Deutsche Glasfaser: IPv6-Ausfall seit 04.02.2025?

  • Diese bricht in regelmäßigen Abständen vollständig ab, woraufhin keinerlei Internetverbindung mehr möglich ist.

    Wenn keinerlei Internetverbindung mehr möglich ist, kann das aber nicht am IPv6 Verbindungsabbruch liegen, denn dann hast du immer noch die IPv4 Verbindung. Woran machst du den Abbruch der IPv6 Verbindung fest?

    Erst nach einer automatischen Neueinwahl des Modems (Deutsche Glasfaser) ist die Verbindung nach etwa fünf Minuten wieder verfügbar.

    Was ist denn die automatische Neueinwahl des Modems? Außerdem arbeitet das Modem auf Schicht 2, hat also mit der IPv6 Verbindung unmittelbar nichts zu tun. Wenn die Modemverbindung abbricht, kann das die fehlenden Internetverbindungen erklären, das hat dann aber nichts mit IPv6 zu tun.

    Damit der Kundenservice effizient arbeiten kann, muss er natürlich eine möglichst präzise Fehlerbeschreibung bekommen. Deine ist im Moment in mehreren Punkten widersprüchlich. Vielleicht beschreibst du deinen Fehler noch mal präzise, und unterstützt das Ganze mit Fotos, Screenshots aus Modem/Router und Ereignis-Logs. Dann kann man besser einschätzen, was eigentlich passiert. Vielleicht kannst du das Problem ganz einfach selber lösen.

  • Protokollauszug zur Störungsanalyse:

    Im Ereignisprotokoll des Modems wird dokumentiert, dass die Internetverbindung regelmäßig getrennt wird. Es erscheint zunächst die Meldung:

    • „Internetverbindung wurde getrennt“
    • „IPv6-Verbindung wurde getrennt – Präfix nicht mehr gültig“

    Nach dem Verbindungsabbruch funktionieren sämtliche Dienste (Internet, Telefonie und TV) für etwa fünf Minuten nicht mehr. Anschließend erfolgt ein automatischer Wiederaufbau der Verbindung, begleitet von folgenden Einträgen im Protokoll:

    • „Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse ..., DNS-Server ..., Gateway ...“
    • „IPv6-Verbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse ... . Neues IPv6-Präfix bezogen: ...“

    Dieser Zyklus wiederholt sich regelmäßig. Die Dauer der stabilen Verbindung ist dabei abhängig von der Tageszeit, an diesem Tag betrug sie teilweise nur fünf Minuten.

    Zusätzlich fällt auf, dass die rote Status-LED des Modems auch dann im selben Intervall rot ist, wenn kein LAN-Kabel und Router angeschlossen ist. Dies deutet darauf hin, dass der Fehler nicht auf das interne Heimnetzwerk zurückzuführen ist.

    Fazit:
    Aufgrund des beschriebenen Verhaltens liegt der Verdacht nahe, dass die Ursache entweder im Modem selbst, in einer unsachgemäß ausgeführten Glasfaser-Spleißung oder im Verteiler des Netzbetreibers (Deutsche Glasfaser) zu suchen ist oder sogar ein Softwareproblem bei DG.

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  • Mr. Online Vielleicht wäre es auch gut die Begrifflichkeiten mal zu sortieren. Du sprichst von einem Modem, das gibt es bei GF eigentlich nicht, das ist wahrscheinlich der ONT (Optical Network Terminator). Da wäre wie schon mehrfach erwähnt eine Typenbezeichnung oder ein Foto hilfreich.

    Im Ereignisprotokoll des Modems wird dokumentiert, dass die Internetverbindung regelmäßig getrennt wird. Es erscheint zunächst die Meldung:

    „Internetverbindung wurde getrennt“
    „IPv6-Verbindung wurde getrennt – Präfix nicht mehr gültig“

    Das liest sich eher wie das Log des Routers (wahrscheinlich eine Fritzbox). Auf den ONT (oder wie du sagst das Modem) hast du als Endkunde überhaupt keinen Zugriff und der ONT und hat auch nichts mit IP Adressen zu tun, das macht alles der Router.
    Auch hier wäre eine Typenbezeichnung des Routers hilfreich.

  • Das Log ist aus dem Router, nicht aus dem Modem.

    Wie gesagt, da geht einiges durcheinander bei dir.

    Zusätzlich fällt auf, dass die rote Status-LED des Modems auch dann im selben Intervall rot ist, wenn kein LAN-Kabel und Router angeschlossen ist. Dies deutet darauf hin, dass der Fehler nicht auf das interne Heimnetzwerk zurückzuführen ist.

    Ist die rote Status-LED denn ein Problem?

    Aufgrund des beschriebenen Verhaltens liegt der Verdacht nahe, dass die Ursache entweder im Modem selbst, in einer unsachgemäß ausgeführten Glasfaser-Spleißung oder im Verteiler des Netzbetreibers (Deutsche Glasfaser) zu suchen ist oder sogar ein Softwareproblem bei DG.

    Den Schluss halte ich aktuell für mutig.