Der offenbar unmögliche Providerwechsel

  • Hallo zusammen,

    bei einem Kunden bin ich auf eine mir bisher nicht bekannte Konstellation gestoßen und würde gerne erfahren, ob es hier Erfahrungen oder sogar Ratschläge dazu gibt.

    Der Kunde ist Mieter in einem sehr großen "Mehrparteien-Geschäftsgebäude". Das Haus hat 2021 oder 2022 einen Glasfaseranschluss erhalten, mein Kunde steckt seitdem in einem grotesk überteuerten Tarif von 1&1 Versatel. Ich war davon ausgegangen, dass jeder GF-Anschluss nach einigen Jahren unter Open Access und damit freie Providerwahl fällt (auch wenn natürlich nicht jeder Provider jeden Anschluss versorgen kann). Dies ist aber in diesem Fall offenbar anders, denn weder die Telekom, noch O2 sehen diese Adresse als "Home Connected" oder auch nur "Home Passed".
    Über mehrere Telefonate habe ich nun herausgefunden, dass wohl ein Konstrukt möglich wäre, bei dem der Gebäudeeigentümer einen Exklusivvertrag mit 1&1 Versatel geschlossen hat und somit für sämtliche Mieter auf 10+ Jahre lediglich dieser ISP nutzbar ist, wenn es um Glasfaser geht.
    Natürlich ist mein nächster Ansprechpartner die Hausverwaltung, aber ich wollte vor diesem Gespräch gerne einiges mehr in Erfahrung bringen.

    Ich frage mich also:

    - Kennt jemand solche Konstellationen, kann es realistischer Weise so sein?

    - Gibt es hier gesetzlich Maximallaufzeiten, für die die Faser exklusiv genutzt werden darf?

    - Gibt es (auch unabhängig von diesem Fall) eine komfortable Möglichkeit, herauszufinden, welcher ISP einen GF-Anschluss versorgen kann, ohne alle ISPs durchzutelefonieren oder deren Online-Prüfungen zu nutzen?


    Danke vorab für jeden Input!

  • Willkommen im Forum!

    Ich war davon ausgegangen, dass jeder GF-Anschluss nach einigen Jahren unter Open Access und damit freie Providerwahl fällt (auch wenn natürlich nicht jeder Provider jeden Anschluss versorgen kann).

    Nein, das ist ein Trugschluss. Es gibt keine Grundlage für diese Annahme.

    Über mehrere Telefonate habe ich nun herausgefunden, dass wohl ein Konstrukt möglich wäre, bei dem der Gebäudeeigentümer einen Exklusivvertrag mit 1&1 Versatel geschlossen hat und somit für sämtliche Mieter auf 10+ Jahre lediglich dieser ISP nutzbar ist, wenn es um Glasfaser geht.

    Ja, das ist durchaus denkbar.

    Nachtrag: Ich konkretisieren hier mal. Natürlich darf ein Mitbewerber ebenfalls seine Glasfaser zusätzlich zu 1&1 Versatel in der Immobilie verlegen, sofern es eine entsprechende Anfrage gibt und der Gebäudeeigentümer oder Verwalter die Erlaubnis hierzu erteilt.

    - Gibt es hier gesetzlich Maximallaufzeiten, für die die Faser exklusiv genutzt werden darf?

    Nein.

  • Das Konstrukt nennt sich Geschäftskunden-Faser oder Standleitung oder wie du es nennen möchtest. Geh mal nicht davon aus, dass du bei einem alternativen Produkt auf gleicher Technik von Telekom (Business Premium Access) oder o2 (Business All IP Access Line) vom hohen Preis wegkommen würdest. Die günstigen Angebote "o2 Business All IP Basic Fiber" oder "Telekom Business Glasfaser" gibt's genau so auch von 1&1 (Business Glasfaser) und basieren auf Privatkundentechnik, da wäre 1&1 je nach Tarif sogar der günstigste Anbieter.

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  • Danke schon mal für die Antworten und die freundliche Begrüßung!

    Nachtrag: Ich konkretisieren hier mal. Natürlich darf ein Mitbewerber ebenfalls seine Glasfaser zusätzlich zu 1&1 Versatel in der Immobilie verlegen, sofern es eine entsprechende Anfrage gibt und der Gebäudeeigentümer oder Verwalter die Erlaubnis hierzu erteilt.

    Das ist klar, aber hier reden wir dann ja von einem Überbauen der vorhandenen Infrastruktur. Ich weiß, dass dies in einigen Gemeinden bereits passiert, halte dies aber für volks- wie betriebswirtschaftlich vollkommen idiotisch. Mit dieser Option wäre ein Providerwechsel dann ja auch höchstens auf lange Sicht möglich, wenn eben die neuen Leitungen liegen.


    Geh mal nicht davon aus, dass du bei einem alternativen Produkt auf gleicher Technik von Telekom (Business Premium Access) oder o2 (Business All IP Access Line) vom hohen Preis wegkommen würdest. Die günstigen Angebote "o2 Business All IP Basic Fiber" oder "Telekom Business Glasfaser" gibt's genau so auch von 1&1 (Business Glasfaser) und basieren auf Privatkundentechnik, da wäre 1&1 je nach Tarif sogar der günstigste Anbieter.

    1&1 Versatel, nicht 1&1. Das sind verschiedene Provider, auch wenn irgendwo ganz hoch oben ein gemeinsames Dach drauf ist.
    Business Premium Access der Telekom sind symmetrische Anschlüsse, der Vergleich zu dem aktuell vorhandenen Tarif von 1&1 Versatel ist demnach ungültig.
    Für 300/100 wird derzeit 300 € netto bezahlt, die üblichen 1000/500, die eigentlich gewünscht werden, sind überhaupt nicht buchbar und für 1000/300 werden 620 € netto aufgerufen. Diese Preise sind vollkommen bekloppt, denn bei einer Störung steht trotzdem kein Techniker innerhalb von 1-2 Stunden vor der Tür. Die Telefonie läuft ohnehin über einen anderen Provider. Nichtmal IPv6 bekommen sie für 300 € hin, das wäre wohl bei den teureren Tarifen gnädig mit drin. Es ist angeblich nicht möglich, auf die günstigeren "Office Fast & Secure"-Tarife zu wechseln, daher eben mein Bestreben, den Provider komplett zu wechseln. Auch, um mindestens 500 Mbit/s im Upstream zu bekommen.

  • 1&1 Versatel, nicht 1&1. Das sind verschiedene Provider

    Jein, das was letztendlich provided wird, ist ja ein identischer Internetdienst. Macht es einen Unterschied, was auf der Rechnung für ein Firmenname steht? Bei der Telekom gibt's ja auch eine Geschäftskunden GmbH.

    Business Premium Access der Telekom sind symmetrische Anschlüsse, der Vergleich zu dem aktuell vorhandenen Tarif von 1&1 Versatel ist demnach ungültig.

    Nicht wirklich, ob symmetrische Tarife angeboten werden oder nicht, sagt ja nichts darüber aus, auf welcher Technik die Tarife basieren. Es liegt jedenfalls die falsche Technik im Haus, daher gibt's auch nicht die aus der Welt der Privatkundentechnik bekannte Anbieterauswahl.

  • Macht es einen Unterschied, was auf der Rechnung für ein Firmenname steht?

    Ja, macht es. Wenn man einen Tarif von 1&1 Versatel nutzt und zu einem von 1&1 Wechseln möchte, so ist dies ein ISP-Umzug und kein simpler Tarifwechsel. In unserem Fall ist es wie gesagt überhaupt nicht möglich, zu 1&1 zu wechseln.


    Nicht wirklich, ob symmetrische Tarife angeboten werden oder nicht, sagt ja nichts darüber aus, auf welcher Technik die Tarife basieren.

    Was hat das jetzt mit "Technik" zu tun? Symmetrische Leitungen liefen selbst auf Kupfer (SDSL) über dieselben Drähte wie ADSL und VDSL. Das ist ja bei Glasfaser nicht anders, vermutlich noch simpler, denn früher wurde immerhin noch ein anderes Profil auf dem DSLAM dafür geschaltet. "Symmetrisch" ist für den Provider ein schlichtes Flag im Kundenprofil, welches er hochpreisig abrechnen kann.


    Es liegt jedenfalls die falsche Technik im Haus, daher gibt's auch nicht die aus der Welt der Privatkundentechnik bekannte Anbieterauswahl.

    ?

    Es liegt eine handelsübliche Glasfaser im Haus auf der technisch gesehen jeder ISP Dienste anbieten kann. Ich verstehe nicht, worauf Du damit hinaus willst?

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  • Was hat das jetzt mit "Technik" zu tun? Symmetrische Leitungen liefen selbst auf Kupfer (SDSL) über dieselben Drähte wie ADSL und VDSL. Das ist ja bei Glasfaser nicht anders, vermutlich noch simpler, denn früher wurde immerhin noch ein anderes Profil auf dem DSLAM dafür geschaltet. "Symmetrisch" ist für den Provider ein schlichtes Flag im Kundenprofil, welches er hochpreisig abrechnen kann.

    Trugschluss. Da können gänzlich unterschiedliche Techniken dahinter verbaut sein. Natürlich ist es für den Provider da ein Leichtes, von 100M auf 1000M umzuschalten, aber du vergisst hier auch entsprechende SLAs mit Bandbreitengarantien, die es in Privattarifen so gar nicht gibt.

    Es liegt eine handelsübliche Glasfaser im Haus auf der technisch gesehen jeder ISP Dienste anbieten kann. Ich verstehe nicht, worauf Du damit hinaus willst?

    Jain. Wenn dir Versatel eine Leitung legt, dann gehört diese Leitung exklusiv Versatel. Sie können diese natürlich weiter vermieten, müssen das aber nicht.

  • Trugschluss. Da können gänzlich unterschiedliche Techniken dahinter verbaut sein.

    Stimmt sicherlich, dass unterschiedliche Techniken dahinter stehen -können-, aber dass das, was ich schrieb, ein grundsätzlicher Trugschluss ist, dafür sehe ich wede Be- noch Hinweise.
    Aus Sicht des Kunden ist ja auch relativ egal, über welche Techniken ein Anschluss realisiert, gedrosselt und wieder beschleunigt wird, wichtig ist, was (zuverlässig) bei ihm ankommt und wieviel dafür zu bezahlen ist.


    entsprechende SLAs mit Bandbreitengarantien, die es in Privattarifen so gar nicht gibt.

    Die Bandbreitengarantie ist grundsätzlich ein valides Argument, in meinem konkreten Fall allerdings keinen so drastischen Aufpreis wert.
    Es wird Firmen geben, für die das ein wichtiges Qualitätskriterium ist, hier eher nicht.

    Jain. Wenn dir Versatel eine Leitung legt, dann gehört diese Leitung exklusiv Versatel. Sie können diese natürlich weiter vermieten, müssen das aber nicht.

    Ist soweit klar geworden, ich schrieb daher ja auch "technisch gesehen". Denn die "Technik" (Faser und Anschlüsse) ist hier exakt der gleiche Mix aus Singlemode APC LC/SC wie an allen anderen gewöhnlichen Anschlüssen.

  • Du siehst nur die Faser, aber die endet ja auch irgendwo und irgendjemand muss sein Licht drauflegen und dafür weitere Infrastruktur und Geschäftsprozesse vorhalten. Das ist in deinem Fall 1&1 Versatel, das Lichtsignal endet irgendwo direkt bei 1&1 Versatel und berührt so gar nicht die Netzwerkknoten und Teile der Infrastruktur, welche dir die Anbieter- und Tarifauswahl ermöglichen würden, die du bzw. dein Kunde gerne hätte. Um das zu kriegen, was gewünscht ist, müsste es sich zum Beispiel um ein Zugangsnetz der Telekom handeln, welches privatkundenähnlich Gewerbegebiete versorgt. Dann hättest du die Möglichkeit, aus den üblichen Businesstarifen einen auszuwählen, da die Infrastruktur an den Telekom BNG bzw. Backbone angeschlossen ist, worüber wiederum die Verbindung zu anderen Providernetzen möglich ist.

    Es sind einfach komplett unterschiedliche Infrastrukturen. Wir haben zum Beispiel eine Telekom Standleitung liegen, wo ein teurer symmetrischer Tarif drüber buchbar wäre, über die wiederum kein 1&1 Versatel möglich ist, da das Gebiet nicht entsprechend erschlossen ist. Ein paar hundert Meter entfernt liegt dann wieder PON, ebenfalls von der Telekom, dementsprechend andere Provider zur Auswahl, aber halt nicht die teuren symmetrschen Tarife, sondern Privatkundentarife und die etwas teureren Businesstarife, die technisch das Gleiche sind. Es herrscht dort einfach eine strikte Trennung zwischen zwei Produktwelten und was die Faser theoretisch kann, spielt an der Stelle keine Rolle.

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  • Du siehst nur die Faser, aber die endet ja auch irgendwo und irgendjemand muss sein Licht drauflegen und dafür weitere Infrastruktur und Geschäftsprozesse vorhalten. Das ist in deinem Fall 1&1 Versatel, das Lichtsignal endet irgendwo direkt bei 1&1 Versatel und berührt so gar nicht die Netzwerkknoten und Teile der Infrastruktur, welche dir die Anbieter- und Tarifauswahl ermöglichen würden, die du bzw. dein Kunde gerne hätte.

    Es sind einfach komplett unterschiedliche Infrastrukturen.

    Das ist mir vollkommen klar, da habe ich doch eigentlich auch gar nichts anderes zu geschrieben?

    Dass derzeit kein anderer Provider auf der bestehenden Faser Dienste anbietet, weil es im Moment keine Kooperation zwischen den ISP gibt, hatte ich ja über verschiedene Gespräche herausgefunden.
    Mir ging es nun wirklich um die Fragen, ob so etwas üblich ist und ob es nicht auch bei so einem Konstrukt regulatorische Auflagen gibt. Offenbar: ja, üblich und nein, gibt es nicht. (Gerne weitere Erfahrungen und Meinungsaustausch dazu!)

    Dankbar wäre ich ansonsten noch über einen Hinweis zu meiner letzten Frage:

    - Gibt es (auch unabhängig von diesem Fall) eine komfortable Möglichkeit, herauszufinden, welcher ISP einen GF-Anschluss versorgen kann, ohne alle ISPs durchzutelefonieren oder deren Online-Prüfungen zu nutzen?

  • Jein, das was letztendlich provided wird, ist ja ein identischer Internetdienst. Macht es einen Unterschied, was auf der Rechnung für ein Firmenname steht? Bei der Telekom gibt's ja auch eine Geschäftskunden GmbH.

    Ja, dies ist ein extremer Unterschied. Versatel war mal ein eigener ISP und hatte nur Geschäftskunden. Sie haben immer noch ihre eigene Infrastruktur. Wir haben bei denen auch eine Leitung. Ja, die Preise sind kräftig, allerdings der Support top. Die schaffen es, sich zu melden und mitzuteilen, dass die Leitung zickt, bevor wir es selbst merken.

    Was hat das jetzt mit "Technik" zu tun? Symmetrische Leitungen liefen selbst auf Kupfer (SDSL) über dieselben Drähte wie ADSL und VDSL. Das ist ja bei Glasfaser nicht anders, vermutlich noch simpler, denn früher wurde immerhin noch ein anderes Profil auf dem DSLAM dafür geschaltet. "Symmetrisch" ist für den Provider ein schlichtes Flag im Kundenprofil, welches er hochpreisig abrechnen kann.

    Das dürfte schon einen Unterschied machen. Es gibt natürlich PON und AON im Endkundenbereich. Wir haben auf unserer Leitung von Versatel schlichtes Ethernet in einer ganz anderen Wellenlänge als AON/PON. Wir haben 1 GBit/s symmetrisch mit 32 IPv4-Adressen.

    Du solltest dir mal die genauen technischen Daten anschauen/kommunizieren.
    Ich vermute, dass der Vermieter beim Erstellen des Bürogebäudes sich einen Anbieter ausgesucht hat, ähnlich wie seit Jahrzehnten bei Kabelanschlüssen in Wohngebäuden üblich war. Da hat der Gesetzgeber einen Riegel vorgeschoben, aber bei Geschäftgebäuden! :/

  • Hi Phino. ;)

    Das dürfte schon einen Unterschied machen. Es gibt natürlich PON und AON im Endkundenbereich. Wir haben auf unserer Leitung von Versatel schlichtes Ethernet in einer ganz anderen Wellenlänge als AON/PON.

    Alles korrekt, aber es ging hier um die tarifliche Beschaltung eines Anschlusses, nichts anderes ist ja die Frage, ob man symmetrische oder asymmetrische Bandbreiten erhält. Es sind eben nur Flags auf dem Kundenprofil beim Provider, man bekommt weder eine neue Faser gezogen, noch wird von PON auf AON oder andersherum getauscht, wenn man von einem Tarif mit 300/100 auf 1000/1000 wechselt.


    Du solltest dir mal die genauen technischen Daten anschauen/kommunizieren.

    Es ist ein AON-basierter Anschluss.


    Ich vermute, dass der Vermieter beim Erstellen des Bürogebäudes sich einen Anbieter ausgesucht hat, ähnlich wie seit Jahrzehnten bei Kabelanschlüssen in Wohngebäuden üblich war.

    Das Gebäude ist schon deutlich älter als der Anschluss, aber ja, es wird ein individueller Ausbau gewesen sein, worauf Du wohl hinaus willst. Passt dann ja auch ins Bild, wenn sich der Provider hier sehr leicht das exklusive Versorgungsrecht sichern kann.
    Wenn ich von der Hausverwaltung etwas dazu erfahre, gebe ich hier gerne ein Update.

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  • Nach langer Zeit, vielen vielen Telefonaten und diversem Hin und Her hier mal ein Update zur Thematik, vielleicht hilft dies dem ein oder anderen.

    Hausverwaltung und Eigentümer verneinen, dass es irgendeine Form von Exklusivvertrag mit 1&1 Versatel oder anderen gäbe. Was ich aber herausgefunden habe: Bei den Providern wird offenbar unterschieden zwischen "Massenmarkt" und Individualmarkt". Anschlüsse für den Individualmarkt werden technisch andersartig bereitgestellt. Die Telekom spricht davon, dass solche Anschlüsse angeblich "direkt mit dem Backbone" des Providers verbunden seien. Dies übersetze ich für mich so, dass hier zumindest kein GPON verwendet wird und wir hier nicht vom klassischen FTTH/FTTB sprechen, bei dem die Glasfaser aus dem Gebäude erst einmal in einen KVZ läuft.

    Es scheint so zu sein, dass die im Gebäude vorhandene Glasfaser 100% Telekom-Technik ist und die Telekom hier als Vermieter der Leitung gegenüber 1&1 Versatel auftritt.
    Sehr ironisch, dass sämtliche "Standardtools" bei Vertrieb und Technik der Telekom das Gebäude eindeutig als "unversorgt" angeben. Beim Bauherrenservice hatte man schließlich aber zumindest die Möglichkeit, die ja definitiv vorhandene Faser trotzdem zu sehen. Die Telekom selbst würde wohl über ihre Großkundenabteilung versorgen können (nicht zu verwechseln mit Geschäftskunden, so einen Anschluss hätten wir ja buchen wollen). Zu denen gibt es aber angeblich nur Kontakt via E-Mail...?!?

    Nun, ich werde auf jeden Fall mal per Mail anfragen und ein Angebot einholen. Wenn es natürlich nur irgendwelche "Company Connect"-Optionen für 300+ € gibt, haben wir am Ende nichts gewonnen.
    Ich werde weiter berichten.