aber genau dafür gibt es ja ein standardisiertes Protokoll? damit es da zu keinen Problemen kommen dann
Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1
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Mei, bei GPON (und XGSPON, 25GPON, 50PON) ist es so, dass der OLT den einzelnen ONTs Zeitschlitze zuweist in denen die jeweils senden duerfen. Wenn sich ein ONT nicht daran haelt besteht das Risiko, dass 2 ONTs gleichzeitig senden und beim OLT kommt dann eine Mischung aus beiden Sendungen an, die keinen Sinn macht.
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ahh und bei AON und EPON ist das nicht so?
ich dachte der OLT horcht auch nur an einem bestimmten Zeitschlitz an der Verbindung und wartet auf eine bestimmte Menge von eingehenden Daten.
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Nein bei AON gibt es entweder eine Faser pro Richtung, oder wenn wie beim Internetzugang ueblich nur eine Faser verwendet wird, zwei nicht ueberlappende Frequenzfenster fuer Down und Upload. Und weil bei AON nur jeweils ein Geraet auf jeder Seite haengt besteht keine Bedarf fuer irgendwelche Zeitschlitzzuweisungen.
Was EPON angeht, das ist IMHO aehnlich wie GPON und verwendet zeitbasiertes Multiplexing in Upstreamrichtung.
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ich dachte der OLT horcht auch nur an einem bestimmten Zeitschlitz an der Verbindung
PON ist da im Grundsatz sehr simpel gestrickt. Die Senderichtung wird in eine Anzahl n Zeitschlitze aufgeteilt. Jeder Teilnehmer bekommt ein bestimmtes Minimum und kriegt mehr zugewiesen, wenn er mehr senden muss.
Sende- und Empfangsrichtung sind überbucht, daher muss der Sender (ONT) sich an seine Zeitschlitze halten. Tut er das nicht (weil der Standard fehlerhaft implementiert ist oder der Sender absichtlich stören soll), stört er alle anderen 16, 32 oder 64 Teilnehmer in seinem Segment.
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Sende- und Empfangsrichtung sind überbucht, daher muss der Sender (ONT) sich an seine Zeitschlitze halten. Tut er das nicht (weil der Standard fehlerhaft implementiert ist oder der Sender absichtlich stören soll), stört er alle anderen 16, 32 oder 64 Teilnehmer in seinem Segment.
So und nun die große Frage: Warum sollen Hersteller Geräte herstellen, die sich nicht an die weltweit übliche Standards zu halten, dann können sie ja ihre Laden gleich dichtmachen.
Und genau dies ist die Ursache, dass die ISP keine Störungen der BNetzA ausliefern konnten, dass fremde ONT ihre Netze stören.
um den Netzabschlusspunkt hinter ihren eigene ONT zu legen. -
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So und nun die große Frage: Warum sollen Hersteller Geräte herstellen, die sich nicht an die weltweit übliche Standards zu halten, dann können sie ja ihre Laden gleich dichtmachen.
Und genau dies ist die Ursache, dass die ISP keine Störungen der BNetzA ausliefern konnten, dass fremde ONT ihre Netze stören.
um den Netzabschlusspunkt hinter ihren eigene ONT zu legen.Das kann ich dir nicht beantworten. Ich kenne da auch keinen Grund.
Ich wollte die Frage von BlackMage2 beantworten. Er hat eine falsche Vorstellung davon, wie das funktioniert.
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Meine rhetorische Frage richtete sich eher an die Formulierungen von gponner, von wegen der bösen Hacker mit dem Chinaschrott.
Aber es ist schön, dass du die Abläufe transparenter dargestellt hast in einem Netz mit Baumstruktur.
Letztlich ist es ja auch so in einem WLAN. Das funktioniert auch über all, wenn ich es aber darauf anlege, kann ich natürlich einen AP (Vergleich zum OLT) stören. Nur egal woher, Standardhardware wird es nicht machen/zulassen. -
Das kann ich dir nicht beantworten. Ich kenne da auch keinen Grund.
Ich wollte die Frage von BlackMage2 beantworten. Er hat eine falsche Vorstellung davon, wie das funktioniert.
nein, ich meinte es ist ja nicht sichergestellt das sich alle ONTs exakt hundertprozentig gleich verhalten aufgrund der unterschiedlichen HW. es könnte minimale Unterschiede in der Ausführungsgeschwindigkeit geben, aufgrund der Implementierung von mikrocode für den jeweiligen prozessor geben. könnte ein Grund sein der vom ISP dann angeführt werden könnte.
es werden ja auch verschiedene Prozessoren von den ONTs verwendet, die haben ja nicht alle exakt die gleiche Leistung. Es gibt ja auch noch die Laser-Kalibrierung die Probleme bereiten könnte. Davor wird ja immer gewarnt wenn man in Dokumentationen über ONTs liest.
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es werden ja auch verschiedene Prozessoren von den ONTs verwendet, die haben ja nicht alle exakt die gleiche Leistung. Es gibt ja auch noch die Laser-Kalibrierung die Probleme bereiten könnte. Davor wird ja immer gewarnt wenn man in Dokumentationen über ONTs liest.
Und du meinst bei den über Jahre produzierten ONT/SFP sind immer die selben HW/Firmware selbst bei ein und denselben Hersteller verbaut.. Schon alleine, das bei AVM die Codes für GPON ja in der Firmware der Box steckt. Und was ist wenn sich erst jemand erst in 5 Jahren anschließen lässt.
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natürlich nicht, damit meine ich nur es ist auch genau so schwierig für den ISP solche HW bereitzustellen, womit sich das Argument eigentlich selbst neutralisiert. damit will ich nur sagen der ISP weiß es auch nicht besser er nimmt es nur gern als Argument für alles mögliche um sich rauszureden.
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Tut er das nicht (weil der Standard fehlerhaft implementiert ist oder der Sender absichtlich stören soll), stört er alle anderen 16, 32 oder 64 Teilnehmer in seinem Segment.
So ganz einfach ist es nicht. Im PON ist vorgesehen, dass bösartige ONTs vom Betreiber/OLT abgeschaltet werden. Die Verfahren der "Rogue Detection" ist im Standard vorgesehen: https://www.vsolcn.com/blog/how-to-prevent-rough-ont.html
Freilich kann man mit einem nicht ONT, z.B. einem entsprechenden Laser ein ganzes Segment dysfunktional machen. Jedoch ist das kein normgerechter ONT, sondern ein böswilliger Eingriff in ein öffentliches TK-Netz und Straftatbestand (StGB § 317
Störung von Telekommunikationsanlagen): https://dejure.org/gesetze/StGB/317.html und durchaus mit Gefängnisaufenthalt verbunden. -
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sondern ein böswilliger Eingriff
Wie ich schrieb: "weil der Standard fehlerhaft implementiert ist oder der Sender absichtlich stören soll"
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Ist dies ein ONT mit fehlerhaft implementierten Standard wird einfach dessen Licht vom OLT abgeschaltet, die Rogue Detection sorgt dafür. Störung behoben.
Ist ein Spezialstörgerät am Netzt, dann ist der Spaß vorbei und es gibt einen Eintrag im Lebenlauf. Zwei unterschiedliche Fälle mit unterschiedlicher Schwere. Darauf wollte ich hinweisen.
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Na ja, ein fehlerhafter ONT koennte durchaus auch die Abschaltaufforderung des OLT ignorieren...
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In der Theorie.
Werksseitig vorgesehen würde das jedoch nicht mehr den allgemein anerkannten Regularien und der technischen Norm entsprechen und solche Geräte fallen durch Prüfungen durch.
Theoretisch ist es natürlich auch möglich, dass eine 76xx Fritze Netzspannung auf die CuDa bringt... Wahrscheinlich ist dies jedoch überhaupt nicht.
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Das Analogon in der Infrastruktur von Deutsche Glasfaser ist die Anschlusskennung/WE-ID. Diese entspricht folgendem Muster: <PLZ>-<3-Stellen Großbuchstaben>-<Hausnummer>--<weitere Angaben wie Hausnummerzusätze und Anschlussnummer in der Immobilie>. Nur bei ganz neuen Anschlüssen gibt es ein Label mit der Anschlusskennung/WE-ID auf dem Gf-TA. Für alle ohne Label: schaut im DG-Portal und/oder eurer Rechnung nach. Dort findet ihr die benötigte ID.
Leider ist diese Info falsch!
Ich habe die Bestellung so wie HubeBube es beschrieben hat durchgeführt und gerade den Wechseltermin bekommen. Diese Zahlen-/Buchstabenkombination steht auch so auf dem HÜP im Keller. Eine andere ID war (bis jetzt) nicht nötig.
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Lumpy Wenn dein Wechsel vollzogen ist, dann poste doch bitte, wie der Internetaccess und auch die Telefonie nun realisiert ist.
Bisher war bei einem kundeneigenen Router bei DG keine Eingabe einer VLAN-ID notwendig und die Adressvergabe erfolgte via DHCP. Dual Stack mit CGNAT kommt bei DG ebenfalls zum Einsatz.
Wie ist es nun mit "1&1 over DG"?
DHCP oder PPPoE?
VLAN-ID für Internetaccess und oder Telefonie notwendig?
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In der Theorie.
Ja, die Argumente die gegen ONT Freiheit voegebracht wurden, sind IMHO alle sehr theoretisch konstruiert. Den Grund dafuer sehe ich in dem was ich fuer die eigentliche Motivationen halte, Kontrolle durch den ISP. Fuer einen ISP hat es Null Vorteil Fremd-ONTs zu provisionieren, aber er muss sich dann mit den Eigenheiten allef verwendeter ONTs runschlagen, und im Zweifel eine andere (teurere) Provisionierungssoftware (ich vermute proprietaere Loesungen eines jeden Ausruesters duerften billiger sein).
D.h. der Grund fuer die Ablehnung von Fremd-ONTs sind wirtschaftlicher Natur, aber das TKG macht keine Ausnahme wegen Wirtschaftlichkeitserwaegungen.
Das gleiche gilt fuer Fremd-Router, da kommt sogar noch groesseres Potential fuer Fehlkonfigueationen mit einhergehender Belastung des Supports dazu. Aber da haben EU und Bundesregierung und BNetzA dankenswerterweise klar gemacht, dass die Routerfreiheit verpflichtend ist.
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Wie ist es nun mit "1&1 over DG"?
DHCP oder PPPoE?
VLAN-ID für Internetaccess und oder Telefonie notwendig?
Ich schaetze 1&1 duerfte versuchen das ganze einheitlich zu halten, und wuerde mich nicht ueber eine "PPPoE mit VLAN7" Loesung wundern

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