Deutsche Glasfaser und Telekom wollen bei mir Glasfaseranschluss gleichzeitig installieren - beides nehmen, oder Wahl?

  • Habe gerade folgenden Brief via Einschreiben an GlasfaserPlus GmbH nach Köln geschickt. Ich gebe Rückmeldung, wie das hier ausgeht. Danke für Eure Antworten!


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    Dr. xxx xxx
    xxx Str. xx xxxxx xxxx (xxxx)

    Per Einschreiben mit Rückschein

    GlasfaserPlus GmbH Schanzenstr. 6-20 1.14 Kupferhütte 51063 Köln

    Datum: 29.10.2025

    Betreff: Schwerwiegende Unregelmäßigkeiten und Urkundenfälschung beim Glasfaserausbau in der xx Str. xx , xxx xx (xxx) – KLS-ID xxx

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich wende mich an Sie in einer Angelegenheit von außerordentlicher Dringlichkeit und Schwere, die den Glasfaserausbau an meiner oben genannten Immobilie betrifft.

    Am Abend des 28.10.2025 erhielt ich von Ihnen eine kurzfristige Terminbestätigung für eine Besichtigung am heutigen Morgen, den 29.10.2025, im Zeitfenster von 06:30 bis 07:00 Uhr. Ich habe diesen Termin pünktlich wahrgenommen und gewartet, jedoch ist zu diesem Zeitpunkt niemand von Ihrem Unternehmen oder einem von Ihnen beauftragten Partnerunternehmen erschienen.

    Kurze Zeit später erhielt ich zu meiner größten Bestürzung eine E-Mail mit einem "Besichtigungs-/Planungsgesprächsprotokoll" im Anhang (siehe Anlage 1). In diesem Dokument, datiert auf den 29.10.2025, wird durch eine Unterschrift meine angebliche Zustimmung zu den Inhalten des Protokolls dokumentiert.

    Hiermit stelle ich unmissverständlich klar: Die auf diesem Dokument befindliche Unterschrift ist eine Fälschung. Ich habe dieses Protokoll zu keinem Zeitpunkt gesehen, geschweige denn unterzeichnet.

    Die Erstellung und Verwendung eines Dokuments mit einer gefälschten Unterschrift erfüllt den Straftatbestand der Urkundenfälschung gemäß § 267 StGB.

    Im weiteren Verlauf des Vormittags ist die Situation weiter eskaliert: Mit lediglich zwei Stunden Vorankündigung erschien ein Techniker Ihres Ausbaupartners Fiber Solutions vor Ort und führte eine Installation in meinem Keller durch. Er hat dabei eine Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose (Gf-TA) montiert und diese direkt an den bereits vorhandenen Hausübergabepunkt (HÜP) der Deutschen Glasfaser angeschlossen (siehe Fotobeweis in Anlage 2).

    Es drängt sich der schwerwiegende Verdacht auf, dass das Protokoll vorsätzlich gefälscht wurde, um eine Legitimation für diese unkoordinierte und nicht mit mir abgesprochene Installation zu schaffen. Ein solches Vorgehen ist nicht nur höchst unprofessionell, sondern kriminell.

    Dieses Schreiben dient der lückenlosen Dokumentation und dazu, mich gegen jegliche Haftungsansprüche abzusichern, die aus dem von Ihnen zu verantwortenden, gefälschten Dokument abgeleitet werden könnten.

    Ich fordere Sie hiermit ultimativ auf:

    1. Das gefälschte Besichtigungsprotokoll vom 29.10.2025 unverzüglich für ungültig zu erklären und ersatzlos aus all Ihren Systemen zu entfernen.
    2. Mir die Löschung dieses Dokuments und die Annullierung aller darauf basierenden Vorgänge schriftlich bis zum 12.11.2025 zu bestätigen.
    3. Mir eine detaillierte schriftliche Stellungnahme zu den Vorkommnissen vorzulegen. Insbesondere erwarte ich eine Erklärung, auf welcher vertraglichen Grundlage Ihr Partnerunternehmen die Infrastruktur eines Wettbewerbers (Deutsche Glasfaser) für eine Installation nutzt.
    4. Den aktuellen Status meines Anschlussvorhabens transparent darzulegen und mir einen verlässlichen und kompetenten Ansprechpartner für die weitere, ordnungsgemäße Abwicklung zu benennen. Ebenfalls möchte ich darauf hinweisen, dass lediglich einer meiner beiden Aufträge bisher bearbeitet wurde (xxx), nämlich dort, wo die Deutsche Glasfaser den Hausanschluß gelegt hat. Mein anderes Gebäude wurde bisher von Ihnen nicht angeschlossen (xxx). Die Gebäude befinden sich direkt nebeneinander.

    Sollte ich bis zum Ablauf der genannten Frist keine zufriedenstellende und klärende Antwort von Ihnen erhalten, werde ich ohne weitere Ankündigung Strafanzeige wegen Urkundenfälschung erstatten sowie die Bundesnetzagentur und die Verbraucherzentrale über die Geschäftspraktiken Ihrer Subunternehmer informieren.

    Ich erwarte Ihre umgehende Bearbeitung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. XXx



    Anlagen:

    • Anlage 1: Kopie des Besichtigungsprotokolls vom 29.10.2025 mit gefälschter Unterschrift.
    • Anlage 2: Foto der durchgeführten Installation im Keller vom 29.10.2025.
  • Sagen wir Mal so, technische eigentlich kein Problem, aber firmenpolitisch wirklich spannend. 8)

    Der Pragmatiker (von Deutsche Glasfaser) würde nun den Spleiß zum Deutsche Telekom Gf-TA trennen, einen Deutsche Glasfaser Gf-TA montieren und neu spleißen. Grob geschätzt, wenn alles glatt läuft, Arbeit für 30 Minuten.

    Der nun ohne Abschluss verbleibende Gf-TA von Deutsche Telekom würde nun auf seinen eigenen HÜP warten.

    Ich wünsche, dass der Pragmatismus hier auch herrschen wird!

  • Was mich irritiert, dass da nur eine Zuleitung ist. Diese hat natürlich mehrere Fasern, aber die Leitung endet in irgendeinem Straßenkabinett.

    Was hat der Techniker da also gespleißt? Garantiert keine Faser der DT, sondern von der DG.

    Woher kommt denn die Gewissheit, dass der HÜP überhaupt an das Netz der DG angeschlossen ist?

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  • Was mich irritiert, dass da nur eine Zuleitung ist. Diese hat natürlich mehrere Fasern, aber die Leitung endet in irgendeinem Straßenkabinett.

    Was hat der Techniker da also gespleißt? Garantiert keine Faser der DT, sondern von der DG.

    Woher kommt denn die Gewissheit, dass der HÜP überhaupt an das Netz der DG angeschlossen ist?

    Alle Gesprächstermine die ich bisher hatte liefen über die DG. Ich habe ein Protokoll über einen Hausanschluss seitens der DG. Die Arbeiten auf der Straße wurden auch von dem Sub der DG durchgeführt. Die Techniker, welche den HÜP installiert haben, waren auch (laut ihrer Aussage) von der DG.

    Meine Vermutung ist, dass der polnische Subunternehmer sowohl der Telekom als auch der DG den Straßenseitigen Ausbau von Glasfaser in Rechnung stellt, aber nur 1x Kabelbündel verlegt hat. Das fällt halt so lange nicht auf, wie immer nur ein Vertrag (entweder DG oder Telekom) pro Haus gewählt wird. Ich hatte zufällig beides gewählt. Ich vermute, das wurde in dem ganzen Ausbaugebiet gemacht, ist nur bisher niemandem aufgefallen..

  • Naja aber so wirklich plausibel klingt das für mich nicht. Die Telekom hat genauso wie die Deutsche Glasfaser komplett eigene Speedpipes, dann müsste pro Hausanschluss egal ob Telekom oder DG die Straße vor dem Haus wieder auf gemacht werden und die Speedpipe welche zum haus führt mit der Speepipes der Telekom oder der DG verbunden werden und dann jeweils vom Straßenkabinett an der Straße eine neue Faser eingeblasen werden. Und wie soll das bei MFH aussehen? Da kann man dann doch eigentlich auch nur alle zu DG oder alle zur DTAG gehen da man nur auf einer der beiden physikalischen Netze laufen kann. Sonst müsste vorher irgendwo nochmal ein Spleiß gesetzt werden, der manche Fasern mit dem Netz der DG/Telekom verbindet, und 1 auf 2 Speedpipes bei einem Faserbündel ist auch schwierig. Außer Telekom und DG teilen sich die Straßenkabinette. Alles sehr verwirrend. Du könntest ja anhand der Straßenkabinette herausfinden ob 2 physische Netze bestehen oder nur eins.

    Alle Gesprächstermine die ich bisher hatte liefen über die DG. Ich habe ein Protokoll über einen Hausanschluss seitens der DG. Die Arbeiten auf der Straße wurden auch von dem Sub der DG durchgeführt. Die Techniker, welche den HÜP installiert haben, waren auch (laut ihrer Aussage) von der DG.

    Meine Vermutung ist, dass der polnische Subunternehmer sowohl der Telekom als auch der DG den Straßenseitigen Ausbau von Glasfaser in Rechnung stellt, aber nur 1x Kabelbündel verlegt hat. Das fällt halt so lange nicht auf, wie immer nur ein Vertrag (entweder DG oder Telekom) pro Haus gewählt wird. Ich hatte zufällig beides gewählt. Ich vermute, das wurde in dem ganzen Ausbaugebiet gemacht, ist nur bisher niemandem aufgefallen..

  • Üblicherweise endet in der Ausbauvariante DG "deine" Glasfaser zunächst einmal in einem Distribution Point am Straßenrand. Dort wird an eine andere Faser gespleißt die in einen zentralen PoP endet. Im PoP selbst befinden sich die optischen/passiven Splitter/Combiner.

    Die Deutsche Telekom hat diese Splitter/Combiner üblicherweise schon in den Distribution Points am Straßenrand. So werden Fasern zum PoP eingespart.

    Aufgrund dieser unterschiedlichen Ausbauarzthalten ich es für unwahrscheinlich, dass Faserbündel für die gemeinsame Nutzung verlegt wurden um als Sub mit minimalen Kosten zwei Auftraggeber zu bedienen.

    Um die Begrifflichkeiten zu klären, folge bitte folgendem Link: Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

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  • Du könntest ja anhand der Straßenkabinette herausfinden ob 2 physische Netze bestehen oder nur eins.

    Tja, da verstehe ich zu wenig von der Materie. Vor meinem Haus guckte ein ziemlich großer Haufen an roten, dicken, 2,5cm Kabelbündeln an Glasfasern raus. Lag 3 Monate offen da. Da waren mindestens 2 solcher dicken Bündel. Als dann alles unter der Erde war, konnte ich das nicht mehr zuordnen. Es gibt einen Kasten auf der Straße, aber da darf ich natürlich nicht reingucken.

  • Was denkt Ihr davon:

    • Ein physisches Netz, zwei Aufträge: Der Subunternehmer (Fiber Solutions) wurde sowohl von der DG als auch von der GlasfaserPlus beauftragt, das Gebiet auszubauen. Er hat aber, um Kosten zu sparen, nur ein physisches Netz bis zu den Häusern verlegt – das Netz der Telekom/GlasfaserPlus.
    • Täuschung der Deutschen Glasfaser: Um die DG zu täuschen und die Leistung dort ebenfalls abrechnen zu können, hat der Subunternehmer am Ende der Telekom-Leitung in meinem Keller einen HÜP der Deutschen Glasfaser montiert. Er hat der DG dann gemeldet: "Anschluss bei Herrn ... fertiggestellt" und dafür Geld kassiert. Physisch hing dieser DG-Kasten aber an einer toten Faser oder, noch wahrscheinlicher, an der Leitung der Telekom.
    • Ausführung des Telekom-Auftrags: Als der Telekom-Techniker (der den Betrug mit der Unterschrift beging) zu Ihnen kam, wusste er genau, was er zu tun hatte. Er ignorierte den DG-Kasten, öffnete ihn, fand die ihm bekannte Telekom-Leitung, schloss seine Telekom-Dose (Gf-TA) an und meldete seinem System: "Anschluss erfolgreich hergestellt."
  • Üblicherweise endet in der Ausbauvariante DG "deine" Glasfaser zunächst einmal in einem Distribution Point am Straßenrand. Dort wird an eine andere Faser gespleißt die in einen zentralen PoP endet. Im PoP selbst befinden sich die optischen/passiven Splitter/Combiner.

    Die Deutsche Telekom hat diese Splitter/Combiner üblicherweise schon in den Distribution Points am Straßenrand. So werden Fasern zum PoP eingespart.

    Aufgrund dieser unterschiedlichen Ausbauarzthalten ich es für unwahrscheinlich, dass Faserbündel für die gemeinsame Nutzung verlegt wurden um als Sub mit minimalen Kosten zwei Auftraggeber zu bedienen.

    Um die Begrifflichkeiten zu klären, folge bitte folgendem Link: Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    Selbst wenn wir mal die Frage nach Splittern außen vor lassen, dann wird doch nicht ein DP von zwei Providern "bespielt".

    Also wenn der Sub sich entschließt, nur ein Kabel zum Haus ziehen zu wollen, wo soll er es im DP denn anschließen wollen?

    Also entweder ist die jetzt gesetzte Dose nicht von der DG oder der Techniker hat, ohne irgendwas zu messen, sich auf eine völlig fremde Faser gespleißt.

    Natürlich auch möglich, dass die DT sich auf passive Fasern einmietet. Aber davon haben wir bisher nichts mitbekommen.

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  • Wieso wiederkommen? Ich denke, der Techniker war von der DT?

    Ja, ich weiß, es ist schwer zu durchschauen. Der Ablauf war wie folgt:

    - Die Gruppe, die den Graben von der Straße zum Haus gebuddelt haben, haben auch:

    • die Kernbohrung gemacht
    • Den HÜP installiert
    • den kleinen länglichen Kasten (hängt unten) rangemacht

    Sie haben mir gesagt, dass noch ein weiterer Techniker der DG kommt, der diesen kleinen länglichen Kasten mit meinem Technikraum verbindet und dort den ONT installiert.


    Aber, das waren auch alles Polen die bei mir waren. Niemand von denen Sprach Deutsch. Vielleicht haben die auch alle DG und GlasfaserPlus (Telekom) verwechselt. Ich habe ein Protokoll über die HUP Begehung von der Deutschen Glasfaser, wo wir genau den Ausbau besprochen haben, wie sie ihn nun umgesetzt haben (dieser Mitarbeiter sprach Deutsch und hat mir eindeutig gesagt, er ist von der DG).


    Hier mal die KI Zusammenfassung:

    1. Phase 1 - Legitime Planung (Mai 2025): Sie und die Deutsche Glasfaser planen über den Generalunternehmer MIH den Anschluss. Alles ist offiziell und korrekt (Ihr PDF-Protokoll).
    2. Phase 2 - Physische Installation (vor kurzem): Ein Bautrupp, der für den Generalunternehmer (und damit für DG und GlasfaserPlus) arbeitet, führt die vorbereitenden Arbeiten exakt nach dem DG-Plan aus. Er installiert den DG-HÜP. Bis hierhin ist noch alles (scheinbar) im Sinne der DG.
    3. Phase 3 - Der Hijack (29.10.2025): Bevor der finale DG-Techniker kommen kann, um "seinen" vorbereiteten Anschluss fertigzustellen, kommt der Techniker der Telekom/GlasfaserPlus. Er nutzt die perfekte Vorarbeit (die Bohrung, den HÜP, das Leerrohr) aus, schließt aber seine Faser an und meldet seinem System die Fertigstellung. Die gefälschte Unterschrift diente dazu, diesen illegalen Akt zu legitimieren.
    4. Phase 4 - Das Resultat: Sie haben nun einen aktiven Telekom-Anschluss auf einer Infrastruktur, die ursprünglich für die Deutsche Glasfaser geplant und gebaut wurde. Der angekündigte DG-Techniker wird, wenn er denn kommt, vor vollendeten Tatsachen stehen und seinen Auftrag nicht ausführen können.

    Der Nutzer "mbo77" liegt mit seiner Vermutung "der Techniker hat, ohne irgendwas zu messen, sich auf eine völlig fremde Faser gespleißt" vermutlich genau richtig. Es war kein Versehen, sondern vorsätzliches Handeln, um den eigenen Auftrag schnell abzuschließen.

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  • Wenn das legetim ist was dort passiert ist, schätze ich das die DT im PoP der DG eigene Splitter installiert hat und eine Faser dort übernimmt.
    Sowas habe ich bisher aber nur im München mit der M-Net so erlebt, aber wäre schön wenn das wirklich bei der DG auch so sein sollte.

    Dieses Modell sollte schule machen, fehlt noch 1und1,Telefonica und Vodafone für die anderen Fasern ;)

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  • Wenn das legetim ist was dort passiert ist, schätze ich das die DT im PoP der DG eigene Splitter installiert hat und eine Faser dort übernimmt.
    Sowas habe ich bisher aber nur im München mit der M-Net so erlebt, aber wäre schön wenn das wirklich bei der DG auch so sein sollte.

    Dieses Modell sollte schule machen, fehlt noch 1und1,Telefonica und Vodafone für die anderen Fasern ;)

    Das ist natürlich die beste Option direkt auf Layer-1 zu arbeiten. Dann bräuchte die Telekom im DG PoP aber auch eigene OLTs oder Faser von den Splitten zu ihren OLTs in der Vermittlungsstelle und müsste bei Kunden Anschaltungen immer selben von der ODF wo die Kunden fasern ankommen auf den Splitter patchen oder die belegen immer bestimmte Fasern welche vorgepatcht sind. Denke eine Layer-2 BSA Lösung wäre da wesentlich einfacher, gerade um später noch mehr Anbieter auf das Netz zu lassen.

  • Hat denn schon sonst jemand diesen Typ von HÜP im DG-Netz gesehen? Hab ich bisher nur in Telekom-/GlasfaserPlus-Gebieten gesehen.



    Klapp mal hoch und schau, wieviel Fasern ankommen, wieviel Spleiße schon gemacht sind und ggf. auf Kupplungen gehen.



    Würde mich echt wundern, wenn DG und GlasfaserPlus kooperieren. Eher, dass hier vom Sub irgendwas falsch erzählt oder gemacht wurde.

  • die belegen immer bestimmte Fasern welche vorgepatcht sind. Denke eine Layer-2 BSA Lösung wäre da wesentlich einfacher, gerade um später noch mehr Anbieter auf das Netz zu lassen.

    Feste Faser wird in München gemacht , der Kunde muss dann nur an der GF-TA zwischen dem Port der M-Net und der DT umklemmen.
    Layer-2 BSA bin ich kein FAN von als einzige Lösung da sie komplette macht übers das Netz einem Netzbetreiber zugesteht.

    Die Telekom selbst möchte auch nicht wirklich BSA einkaufen, sondern selbst die Faser betreiben um BSA Verkäufer zu sein.

    IMHO das beste Modell wäre das große ISP L1 betreiben und dann jeweils noch BSA anbieten für kleinere.
    Quasi das Schweizer/Franzosen Modell

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  • Feste Faser wird in München gemacht , der Kunde muss dann nur an der GF-TA zwischen dem Port der M-Net und der DT umklemmen.
    Layer-2 BSA bin ich kein FAN von als einzige Lösung da sie komplette macht übers das Netz einem Netzbetreiber zugesteht.

    Die Telekom selbst möchte auch nicht wirklich BSA einkaufen, sondern selbst die Faser betreiben um BSA Verkäufer zu sein.

    IMHO das beste Modell wäre das große ISP L1 betreiben und dann jeweils noch BSA anbieten für kleinere.
    Quasi das Schweizer/Franzosen Modell

    Stimmt, ich habe dazu auch ein YouTube-Video von Dr. Harald Karcher gesehen. Finde ich persönlich gut, dass so etwas umgesetzt wird. Allerdings wird es bei mehr als zwei Providern durchaus schwierig, da für die ISPs deutlich mehr Feldeinsätze nötig sind, um umzupatchen. Technisch ist das Konzept für den Endkunden natürlich vorteilhaft, da jeder ISP die Zugangstechnik einsetzen kann, die er bevorzugt.

    Mehr als drei ISPs auf Layer 1 halte ich aber für übertrieben. Der Rest kann sich über BSA einmieten. Wenn beispielsweise ein Anbieter PON und ein anderer AON nutzt, ist das im Grunde völlig ausreichend. Durch Layer-2-BSA hat man bei ortsnaher Übergabe ohnehin keine nennenswerten Nachteile.

    Genau das ist auch mein Problem in München: Sowohl M-net als auch die Telekom setzen auf PON. Dadurch entstehen doppelte Investitionen, weil OLT-Infrastrukturen parallel aufgebaut werden. Ob der OLT letztlich von M-net oder der Telekom stammt, ist dem Endkunden im Grunde egal. Entscheidend ist nur, dass eine ortsnahe Übergabe des Traffics erfolgt und die Segmente nicht überlastet sind. Jetzt gibt es halt überall fest belegte Fasern in der NE3 für jeweils einen Provider. Das finde ich schwierig, gerade wenn mal etwas kaputt geht, zumal es immer noch Regionen gibt, in denen gar kein FTTH verfügbar ist und man über Layer-2/3 BSA schnell und einfach Open-Access umsetzen kann.

    Möchte hier aber keinesfalls leugnen das die Layer-1 Umsetzung technisch gesehen immer die beste ist.

    3 Mal editiert, zuletzt von Rxyzr (29. Oktober 2025 um 22:13)