Westconnect Inhouse Ausbau bei Mehrfamilienhaus

  • Meine Tochter soll ab 01.12.2025 ihren Internetzugang geschaltet bekommen. Ich war zu Besuch da und schaute mich natürlich nach der zugesagten Inhouse-Verkabelung um.

    Ich habe da nur Fragezeichen ??? So sieht es im Keller aus. Das wird wohl sportlich bis zum 1.12.25

    Es gab eine Begehung, Verlegung durchs Treppenhaus durch WEG genehmigt.

    Laut Webseite der Stadt Rodgau ist bei uns eine der beiden folgenden Firmen für den Innenausbau zuständig.
    Glasfaserausbau

    lwl-spleiss-und-einmesstechnik

    FAQ – peck-connect.de

    Jetzt will sich die HV kümmern, alles wird gut. ;)

  • So ähnlich sah es bei meinem Bruder auch aus. Alle ONTs im Gemeinschaftskeller installiert.

    Mittlerweile wieder entfernt. Da wird man wohl auf die notwendige passive Infrastruktur wechseln, sprich Gf-Dose in der jeweiligen Wohnung.

  • So ist es mbo77 , der im Bild erkennbare Aufbau entspricht in keinster Weise den seit 2016 einschlägigen Paragraphen des TKG.

    Zitat

    § 73 Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen
    ... (1) Der Zugang zu öffentlichen Telekommunikationsnetzen an festen Standorten ist an einer mit dem Endnutzer zu vereinbarenden, geeigneten Stelle zu installieren. Dieser Zugang ist ein passiver Netzabschlusspunkt; das öffentliche Telekommunikationsnetz endet am passiven Netzabschlusspunkt ...

    => Endnutzer ist hier der individuelle Teilnehmer und nicht die Hausverwaltung/Immobilienbesitzer!

    Zitat

    § 145 Netzinfrastruktur von Gebäuden
    ... (1) Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze dürfen ihr öffentliches Telekommunikationsnetz in den Räumen des Endnutzers abschließen. Der Abschluss ist nur statthaft, wenn der Endnutzer zustimmt und Eingriffe in Eigentumsrechte Dritter so geringfügig wie möglich erfolgen ...

    => und folgende Sätze/Absätze

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (3. November 2025 um 14:37)

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  • Wo kein Kläger da kein Richter.

    Bevor der Anschluss wieder abgeklemmt wird, um zu warten, ob / der die Hauseigentümer sich den Aufriss geben, das ganze Treppenhaus sanieren zu müssen, bzw. sonst wie kostenintensiv aufwendig Leerrohre für GF in die Wohneinheiten zu bringen, würde ich mich lieber damit zufrieden geben.

    Da wird bestimmt per LAN Kabel weitergeleitet in die Wohnungen.

    Für den Laien ist es schlussenlich Jacke wie Hose, ob der ONT im Gemeinschaftskeller oder in der Wohnung sitzt.

  • So lange bis es um die Stromkosten für die ONTs im Gemeinschfatskeller geht und der eine oder andere Mieter daran seinen Elektroroller mit Geimeinschaftsstrom lädt oder den Stabsauger für das Reinigen des Autos oder ... Da ist dann auch in der zahmsten WEG ganz schnell Schluss mit Lustig und dies nur weil der Netzbetreiber bzw. dessen Ausbausub seit fast 10 Jahren das TKG nicht kennen will. Nein, dafür habe ich absolut kein Verständnis.

  • Es wird immer nur auf die Provider geschimpft. Wenn Hauseigentümer, bzw. Hauseigentümergemeinschaften sich verweigern, weil sie keine exorbitanten Baumaßnahmen im Haus haben wollen, liegt das doch nicht am Betreiber des Netzes. Da gibt es ja auch zig Beispiele, dass Mieter zu ihren GF Anschlüssen nicht kamen, da die Eigentümer keine Lust auf Baumaßnahmen hatten.

    Man muss da den individuellen Fall betrachten und keine Gesetzestexte runterbeten...

    Ein abschließbarer Schrank bzw. Bereich um die Installation, bzw. billige Steckdosen mit Stromzählern pro ONT und gut ist ...

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  • Glücklicherweise bieten viele Gf-Provider in MFH einen kostenlosen Inhouse-Ausbau an. Manchmal muss ein Anschluss genutzt werden, manchmal auch gar keiner. Dies hängt vom Unternehmen ab.

    Schön ist diese Art des Ausbaus nicht, jedoch kommt das Reizwort "kostenlos" vielen WEGs entgegen.

    Nach wie vor hat ein Mieter kein Anrecht auf einen Gf-Anschluss. Meiner Meinung nach ist diese privilegierte Maßnahme im WEG nicht nur auf die Eigentümer zu beschränken. Evtl. kommt dies jedoch noch, wenn die HFC-Anbieter ein Einsehen haben oder Karsten Wildberger sich durchsetzt.

    Die von Dir vorgeschlagenen Lösungen sind alle kostenbehaftet und damit komme ich zu dem Wörtchen "kostenlos", siehe oben.

  • Und wie kommen die Daten in dem Beispiel nun in die Wohnung?

    Nur eine Vermutung, aber oft ist eine LAN Verkabelung im Haus vorhanden. Das ist gar nicht so unüblich in MFH der letzten 20 Jahre.

    Wenn gar keine Infrastruktur da wäre, hatte der Provider diese Installation wie auf dem Bild so sicherlich nicht gemacht.

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  • Wenn gar keine Infrastruktur da wäre, hatte der Provider diese Installation wie auf dem Bild so sicherlich nicht gemacht.

    Dem ersten Teil stimme ich zu, aber diese Aussage ist sehr optimistisch. Im 12-Parteien-Haus meines Bruders wurde das alles wieder zurückgebaut.

  • Es gab eine Begehung, Verlegung durchs Treppenhaus durch WEG genehmigt.

    Laut Webseite der Stadt Rodgau ist bei uns eine der beiden folgenden Firmen für den Innenausbau zuständig.

    Das sieht doch arg nach Rückbau im Keller aus. Viel ist ja nicht passiert. Lediglich ein paar Befestigungslöcher für die ONTs, noch nicht einmal die Stromversorgung dieser Endgeräte ist erkennbar.

    Halte uns mal auf dem Laufenden, wie die Inhouse-Verkabelung ausgeführt wird und wer letztlich dies realisiert hat.

  • Es wird immer nur auf die Provider geschimpft. Wenn Hauseigentümer, bzw. Hauseigentümergemeinschaften sich verweigern, weil sie keine exorbitanten Baumaßnahmen im Haus haben wollen, liegt das doch nicht am Betreiber des Netzes.

    Warum? Der Bauherr hätte sich nur an bestehende DIN/EN Normen halten müssen:
    EN50173 Teil 4 (Sternverkabelung) sowie DIN 18015 für die Leerrohre für für ITK Verkabelung.
    LAN-Kabel raus, Glasfaserkabel rein. Und ganz intelligent: Leerrohre für LAN/Kupferkabel und Inhouse-Speedpipes für GF.

    Wie sind denn die angedachten LAN-KAbel jetzt verlegt? In Leerrohr oder eingegipst? Letzteres ist Blödsinn und widerspricht DIN18015.

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  • Warum? Der Bauherr hätte sich nur an bestehende DIN/EN Normen halten müssen:
    EN50173 Teil 4 (Sternverkabelung) sowie DIN 18015 für die Leerrohre für für ITK Verkabelung.
    LAN-Kabel raus, Glasfaserkabel rein. Und ganz intelligent: Leerrohre für LAN/Kupferkabel und Inhouse-Speedpipes für GF.

    Wie sind denn die angedachten LAN-KAbel jetzt verlegt? In Leerrohr oder eingegipst? Letzteres ist Blödsinn und widerspricht DIN18015.

    Wovon träumst du. :D Das Haus ist Baujahr 1980. Kabelkanäle durchs Treppenhaus.

  • Gibt es hier Teilnehmer, die schon Inhouse-Verkabelung von Peck Connect verlegt bekommen haben?
    Die Firma macht diese im Auftrag von Westconnect in Murrhardt, Mainz, Rodgau und Seligenstadt.

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (4. November 2025 um 01:12)

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  • :D Das Haus ist Baujahr 1980. Kabelkanäle durchs Treppenhaus.

    Ach ..... Stimmt ja ....... Leerrohre wurden ja erst danach erfunden ...


    Kabelkanäle für das LAN-Kabel? Dann kann man dadin auch GF-Kabel verlegen und diese mit GfTA abschließen.

  • Unsinn, aber sie wurden erst später Standard. Unser MFH ist Bj. 1993 und hat auch noch keine Leerrohre. Die wären für die GF-Inhausverkabelung ideal, jetzt werden es Aufputzkabelkanäle.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN
  • Unsinn, aber sie wurden erst später Standard.

    Das mag sein. Ich habe in den 80er Jahren als Jugendlicher (mit Eltern) in einem Mietwohnugsbau (BJ. 1964) gewohnt, in dem Telefonkabel und Antennenkabel in Leerrohren verlegt waren. Also doch nicht ganz so unüblich.

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  • Unüblich vielleicht nicht, aber zu der Zeit leider noch weit weg von Standard.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN
  • Nun ja, mein Elternhaus wurde gegen 1975 umfassend ausgebaut und renoviert. Tatsächlich wurden schon zwei 20mm Wellrohre für zukünftigen Bedarf vom Dachboden bis EG verlegt.

    Dafür jedoch zu wenig Steckdosen in den Zimmern.