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Kupfer-Glas-Migration: „Homes connected macht keinen Sinn“

  • frank_m
  • 21. Mai 2026 um 20:37
  • HubeBube
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    • 4. Juli 2026 um 09:48
    • #41
    Zitat von Schnurz

    Physisch ein Austausch oder Wechsel. Technologisch eine Ablösung. Aber das ist Wortklauberei.

    Nein, sicher nicht. Das TKG (§ 73), StGB (§ 317) und sicherlich noch weitere sprechen dagegen. Ein physische Demontage ist ein Eingriff in ein öffentliches TK-Netz, hinzu kommt noch, dass die CuDA fest mit der Immobilie verbunden und daher Eigentum des Immobilieneigentümers ist. Freilich hat dieser kein Nutzungsrecht daran, es sei denn er betreibt ein öffentliches TK-Netz.

  • HubeBube
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    • 4. Juli 2026 um 10:12
    • #42
    Zitat von Joerg123

    besonders für größere Wohneinheiten gibt es mehrere Möglichkeiten "GF" im Haus zu verteilen. Je nach Bestand im Gebäude ist eine Konvertierung auf G.fast DSL, oder DOCSIS inhouse eine gute Lösung. Bestimmt nicht die Beste,...

    Vor allem nicht die wirtschaftlichste für den Betreiber...

    Diese "Konvertierungseinheiten" verursachen zusätzliche Wartungskosten, abgesehen vom Stromverbrauch.

    Da wir in diesen Fällen von großen Immobiliengesellschaften wie der Vonovia (ehemals Deutsche Annington) sprechen, ich kenne deren Verträge mit den TK-Anbietern nicht. Meine Vermutung ist jedoch diese: Kosten für die TK-Infrastruktur möglichst auf den TK-Provider abwälzen.

    Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch: baut der bestehende Vertragspartner (Vodafone, Telekom,...) keine Gf Inhouse, dann bleibt alles so wie es ist.

    G.fast ist bestenfalls eine Übergangstechnologie und wird in Zukunft immer weniger eine Rolle spielen. DOCSIS bzw. HFC wird sicherlich noch die nächsten 20 Jahre eine wichtige Technologie in großen MFH darstellen.

  • BlackMage2
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    • 4. Juli 2026 um 10:20
    • #43
    Zitat von Joerg123

    besonders für größere Wohneinheiten gibt es mehrere Möglichkeiten "GF" im Haus zu verteilen. Je nach Bestand im Gebäude ist eine Konvertierung auf G.fast DSL, oder DOCSIS inhouse eine gute Lösung. Bestimmt nicht die Beste, da bleibt die Faser bis in die Wohnung und muss hier keiner erwähnen, aber doch zumindest eine Variante für GBit/s Internet ohne neu verlegen zu müssen und sich mit den Mietern, oder Eigentümern zu streiten. Für Privatpersonen und "kleinere Firmen" ist das sicherlich ausreichend, aber natürlich nicht für ein Rechenzentrum.

    Was das jetzt damit zu tun hat, ob die Telekom Grundversorger ist, oder ein anderes Unternehmen, erschließt sich mir nicht. Ist ja schon jetzt so, dass man von (Un-)Glück sprechen kann, wenn der GF-Anschluss (nicht) von der Telekom verlegt wird (manche finden Telekom toll, ich bin zumindest zufrieden, andere bekommen das Kotzen, wenn sie nur Telekom hören - will ich gar nicht weiter bewerten).

    genau hier liegt ja das Problem, mein Vermieter der Eigentümer der Immobilie hat Glasfaser NordWest beauftragt. Also d.h. es wurde nach den Plänen von Glasfaser NordWest im Gebäude gebaut, und die haben es halt so gebaut das Tarife bis 1 Gbit funktionieren. Die Fasern sind aber nicht entbündelt oder wurden offiziell von der Telekom verlegt(wie gesagt Glasfaser NordWest baut etwas anders, da ist es nicht so ohne Weiteres möglich XGS-PON Tarife zu buchen). In die genauen Details warum es so gebaut wurde bin ich nicht involviert. Wahrscheinlich um die buchbare Bandbreite künstlich zu begrenzen und trotzdem BNetzA konform zu sein. Es wurde einfach ein Konstrukt geschaffen um XGS-PON nicht verfügbar machen zu müssen.

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  • Edding
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    • 4. Juli 2026 um 11:12
    • #44
    Zitat von Joerg123

    Wer einen 50MBit/s Tarif sucht, zahlt bei GF nicht mehr drauf, oder so verschwindend wenig, dass der Preis nicht ernsthaft als Grund herhalten kann.

    Privatkunden suchen nicht nach einem 50mbit Tarif, sie suchen nach einem niedrigen Preis.

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    • 4. Juli 2026 um 11:14
    • #45
    Zitat von BlackMage2

    Es wurde einfach ein Konstrukt geschaffen um XGS-PON nicht verfügbar machen zu müssen.

    Das wird denen irgendwann böse auf die Füße fallen, wenn ja die öffentlichen Förderungen heute auch symmetrische Datenraten als Fähigkeit fordern und höhere sich Datenraten als 1Gbit/s langsam etablieren. Die EWE als Anteilseigner der GFNW hat in ihrem eigenen Netz AON/PtP verwendet. Im GFNW ist aufgrund der Absprachen mit der Telekom dann deren Bauart xGPON zum Zuge gekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, das es die Telekom zulässt, hier Abstriche an der Fähigkeit zum Ausbau zu machen.

  • BlackMage2
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    • 4. Juli 2026 um 11:45
    • #46
    Zitat von Schnurz

    Das wird denen irgendwann böse auf die Füße fallen, wenn ja die öffentlichen Förderungen heute auch symmetrische Datenraten als Fähigkeit fordern und höhere sich Datenraten als 1Gbit/s langsam etablieren. Die EWE als Anteilseigner der GFNW hat in ihrem eigenen Netz AON/PtP verwendet. Im GFNW ist aufgrund der Absprachen mit der Telekom dann deren Bauart xGPON zum Zuge gekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, das es die Telekom zulässt, hier Abstriche an der Fähigkeit zum Ausbau zu machen.

    Das ist mir auch klar, aber das dauert leider noch eine halbe Ewigkeit bis das geklärt wird(wenn es überhaupt geklärt wird). BNetzA war ja bisher nicht hilfreich.


    Zitat von Mail von BNetzA

    Darüber hinaus ist auch die Deutsche Telekom als marktbeherrschendes Unternehmen verpflichtet, anderen Diensteanbietern Zugang zu ihrem Netz zu gewähren.

    Bei allen übrigen Netzbetreibern, die neue Glasfasernetze ausbauen, besteht nur unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, sie zum Netzzugang zu verpflichten.

    Da liegt ja auch das Problem, ist ja kein reiner DT Anschluss sondern ein Anschluss von Glasfaser NordWest(einem Joint Venture von der Telekom Deutschland GmbH und die EWE AG) und fällt damit nicht in die Verpflichtung anderen Diensteanbietern Zugang zu ihrem Netz zu gewähren.


    Außerdem

    Zitat von Mail von BNetzA

    Dies gilt umso mehr dann, wenn sich die Leistungsfähigkeit zwischen verschiedenen Infrastrukturen unterscheidet. Vor diesem Hintergrund ist es nicht Aufgabe der Bundesnetzagentur, die Glasfaserausbauvorhaben der Unternehmen zu bewerten oder gar zu beschränken. In der Auswahl der Ausbaugebiete sind die Unternehmen vielmehr frei und die Nachfrage der Kundinnen und Kunden wird über den Erfolg der Aktivitäten entscheiden.

    Glasfaser NordWest hat aber nur ausgebaut, das es für ein paar Anbieter nutzbar ist, mit denen es vorher Vereinbarungen gab. Von entbündelter Faser o.ä. schreibt mir die BNetzA überhaupt nichts.


    Ich war ja bereits mit der BNetzA in Kontakt.

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (4. Juli 2026 um 11:50)

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    • 4. Juli 2026 um 11:52
    • #47
    Zitat von Schnurz

    Ich kann mir nicht vorstellen, das es die Telekom zulässt, hier Abstriche an der Fähigkeit zum Ausbau zu machen.

    Das ist ja kein reines Ausbaugebiet der Telekom, ich kann mir vorstellen das genau da der Unterschied liegt.

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    • 4. Juli 2026 um 12:24
    • #48
    Zitat von BlackMage2

    Das ist ja kein reines Ausbaugebiet der Telekom, ich kann mir vorstellen das genau da der Unterschied liegt.

    Das wäre aber ein großes Risiko für die Telekom. Hier baut auch die GFNW aus. Zusätzlich (oder vorher schon in Arbeit) ist die DG hier auch im Status "in Planung" und ich hoffe, das die auch noch ausbauen. Mit dieser Konstellation sollte sich die Telekom/GFNW mehrfach überlegen, ob so agieren will wie BlackMage2 es beschrieben hat. Man tut sich als Provider keinen Gefallen mit derartigem Verhalten.

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    • 4. Juli 2026 um 12:31
    • #49

    Ist aber so. Bei Glasfaserplus hat die Telekom augenscheinlich noch mehr Kontrolle, von XGS ist da keine Spur.

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    • 4. Juli 2026 um 12:34
    • #50
    Zitat von DLMttH

    Ist aber so.

    Noch ist ja selbst im Telekom eigenen Netz nicht alles XGS-PON

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    • 4. Juli 2026 um 12:35
    • #51
    Zitat von Schnurz

    Das wäre aber ein großes Risiko für die Telekom. Hier baut auch die GFNW aus. Zusätzlich (oder vorher schon in Arbeit) ist die DG hier auch im Status "in Planung" und ich hoffe, das die auch noch ausbauen. Mit dieser Konstellation sollte sich die Telekom/GFNW mehrfach überlegen, ob so agieren will wie BlackMage2 es beschrieben hat. Man tut sich als Provider keinen Gefallen mit derartigem Verhalten.

    Ich verstehe nicht? GFNW ist doch "Telekom". Es wurde immer damit geworben das die Telekom hier ausbaut, dabei war das aber nur GFNW über denen man ein Telekom Tarif buchen kann(sowie 1&1, JustBolt und EWE)

    etwas anderes ist nicht möglich

    bei Business Anschlüssen soll man aber bis 10Gbit haben können(bspw. Leased LineBusiness von Plusnet, kost dann aber auch mind. 179€ ) ich nehme bei nem Business Anschluss bekommt man vllt schon eine seperate Faser? (PlusNet schreibt dazu auch quasi bundesweit verfügbar, ich nehme an die verlegen dann ihre eigene Faser?)

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (4. Juli 2026 um 12:44)

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    • 4. Juli 2026 um 12:48
    • #52
    Zitat von BlackMage2

    das die Telekom hier ausbaut,

    Hier sind auch alle MFG und KVz mit der Telekom Werbung "Telekom-Glasfaser demnächst verfügbar" beklebt. Der "gemeine Endkunde" erkennt da "leider" keinen Unterschied und ist sich dessen nicht bewusst.

    Ja. Telekom Glasfaser Tarife sind demnächst aktiv. Aber nicht auf einer Telekom Glasfaser.

    Einmal editiert, zuletzt von Schnurz (4. Juli 2026 um 13:37)

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    • 4. Juli 2026 um 12:55
    • #53
    Zitat von Schnurz

    Hier sind auch alle MFG und KVz mit der Telekom Werbung "Telekom-Glasfaser demnächst verfügbar" beklebt. Der "gemeine Endkunde" erkennt da "leider" keinen Unterschied und ist sich dessen nich bewusst.

    Ja. Telekom Glasfaser Tarife sind demnächst aktiv. Aber nicht auf einer Telekom Glasfaser.

    Das ist aber auch irritierend geschrieben, stimmt ja auch, Glasfaser Tarife sind über die Telekom verfügbar. Aber eben limitiert auf die Kapazität die Glasfaser-NordWest anbietet(und die mieten soweit Netzkapazität um Optionen bis 1Gbit GPON anbieten zu können).

    die haben ja ihr eigenes Netz abgekoppelt vom "offiziellen" Netz der Telekom

    Muss die Telekom der Werbung eigl. aktiv einwilligen wenn denen Glasfaser-NW zu 50% gehört?

    es wäre auch möglich das vertraglich intern festgehalten wurde die dürfen nur Tarife bis 1Gbit anbieten oder aber die haben das selber so festgelegt.

    die Frage ist ja: ist es moralisch richtig die Telekomfarben zu verwenden und zu schreiben Telekom-Tarif, wenn es doch überhaupt nicht das 'echte' Telekomnetz ist?

    4 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (4. Juli 2026 um 13:28)

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    • 4. Juli 2026 um 13:38
    • #54

    BlackMage2

    Wayne interessiert denn im Business die Moral? Da geht es um Geld.

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    • 4. Juli 2026 um 14:00
    • #55
    Zitat von Schnurz

    BlackMage2

    Wayne interessiert denn im Business die Moral? Da geht es um Geld.

    Und was ist mit Kundenschutz?

    Außerdem ist es ja mehr oder weniger gelogen.

    Edit: habe die genauen Details dazu nur in meinem eigenen Thread erwähnt

    6 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (4. Juli 2026 um 15:11)

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    • 4. Juli 2026 um 15:12
    • #56
    Zitat von BlackMage2

    wie wenn es direkt die Telekom vermarktet?

    Da wirst Du kaum etwas beeinflussen können. Die Tarife sind Telekom-Glasfaser auf einem Netzwerk, das formal nicht der Telekom gehört (GFNW) aber dessen Anbieter ein 50 %iges Eigentum der Telekom (welcher Telekom Company?) ist. Und wenn man jetzt ganz genau ist, dann muss man unterscheiden, wer denn jeweils was leistet. Denn auch im "Telekom Konzern" gibt es unterschiedliche Unternehmen mit differenzierten Aufgaben. Wem gehört das physische Netz? Wem die aktive Technik? Wer leistet den Service? Wer tritt als Provider auf? Und ... und ... und ...

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    • 4. Juli 2026 um 15:19
    • #57
    Zitat von Schnurz

    Da wirst Du kaum etwas beeinflussen können. Die Tarife sind Telekom-Glasfaser auf einem Netzwerk, das formal nicht der Telekom gehört (GFNW) aber dessen Anbieter ein 50 %iges Eigentum der Telekom (welcher Telekom Company?) ist. Und wenn man jetzt ganz genau ist, dann muss man unterscheiden, wer denn jeweils was leistet. Denn auch im "Telekom Konzern" gibt es unterschiedliche Unternehmen mit differenzierten Aufgaben. Wem gehört das physische Netz? Wem die aktive Technik? Wer leistet den Service? Wer tritt als Provider auf? Und ... und ... und ...

    daran wurde ja offenbar nicht gedacht, Hauptsache verkauft sich, aber das ist doch zu einfach, oder?

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    • 4. Juli 2026 um 15:25
    • #58

    Nein. Nicht wirklich. Dem Kunden soll es egal sein, wer da für was zuständig ist. Er hat einen Vertragspartner.

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  • BlackMage2
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    • 4. Juli 2026 um 15:30
    • #59

    Es ist aber trotzdem nicht dasselbe, ich finde es muss aktiv darauf hingewiesen werden. Ob es dem Kunden egal sein soll, soll doch bitte der Kunde selber entscheiden.

  • Online
    Schnurz
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    • 4. Juli 2026 um 16:15
    • #60

    Netter Gedanke. Es gibt aber keine Vorschrift dazu. Siemens und Bauknecht sagen Dir auch nicht, wer der OEM/Originalhersteller der Waschmaschine ist.

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