Hallo zusammen,
ich bin etwas ratlos und würde gerne auf Euer wissen zurückgreifen:
Bei uns wird durch einen örtlichen Provider Glasfaser ausgebaut.
Hierbei steht in den FAQs, dass der ONT am Hausübergabepunkt (Keller) installiert wird und "Die Verlegung bis zur FritzBox erfolgt mittels Netzwerkkabel (CAT7).".
Die FritzBox steht allerdings im Erdgeschoss und aktuell wird (so denke ich), vom Telekom APT mittels CAT5 Kabel zur FritzBox gegangen (siehe Bilder).
Damit wir bzw. die Vermieter jetzt nicht Wände aufstemmen müssen würde ich gerne die aktuelle Verkabelung nutzen.
Könnte ich das bestehende CAT5-Kabel hierzu hernehmen ggs. mit Adapter oder ähnlichem?
Viele Grüße
Anschluss/ Verteilung Glasfaser im Haus (bestehendes CAT5 Kabel)
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Hallo,
Die FritzBox steht allerdings im Erdgeschoss und aktuell wird (so denke ich), vom Telekom APT mittels CAT5 Kabel zur FritzBox gegangen (siehe Bilder).
Damit wir bzw. die Vermieter jetzt nicht Wände aufstemmen müssen würde ich gerne die aktuelle Verkabelung nutzen.
Könnte ich das bestehende CAT5-Kabel hierzu hernehmen ggs. mit Adapter oder ähnlichem?Meiner Meinung nach sieht das gut aus, das Kabel sollte eigentlich geeignet sein, allerdings ist der verfügbare "Rest" etwas kurz. Ich würde unter das Ende des Leerrohres eine Aufputz-RJ45-Dose setzen und dort dann das grüne CAT5(?)-Kabel auflegen. Dann die Dose und den ONT mit einem entsprechenden RJ45-Patchkabel verbinden.
An das andere Ende im Erdgeschoss musst Du dann auch eine entsprechende RJ45-Dose anschließen (auch dort ist das Kabel hoffentlich noch lang genug dafür), denn die Fritzbox wird dann auch über Ethernet an das Kabel angeschlossen und nicht mehr über den DSL-Anschluss.
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Auf Pin 1 und 2 liegt La bzw. Lb. Dies wird für die konventionelle Telefonie benötigt und versorgt das an dieser TAE-Dose angeschlossene Telefon.
Zwei Adern des Netzwerkkabels sind an Pin 5 und 6 angeschlossen. Darüber wird ein weiteres Telefon versorgt, allerdings nur dann, wenn an der abgebildeten Dose kein Telefon in "F" eingesteckt ist.
Verwendest Du das Netzwerkkabel für die Verbindung zwischen ONT und Router, kann das andere Telefon (wo auch immer dieses ist) nicht mehr verwendet werden! Ob das gut oder schlecht ist, können wir hier nicht bewerten.
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Auf Pin 1 und 2 liegt La bzw. Lb. Dies wird für die konventionelle Telefonie benötigt und versorgt das an dieser TAE-Dose angeschlossene Telefon.
Zwei Adern des Netzwerkkabels sind an Pin 5 und 6 angeschlossen. Darüber wird ein weiteres Telefon versorgt, allerdings nur dann, wenn an der abgebildeten Dose kein Telefon in "F" eingesteckt ist.
Verwendest Du das Netzwerkkabel für die Verbindung zwischen ONT und Router, kann das andere Telefon (wo auch immer dieses ist) nicht mehr verwendet werden! Ob das gut oder schlecht ist, können wir hier nicht bewerten.
Ich interpretiere das allerdings so, dass über 1+2 (von links) die Kupferdoppelader ins Haus kommt, an der TAE-Dose in der Regel nichts angeschlossen ist, und dann über 7+8 weiter in das Erdgeschoss geht, wo dann die Fritzbox dranhängt.
Mir ist unklar, wo Du jetzt ein Telefon siehst. Wenn er über diese Dose wie von ihm geschrieben eine Fritzbox versorgt, dann kann da gar kein analoges Telefon hängen. Das schließt sich gegenseitig aus und ein analoges Telefon macht keinen Sinn, wenn am CAT5 eine Fritzbox hängt.
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Da hast Du mich nicht richtig verstanden. Wird an der abgebildeten TAE-Dose ein Telefon (oder ein anderes Gerät) in die mittlere Buchse gesteckt, dann kommt kein Signal an den Pins 5 und 6 an.
Ob das ein eigener Telefonanschluss oder evtl. ein Anschluss im Zusammenhang mit einem Aufzugnotruf eines MFH mit Aufzug ist, vermag ich nicht zu sagen. Auskunft darüber kann nur MarvBihl geben.
Davon abgesehen erscheint mir der aus der Provider-FAQ zitierte Text nicht gesetzeskonform und damit unrechtmäßig zu sein. Im TKG ist festgeschrieben, das das Providernetz am passiven Netzanschlusspunkt endet, dieser Punkt ist stromlos und dessen Position ist mit dem Teilnehmer zu vereinbaren. Darüber hinaus darf der Provider die Nutzung des providereigenen ONTs nicht erzwingen.
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Da hast Du mich nicht richtig verstanden. Wird an der abgebildeten TAE-Dose ein Telefon (oder ein anderes Gerät) in die mittlere Buchse gesteckt, dann kommt kein Signal an den Pins 5 und 6 an.
Ob das ein eigener Telefonanschluss oder evtl. ein Anschluss im Zusammenhang mit einem Aufzugnotruf eines MFH mit Aufzug ist, vermag ich nicht zu sagen. Auskunft darüber kann nur MarvBihl geben.
Wie soll das möglich sein, wenn das der DSL-Anschluss ist. Dann würde mit Einstecken eines Telefons in F der DSL-Anschluss lahmgelegt. Seit Abschaffung der Splitter und Erweiterung des Frequenzspektrums für DSL geht DSL und analoges Telefon nicht mehr gleichzeitig auf der gleichen Leitung.
Und dass am grünen Kabel die Fritzbox hängt hat er ja schon (indirekt) geschrieben.
Das ist die alte Telefon-Anschlussdose, das Hausanschlusspunkt. Seit Umstellung auf DSL sind die NFN-Anschlüsse nutzlos geworden, weil jemand das Kabel zum DSL-Modem direkt angeschlossen hat. Und das rot-schwarze Kabel ist eindeutig das von der Telekom immer verbaute vieradrige Hausanschlusskabel.
Sieht bei mir übrigens ganz genauso aus

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Bis jetzt steht es noch nicht einmal fest, ob es sich um ein EFH oder MFH handelt, dementsprechend bin ich mit entsprechenden Äußerungen und Annahmen über vorhandene Infrastrukturen sehr vorsichtig!
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Bis jetzt steht es noch nicht einmal fest, ob es sich um ein EFH oder MFH handelt, dementsprechend bin ich mit entsprechenden Äußerungen und Annahmen über vorhandene Infrastrukturen sehr vorsichtig!
Ich würde da Elemir recht geben. Das Foto stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus seinem Keller. Oder welche Frau würde so eine Wandoberfläche mit diesem Design-Leerrohr in ihre Wohnung lassen. Telefonleitung kommt von außen und man hat geschickter Weise ein Ethernetkabel zum Weiterleiten des DSL-Signals genutzt. Allerdings glaube ich mindestens an Cat 6a bis 7 Kabel, bei einzeln abgeschirmte Adernpaar und die Farbe des Mantels passen nicht zu Cat 5.
Stellt sich ja nur noch die Frage, wie weit geht das Leerrohr. Da könnte man ja vielleicht auch gleich Glasfaser einziehen.

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Bis jetzt steht es noch nicht einmal fest, ob es sich um ein EFH oder MFH handelt, dementsprechend bin ich mit entsprechenden Äußerungen und Annahmen über vorhandene Infrastrukturen sehr vorsichtig!
Was sollte es denn sonst sein? Meinst Du, das ist das erdgeschossseitige Ende der Cat5(?)-Leitung, wo die Fritzbox hängt?
Es gibt nur zwei Möglichkeiten, das ist das Kellerende oder der Erdgeschossende. Erdgeschoss kann es nicht sein, da wäre das Cat5-Kabel an der falschen Seite der TAE-Dose angeschlossen, da ist immer links rein und rechts raus, andernfalls tot, wenn etwas rechts hineingeht und etwas gesteckt wäre, also hängt das Cat5 am Ausgang der Dose. Damit kann das nur das Kellerende sein, und weil da eine Fritzbox im EG hängt, gibt es nur eine Möglichkeit, was das sein kann.
Wenn Du der Meinung bist, dass das nicht so wäre, dann würde mich ganz konkret interessieren, was das sonst sein könnte, insbesondere wie da analoges Telefon anliegen sollte, wenn am anderen Ende der Cat5-Leitung eine Fritzbox hängt und funktioniert.
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Moin,
was mir im Bild fehlt, ist der APL der Telekom mit dem schwarzen Erdakabel. Ich bin aber auch sicher, dass das Bild die Installation im Keller zeigt.

Die TAE NFN ist nicht wie vorgesehen, mit einem TAE-Stecker ausgerüstetem Telefonkabel zur Weiterführung an die Fritzbox bestückt worden, sondern eben mit einem Netzwerkkabel an Pin 7 u. 8.
Mein Vorschlag wäre, dass eine Netzwerkdose CAT6A (Aufputz) direkt unterhalb oder neben dem Leerrohr installiert wird und am Netzwerkkabel ein RJ45 Steckverbinder gecrimpt wird. So kann das Netzwerkkabel vom ONT direkt in der CAT6A-Dose aufgelegt werden. Für den Fall, dass das Netzwerkkabel zu kurz ist, kann das Leerrohr gekürzt werden
Oben im EG wird dann, wenn noch nicht vorhanden, ebenfalls eine Netzwerkdose gesetzt und das andere Ende von dem Netzwerkkabel innen aufgelegt. So kann dann die Fritzbox mit einem Standard LAN-Kabel an den WAN-Port betrieben werden.Hinweis: Für den ONT wird ein Elektroanschluß benötigt. Ist im Keller nicht immer Standard.

Die TAE-Dose kann dann ihrem, welchem Schicksal auch immer, überlassen werden... -
Mein Vorschlag wäre, dass eine Netzwerkdose CAT6A (Aufputz) direkt unterhalb oder neben dem Leerrohr installiert wird und am Netzwerkkabel ein RJ45 Steckverbinder gecrimpt wird.
Ich bin mir recht sicher, dass du das richtige meinst, das so aber nicht funktionieren wird. 😉
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das so aber nicht funktionieren wird.
Auf den (meinen) zweiten Blick, hast du recht - ist ein Verlegekabel und da kann man schlecht direkt einen normelen RJ45-Stecker crimpen. Vielleicht hilft aber dieser Tipp bei Youtube mit einem Rutenbeck Universalstecker 13900320 [Anzeige] weiter.

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Ich denke, du bist immer noch auf dem Holzweg.
Du legst das Verlegekabel an beiden Enden auf eine Dose auf. Im Keller dann Patchkabel von ONT=>Dose und in der Wohnung wiederum das Patchkabel Dose=>Router.
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Geht natürlich auch. Für den Anschluß in der Wohnung hatte ich es auch so beschrieben.
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Aber dann bring mir deine Idee mal näher.
Wenn du das grüne Kabel mit einem RJ45-Stecker gecrimpt hast (und der verlinkte Stecker funktioniert dafür prima), wo willst du das dann einstecken? In die Aufputzdose? Die ist doch mit nichts verbunden.
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So kann das Netzwerkkabel vom ONT direkt in der CAT6A-Dose aufgelegt werden.

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Und wo steckst du das gecrimpte grüne Kabel dann rein?
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Könnte ich das bestehende CAT5-Kabel hierzu hernehmen ggs. mit Adapter oder ähnlichem?
Um deine Frage zu beantworten - Ja, das ist möglich. Welche Netzwerktechnik dabei Anwendung findet, ist dann noch zu klären.
mbo77
Bitte mache doch selber einen Vorschlag zur Realisierung der Verbindung. Diesen Thread mit einem Frage- und Antwortspiel zu zerfleddern und es damit unübersichtlich zu machen, ist für den TE sicherlich nicht gerade zielführend.
Ich fühle mich auch nicht berufen, Unterricht in Netzwerktechnik zu geben. Dafür gibt es für diesen Fall mehrere Möglichkeiten und auf alle einzugehen, fehlt mir einfach die Zeit.
Ich bin somit hier raus aus dem Thread... -
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Ich habe die korrekte Lösung bereits skizziert (RE: Anschluss/ Verteilung Glasfaser im Haus (bestehendes CAT5 Kabel)). Denn das, was du da beschrieben hast, funktioniert nicht und trägt bestenfalls zur Verwirrung bei.
Und da kommst du jetzt mit einem Angriff nach vorne nicht mehr raus. Oder du erklärst endlich mal verständlich, wie du da auf eine Verbindung kommen willst, wenn du eine Dose setzt und das Kabel crimpst.
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Mein Vorschlag wäre, dass eine Netzwerkdose CAT6A (Aufputz) direkt unterhalb oder neben dem Leerrohr installiert wird und am Netzwerkkabel ein RJ45 Steckverbinder gecrimpt wird. So kann das Netzwerkkabel vom ONT direkt in der CAT6A-Dose aufgelegt werden. Für den Fall, dass das Netzwerkkabel zu kurz ist, kann das Leerrohr gekürzt werden

Sagen wir mal so, könnte funktionieren, aber mit Abstand die schlechteste Lösung.

Das vorhandene LAN-Verlegekabel ist in einer Dose aufzulegen. Zwischen ONT und Dose ist ein Patch-Kabel zu stecken. Und oben wieder eine Netzwerkdose gesetzt und dort Patch-Kabel an die FB.
Wobei ich parallel immer noch mal schauen würde, ob man nicht durchs Leerrohr ein GF bis zum Erdgeschoss bekommt. Leerrohr über eine Etage sollte ja nicht so viele Knicke haben.

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