Internetgeschwindigkeit per WAN schnell aber per Glasfaser langsam Fritzbox 5530

  • Erstmal Hallo ans Forum,

    ich bin neu hier, habe zwar schon einige hilfreiche Post gelesen, konnte aber zu meinem Problem noch keinen finden.

    Seit 2 Wochen ist der Glasfaseranschluss von Deutsche Glasfaser bei mir im Haus aktiv. An den HÜP wurde vom Techniker ein FiberTwist G2110C installiert und anschließend der Anschluss aktiviert. Dazu lies er auch den FiberTwist F2115 da, sagte aber nichts zu dessen Nutzen bzw. was ich damit machen soll. Mein Vertrag läuft auf "kundeneigener Router", da ich mir eine neue FritzBox 5530 Fiber besorgt habe, um direkt das Glasfaserkabel an den Router anschließen zu können.

    Ich habe selbstständig FiberTwist G2110C entfernt und den FiberTwist F2115 aufgedreht und anschließend mit dem bei der FritzBox mitgelieferten Glasfaserkabel meine 5530 mit dem FiberTwist verbunden. Dann aktivierte ich den Router auf dem Aktivierungsprotal der Deutschen Glasfaser. In den Einstellungen meiner FritzBox stellte ich ich Download und Upload auf jeweils 1000 Mbits (wie vertraglich festgelegt). Alles schien einen guten Eindruck zu machen, jedoch gibt jeder Speedtest egal ob per WLAN oder direkt per LAN maximal 50 Mbits aus. Diese dafür aber konstant, es scheint fast schon so, als wäre die Bandbreite bei 50 Mbits gedrosselt.

    Um das Problem weiter eingrenzen zu können baute ich den passiven FiberTwist F2115 wieder ab und schloss den aktiven FiberTwist G2110C wieder an und schloss meine FritzBox per WAN an. Erstaunlicherweise kamen per WLAN an die 400 Mbits an und per LAN dann auch die vollen 1000 Mbits. Das Problem muss also entweder an dem Glasfaseranschluss der FritzBox liegen, an dem Glasfaserkabel der FritBox oder dem FiberTwist F2115. Kann ich mir aber schlecht vorstellen, da alle Teile neu sind. Oder gibt es noch irgendeine Einstellung, die ich übersehen habe? Kann es sein, dass das Glasfaserkabel in dem FiberTwist F2115 oder der FritzBox "zu langsam" ist?

    An sich funktioniert per WAN ja alles, mich würde trotzdem interessieren, warum der Anschluss per Glasfaser so viel langsamer ist. Freue mich über jede Idee und Hinweis.

  • In den Einstellungen meiner FritzBox stellte ich ich Download und Upload auf jeweils 1000 Mbits (wie vertraglich festgelegt).

    Meines Wissens bietet DG nur Verträge mit maximal 500 MBit/s Upload. Das könnte schon das Problem sein.

    Das Problem muss also entweder an dem Glasfaseranschluss der FritzBox liegen, an dem Glasfaserkabel der FritBox oder dem FiberTwist F2115.

    Zeig doch bitte mal Screenshots der Glasfaserinformationen.

    Hast du die 5530 vor der Einrichtung auf Werkseinstellungen gesetzt? Selbst, wenn sie in Werkseinstellungen war: Der Schritt ist unerlässlich, dafür gibt es zig Berichte hier im Forum. Wenn vorher schon ein anderer Zugang eingerichtet war, ist es noch wichtiger.

    Oder gibt es noch irgendeine Einstellung, die ich übersehen habe?

    Gemäß anderer Berichte hier im Forum ist vor allem der Traffic Shaper wichtig. Der darf vor allem auch nicht zu hoch eingestellt sein, auch das kann die Bandbreiten reduzieren!

    Deshalb würde ich empfehlen:

    • Bau den F2115 wieder an
    • Setze die 5530 auf Werkseinstellungen zurück
    • Verbinde sie mit dem F2115, aktiviere sie bei der DG
    • Setze sie erneut auf Werkseinstellungen zurück
    • Richte sie für den finalen Internetzugang ein, und zwar von Hand. Importiere KEINE gespeicherte Konfig. Stelle dabei den Shaper richtig ein.
  • Ich glaube nicht daran, dass bei Walli ein Problem vorliegt. Ich befürchte eher, dass, wenn er die 5530 bei DG provisionieren ein für seinen Vertrag falsches Profl ausgeliefert wird. Dafür spricht einfach ein stabiler Wert von 50/50 MBit.

    Den ganzen Shaper-Kram kann man auch weglassen und trotzdem funktioniert die vertraglich zugesichert Geschwindigkeit. Warum funktioniert sonst die FB, wenn die G2110C dazwischen hängt. Die Bandbreite macht sich am "Modem" fest ggü dem ISP.

    Das Shaper wird nur für die Priorisierung von Diensten(TV, streamng ,Telefonie) aus dem internen Netz benötigt. Mein Router hat so etwas gar nicht und mein Anschluss funktioniert trotzdem. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (12. April 2025 um 10:13)

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  • Na, weil der ja mit einer anderen Modem-ID sich im System anmeldet als das SFP-Modul der 5530.

    Ich glaube, es da eher simpel, da hat einfach bei seinem Vertrag bei kundeneigene Router den Haken falsch gesetzt. ;)

    Ich würde jedenfalls die Hotline antickern.

    Beim Einrichten der FB kann man ja kaum etwas falsch machen und wenn die FB als Router hinter dem ONT richtig läuft hat Walli es bestimmt gut gemacht 😊

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  • Was hat der kundeneigene Router mit den ONT zu tun?

    Wäre das Profil falsch gesetzt, dann wären VLANs aktiv. Nein, das Problem ist ein anderes, und da es mit dem originalen ONT funktioniert, ist es sehr wahrscheinlich ein lokales.

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  • Ja. Die Option betrifft aber den "kundeneigenen Router", nicht den "kundeneigenen ONT". Und sie bewirkt die Deaktivierung von VLANs und der Auto-Provisionierung (bei gleichzeitiger Zurverfügungstellung der VoIP Zugangsdaten). Das ist ja nun hinlänglich evaluiert worden.

    Unabhängig davon kann ich einen eigenen ONT bei der DG registrieren. Das geht sowohl im Modus kundeneigener Router als auch im Modus DG Router. Nur muss man im Modus DG Router dann mit den Herausforderungen in Bezug auf die VLANs und die VoIP Zugangsdaten fertig werden. Auch dafür haben wir diverse Beispiele im Forum.

    Wenn aber eines auch durch mindestens 20 Beispiele belegt ist: Auf die Bandbreite hat der ONT Wechsel keinen Einfluss. In beiden Modi.

  • Ja. Die Option betrifft aber den "kundeneigenen Router", nicht den "kundeneigenen ONT". Und sie bewirkt die Deaktivierung von VLANs und der Auto-Provisionierung (bei gleichzeitiger Zurverfügungstellung der VoIP Zugangsdaten). Das ist ja nun hinlänglich evaluiert worden.

    Er setzt doch mit dem kundeneigenen Router einmal den ONT des ISP ein und zum anderen bei demselben kundeneigenen Router den ONT, der als SFP-Modul in der FB steckt, somit sind es zwei verschiedene ONT. Und somit stellt sich die Frage, wie die hinterlegten Profile für die Bandbreite sind im Bezug zu den verschiedene Modem-ID.
    Sollte es in der 2. Variante gar nicht funktionieren, okay, internes Problem!
    Aber eine fixe Bandbreite 50/50 sagt mir, dass es grundsätzlich funktioniert mit dem ONT in der FB. Und mit dieser FB geht es ja mit voller Geschwindigkeit am ONT des ISP.
    Könnte natürlich auch noch das SFP-Modul ein Problem haben, aber so etwas funktioniert oder nicht, aber Bandbreitenbegrenzung?

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  • Und somit stellt sich die Frage, wie die hinterlegten Profile für die Bandbreite sind im Bezug zu den verschiedene Modem-ID.

    Es gab bei der DG noch nie für die Modem-ID hinterlegte Geschwindigkeitsprofile. Warum jetzt plötzlich? Wie soll das möglich sein, wenn quasi jede Modem-ID registriert werden kann? Und den Prozess hat er ja durchgeführt, sprich: Der neue ONT ist bei der DG mit dem entsprechenden Kundenprofil verknüpft.

    Aber eine fixe Bandbreite 50/50 sagt mir, dass es grundsätzlich funktioniert mit dem ONT in der FB.

    Ja, aber genauso kommt ein Problem im Traffic Shaper oder im restlichen Setup infrage. Ihr wisst, was passiert, wenn man den Traffic Shaper falsch einstellt oder die Box vor der Einrichtung nicht auf Werkseinstellungen setzt. Muss ich die zahllosen Posts wirklich raussuchen?

    Es sind einfach Erfahrungswerte. Wir hatten bei der DG noch NIE eine Abhängigkeit der Geschwindigkeit vom ONT, aber zig Beiträge über Geschwindigkeitseinbußen bei falsch eingerichteten Fritzboxen. Am Ende ist es eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Natürlich kann man zum momentanen Zeitpunkt nichts ausschließen, aber sollte man sich nicht zunächst mal die Dinge ansehen, die aufgrund der Erfahrungen einfach ERHEBLICH wahrscheinlicher sind und auf die man selber Einfluss hat, anstatt sich in die Ecke zu setzen und das Telefon anzustarren in der Hoffnung auf ein Lebenszeichen vom DG Support? Das kann man machen, wenn man sicher ist, dass man selber nichts mehr tun kann.