Beiträge von Mr. Online

    Protokollauszug zur Störungsanalyse:

    Im Ereignisprotokoll des Modems wird dokumentiert, dass die Internetverbindung regelmäßig getrennt wird. Es erscheint zunächst die Meldung:

    • „Internetverbindung wurde getrennt“
    • „IPv6-Verbindung wurde getrennt – Präfix nicht mehr gültig“

    Nach dem Verbindungsabbruch funktionieren sämtliche Dienste (Internet, Telefonie und TV) für etwa fünf Minuten nicht mehr. Anschließend erfolgt ein automatischer Wiederaufbau der Verbindung, begleitet von folgenden Einträgen im Protokoll:

    • „Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse ..., DNS-Server ..., Gateway ...“
    • „IPv6-Verbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse ... . Neues IPv6-Präfix bezogen: ...“

    Dieser Zyklus wiederholt sich regelmäßig. Die Dauer der stabilen Verbindung ist dabei abhängig von der Tageszeit, an diesem Tag betrug sie teilweise nur fünf Minuten.

    Zusätzlich fällt auf, dass die rote Status-LED des Modems auch dann im selben Intervall rot ist, wenn kein LAN-Kabel und Router angeschlossen ist. Dies deutet darauf hin, dass der Fehler nicht auf das interne Heimnetzwerk zurückzuführen ist.

    Fazit:
    Aufgrund des beschriebenen Verhaltens liegt der Verdacht nahe, dass die Ursache entweder im Modem selbst, in einer unsachgemäß ausgeführten Glasfaser-Spleißung oder im Verteiler des Netzbetreibers (Deutsche Glasfaser) zu suchen ist oder sogar ein Softwareproblem bei DG.

    Seit mehreren Wochen besteht ein anhaltendes Problem mit der IPv6-Verbindung. Diese bricht in regelmäßigen Abständen vollständig ab, woraufhin keinerlei Internetverbindung mehr möglich ist. Erst nach einer automatischen Neueinwahl des Modems (Deutsche Glasfaser) ist die Verbindung nach etwa fünf Minuten wieder verfügbar. Allerdings hält die Verbindung in der Regel nur 10 bis 20 Minuten, bevor das Problem erneut auftritt.

    Die Kontaktaufnahme mit der Kundenhotline erweist sich als wenig zielführend. Die dortigen Ansprechpartner sind offenbar nicht ausreichend qualifiziert, um eine nachhaltige Störungsbeseitigung einzuleiten. Erstellte Störungstickets werden häufig ohne nachvollziehbaren Grund geschlossen, was vermutlich dem Zweck dient, eine Entschädigungspflicht zu umgehen.

    Eine Verbesserung der Situation ist trotz mehrfacher Kontaktaufnahme über Wochen hinweg nicht eingetreten. Ein Ansprechpartner mit technischer oder organisatorischer Entscheidungsbefugnis ist bislang nicht erreichbar.