Ältere Glasfasermodems möglich

  • Bei AON musst Du halt auch genau definieren was benoetigt wird, und genau das machen Anbieter wie die DG in ihren Schnittstellenbeschreibungen.

    Das Problem ist aber: nicht jeder Anbieter der AON verwendet macht auch diese Angaben in ihren Schnittstellenbeschreibungen vollständig. Da muss man dann halt Module von AVM nehmen (weil offiziell unterstützt) oder ne Menge Module testen und wenn man Glück findet man eines das funktioniert.

    Deswegen finde ich GPON ist da eine schönere Lösung.

  • Da muss man dann halt Module von AVM nehmen (weil offiziell unterstützt) oder ne Menge Module testen und wenn man Glück findet man eines das funktioniert.

    Nun, AVM/Fritz erfindet da nichts neues, die duerften schlicht 1000BASE-BX10 SFB Module einkaufen und umlabeln... d.h. theoretisch passt jedes 1000BASE-BX10 Modul, nur bleibt halt dass Problem, dass nicht jede SFP-Buchse mit jedem SFM-Modul harmoniert... aber das ist bei PON-SFPs nicht anders, das ist ein generelles SFP Problem...

  • Ach ja die DG spezifiziert auch explizit 1000BASE-BX10... aber klar man muss bei jedem ISP kontrollieren was er verwendet.

    Deswegen finde ich GPON ist da eine schönere Lösung.

    Das ist Dein gutes Recht das so zu bewerten, ich persoenlich bin kein Riesen-PON-Fan, weil die Vorteile von PONs gegenueber AONs IMHO quasi komplett auf der ISP-Seite liegen, waehrend der Nachteil der hoeheren Komplexitaet beim Endkunden landet. Aber letztlich ist es IMHO entscheidender bei einem kompetenten ISP zu landen, ein solcher wird auch mit PON gute Leistung abliefern und bei Inkompetenz hilft auch kein AON Zugangsnetz.

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  • PON hat halt nur ne komplexere Verwaltung, was gut ist sofern genau so auf passende Dimensionierung geachtet wird. Letztendlich kommt es auf das gesamte System an, wie es verwaltet wird und wie gut es am Endkunden angebunden wird.

    Am einfachsten ist AON aber ist halt auch das günstigste und unkomplizierteste. Da kommt es nur zu Problemen wenn irgendwas an der Übertragung nicht passt(AON ist leider nicht genau standardasiert).

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (8. Februar 2026 um 18:05)

  • PON hat halt nur ne komplexere Verwaltung, was gut ist sofern genau so auf passende Dimensionierung geachtet wird. Letztendlich kommt es auf das gesamte System an, wie es verwaltet wird und wie gut es am Endkunden angebunden wird.

    Am einfachsten ist AON aber ist halt auch das günstigste und unkomplizierteste.

    Am Ende des Tages kann sich aber von uns Niemand die FTTH Anschlussart aussuchen. - Du bekommst, GPON, AON oder XSGS-PON angeboten, und dann heisst es "friss, odrt stirb".

    Bei der UGG ist es GPON, da sehe ich nicht, dass da neue Anschlüsse auf XGS-PON ausgebaut werden, gewschweigedenn bestehende GPOIN Anschlüsse von GPON auf XGS-PON umgerüstet werden.

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  • AON ist leider nicht genau standardasiert

    Habe ich hier versucht zu erklaeren, das ist ein Kategorisierungsfehler, AON ist vergleichbar mit PON, und PON ist auch kein einzelner Standard...

    GPON ist vergleichbar mit z.B. 802.3 1000BASE-BX10, beide sind aehnlich gut standardisiert.

    PON hat halt nur ne komplexere Verwaltung, was gut ist sofern genau so auf passende Dimensionierung geachtet wird.

    Die nur wegen des geteilten Segments notwendig ist... und der Uplink des OLT-Chassis hat wegen Ueberbuchung genau das selbe Problem arbeitet aber wohl i.d.R. mit "normalem" Ethernet, so wie es bei AON auch aussaehe... Die PON Standards loesen Probleme, die man ohne PON gar nicht in der Form haette ;)

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  • Ach, ich traue anderen Anbietern als der Telekom einfach mehr zu.

    Dein gutes Recht. Allerdings ist die Telekom halt aktiv dabei XGSPON-OLTs zu verbauen (und es gibt bereits Gebiete in denen man XGSPON-basierte Tarife buchen kann) waehrend sich die UGG dazu IMHO gar nicht geaeussert hat.

  • Dein gutes Recht. Allerdings ist die Telekom halt aktiv dabei XGSPON-OLTs zu verbauen (und es gibt bereits Gebiete in denen man XGSPON-basierte Tarife buchen kann) waehrend sich die UGG dazu IMHO gar nicht geaeussert hat.

    Naja bei der Telekom hört man aber auch nicht allzu viel darüber.

  • Habe ich hier versucht zu erklaeren, das ist ein Kategorisierungsfehler, AON ist vergleichbar mit PON, und PON ist auch kein einzelner Standard...

    GPON ist vergleichbar mit z.B. 802.3 1000BASE-BX10, beide sind aehnlich gut standardisiert.

    Die nur wegen des geteilten Segments notwendig ist... und der Uplink des OLT-Chassis hat wegen Ueberbuchung genau das selbe Problem arbeitet aber wohl i.d.R. mit "normalem" Ethernet, so wie es bei AON auch aussaehe... Die PON Standards loesen Probleme, die man ohne PON gar nicht in der Form haette ;)

    ja, aber sie können halt Kapazität schaffen obwohl eigl. keine mehr vorhanden ist. ;)

    PON sehe ich mehr als Zwischenlösung. bei AON braucht man halt viel mehr Fasern und Zwischenpunkte, die aber wesentlicher günstiger sind wegen wesentlich einfacherem Verwaltungsstack(der so gut wie gar nicht vorhanden ist).

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  • Wozu auch?

    Die ISPs bieten entsprechende Tarife einfach an, wenn es der Markt erfordert. Also die Kräfte von Angebot und Nachfrage.

    Dem Kunden (tm) wird es dabei recht egal sein, welche konkrete Technik da zum Einsatz kommt.

    Und die Kosten für einen AON-Port sind höher, nicht niedriger.

  • Die bisher noch wenigen Gebiete in denen der bisher einzige xgspon Tarif, Glasfaser 2000, buchbar ist kannst Du in der Verfuevbarkeitskarte der Telekom finden...

    ja genau. die wenigen verfügbaren Gebiete..


    Und die Kosten für einen AON-Port sind höher, nicht niedriger.

    Sicher das die Kosten für AON-Ports immer höher sind? vllt beim Bau, aber ich schätze die sind wesentlich störungsärmer und wartungsärmer(da weniger Technik verbaut ist, und davon ist das meiste auch passiv, d.h. es muss viel weniger konfiguriert werden)

    3 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (8. Februar 2026 um 19:08) aus folgendem Grund: upps doppelt geschrieben

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  • ja genau. die wenigen verfügbaren Gebiete..

    Gegenueber Null Gebieten bei der UGG, meinst Du? Zumindest in Teilen von Berlin, Muenchen, Koeln, Hamburg, ... gibt es bereits Glasfaser 2000 Gebiete (laut Karte) aber ja das ist bisher nur ein kleiner Teil des (insgesamt noch kleinen) FTTH-AUsbaus der Telekom, ich vermute aber mittelfristig kommt das ueberall hin.

    Wobei ich persoenlich kein sonderliches Interesse nach Glasfaser 2000 verspuere, weder fuer die Kapazitaet, noch fuer den Preis...

  • Sicher das die Kosten für AON-Ports immer höher sind?

    Immer ist schwer sicherzustellen, aber die Ausruester wissen was AON-Loesungen kosten und positionieren ihren PON-Kram halt so, dass der preislich attraktiv bleibt... ABER fuer AON braucht es zwingend ein PtP-Netz und das versuchen ISPs zu vermeiden, weil wer das baut riskiert den Mitbewerbern physisch entbuendelte Fasern anbieten zu muessen, Fasern die man gar nicht hat kann man auch nicht vermieten, bleibt nur lukrativerer Bitstromzugang, bei dem man zusaetzlich noch Kontrolle ueber die Technik behaelt, d.h. die Reseller koennen sich technisch nur bedingt von einander absetzen. Eine PtP Netzstrukltur ist etwas teurer als eine PtMP Netzstruktur (man braucht mehr Fasern und vermutlich mehr oder groessere PoPs), fuer den gefeoerderten Ausbau der nicht eigenwirtschaftlich ausgebauten Anschluesse in der Schweiz ist die Schaetzung ca. 10% hoehere Baukosten fuer 1-Faser PtP statt 4 Faser PtMP (die 4 Fasern gehen vom Anschluss zum Splitterstandort).

    Zusaetzlich braucht der ISP bei AON einen Laser pro Anschluss, was den Stromverbrauch etwas erhoeht, also die Betriebskosten, unklar wie hoch der Unterschied da tatsaechlich ist, aber z.B. die DG hat erst AON verwendet und ist dann dazu uebergegangen ihr PtP-Netz mit Splittern in der Betriebsstelle als PON zu betreiben, d.h. erschien denen wohl guenstiger als weiterhin AON anzubieten.

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  • nein, das ist richtig bei AON gibt es keinen ONT nur ein Medienkonverter(was aber im Prinzip auch wie ein einfacher ONT ist), aber das bedeutet nicht das jedes Protokoll bei AON exakt gleich ist. da kann es je nach Provider und technischer Realisierung auch Eigenarten geben, die es einzigartig machen und damit nicht mehr universell kompatibel sind.

    Das ist so nicht richtig. Bei AON handelt es sich um eine Betriebsart eines FTTH-Netzes. Die Technologie dahinter kann verschieden sein, 1000Base-BX-10/20/40 mit verschiedenen Wellenlängenkombos, 1310/1490nm oder 1310/1550nm ("BiDi"), dann die "klassischen" Übertragungstechnologien über Fasernpaare wie 1000Base-LX(EX) usw. GPON ist dagegen eine konkrete Technologie.

  • PON sehe ich mehr als Zwischenlösung. bei AON braucht man halt viel mehr Fasern und Zwischenpunkte, die aber wesentlicher günstiger sind wegen wesentlich einfacherem Verwaltungsstack(der so gut wie gar nicht vorhanden ist).

    Falsch, die Provisionierung im Hintergrund findet bei beiden Technologien, bei den größeren Providern automatisiert statt. Da ist es völlig unerheblich, ob ein PON oder AON Netz betrieben wird. Auch Mischbetrieb wäre möglich.