Gegen fast jeden Beschluss legen die großen Anbieter Widerspruch ein. Das führt dazu, dass Maßnahmen oft jahrelang durch die Instanzen wandern, bevor sie rechtskräftig werden.

      Das führt nur zu noch mehr unnötigen Verzögerungen und Unsicherheiten.

      Also nützt es im Endeffekt doch gar nichts, wenn es sowieso jahre braucht bis vielleicht irgendetwas passiert.

    Ich sehe da nur heiße Luft um vor der Allgemein-Bevölkerung den Anschein zu wecken, das da irgendwer ist der die Internetleistung kontrolliert, aber in Wirklichkeit passiert da nicht viel!

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (13. September 2026 um 16:37)

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  • Edding
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    • 13. September 2026 um 16:33
    • #519

    pufferueberlauf und seine Theorien ohne Praxis Erfahrung. :)
    Sämtliche Französichen und sowie die Schweizer luxemburger lichtensteiner etc pp müssen ja unsummen an IX Kapazitäten haben nach deiner Logik.
    Kurz gesagt nein haben sie nicht weil brauchen sie nicht :)


    Und Deutschland "garantiert" dirt nur zu einem einzigen Ziel deine datenrate und das ist breitbandmessung.de.

    Ich wünsche dir viel glück dabei hinter einem Telekom AS3320 Anschluss deine Minderung durchzusetzen, weil ein dienst hinter Cloudflare langsame datenraten liefert. toi toi toi

  • Online
    BlackMage2
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    • 13. September 2026 um 16:38
    • #520
    Zitat von Edding

    und seine Theorien ohne Praxis Erfahrung. :)

    und was soll mir Praxis Erfahrung nützen? Die Praxis allgemein in Deutschland ist mir schon bestens bekannt!!!

    Alles durch lang andauernde Gerichtsverfahren verzögern, damit es möglichst nie zu irgendeinem Ergebnis kommt?

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (13. September 2026 um 16:47)

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