Meine Empfehlung wäre schon aus Gründen der Nachhaltigkeit, bei schon vorhandenem ONT, diesen zu nutzen. In den Brunnen gefallenes Kind und so...
APU Alternative mit 3 LAN Ports & SFP/SFP+
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Ganz allgemein empfehlen ja mehrere hier im Forum den Anschluss zunächst mit dem Provider ONT in Betrieb zu nehmen. Das gilt auch für early adopters und andere Nerds. Die ersten 3 bis 6 Monate benötigen die Provider für die Stabilisierung des Netzbetreibers und, wie bereits geschrieben, haben die Provider dann eine Ausrede weniger, falls Störungen gemeldet werden müssen.
Möchte man nach dieser Zeit, aus welchen Gründen auch immer, ein anderes Endgerät (z.B. Glasfaserfritze, anderer ONT, SFP(+)-Modul) als der Provider ONT an der Faser nutzen, so ist das völlig in Ordnung. Der Provider ist durch gesetzliche Regelungen gezwungen diesem Kundenwunsch nachzukommen.
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Muss denn 1 SFP Modul noch in irgendeiner Form explizit für die Nutzung mit Provider XY "eingerichtet" werden (s. Hack-GPON)? Vielliecht meldet sich Phino hierzu ja nochmal. Oder ist das "plug and play" (SFP einstecken, Daten an Provider geben und fertig)?
Aktuell habe ich wenig Motivation und Lust, mich auf diese Ebene zu begeben, daher frage ich hierzu nochmal!
HubeBube es ist klar, dass ich zu Beginn so oder so mit dem Provider ONT starte und erst irgendwann später so 1 Umstellung machen würde (wenn überhaupt). Meine Tendenz geht gerade auch zu Provider ONT. Mein HFC und DSL nutze ich ja auch jeweils mit nem externen Modem. Warum dann nicht auch den GF-Anschluss.
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Muss denn 1 SFP Modul noch in irgendeiner Form explizit für die Nutzung mit Provider XY "eingerichtet" werden (s. Hack-GPON)?
Grundsätzlich natürlich nicht (mehr). Die gesetzlichen Regelungen sind klar und auch die BNetzA hat im Januar diesen Jahres die bisherige Vorgehensweisen wieder einmal bestätigt. Trotzdem halten sich nicht alle Provider an diese gesetzlichen Vorgaben. Üblicherweise gibt es bei der Deutschen Telekom ein eingespieltes Verfahren. Deutsche Glasfaser hat ein Portal, damit der Kunde/Teilnehmer sein Endgerät via Self-Service provisionieren kann. Bei DNS:Net muss man als Kunde aktiv auf den Anbieter zugehen, dann ist das dort wohl auch kein Problem.
Ich habe noch im Hinterkopf, dass Deutsche Giganetz als einer der zickigeren Provider auftritt, die das geltende TKG nicht wahrhaben wollen.
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Muss denn 1 SFP Modul noch in irgendeiner Form explizit für die Nutzung mit Provider XY "eingerichtet" werden (s. Hack-GPON)? Vielliecht meldet sich Phino hierzu ja nochmal. Oder ist das "plug and play" (SFP einstecken, Daten an Provider geben und fertig)?
Aktuell habe ich wenig Motivation und Lust, mich auf diese Ebene zu begeben, daher frage ich hierzu nochmal!
Du musst eigentlich gar nichts am SFP-Modul machen. Du musst nur deinem Provider auf dem vorgegeben Weg die neue Modem-ID mitteilen.
Die Alternative ist, die vorhandene Modem-ID des ONT von ISP zu nehmen und diese in dem Webinterface der SFP-GPON-Modul einzutragen. -
Ich habe noch im Hinterkopf, dass Deutsche Giganetz als einer der zickigeren Provider auftritt, die das geltende TKG nicht wahrhaben wollen.
Ich habe zwar keine praktischen Erfahrungen damit, da wir am DGN-Anschluss den ONT der DGN nutzen, aber es ist sauber dokumentiert, was getan werden muss um ein eigenes ONT bzw. Router mit ONT zu nutzen und sie haben auch eine saubere Schnittstellenbescheibung veröffentlicht. Das ist schon so, seit ich mit dem Anschluss zu tun habe, also vor der BNetzA-Entscheidung.
Nur die Ersteinrichtung wollen sie mit ihrem ONT gemacht haben.
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Entweder habe ich mich geirrt oder DGN hat im Sinne des Kunden nachgesteuert. Interessant, dass man sich auf die BBF.247 GPON ONU Certification beruft (ist ja auch richtig dies so zu tun), dort sind sehr viele Endgeräte zertifiziert. https://www.broadband-forum.org/testing-and-ce…u-certification
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Abschließend zu meinem Thema: ich habe mich vorerst gegen den Kauf der 6B4 APU entschieden. Falls jemand dringend eine sucht, sollte er aktuell mal in Kleinanzeigen schauen. Aber der aufgerufene Preis in Verbindung mit dem Aufwand, mein ganzes System umziehen zu müssen und zusätzlich noch das SFP ONT anzuschaffen, haben mich abgeschreckt.
Dagegen habe ich gestern Abend erstmal 5 Meter Stangenrohr im Keller an die Wand gedübelt, ein 7m LWL Kabel eingezogen und den DGN Nokia ONT in meinem Netzwerkschrank platziert.
Nun warte ich auf Einblastermin am Dienstag...
Wenn ich später immer noch ohne den Provider ONT arbeiten will, kann ich ja den Ansatz mit der Sophos nochmal aufgreifen. Davon gibt es in Kleinanzeigen meist einiges im Angebot und auch deutlich günstiger als die 6B4 APU.
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