Die bundesweite Takeup-Rate bei Kabel liegt bei ca. 30%, 6 von 55 sind nur knapp 11%....
So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland
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Wenn ich sehe, dass in Berliner Citylage ein Objekt mit 55 Einheiten erschlossen ist, aber 1 1/2 Jahre später nur 6 Wohnungen einen Vertrag haben frage ich mich wer blöd ist?
Niemand, alle verhalten sich rational, auch wenn das vielleicgt nicht so aussieht... Fuer den ausbauenden ISP ist das sub optimal aber fuer die Bewohner duerfte das vernuenftig sein, weil Stand heute das Ziel home connected erreicht wurde.
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Der einzig dumme ist der Provider, der alle Wohnungen anschließen lässt und dann lieber die Anschlüsse ruhen lässt als für die preisorientierte Kunden ein billiges Tarif anzubieten. Schön für die 6 aktive Nutzer, aber das war es dann. Vom Infrastruktur Ersteller ziemlich großzügig oder sehr langfristig geplant.
Oder sind die Mehrkosten für Home Activated so hoch, dass es billiger ist, gar kein Anschluss zu betreiben?
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Oder sind die Mehrkosten für Home Activated so hoch, dass es billiger ist, gar kein Anschluss zu betreiben?
Die gewünschte Zahl für Investoren heißt da wohl "ARPU", da zählen Homes Not Activated nicht mit. Auf ARPU hat man lieber eine Handvoll Nutzer in einem überteuerten Gigabit-Tarif > 100 €, als das ganze Objekt in Tarifen < 20 €.
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Auf ARPU hat man lieber eine Handvoll Nutzer in einem überteuerten Gigabit-Tarif > 100 €, als das ganze Objekt in Tarifen < 20 €.
Irgendwo verständlich denn sonst versaut man sich selber den Ertrag.
Aber der Umstieg würde wohl funktionieren, wenn man, bis auf die höheren Übertragungsraten Up/Down, exakt die gleich Leistungen (Anzahl der Sprachkanäle, Rufnummern, Flatrates etc. - vom Peering abgesehen - ) zum gleichen Preis-1 EUR und Umfang wie die Telekom anbieten würde.
Bessere Datenrate zum günstigeren Preis bei sonst vergleichbarer Leistung ...
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Der einzig dumme ist der Provider, der alle Wohnungen anschließen lässt und dann lieber die Anschlüsse ruhen lässt als für die preisorientierte Kunden ein billiges Tarif anzubieten.
Das sagt sich von aussen immer einfach, aber ohne die Zahlen zu kennen halte ich es fuer knifflig da Profitabilitatsbetrachtungen anzustellen. Das klingt eher wue der nachvollziehbare Wunsch nach billigeren Tarifen. ABER der Umstand dass die Telekom immer noch der groesste DSL-ISP ist, obwohl sie teurer ist als die meisten DSL Reseller deutet an, dass es vielleicht gar nicht reicht billiger zu sein... sondern mann muesste auch der Wunsch-ISP des jeweiligen Kunden sein.
Oder sind die Mehrkosten für Home Activated so hoch, dass es billiger ist, gar kein Anschluss zu betreiben?
Die Mehrkosten fuer home activated gegenueber home connected duerften sich in engen Grenzen halten, vielleicht die Hardwarekosten fuer den ONT...
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Aber der Umstieg würde wohl funktionieren, wenn man, bis auf die höheren Übertragungsraten Up/Down, exakt die gleich Leistungen (Anzahl der Sprachkanäle, Rufnummern, Flatrates etc. - vom Peering abgesehen - ) zum gleichen Preis-1 EUR und Umfang wie die Telekom anbieten würde.
Nein, so funktioniert das nicht. Siehe unten.
ABER der Umstand dass die Telekom immer noch der groesste DSL-ISP ist, obwohl sie teurer ist als die meisten DSL Reseller deutet an, dass es vielleicht gar nicht reicht billiger zu sein... sondern mann muesste auch der Wunsch-ISP des jeweiligen Kunden sein.
Man bekommt bei der Telekom mit einem DSL- oder Glasfaser-Tarif die Mobilfunkverträge stark rabattiert. Bei Vodafone und Telefonica O2 bekommt man in Zusammenhang mit einem DSL-Vertrag ggf. unlimitiertes Datenvolumen auf den vorhandenen Mobilfunktarif.
Das alles geht halt nur mit Telekom-BNG-Zugang. Der Rest bleibt dann eben Not Activated.
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Das alles geht halt nur mit Telekom-BNG-Zugang. Der Rest bleibt dann eben Not Activated.
Das ist eine nette Theorie, und sicherlich auch Deine (Dir zustehende) Meinung, aber die FTTH Mitbewerber haben hoehere Take-UP Raten als die Telekom (ca. 35% gegeueber 11%). Waere Deine Theorie darueber was die Kunden wollen wahr, dann sollte die Telekom doch eigentlich hoehere TakeUp-Raten haben, weil nur sie Zugang zu Telekom-BNGs hat?
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die FTTH Mitbewerber haben hoehere Take-UP Raten als die Telekom (ca. 35% gegeueber 11%
Das ist nicht überraschend, wenn man ohne Vorab-Take-Up gar nicht erst baut.
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Ueberraschend oder nicht, passt nicht zu Deiner Spekulation...
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Ist doch eine ganz gute Quote für Berliner Citylage. Dort mehr als die vergleichbare Takeup-Rate wie beim Kabelinternet zu erwarten, wäre vermessen, insbesondere bei höheren Preisen für Glasfaser.
Also ich finde ca. 10 % Nutzer in einem voll versorgten Gebäude (4 Aufgänge) mehr als bescheiden.
Ich werde für die nächste WEG-Versammlung mal versuchen, eine Erhebung zu machen. Aber nach meine langjährigen Informationen (ca.60 Jahre-wurde dort reingeboren
) haben deutlich mehr Vodafone Kabel. Und natürlich sehr viele DSL auf Telekom Kupfer.Ich verstehe nicht, dass man es nicht mit passenden Angeboten in solch einem überschaubaren Gebiet (Spreebogen-Berlin) schafft, die DSL-Kunden der Telekom umswitchen zu lassen.
Aus meine Sicht ist bei solchen Projekte viel entscheidender die Akzeptanz zu erhöhen, gar nicht so doll der Preis. So etwas wie den bestimmt 80 % IT-ABC-Schützlinge die Angst vor dem Wechsel zu nehmen, dies geht nicht mit Drückerkolonnen.
Man glaub nicht, wie hoch immer noch der Zusammenhalt im Berliner Kiez ist. DA könnte man viel mehr ansetzen. -
Also ich finde ca. 10 % Nutzer in einem voll versorgten Gebäude (4 Aufgänge) mehr als bescheiden.
Ich finde das beachtlich für ein Gebäude mit drei Zugangsnetzen und mutmaßlicher Mobilfunk-Vollversorgung.
Aber nach meine langjährigen Informationen (ca.60 Jahre-wurde dort reingeboren
) haben deutlich mehr Vodafone Kabel. Und natürlich sehr viele DSL auf Telekom Kupfer.Das nennt man Markt. Dort setzen sich die besseren Angebote durch. Wobei "besser" der Kunde definiert und nicht der Anbieter (sehr zu dessen Verdruss).
Glasfaser bekommt man meist nur dann los, wenn es völlig alternativlos ist.
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Das nennt man Markt. Dort setzen sich die besseren Angebote durch.
Das ist zwar der neo-liberale Traum hinter der Privatisierung der grauen Post gewesen, aber de facto ist es nicht zu einem echten Markt gekommen. Das Indiz dafuer ist der hohe Kundenstamm der Telekom bei DSL obwohl die Telekom aus regulatorischen Gruenden teurer ist als fast alle Mitbewerber. Das ist kein Zeichen fier einen funktionierenden, effizienten Markt mit rationalen Agenten.
Glasfaser bekommt man meist nur dann los, wenn es völlig alternativlos ist.
Ich glaube zwar nicht, dass das so ganz korrekt ist, aber das Ende von DSL ist ja absehbar und dann werden die Karten neue gemischt. IMHO m sehr guten Karten fuer FTTH, weil weder DOCSIS noch Mobilfunknetze die notwendigen Kapazitaeten haben um ca. 27 Millionen zusaetzliche Kunden zu versorgen... und ich sehe keine ausreichenden Anstrengungen diese Netze fuer einen solchen Kundenanstieg zu ertuechtigen... im Gegensatz zu den FTTH Netzen die werden gerade fuer genau diese Last dimensioniert und haben erkennbar hohe Reserven.
Aber das wird halt noch 5-10 Jahre dauern bis das akut wird und bis dahin mag es vernuenftig sein seine bisherige Zugangstechnik zu behalten. Ich vermute jedoch, dass das oft keine bewusste informierte Entscheidung ist, sondern dass "weiter wie bisher" schlicht der Weg des geringsten Wiederstands ist.
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obwohl die Telekom aus regulatorischen Gruenden teurer ist als fast alle Mitbewerber.
Was wohl daran liegt, dass die Telekom auch besser ist als fast alle Mitbewerber. Was nicht gerade für die Mitbewerber spricht. Sehr zum Verdruss dieser können sie zwar die Preise der Telekom regulieren lassen, aber nicht die Leistungen. Sie können der Telekom zum Beispiel nicht vorschreiben, regelmäßig IPv6 ausfallen zu lassen oder dem Kunden beim Anschluss eigener Endgeräte Steine in den Weg zu legen.
Ich meine, man braucht ja bloß dieses Forum lesen, um zu verstehen, wie viel schlechter der Wettbewerb ist. Nochmal: Was "besser" ist, legt allein der Kunde fest, nicht der BREKO-Verband.
Die Telekom hat derzeit das beste Kupfernetz und wird am Ende wohl auch das beste Glasfasernetz haben, und damit auch wieder mit den meisten Kunden enden.
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Glasfaser bekommt man meist nur dann los, wenn es völlig alternativlos ist.
Da habe ich andere Erfahrungen. Wenn ich mir die Ausbauprojekte der Deutschen Glasfaser anschaue, dann sind die Nachfragebündelungen nicht nur dort erfolgreich, wo es praktisch keine funktionierende Internetversorgung gibt, sondern auch in Gebieten, die aktuell ausreichend erschlossen sind, die Einwohner sich aber gerne auf die Zukunft vorbereiten.
Bei uns im Ort gibt es praktisch überall DSL mit, je nach Entfernungen, 100-250 MBit/s plus teilweise Kabel. Trotzdem haben sich ca. 40% der Haushalte für den Glasfaseranschluss entschieden.
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Was wohl daran liegt, dass die Telekom auch besser ist als fast alle Mitbewerber.
Das ist ein Irrtum, bzw. das sind zwei unabhaengige Fragen die nichts miteinander zu tun haben. Die Ursache fuer den regulatorischen Eingriff ist die marktmaechtige Stellung der Telekom und diese hat sie von der grauen Post geerbt.
Was nicht gerade für die Mitbewerber spricht. Sehr zum Verdruss dieser können sie zwar die Preise der Telekom regulieren lassen, aber nicht die Leistungen. Sie können der Telekom zum Beispiel nicht vorschreiben, regelmäßig IPv6 ausfallen zu lassen oder dem Kunden beim Anschluss eigener Endgeräte Steine in den Weg zu legen.
Schoen getrollt... aber es ist nicht so, dass alle Mitbewerber Probleme mit IPv6 haetten, oder bei der Provisionierung von Fremd-ONTs rumzicken wuerden. Ich waere auch erstaunt wenn, dass der Grund fuer den hohen DSL-Kundenanteil der Telekom sein sollte.
Ich meine, man braucht ja bloß dieses Forum lesen, um zu verstehen, wie viel schlechter der Wettbewerb ist. Nochmal: Was "besser" ist, legt allein der Kunde fest, nicht der BREKO-Verband.
Jein, Du arbeitest immer noch unter der Hypothese die Kunden verhielten sich rational... tun die nicht und daher sind Analysen die wie Deine Rationalitaet unterstellen IMHO schwer zu bestaetigen.
Die Telekom hat derzeit das beste Kupfernetz und wird am Ende wohl auch das beste Glasfasernetz haben, und damit auch wieder mit den meisten Kunden enden.
Das darfst Du gerne so sehen, aber bitte formuliere das erkennbar als Meinungsaeusserung, oder bringe Daten die Deine Interpretation unterstuetzen.
P.S.: Ich weiss, Du willst hier ein bisschen provozieren/trollen, es sei Dur gegoennt.
P.P.S.: Ist das Dein Standard-Nick auch in anderen Fora, oder bist nur fuer dieses Forum zu Wandler gewechselt?
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Trotzdem haben sich ca. 40% der Haushalte für den Glasfaseranschluss entschieden.
Also die Mehrheit dagegen. Die Frage ist nun, ob überhaupt gebaut wird/wurde.
Ich waere auch erstaunt wenn, dass der Grund fuer den hohen DSL-Kundenanteil der Telekom sein sollte.
Alle Probleme mit irgendwelchen Zwangsroutern hatte ich nur bei Mitbewerbern der Telekom. Egal ob bei der Einführung von VoIP an ADSL-Anschlüssen oder irgendwelche dysfunktionalen Kabelrouter. Der letzte (erfolglose) Versuch, wieder Glasfaser-Zwangsrouter beim Regulierer durchsetzen, ist noch gar nicht so lange her.
An Telekom-Anschlüssen habe ich immer meine eigene Hardware angeschlossen, meinen Lieblings-Access-Provider gewählt und dann nie Probleme gehabt. Die Vorleistungspreise haben mich davon nie abgehalten.
Dass meine älteren Verwandten für 5 € mehr dann auch Access-Kunden bei der Telekom werden und dort gleich noch TV buchen, ist für mich völlig nachvollziehbar. Deren Kundendienst gräbt sich ja sogar durch die Foren, um Leute mit Problemen aufzuspüren, die die üblichen Support-Kanäle nicht gefunden haben. Wie viele Social-Media-Kontakte der Glasfaseranbieter sind denn hier so präsent?
Es hat schon seinen Grund, warum Kunden sogar Telekom-Resale über Fremd-Glasfaser buchen statt den Vorleister direkt.
Wenn also im Fall der Berliner Citylage das DSL von der Telekom, das Kabel von Vodafone und die Glasfaser von irgendeinem Investor mit Kundendienst und Entstörung aus Indien ist (durchschnittlicher Marktstandard), dann wäre für mich völlig offensichtlich, warum sich das nur 10 % antun.
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Alle Probleme mit irgendwelchen Zwangsroutern hatte ich nur bei Mitbewerbern der Telekom. Egal ob bei der Einführung von VoIP an ADSL-Anschlüssen oder irgendwelche dysfunktionalen Kabelrouter. Der letzte (erfolglose) Versuch, wieder Glasfaser-Zwangsrouter beim Regulierer durchsetzen, ist noch gar nicht so lange her.
Da ging es um die Frage ob ONTs unter die Endgeraetewahlfreiheit fallen (Antwort BNetzA: ja, tun sie), aber ein ONT ist kein Router, und die Provider-ONT Verfechter hatten sich klar zur "Routerfreiheit" bekannt.
Ansonsten ist das etwas anekdotisch...
Dass meine älteren Verwandten für 5 € mehr dann auch Access-Kunden bei der Telekom werden und dort gleich noch TV buchen, ist für mich völlig nachvollziehbar. Deren Kundendienst gräbt sich ja sogar durch die Foren, um Leute mit Problemen aufzuspüren, die die üblichen Support-Kanäle nicht gefunden haben. Wie viele Social-Media-Kontakte der Glasfaseranbieter sind denn hier so präsent?
Hier im Forum ist das Telekomhilftteam aktiv geworden? Ansonsten bezweifle ich, dass die meisten der Telekom DSL-Kunden eine aktive Entscheidung pro Telekom getroffen haben sondern schlicht einfach immer beim selben Anbieter geblieben sind, und das seit Bundes-Post Tagen.
Es hat schon seinen Grund, warum Kunden sogar Telekom-Resale über Fremd-Glasfaser buchen statt den Vorleister direkt.
Individuelle Kunden haben individuelle ISP Wuensche, oft allerdings schlicht "ich bleib bei der Post", zumindest sieht es fuer mich so aus.
Wenn also im Fall der Berliner Citylage das DSL von der Telekom, das Kabel von Vodafone und die Glasfaser von irgendeinem Investor mit Kundendienst und Entstörung aus Indien ist (durchschnittlicher Marktstandard), dann wäre für mich völlig offensichtlich, warum sich das nur 10 % antun.
Das ist Spekulation. Weisst Du um welchen FTTH Anbieter es da geht, und wie gut/schlecht dessen Support/Hotline ist? Es ist ja nicht so, dass die Hotlines der Massenmarkt ISPs sich mit Ruhm bekleckern wuerden... waere die Hotline ausreichend kompetent und hilfreich koennten die ISPs auf ihre Social-Media-Support-Feuerwehr verzichten... (das gilt IMHO auch fuer O2, d.h. das ist kein Problem der Telekom alleine, sondern ich befuerchte das ist branchenueblich.)
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Also die Mehrheit dagegen. Die Frage ist nun, ob überhaupt gebaut wird/wurde.
Also ursprünglich war deine These "Glasfaser bekommt man meist nur dann los, wenn es völlig alternativlos ist."
Nun geht es darum, ob die Mehrheit es nimmt.
Als nächstes kommt wohl, ob 100% es nehmen.
Da klinke ich mich aus.
Und ja, die DG hat ausgebaut.
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Da ging es um die Frage ob ONTs unter die Endgeraetewahlfreiheit fallen (Antwort BNetzA: ja, tun sie), aber ein ONT ist kein Router, und die Pvider-ONT Verfechter hatten sich klar zur "Routerfreiheit" bekannt.
Mein ONT ist kein passives Element, sondern ein vollständiger Computer mit u. a. Open-Source-Software inklusive Web-UI, das Pakete anhand der MAC-Adresse zwischen (zwei) Interfaces forwardet. Das ist nach meiner Definition nach ein "Router". Und wenn ich so ein Gerät vom Netzbetreiber vorgeschrieben bekomme, ist es ein Zwangsrouter.
Individuelle Kunden haben individuelle ISP Wuensche, oft allerdings schlicht "ich bleib bei der Post", zumindest sieht es fuer mich so aus.
Das spricht für eine hohe Kundenzufriedenheit und ist ein ziemliches Armutszeugnis für den Wettbewerb. Ich habe bei mir selbst auch ähnliche Präferenzen beim Strommarkt feststellen können. Nach einigen Experimenten mit (u. a. insolventen) Stromhändlern bleibt mein Haushalt nun bei den "Stadtwerken". Dadurch verliere ich am Ende weniger Geld und den Stress sind die paar Cent einfach nicht wert.
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