Beiträge von Siebolds

    Ok, ich denke mittlerweile, der Fall lässt sich nie lösen. Hier mal die Zusammenfassung, was seit meinem letzten Post passiert ist:

    • Ich habe mit dem polnischen Sub, der GlasfaserPlus und Telekom telefoniert. Die Telekom hat mich dann zu einem Problemlöser nach Augsburg weitergeleitet, der sich um den Fall gekümmert hat. Der War schon total sauer am Telefon, weil er überhaupt nicht das Problem verstanden hat. Die Unterschriftenfälschung hat für ihn keine Bedeutung, wenn der Anschluss doch funktioniert. Wir haben uns dann darauf geeignigt, dass die Telekom wenigstens noch die GF-TA in den Technikraum rüberführt, dorthin hatte ich ja schon (entsprechend Deutsche Glasfaser Begehungsprotokoll) eine Bohrung gemacht.
    • Letzte Woche kam dann eine Benachrichtigung der DG: Sie bauen das Gebiet nicht mehr aus, weil es sich nicht mehr lohnt.
    • gestern das Telefonat mit dem polnischen Sub (Chef): Wir wollen alle Probleme lösen. Morgen (heute) kommen wir vorbei
    • heute früh waren sie da. Sie haben mir gesagt, dass die Telekom den HÜP von der Deutschen Glasfaser mietet. Die gefälschte Unterschrift war ein Versehen, "der Mitarbeiter wurde nun besser angelernt mit dem Formular". Sie haben dann vor Ort einen Termin für nächste Woche Montag mit mir vereinbart, den GF-TA in den anderen Raum zu legen
    • heute Nachmittag ruft der Chef vom polnischen Sub an und sagt, sie kommen im Januar und machen nochmal einen Termin
    • gleichzeitig bekomme ich von der Glasfaser Plus eine Email: "Die Techniker waren vor Ort und haben die Qualität des Anschlusses geprüft: Es ist alles in Ordnung. Problem gelöst. Fall abgeschlossen."
    • Der Problemlöser der Telekom aus Augsburg ruft an und fragt, wie es mit den Technikern gelaufen ist. Ich sage, sie wollen im Januar noch mal kommen und den Anschluss so legen, wie im Protokoll der DG festgelegt. Er sagt: Ok, dann warten wir bis Januar, ich mache einen Erinnerungseintrag. Aber, er sagt ich muss jetzt schon den Anschluss aktivieren. ich Frage: Warum, der Anschluss ist ja noch nicht fertig? Er sagt: Doch, der ist fertig - wenn ich mich weigere, wird die Telekom mich zwangs aktivieren. Ich habe dann gesagt, dass ich dazu nichts mehr beitragen kann. Gespräch beendet.

    Im Prinzip ist meine größte Sorge verschwunden: Die DG hat den Anschluß zurückgenommen und kann mich nicht haftbar machen, dass die Telekom ihr Begehungsprotokoll gekapert hat.


    Ich kann den Anschluß theoretisch auch nutzen - muss ich halt das Kabel vom GF-TA in den Technikkeller führen, wo dann das Modem hinkommt (ich muss noch prüfen, ob die Länge reicht). Der ganze Prozess ist ein bisschen irre, keine Stelle weiss, was die andere macht. Die Telekom sagt immer "Die GlasfaserPlus ist verantwortlich" - wenn ich entgegne, dass ich mit der Telekom einen Vertrag unterzeichnet habe, und die Telekom verantwortlich ist für ihre Subs antworten sie: Die GP ist kein Sub, die sind ein Unterauftragnehmer (was ist da der Unterschied?! Legalistische Krümelkackerei).

    Egal, für mich ist die Sache abgeschlossen.

    Ok, mal ein Update: Es ist bisher nichts passiert. Der polnische Sub hat sich über die GlasfaserPlus bei mir per Email gemeldet und geschrieben, der Techniker hätte ausversehen das Unterschriftenfeld verwechselt und deshalb zweimal unterschrieben (bei mir und bei Anbieterunterschrift). Sie wollten wieder mit 1 Tag Vorankündigung bei mir auftauchen. Das habe ich abgelehnt, mit der Bitte um Löschung des gefälschten Dokuments und schriftlicher Erklärung. Seitdem ist nichts mehr passiert.

    Die Telekom hat sich bisher auf mein Einschreiben nicht geäußert.

    In der Online-Maske ist mir jetzt aufgefallen, dass sowohl die Deutsche Glasfaser als auch die Telekom melden, dass mein Anschluß fertig ist. Die DG schreibt:

    > Ihr Anschluss ist bereit zur Aktivierung. Hier finden Sie eine Schritt für Schritt Anleitung wie Sie ihren Anschluss aktivieren können.
    > Bitte verbinden Sie Ihre FRITZ!Box 5530 oder 5590 mit dem von uns montierten GF-TA und schließen Sie diese an den Strom an.

    Ich habe aber nur einen GF-TA, daher kann ich nicht sowohl Telekom als auch DG daran betreiben.

    Ich denke, um das jetzt voran zu bringen, schildere ich der DG jetzt den Fall noch einmal schriftlich..

    Hmm evtl ist das dann gar kein DG sondern ein DT HÜP bei Siebolds

    Wie kommt es dann, dass ich bei der Hausbegehung im Mai 2025 alles mit der Deutschen Glasfaser abgesprochen habe, die das dann auch so umgesetzt hat, wie wir besprochen haben (bis auf "NT", was ja noch ausstand). Hier das Protokoll.


    Das Foto rechts haben sie dann auch gemacht. Hier hatte ich die Wanddurchbohrung vorbereitet, auf der anderen Seite der Wand ist der HÜP,

    wo sich nun anscheinend die Telekom drangeklemmt hat.


    Hier noch ein Foto vor dem gestrigen Ausbau: Das war der Ausbauzustand, der von den vermutlichen DG-Subs hinterlassen wurde. Das lange dünne Kabel sollte eigentlich in den anderen Keller, durch meine Bohrung, geführt werden, so wie bei der DG-Besprechung im Mai abgesprochen. Das geht jetzt m.E. nicht mehr, da das lange dünne Kabel ja weg ist (steckt im GF der Telekom?).


    Damit jetzt nicht unkontrollierbare Regressforderungen seitens der DG auftauchen, habe ich nun erstmal auch die ganzen Auftragsbestätigungen der Telekom (Modem, Monatlicher Lastschrift), die gestern eingingen, wiederrufen. Da das ganze ja auf einer gefältschten Unterschrift von mir beruht, entziehe ich mich somit dem stillschweigenden Einvernehmen mit dem Prozess... soll die DT/DG das unter sich ausmachen.


    Grundsätzlich denke ich, habt ihr Recht. Es handelt sich wahrscheinlich um einen HÜP der Telekom. Vielleicht ist es ganz einfach, dass der Sub nicht gemerkt hat, welcher Auftraggeber hier anzuschließen war (DG _und_ DT). Die Leute vor Ort haben nur DT angeknüpft, obwohl DG die Hausbegehung mit mir koordiniert hat. Das nachgeschobene, gefälschte Begehungsprotokoll der DT ist der Grund, warum ich den Anschluß eher als rechtens im Sinne von DG erachte, egal was für HÜPs verbaut wurden. Bloss gut, ich hab eine Rechtsschutzversicherung.

    Wieso wiederkommen? Ich denke, der Techniker war von der DT?

    Ja, ich weiß, es ist schwer zu durchschauen. Der Ablauf war wie folgt:

    - Die Gruppe, die den Graben von der Straße zum Haus gebuddelt haben, haben auch:

    • die Kernbohrung gemacht
    • Den HÜP installiert
    • den kleinen länglichen Kasten (hängt unten) rangemacht

    Sie haben mir gesagt, dass noch ein weiterer Techniker der DG kommt, der diesen kleinen länglichen Kasten mit meinem Technikraum verbindet und dort den ONT installiert.


    Aber, das waren auch alles Polen die bei mir waren. Niemand von denen Sprach Deutsch. Vielleicht haben die auch alle DG und GlasfaserPlus (Telekom) verwechselt. Ich habe ein Protokoll über die HUP Begehung von der Deutschen Glasfaser, wo wir genau den Ausbau besprochen haben, wie sie ihn nun umgesetzt haben (dieser Mitarbeiter sprach Deutsch und hat mir eindeutig gesagt, er ist von der DG).


    Hier mal die KI Zusammenfassung:

    1. Phase 1 - Legitime Planung (Mai 2025): Sie und die Deutsche Glasfaser planen über den Generalunternehmer MIH den Anschluss. Alles ist offiziell und korrekt (Ihr PDF-Protokoll).
    2. Phase 2 - Physische Installation (vor kurzem): Ein Bautrupp, der für den Generalunternehmer (und damit für DG und GlasfaserPlus) arbeitet, führt die vorbereitenden Arbeiten exakt nach dem DG-Plan aus. Er installiert den DG-HÜP. Bis hierhin ist noch alles (scheinbar) im Sinne der DG.
    3. Phase 3 - Der Hijack (29.10.2025): Bevor der finale DG-Techniker kommen kann, um "seinen" vorbereiteten Anschluss fertigzustellen, kommt der Techniker der Telekom/GlasfaserPlus. Er nutzt die perfekte Vorarbeit (die Bohrung, den HÜP, das Leerrohr) aus, schließt aber seine Faser an und meldet seinem System die Fertigstellung. Die gefälschte Unterschrift diente dazu, diesen illegalen Akt zu legitimieren.
    4. Phase 4 - Das Resultat: Sie haben nun einen aktiven Telekom-Anschluss auf einer Infrastruktur, die ursprünglich für die Deutsche Glasfaser geplant und gebaut wurde. Der angekündigte DG-Techniker wird, wenn er denn kommt, vor vollendeten Tatsachen stehen und seinen Auftrag nicht ausführen können.

    Der Nutzer "mbo77" liegt mit seiner Vermutung "der Techniker hat, ohne irgendwas zu messen, sich auf eine völlig fremde Faser gespleißt" vermutlich genau richtig. Es war kein Versehen, sondern vorsätzliches Handeln, um den eigenen Auftrag schnell abzuschließen.

    Was denkt Ihr davon:

    • Ein physisches Netz, zwei Aufträge: Der Subunternehmer (Fiber Solutions) wurde sowohl von der DG als auch von der GlasfaserPlus beauftragt, das Gebiet auszubauen. Er hat aber, um Kosten zu sparen, nur ein physisches Netz bis zu den Häusern verlegt – das Netz der Telekom/GlasfaserPlus.
    • Täuschung der Deutschen Glasfaser: Um die DG zu täuschen und die Leistung dort ebenfalls abrechnen zu können, hat der Subunternehmer am Ende der Telekom-Leitung in meinem Keller einen HÜP der Deutschen Glasfaser montiert. Er hat der DG dann gemeldet: "Anschluss bei Herrn ... fertiggestellt" und dafür Geld kassiert. Physisch hing dieser DG-Kasten aber an einer toten Faser oder, noch wahrscheinlicher, an der Leitung der Telekom.
    • Ausführung des Telekom-Auftrags: Als der Telekom-Techniker (der den Betrug mit der Unterschrift beging) zu Ihnen kam, wusste er genau, was er zu tun hatte. Er ignorierte den DG-Kasten, öffnete ihn, fand die ihm bekannte Telekom-Leitung, schloss seine Telekom-Dose (Gf-TA) an und meldete seinem System: "Anschluss erfolgreich hergestellt."

    Du könntest ja anhand der Straßenkabinette herausfinden ob 2 physische Netze bestehen oder nur eins.

    Tja, da verstehe ich zu wenig von der Materie. Vor meinem Haus guckte ein ziemlich großer Haufen an roten, dicken, 2,5cm Kabelbündeln an Glasfasern raus. Lag 3 Monate offen da. Da waren mindestens 2 solcher dicken Bündel. Als dann alles unter der Erde war, konnte ich das nicht mehr zuordnen. Es gibt einen Kasten auf der Straße, aber da darf ich natürlich nicht reingucken.

    Was mich irritiert, dass da nur eine Zuleitung ist. Diese hat natürlich mehrere Fasern, aber die Leitung endet in irgendeinem Straßenkabinett.

    Was hat der Techniker da also gespleißt? Garantiert keine Faser der DT, sondern von der DG.

    Woher kommt denn die Gewissheit, dass der HÜP überhaupt an das Netz der DG angeschlossen ist?

    Alle Gesprächstermine die ich bisher hatte liefen über die DG. Ich habe ein Protokoll über einen Hausanschluss seitens der DG. Die Arbeiten auf der Straße wurden auch von dem Sub der DG durchgeführt. Die Techniker, welche den HÜP installiert haben, waren auch (laut ihrer Aussage) von der DG.

    Meine Vermutung ist, dass der polnische Subunternehmer sowohl der Telekom als auch der DG den Straßenseitigen Ausbau von Glasfaser in Rechnung stellt, aber nur 1x Kabelbündel verlegt hat. Das fällt halt so lange nicht auf, wie immer nur ein Vertrag (entweder DG oder Telekom) pro Haus gewählt wird. Ich hatte zufällig beides gewählt. Ich vermute, das wurde in dem ganzen Ausbaugebiet gemacht, ist nur bisher niemandem aufgefallen..

    Habe gerade folgenden Brief via Einschreiben an GlasfaserPlus GmbH nach Köln geschickt. Ich gebe Rückmeldung, wie das hier ausgeht. Danke für Eure Antworten!


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    Dr. xxx xxx
    xxx Str. xx xxxxx xxxx (xxxx)

    Per Einschreiben mit Rückschein

    GlasfaserPlus GmbH Schanzenstr. 6-20 1.14 Kupferhütte 51063 Köln

    Datum: 29.10.2025

    Betreff: Schwerwiegende Unregelmäßigkeiten und Urkundenfälschung beim Glasfaserausbau in der xx Str. xx , xxx xx (xxx) – KLS-ID xxx

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich wende mich an Sie in einer Angelegenheit von außerordentlicher Dringlichkeit und Schwere, die den Glasfaserausbau an meiner oben genannten Immobilie betrifft.

    Am Abend des 28.10.2025 erhielt ich von Ihnen eine kurzfristige Terminbestätigung für eine Besichtigung am heutigen Morgen, den 29.10.2025, im Zeitfenster von 06:30 bis 07:00 Uhr. Ich habe diesen Termin pünktlich wahrgenommen und gewartet, jedoch ist zu diesem Zeitpunkt niemand von Ihrem Unternehmen oder einem von Ihnen beauftragten Partnerunternehmen erschienen.

    Kurze Zeit später erhielt ich zu meiner größten Bestürzung eine E-Mail mit einem "Besichtigungs-/Planungsgesprächsprotokoll" im Anhang (siehe Anlage 1). In diesem Dokument, datiert auf den 29.10.2025, wird durch eine Unterschrift meine angebliche Zustimmung zu den Inhalten des Protokolls dokumentiert.

    Hiermit stelle ich unmissverständlich klar: Die auf diesem Dokument befindliche Unterschrift ist eine Fälschung. Ich habe dieses Protokoll zu keinem Zeitpunkt gesehen, geschweige denn unterzeichnet.

    Die Erstellung und Verwendung eines Dokuments mit einer gefälschten Unterschrift erfüllt den Straftatbestand der Urkundenfälschung gemäß § 267 StGB.

    Im weiteren Verlauf des Vormittags ist die Situation weiter eskaliert: Mit lediglich zwei Stunden Vorankündigung erschien ein Techniker Ihres Ausbaupartners Fiber Solutions vor Ort und führte eine Installation in meinem Keller durch. Er hat dabei eine Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose (Gf-TA) montiert und diese direkt an den bereits vorhandenen Hausübergabepunkt (HÜP) der Deutschen Glasfaser angeschlossen (siehe Fotobeweis in Anlage 2).

    Es drängt sich der schwerwiegende Verdacht auf, dass das Protokoll vorsätzlich gefälscht wurde, um eine Legitimation für diese unkoordinierte und nicht mit mir abgesprochene Installation zu schaffen. Ein solches Vorgehen ist nicht nur höchst unprofessionell, sondern kriminell.

    Dieses Schreiben dient der lückenlosen Dokumentation und dazu, mich gegen jegliche Haftungsansprüche abzusichern, die aus dem von Ihnen zu verantwortenden, gefälschten Dokument abgeleitet werden könnten.

    Ich fordere Sie hiermit ultimativ auf:

    1. Das gefälschte Besichtigungsprotokoll vom 29.10.2025 unverzüglich für ungültig zu erklären und ersatzlos aus all Ihren Systemen zu entfernen.
    2. Mir die Löschung dieses Dokuments und die Annullierung aller darauf basierenden Vorgänge schriftlich bis zum 12.11.2025 zu bestätigen.
    3. Mir eine detaillierte schriftliche Stellungnahme zu den Vorkommnissen vorzulegen. Insbesondere erwarte ich eine Erklärung, auf welcher vertraglichen Grundlage Ihr Partnerunternehmen die Infrastruktur eines Wettbewerbers (Deutsche Glasfaser) für eine Installation nutzt.
    4. Den aktuellen Status meines Anschlussvorhabens transparent darzulegen und mir einen verlässlichen und kompetenten Ansprechpartner für die weitere, ordnungsgemäße Abwicklung zu benennen. Ebenfalls möchte ich darauf hinweisen, dass lediglich einer meiner beiden Aufträge bisher bearbeitet wurde (xxx), nämlich dort, wo die Deutsche Glasfaser den Hausanschluß gelegt hat. Mein anderes Gebäude wurde bisher von Ihnen nicht angeschlossen (xxx). Die Gebäude befinden sich direkt nebeneinander.

    Sollte ich bis zum Ablauf der genannten Frist keine zufriedenstellende und klärende Antwort von Ihnen erhalten, werde ich ohne weitere Ankündigung Strafanzeige wegen Urkundenfälschung erstatten sowie die Bundesnetzagentur und die Verbraucherzentrale über die Geschäftspraktiken Ihrer Subunternehmer informieren.

    Ich erwarte Ihre umgehende Bearbeitung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. XXx



    Anlagen:

    • Anlage 1: Kopie des Besichtigungsprotokolls vom 29.10.2025 mit gefälschter Unterschrift.
    • Anlage 2: Foto der durchgeführten Installation im Keller vom 29.10.2025.

    Ich habe die Daten und Eure Beiträge mal durch die KI gejagt:

    Ein Subunternehmer für beide: Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein Subunternehmer (in diesem Fall wohl "Fiber Solutions") sowohl für die Deutsche Glasfaser als auch für die GlasfaserPlus (Telekom) den Tiefbau und die Hausanschlüsse in Ihrer Region durchführt.

    • Nur eine Leitung gelegt: Dieser Subunternehmer hat nur einmal die Arbeit gemacht, ein Leerrohr und ein Glasfaserkabel von der Straße in Ihren Keller zu legen. Das ist die Installation der Deutschen Glasfaser. In diesem Kabel befinden sich aber in der Regel mehrere, voneinander unabhängige Glasfasern.
    • Doppelte Nutzung der Infrastruktur: Der Techniker der Telekom/GlasfaserPlus hat heute früh einfach eine der freien Fasern aus dem Kabel der Deutschen Glasfaser genutzt und daran seine eigene Anschlussdose (die kleine weiße Box) angeschlossen. Technisch ist das möglich, aber organisatorisch ist das, was hier passiert, extrem unüblich und unkoordiniert. Wie die Forenteilnehmer anmerken, wird hier "jemand einen auf den Deckel bekommen", da solche Kooperationen normalerweise streng geregelt sind und hier anscheinend im Wildwest-Stil agiert wird.
    • Die gefälschte Unterschrift: Dies ist der gravierendste Punkt. Der Techniker stand unter dem Druck, den Anschluss zu realisieren. Für die Installation und die Abrechnung seiner Arbeit mit der GlasfaserPlus benötigte er ein von Ihnen unterzeichnetes Besichtigungsprotokoll. Da beim ersten Termin (6:30 Uhr) niemand kam oder der Techniker sich den Weg gespart hat, wurde das Protokoll vermutlich gefälscht, um den nächsten Arbeitsschritt – die Installation der Dose – durchführen zu können. Das ist illegal und der Grund für Ihre Beschwerde.

    Das Gefühl habe ich auch. Ich denke, es ist folgendes passiert: Der Polnische Subunternehmer, der die Gräben (Hausanschluss) legt, hat sowohl mit DG als auch mit Telekom Verträge abgeschlossen. Dann aber nur einmal ein Kabel gelegt, da sie wahrscheinlich nicht erwarten, dass ein Kunde sowohl bei DG als auch Telekom einen Vertrag abschließt.

    Das hab ich aber gemacht, da völlig unklar war, welcher von den beiden Anbietern schneller ist (Verträge sind 3 Jahre her).

    Keine Ahnung, wie das Technisch klappen soll. Vielleicht haben sie aber auch 2x getrennte Adernpaare von Telekom und DG in meinen Keller gelegt, sodass sich beide optional anschließen können?!

    Ok, Auflösung: 2 Stunden später waren die Telekom-Techniker da und haben einfach einen zusätzlichen Glasfaseranschluss auf den Anschluss gelegt, den die Deutsche Glasfaser vor 2 Wochen gebuddelt hat:

    Links das Rote Kabel und der große Weiße Kasten kam von den DG-Leuten, das kleine weiße Kabel und der kleine weiße Kasten wurde von den Telekom Leuten jetzt installiert.

    Super, danke. War auch mein Gefühl. Die Kommunikation seitens der Telekom war bisher besser, DG hat enorm viele Subunternehmer, die mit ständig wechselnden Rufnummern bei mir zu den unmöglichsten Zeiten anrufen und extrem kurzfristig Termine machen wollen ("Wir kommen morgen zwischen 8:00 und 17:00, bitte verfügbar halten", nachdem ich 1 Jahr versucht hatte jemanden zu erreichen).

    Ich habe vor 3 Jahren bei der Deutschen Glasfaser einen Vertrag unterschrieben, sodass sie mir einen Glasfaseranschluss ins Haus legen ohne Einmalkosten. Ein Jahr später hat die Telekom angefragt, auch dort habe ich einen Vertrag abgeschlossen, da zu dem Zeitpunkt unsicher war, ob die DG das Projekt überhaupt noch verfolgt (und da mir Telekom besser gefällt, da sie etwas günstiger sind und eine echte IPv4 Adresse mitliefern).

    Nun baut die Deutsche Glasfaser in den nächsten Wochen den Anschluss strassenseitig aus und will sich im Anschluss mit mir treffen, um den Hausanschluss zu besprechen. Gestern rief die Telekom an, dass die Straßenbauarbeiten demnächst fertig werden und sie haben mit mir für den Hausanschluss am nächsten Freitag einen Termin vereinbart.

    Würdet Ihr einen der beiden Verträge kündigen oder beide anschliessen lassen? Der Vorteil, wenn ich zwei Glasfaserkabel ins Haus legen lasse ist m.E., dass ich für die Zukunft immer zwischen DG und Telekom wechseln kann, je nachdem, wer die besseren Tarife anbietet. Der Nachteil ist, dass ich 12 Monate doppelte Internetanschlüsse bezahlen muss (ca. 588 EUR zu viel).