ja ich habe gelesen damals konnten mit HYTAS ganze 2 MBit/s ohne Entfernungsprobleme gesendet werden
mit OPAL waren das sogar schon 6 MBit/s. beide Techniken wurden Ende 2021 zum Betrieb von NGN Technik außer Betrieb genommen
Glasfaser-NordWest versaut den Ausbau in dem es nur Tarife mit niedriger Bandbreite anbietet (bis 1Gbit)
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Das war allerdings weniger Anfang der 1980er Jahre...
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Derzeit. Selbst im originären Telekom Netz nicht überall verfügbar. Ich schätze, es ist eine Frage der Zeit, bis das im GFNW auch verfügbar sein wird.
Natürlich, aber ich weiß leider wie langsam die Telekom ist. Wenn das irgendwann mal realisiert ist, ist die Technik schon wieder veraltet.
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Hier schon Thema? BlackMage2
Glasfaser über P2P: Warum es in Deutschland keine 25 GBit/s für 70 Euro gibt - Golem.deIn der Schweiz setzt man auf die Topologie P2P (Point-to-Point) und bietet extrem hohe Datenraten günstig an. Golem wollte von den Netzbetreibern wissen, warum…www.golem.de -
Erstaunlich, selbst damit machen sie einen Großteil der überregionalen Provider noch nass.
DG hat bis heute max 930/500 für günstige 90 Euro im Angebot. Trotz erster Gehversuche mit XGS-PON zeichnen sich noch keine Angebote ab.
Danach kommen nur noch regionale Anbieter wie DNS:NET mit brauchbaren Angeboten. Greenfiber glänzt mit merkwürdigen Angeboten wie 10000/1000. Also eher 8000/1000.
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Hier schon Thema? BlackMage2
Genau die Argumente, die ich hier schon einmal vorgebracht hatte. Die Technik kann kleiner dimensioniert, mit weniger Energie- und Kühlbedarf geplant und weit effizienter betrieben werden.
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Du meinst jetzt PON, nehme ich an?
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Genau die Argumente, die ich hier schon einmal vorgebracht hatte. Die Technik kann kleiner dimensioniert, mit weniger Energie- und Kühlbedarf geplant und weit effizienter betrieben werden.
Jo - allerdings wird bei AON selten auf die architektonischen Möglichkeiten hingewiesen: es muss ja nicht immer nur ein zentraler PoP im Ort (Vermittlungsstelle) genutzt werden. Beispiel EWE im eigenen AON-Netz: ein Gebiet mit knapp 1.000 Haushalten wird von mindestens vier Mini-PoPs (ähnlich Outdoor-DSLAMs) abgedeckt, Leitungswege sind entsprechend kurz.
Trotzdem dreht sich die Welt dadurch nicht anders herum.
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Das alles schließt dennoch eine initiale PtP-Faserinfrastruktur und darüber ein PON gelegt nicht aus. In meinen Augen der best of breed Ansatz:
- Weniger Energieaufwand beim Netzbetrieb
- Problemlose Erweiterung möglich (z.B. mit Splittern im DP und/oder MFH)
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Jo - allerdings wird bei AON selten auf die architektonischen Möglichkeiten hingewiesen: es muss ja nicht immer nur ein zentraler PoP im Ort (Vermittlungsstelle) genutzt werden. Beispiel EWE im eigenen AON-Netz: ein Gebiet mit knapp 1.000 Haushalten wird von mindestens vier Mini-PoPs (ähnlich Outdoor-DSLAMs) abgedeckt, Leitungswege sind entsprechend kurz.
Trotzdem dreht sich die Welt dadurch nicht anders herum.
Das klingt recht teuer. Wieso sollten viele kleine Einheiten günstiger sein?
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Das klingt recht teuer. Wieso sollten viele kleine Einheiten günstiger sein?
AON kann dynamisch und punktuell erweitert werden, bei GPON ist das nur eingeschränkt möglich, stimmt schon
GPON ist ja mehr Baumstruktur und AON ein Verbund aus Knotenpunkten
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Na ja, wenn wir das mal fuer 32 Anschluesse durchrechnen (mit kingpin42 Zahlen von neulich:
Rechnung fuer 32 Anschluessechassis + controller karte (1x) + Linecard GPON (1x) + GPON Optik (1x) + ONT Lizenz (32)
500 + 1270 + 5090 + 98 + (32 * 2.2) = 7028.4 Euro
Wenn wir jetzt mal auf die Kosten von Init7 schauen:
6000CHF fuer 1 Switch 48 Ports mit Optiken...
Da kommt bei beiden noch etwas dazu, aber ich denke es ist klar, dass bei relativ kleinen Zahlen weder AON noch PON sonderlich attraktiv ist.
D.h. wenn ein ISP an einer Betriebstelle nur wenige Kunden findet, mag AON flexibler und billiger sein, aber PON wird schnell billiger (immerhin ist das das Killerargumet der Ausruester).
Aber das ist eine Frage die orthogonal dazu ist wie die Netzstruktur idealerweise beschaffen sein sollte. Da bin ich bei HubeBube PtP-Netz und darauf nutzen mehrere ISPs jeweils die Technologie die ihrer Meinung nach am geeignetsten ist.
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Und dass man da auch noch überall Strom braucht, ignorieren wir einfach geflissentlich?
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Also, ich merke mal an, selbst AON ist massiv sparsamer als DSL oder DOCSIS was den Stromverbrauch angeht... Bzw. der Unterschied zwischen DSL und AON ist groesser als der Unterschied zwischen AON und PON. Nachdem bereits DSL zu vom Markt akzeptierten Preisen rentable Tarife erlaubte ist klar, dass AON keineswegs prohibitiv teuer waere... und das POTS Netz ist auch im wesentlichen in P2P Struktur erbaut worden, auch das war nicht prohibitiv teuer.
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Viele kleine Kabinette. Einfach in die nächste Steckdose klipsen?
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Ist etwas ermuedend... ob AON oder PON zum Einsatz kommt, muss jeder ISP individuell entscheiden. Aktuell heisst das wohl oft PON fuer Privatkunden und Geschaeftskunden lite, AON fuer teure Geschaeftskundenanschluesse mit strikteren SLAs. Klar die PON Ausruester werben dafuer auch solche Anschluesse mit SLA per PON zu versorgen und wollen dafuer 25G oder 50G anbieten, aber die leben halt vom Verkaufen...
Aber HubeBube hat das mMn. ganz richtig erkannt, aus Endkundensicht waere eine P2P Netzstruktur attraktiv, nicht wegen einer theoretischen Chance auf AON sondern wegen des dadurch ermoeglichten Technikwettbewerbs. Bei P2MP mit Bitstrom setzt halt der Beleuchter fuer seine Mitbewerber Untergrenzen fuer rentable Preise und Obergrenzen fuer lieferbare Datenraten... es gibt gute Gruende warum wif normalerweise Maekte nicht so organisieren dass einzelne Anbieter so viel Marktmacht bekommen. Unklar warum wir beim Zukunftsprojekt " Festnetz fuer die naechsten 100 Jahre" auf einmal der Meinung sind wir sollten mal probieren den Bock zum Gaertner zu machen.
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Der vertraue ich tatsächlich der unsichtbaren Hand des Marktes.
Für den Kunden spielt das ohnehin kaum eine Rolle. Würde ich mich über einen vereinfachten Endgeräte-Modus freuen. Logo. Spielt das für 95% der Kunde eine Rolle? Überhaupt nicht.
Und danach ist es mir egal, ob 1G, 10G, 25G usw per AON oder PON bereitgestellt werden. Vermutlich noch weniger Kunden als beim Endgerät interessieren sich für dieses spezifische Detail.
Und ja, es ist ermüdend, von daher muss ich mich eigentlich nicht weiter damit beschäftigen.
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Aber HubeBube hat das mMn. ganz richtig erkannt, aus Endkundensicht waere eine P2P Netzstruktur attraktiv,
Das Platzproblem kommt vielerorts auch noch dazu. In den kleinen „Fertiggaragen-PoPs“ ist kein Platz für weitere Carrier mit ihrer Aktivtechnik. Allein der Platz zum Rangieren der LWLs braucht dort bereits den Großteil der Fläche. Gemeinden und Kommunen erlauben hier auch immer weniger, eine kleine Turnhalle für freie Carrierwahl auf unbeleuchteten Fasern genehmigt dir fast keiner.
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Der vertraue ich tatsächlich der unsichtbaren Hand des Marktes.
Das ist halt gefaehrlich gutglaeubig... ein unregulierter Markt ist i.d.R. nicht allgemeindienlich, d.h. Maerkte muessen, wenn sie effizient funktionieren sollen, halbwegs kompetent reguliert werden. Und beim Internetzugangsnetz kann man fuer mehr oder weniger Wettbewwerb sorgen... die unsichtbare Hand ist eine Beschreibung einef Situation mit hohem Wettbewerb, daher maximal unklar warum Du gleichzeitig Wettbewerb erwartest aber es fuer vernachlaessigbar haeltst ordnungspolitisch solchen Wettbewerb zu foerdern?
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Das Platzproblem kommt vielerorts auch noch dazu.
Na ja, das waere ein politisch loesbares Problem... aber erst mal muesste die Politik erkennen, dass die aktuelle Variante effektiv darauf zu vertrauen die Marktteilnehmer wuerden sich schon zusammenraufen nicht zu einem allgemeindienlichen Markt fuehrt.
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