Das und halt den von der grauen Post geerbten Stamm an wechselfaulen Kunden...
Das ist jetzt aber mal auch gut 30 Jahre her. Und trotzdem wird die Telekom weiter reguliert.
Das und halt den von der grauen Post geerbten Stamm an wechselfaulen Kunden...
Das ist jetzt aber mal auch gut 30 Jahre her. Und trotzdem wird die Telekom weiter reguliert.
Ja, weil sich IMHO halt zeigt, dass die neo-liberale Idee "Marktloesungen fuer Infrastrukturprobleme" erkennbar nicht greift. Egal wie fest man an die unsichtbare Hand des Marktes glauben mag, gibt Felder in denen das nicht richtig funktioniert. Das wird uns als Land nicht daran hindefn weiter mit dem eigentlich erfolglosen Modell zu arbeiten.
Das und halt den von der grauen Post geerbten Stamm an wechselfaulen Kunden... und dadurch einen groesseren Geldbeutel fuer Investitionen als jeder einzelne Mitbewerber... was ihr laengeren Atem verschafft (den sie bisher in "homes passed" investiert hat).
Dazu muss man nicht TELEKOM heißen.
In Brandenburg hat sich in den letzten 25 Jahren einen sehr großen Kundenstamm unter DSL aufgebaut. Somit haben sie gerade im Ländlichen bei vielen Pluspunkten gesammelt, weil sie "besseres" Internet als die Telekom liefern.
Damit konnten sie gerade in den Dörfern punkten. Bei uns in der Gemeinde gab es 60 % Vorverträge. Da ging der Ausbau auch überraschend schnell. ![]()
Dazu muss man aber sagen, dass du mit einem VDSL-Netzbetreiber, auf dessen Netz sich die Telekom nicht einmietet, auch an einem außergewöhnlichen Ort wohnst. Ich kenne 15 größere VDSL-Netzbetreiber außer Telekom, auf 12 davon bietet die Telekom ihr Internet zusätzlich zum regionalen Anbieter an.
Da scheitert es aber auch oft nicht unbedingt an den Konditionen der Mitbewerber, als oftmals viel eher die nicht einzuhaltenden Entstörfristen, die von der DTAG vorausgesetzt werden.
oftmals viel eher die nicht einzuhaltenden Entstörfristen, die von der DTAG vorausgesetzt werden.
Aber wenn die Entstörfristen so viel schlechter sind als bei der Telekom, dann ist damit doch deren Position als Qualitätsführer belegt.
Aber wenn die Entstörfristen so viel schlechter sind als bei der Telekom, dann ist damit doch deren Position als Qualitätsführer belegt.
Das ist ja nicht allgemeingültig für jeden Netzbetreiber, das trifft nur auf kleinere Netze zu, die das Personal dazu nicht haben.
Sind denn die Entstörfristen welche die Telekom ihren Resellern anbietet identisch it denen die sie selber fordert?
Aber wenn die Entstörfristen so viel schlechter sind als bei der Telekom, dann ist damit doch deren Position als Qualitätsführer belegt.
Die Qualität besteht nicht nur aus einem Kriterium.
Ich sag nur Peering, mit Abstand das schlechteste aller deutschen Anbieter. Also ist die Telekom nach dieser Argumentation Qualitätsschlusslicht.
Das ist ja nicht allgemeingültig für jeden Netzbetreiber, das trifft nur auf kleinere Netze zu, die das Personal dazu nicht haben.
Aber ich hoffe man versteht dann auch, warum die Kundschaft lieber bei der Telekom mit definierten Entstörfristen bleibt, als zu einem "kleineren Netz" zu wechseln, wo man dann ggf. monatelang auf dem Trockenen sitzt.
Es geht hier nicht um die Entstoerfristen fuer Endkunden, sondern was der Technik-Betreiber dem Reseller (also in unserer Diskussion der Telekom) anzubieten hat.
Was die Entstoerung durch die Telekom fuer deren Reseller angeht, je nach Problem dauert es auch da gelegentlich Monate bis zur Diagnose und Reparatur... (ebenso wie die Faelle wo der Techniker statt das Problem zu beheben, versucht den Kunden zu einem freiwilligen Downgrade des Vertrages zu ueberreden).
Es geht hier nicht um die Entstoerfristen fuer Endkunden, sondern was der Technik-Betreiber dem Reseller (also in unserer Diskussion der Telekom) anzubieten hat.
Und genau das hat direkte Auswirkungen für die Entstörfristen für Endkunden.
Wenn es der Telekom nicht reicht, warum sollte es dem Privatkunden mit Home-Office genügen?
Geht ja hier um die Frage, ob jemand ohne Not einen DSL-Anschluss aufgibt (und ggf. nie wieder bekommt), der am nächsten Werktag zu Arbeitsbeginn entstört ist, um einen Glasfaseranschluss zu buchen, der mit Glück nächsten Montag wieder läuft, mit Pech erst nächsten Sommer wieder.
Was die Entstoerung durch die Telekom fuer deren Reseller angeht
Ist hier nicht das Thema. Wem Entstörungsfristen wichtig sind, macht einen Vertrag direkt mit der Telekom ohne Reseller dazwischen. Geht ja hier um die Frage, warum die Masse mit dem Festnetzanschluss bei der Telekom bleibt. Hat handfeste Gründe, eben auch genau solche.
Und genau das hat direkte Auswirkungen für die Entstörfristen für Endkunden.
Sehr optimistisch... bei Verletzung der Entstörfristen duerfte der Betreiber halt der Telekom finanziell entgegenkommen muessen... das hat IMHO nur indirekt mit den Entstörfristen fuer Endkunden zu tun.
Wenn es der Telekom nicht reicht, warum sollte es dem Privatkunden mit Home-Office genügen?
Wenn der Privatkunde auch als ISP taetig werden will macht das vielleicht Sinn, ansonsten ist das eher "motivated Reasoning": weil Du ueberzeugt bist die Telekom ist der beste ISP deutest Du unbewusst alle Daten so, dass sie zu dieser Ueberzeugung passen. Ist ganz normal und passiert jedem/jeder gelegentlich, aber nicht zwingend hilfreich.
Geht ja hier um die Frage, ob jemand ohne Not einen DSL-Anschluss aufgibt (und ggf. nie wieder bekommt), der am nächsten Werktag zu Arbeitsbeginn entstört ist, um einen Glasfaseranschluss zu buchen, der mit Glück nächsten Montag wieder läuft, mit Pech erst nächsten Sommer wieder.
Mmmh, das ist IMHO ein komplett irrationales Szenario, die DSLAM-Abschaltung wird IMHO nicht davon abhaengen wie viele Kunden noch aktive mit DSL versorgt werden, sondern davon ob es Alternativen gibt auf welche die Kunden wechseln koennen.
Das mit dem Pech gilt fuer alle ISP, einschliesslich der Telekom, und bei allen greift TKG 58... also "naechsten Sommer wieder" wird teuer fuer den ISP...
Ist hier nicht das Thema. Wem Entstörungsfristen wichtig sind, macht einen Vertrag direkt mit der Telekom ohne Reseller dazwischen. Geht ja hier um die Frage, warum die Masse mit dem Festnetzanschluss bei der Telekom bleibt. Hat handfeste Gründe, eben auch genau solche.
??? Das ist IMHO schon wieder motivated Reasoning, zum einen haben weder Du noch "die Masse" belastbare Daten zu den relativen Entstoerzeiten verschiedener ISPs, zum anderen ist ziemlich sicher, dass die BNetzA die Telekom boese abgraetschen wuerde wenn diese nachweislich das taete was Du hier insinuierst, naemlich ihre eigen Kunden bevorzugt entstoeren...
Das mit den "handfesten Gruenden", ware vielleicht ein Argument, wenn die Kunden belastbare Informationen zu den verschiedenen ISPd haetten, haben die aber nicht, zumindest nicht in der Masse. Und komm jetzt bitte nicht mit dem Connect Test und aehnlicher Marketinggruetze, diese Tests erfuellen den Zweck einen/mehrere Sieger kueren zu koennen und stellen keinen objektive Studie dar. (Und das ist auch OK, nur sollte mann dieses Tests nicht ueberbewerten).
Ist hier nicht das Thema. Wem Entstörungsfristen wichtig sind,
... macht einen Geschäftskundenvertag. Bei Privatkunden kann man als Provider reinschreiben was man will, einhalten muss man es nicht.
Wird halt Strafe bezahlt, aber das bringt den Anschluss auch nicht zum Laufen. Das ist bei der Telekom auch nicht anders.
Auch die Telekom macht Entstörtermine aus, die dann nicht eingehalten werden. "Kunde nicht angetroffen", obwohl man den ganzen Tag vor Ort war. Und beim zweiten "Besuch" sitzt man wieder zuhause, keiner kommt, plötzlich geht die Leitung dann. Warum nicht beim ersten Mal? Habe da ja so eine Vermutung ...
... macht einen Geschäftskundenvertag.
Und zwar mit der Telekom. Denn was soll ein "Geschäftskundenvertrag" mit einem kleinen Glasfasernetzbetreiber bringen, der die Entstörfristen trotzdem nicht einhalten kann? Egal wie man es dreht und wendet, man kommt halt nicht bei "Fiber Kleinposemuckel" raus, wenn es um mehr als Spielerei geht.
Mmmh, das ist IMHO ein komplett irrationales Szenario, die DSLAM-Abschaltung wird IMHO nicht davon abhaengen wie viele Kunden noch aktive mit DSL versorgt werden, sondern davon ob es Alternativen gibt auf welche die Kunden wechseln koennen.
Wie oft denn noch? Es geht hier nicht um die "DSLAM-Abschaltung". Es geht darum, die eigene Kupferleitung vorzeitig stillzulegen. Wer der Telekom sagt, dass er DSL nicht mehr braucht und dann Jahre später doch wieder einen DSL-Anschluss möchte, weil der Glasfasernetzbetreiber seit Monaten offline ist, kann durchaus als Antwort zurückbekommen: "Nein, du nicht mehr! Die übrige Hardware ist belegt."
Deshalb kann es strategisch sinnvoll sein, einen DSL-Anschluss beschaltet lassen!
Und zwar mit der Telekom.
Jetzt widersprichst du dir aber ein Bisschen. Wäre nicht ein Vertrag mit einem richtigen Provider besser, welcher auf dem Telekom-Glasfasernetz vertreten ist? Dann hätte man einen Anschluss, mit dem man in beiderlei Hinsicht zufrieden sein kann. Das mangelde öffentliche Peering wird ja nicht entstört.
Und zwar mit der Telekom. Denn was soll ein "Geschäftskundenvertrag" mit einem kleinen Glasfasernetzbetreiber bringen, der die Entstörfristen trotzdem nicht einhalten kann?
Die Telekom kann die Entstoerfristen auch nicht einhalten automatisch , auch da laeuft es auf Strafzahlungen raus und/oder Multi-himong mit zusaetzlichem Mobilfunk als Fail-Over.
Ich wette bei echten Geschaeftskundenanschluessen ist z.B. Versatel aehnlich fix wie die Telekom...
Wie oft denn noch? Es geht hier nicht um die "DSLAM-Abschaltung". Es geht darum, die eigene Kupferleitung vorzeitig stillzulegen. Wer der Telekom sagt, dass er DSL nicht mehr braucht und dann Jahre später doch wieder einen DSL-Anschluss möchte, weil der Glasfasernetzbetreiber seit Monaten offline ist, kann durchaus als Antwort zurückbekommen: "Nein, du nicht mehr! Die übrige Hardware ist belegt."
Das ist Stand heute tatsaechlich schon moeglich. Sonderlich realistisch ist das jedoch nicht, und schon gar nicht in Deinem Szenario in dem ja ein kleinerer ISP FTTH Ausgebaut haben muss.
Hast Du Beispiele fuer "Glasfasernetzbetreiber [die] seit Monaten offline [sind]" und woher weisst Du das aehnliches nicht auch bei Deiner geliebten Telekom vorkommen kann?
Das ist IMHO ueberwiegend FUD was Du hier argumentierst. Und damit will ich es dann auch gut sein lassen, da ich Dich bestimmt nicht umstimmen kann die Welt weniger durch eine magentafarbene Brille zu betrachten.
Wäre nicht ein Vertrag mit einem richtigen Provider besser, welcher auf dem Telekom-Glasfasernetz vertreten ist?
Klar wäre das besser. Aber es bleibt trotzdem ein Telekom-DSL- oder Glasfaseranschluss und keiner von "Fiber XY".
Hast Du Beispiele fuer "Glasfasernetzbetreiber [die] seit Monaten offline [sind]" und woher weisst Du das aehnliches nicht auch bei Deiner geliebten Telekom vorkommen kann?
Das hier ist der Glasfaser-Branchenstandard:
ZitatAm 10. Juli schrieb uns der Leser dann, am Vortag sei endlich jemand da gewesen und habe den Anschluss wiederhergestellt. Der Mitarbeiter habe sich, was den Grund für den Fehler angeht, "sehr untechnisch ausgedrückt", aber es scheine am Hauptverteiler eine Schaltung falsch oder verwechselt worden zu sein. Der Leser schrieb uns:
Damit war der Anschluss vom 24.04. bis zum 09.07. gestört, und ohne Ihre Intervention hätte der Kundendienst nicht mal eingestanden, dass überhaupt eine Störung vorliegt. Insofern vielen, vielen Dank. Jetzt warte ich heute noch mal auf einen Rückruf vom Support und werde mal schauen, ob die sich ohne viel Aufwand auf die Entschädigung einlassen, die das TKG vorsieht.
Woher weiß ich, dass das nicht bei der Telekom vorkommen kann? Weil die funktionierende Entstör-Prozesse haben. Das weiß aus eigener Erfahrung.
Hier geht es immer noch um die Frage, warum Leute mit funktionierendem Telekom-VDSL-Anschluss nicht zum Glasfaseranbieter wechseln. Der Grund ist nicht der Preis, sondern die ungenügende Produktqualität.
Ich könnte jetzt Geschichten über die DTAG erzählen…leider ist da die Telekom bei eigenen Anschlüssen immer recht fix dabei zu entstören, bei Reselleranschlüssen schafft sie das leider nicht immer. Ob dahinter jetzt Absicht steckt oder nicht…who knows. Aber auch selbst verkaufte GK Anschlüsse werden oft nicht immer innerhalb der garantierten Entstörfristen wirklich entstört, dieses Habitat haben kleine Netzbetreiber nicht für sich alleine gepachtet.