Kein Kontakt zum Baupartner für Anschluss Neubau

  • Hallo,

    mein neu gebautes Fertighäuschen steht auf dem Land im Ausbaugebiet der Deutschen Glasfaser und der geplante Einzugstermin rückt näher. Vor über einem halben Jahr habe ich Kontakt zu DG aufgenommen, damit der Anschluss mit viel Vorlauf geplant werden kann.

    Mit der ersten Anfrage im Juli 2025 ging der Prozess auch wie erwartet los - ich wurde als Kunde angelegt, bekam einen Vertrag und nach ein paar Wochen rief auch schon jemand mit niederländischem Akzent an, um einen Vor-Ort-Termin zu vereinbaren. Damals grasten noch Kühe auf dem künftigen Hausanschlussraum und ich bat darum, den Termin auf Ende des Jahres zu verschieben. Ich sollte mich melden, wenn es soweit ist.

    Als das Haus im November stand, nahm ich erneut Kontakt auf. Abgesehen von einer Zustimmung zu mehr Werbung passierte aber nichts. Seit ein paar Wochen öffne ich nun Ticket nach Ticket um Kontakt zum Baupartner zu bekommen. Anfänglich nannte man mir ein Unternehmen, dessen Mitarbeiter mir dann sagte, dass sie kein Baupartner der DG mehr seien. Dann nannte mir die DG ein anderes Unternehmen, das seit zwei Jahren insolvent ist. Anschließend wurde mir erneut das nicht zuständige Unternehmen genannt und nun soll "mit hoher Priorität" geklärt werden, wer denn zuständig ist. Leider höre ich nichts mehr und meine letzte Anfrage wurde dann auch nicht mehr beantwortet. Nächste Woche wird der Graben für den Anschluss von Strom und Wasser geöffnet und ich verstehe nun, warum die Mitarbeiter des Energieversorgers und des Wasserwerks wenig optimistisch waren, dass die Glasfaser von DG es gleichzeitig in den Graben schafft.

    Hat jemand einen Tipp, wie ich herausfinden kann, wer gerade der Baupartner für meine Region ist?

  • Ich persönlich würde mich eher damit beschäftigen, wie du den Leitungsweg so für den späteren Glasfaseranschluss vorbereiten kannst, dass sie dir später nicht den Vorgarten aufgraben und kein weiteres Loch in den Keller bohren.

    Und dann würde ich mir als Notfalllösung Starlink vs. Mobilfunk zur Überbrückung anschauen.

  • Guter Punkt. Die Mehrsparte liegt unter dem künftigen Vorgarten, das sollte auch später unproblematisch sein. Ich weiß leider nicht, wo das Leerrohr der DG genau liegt. Vermutlich liegt auch schon ein Abgang irgendwo am Rand des Grundstücks, der beim Buddeln noch nicht gesucht oder gefunden wurde.

    Kupferkabel für VDSL liegt auch. Wenn DG in den nächsten Monaten nicht anschließen wird, würde ich mich mit der Telekom in Verbindung setzen. Mit Starlink habe ich noch keine Erfahrung. Videokonferenzen sollten stabil laufen, wenn ich umgezogen bin.

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  • Wichtig ist, den Teil der Mehrspartenzuführung deutlich zu verlängern, den du dafür benötigst, in Richtung Straße. Bedenke, dass du über denselben Zugang vermutlich auch div. Netzwerkkabel legst, wie für Klingel/Tor-Steuerung oder WebCam, aber auch Außen-AP für den Rasenmäher etc.
    Lege darüber auch gleich ein dickes Stromkabel raus (5 × 6 mm²* und mehr) für Gartenhaus/Wallbox/PV etc.

    Jetzt ist da alles offen, das spart dir später sehr viel Mühe und Zeit.
    Ich sehe es so, dass du Gf zeitnah vergessen kannst.
    Du musst wohl noch Kupfer hineinlegen. Wenn du beim Bauherrnservice der Telekom anrufst, lässt sich vielleicht noch etwas machen. Eigentlich 3–6 Monate Vorlauf. In den meisten Fällen wird der Telefonanschluss von denselben Firmen gemacht, die auch den Stromanschluss legen.

    Das reicht für 11 kWh Ladestrom bei 30 m Länge.

  • Ich sehe es so, dass du Gf zeitnah vergessen kannst.
    Du musst wohl noch Kupfer hineinlegen. Wenn du beim Bauherrnservice der Telekom anrufst, lässt sich vielleicht noch etwas machen.

    Warum die Telekom und andere Netzbetreiber, gerade für solche Situationen, nicht auch den Erwerb von Speedpipes mit Endkappen ermöglichen, um vorab schon entsprechende Installationen tätigen zu können.

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  • Warum die Telekom und andere Netzbetreiber, gerade für solche Situationen, nicht auch den Erwerb von Speedpipes mit Endkappen ermöglichen, um vorab schon entsprechende Installationen tätigen zu können.

    Weil die unterschiedliche Pipe nutzen. Es ist für das Einblasen schon ein Unterschied, ob der Innendurchmesser 2, 5 oder 7 mm ist.
    OpenInfra hat hier die Pipe gleich mit Glasfaser verlegt.

    Daher wäre ich auch an dieser Stelle für eine technische Regulierung, oder gleich durch den Staat wie bei Autobahn und Wasserwegen. Aber das klappt schon bei der Bahn nicht.

  • Klar kann das unterschiedlich sein. Aber z.B. bei der DG und der Telekom habe ich die Verwendung von 7 x1,5 in orange gesehen. Und auch "Muster" in Längen von ein paar Metern mit jeweiligem Aufdruck bekommen.

  • Klar kann das unterschiedlich sein. Aber z.B. bei der DG und der Telekom habe ich die Verwendung von 7 x1,5 in orange gesehen. Und auch "Muster" in Längen von ein paar Metern mit jeweiligem Aufdruck bekommen.

    Es ist aber nur hilfreich, wenn du weißt, wer baut. Bei ihm könnte es wahrscheinlich DG sein, aber die kommen scheinbar mit dem praktischen Teil so gar nicht aus dem Knick, sprich: Er weiß nicht, wo er die Pipe herbekommen kann.
    Also, lieber großzügiges Leerrohr mit 50 mm bis an die Grundstücksgrenze, das wird bestimmt helfen.
    Das Problem ist erfahrungsgemäß, dass man noch mit sehr vielen anderen, meistens wichtigeren Problemen in der Bauphase zu kämpfen hat. Ich habe schon drei eigene Häuser gebaut, da wird man mit 67 entspannter, insbesondere plant man größere Zeitfenster ein, um neue Lösungen zu finden.

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  • Das ist doch selbstverständlich als Voraussetzung.

    Ja, er baut ein Haus auf einem leeren Grundstück ohne Telekommunikationsanschluss. Dann gibt es aktuell nur die gesicherte Möglichkeit, einen Kupferanschluss für ca. 600 € zum Einzugstermin zu bekommen.
    Auch ich habe damals versucht, einen Gf-Anschluss einrichten zu lassen, und dies nicht nur für mich, sondern für das gesamte Baufeld mit 26 Grundstücken. Selbst nach einem Jahr drehte sich alles immer wieder im Kreis. Und dies, obwohl an der damaligen öffentlichen Straße vor uns schon Glasfaser lag. Das ganze Baufeld wurde erst 4 Jahre später angeschlossen, natürlich ein halbes Jahr, nachdem die Privatstraße fertiggestellt war.

  • Außen-APL sollte noch kostenfrei zu bekommen sein. So kurz vor der Kupferabschaltung würde ich mir das Geld dann doch sparen. Es kann nur leider mehrere Monate dauern, bis der Anschluss dokumentiert wurde und man bei einem ordentlichen Provider einen Tarif drauf buchen kann.

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  • Hm, da gab es doch mal ein Video bei dem für den Gf-Anschluss, wie soll ich sagen, bauliche Maßnahmen im Vorfeld getroffen wurden. Könnte durchaus von der DTAG gewesen sein, da wurde eine Art Behältnis mit vorbereiteter Hardware im Boden versenkt und mit einer Art Fähnchen markiert. Sinn und Zweck des Ganzen war es die leidigen Aufbrucharbeiten an der Straße zu vermeiden und im Garten nur ein Loch, jedoch kein Graben, auszuheben.

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