Netcologne FTTB Anschluß im Wohngemeinschaft nicht auf FTTH ümrüsten?

  • Hallo Zusammen,

    Ich bin Wohnungseigentümer in einem Mehrfamilien Haus.

    Wir wohnen im 3. OG und haben bereits eine Netcologne Glasfaser FTTB Anschluß, mit eine Fritzbox 7583 Router,

    welche die vorhandene Kupferleitung vom Keller bis in unsere Wohnung verwendet.

    Ich möchte diese Kupferleitung durch eine Glasfaser Leitung ersetzt haben, um FTTH direkt in der Wohnung zu bekommen.

    Ein Techniker vom Netcologne sagte mir am Telefon, dass das nicht möglich ist.

    Ich finde es schwer zu verstehen warum. Stimmt das?? Sicherlich musste es möglich sein eine Glasfaserkabel durchzuziehen oder?

    Oder wird eine andere Anschlussgerät im Keller notwendig - was ich nicht als Ausschlusskriterium anerkennen würde.

    Mir ist es egal ob eine oder zwei da sind. Das ist nur eine Frage des Geldes.

    Natürlich würde Netcologne es wahrscheinlich vorziehen wenn sie nichts mehr bei uns machen müssen es sei denn alle Parteien im Haus mitmachen würden. Dann könnten sie auf einem Streich alle Kupferkabel ersetzen können, aber ich würde gerne verstehen warum nicht nur meine Leitung umgerüstet werden kann. ich habe bei der Verbraucherzentrale gelesen, dass es möglich sein ist im Alleingang umzurüsten. Das ich die Kosten tragen muss ist mir schon klar.

    Irgendwelche Ideen bzw Lösungsvorschläge dazu?

    Danke im Voraus für eure Mithilfe

    Gruß

    Chris

  • Hallo,


    ich gehe mal davon aus dass im Keller G.Fast verbaut ist... dh hier wird aus dem optischen Signal ein elektromagnetisches Signal umgewandelt. Hier muss dann die Technik getauscht werden.


    zum zweiten wird vermutlich die Anzahl der Glasfasern nicht ausreichen... bei FTTH wird ja je WE eine Faser benötigt (bei GPON kann man auch mit Splitter im Haus arbeiten) aber vermutlich kommt nur 1 Faser an um im Keller FTTB bereit zu stellen

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Genau, egal wie der FTTH-Anschluss von NetCologne ausgestaltet wäre (derzeit GPON), mit einer in die Wohnung gezogenen Faser ist es nicht getan, da kommt nicht plötzlich Internet raus.

    Zudem kosten die G.Fast-DPU eine Stange Geld, vielleicht ist es Firmenpolitik, die Installation erst mal ein paar Jahre so beizubehalten.

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  • So sieht das Kästchen von Netcologne im Keller aus.

    Ich vermute auch doch G.Fast.

    Ganz unten im Bild schein auch nur eine gelbe Leitung (Faser?) in das schwarze Rohe zu sein.

    Also verstehe ich jetzt, dass nicht nur eine andere Technik benötigt wird. Es müßten mehrere Glasfaser erst im Hause kommen.

    Richtig?

  • Ich kann mich an eine Diskussion erinnern, da hatte jemand schon Ethernet Kabel im Keller liegen und wollte NetCologne davon überzeugen, auf die g.fast Umsetzung zu verzichten und einen "normalen" ONT auf Ethernet einzubauen. Keine Chance. Der Anschlussbereich war auf FTTB ausgelegt und andere Endgeräte gab es nicht in der Liste bei Netcologne. Da kommt man nicht raus, da redet man gegen eine Wand.

  • Es ist dann nicht nur die Anzahl der Fasern. Die sonstige Infrastruktur muss darauf ausgelegt sein, AON- oder PON-Anschlüsse in Bebtrieb zu nehmen. Also die Verteilung in den Straßen, im Technikgebäude etc.

    Sicherlich wird man sich Gedanken machen, ob und wann daraus mal FTTH gebaut werden könnte.

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  • Ich glaube das ist Hausabhängig. In einer Wohnung wo ich weiß es ist G.Fast ausgebaut gewesen wird durchaus FTTH 1000 Mbits vermarktet/angeboten (wenngleich der Vermieter niemals eine neue Inhouse-Verlegung erlauben wird)

    NetCologne hatte bei G.Fast vor ein paar Jahren das Problem, das es mit dem Vectoring der Telekom in Konflikt kam und man G.Fast wohl nicht oder nicht mehr im vollem Frequenzspektrum nutzen durfte - evtl. wird auch G.Fast 1000 Mbits als "Glasfaser" vermarktet in Häusern wo das nicht das Problem ist - keine Ahnung

    Was sagt denn der Verfügbarkeitscheck beim Threaderöffner zu dem Gebäude? Steht dort nicht nur "Du surfst mit Glasfaser" sondern es werden auch die Glasfasertarife bis 1 Gbit angeboten?

    Einmal editiert, zuletzt von Erzknolle (3. Mai 2024 um 12:57)

  • Jein, das hängt noch irgendwie mit den Hausnetzen und Vectoring zusammen. Es gibt auch Gebäude da ist G.Fast aber man kann praktisch nicht mehr als 100 Mbit buchen (war anders geplant, aber die BNetzA hatte das ja verfügt..)

    => ein Argument mehr, das wirklich FTTH ausgebaut wird.

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  • Ich weiß, was du meinst, aber ich glaube nicht, dass sich das bei NetCologne in der Buchbarkeit bemerkbar macht. Oder hast du Beispieladressen?

    Zumindest die zwei Adressen, die ich in Köln mit G.Fast kenne, haben beide Gigabit-Buchbarkeit, obwohl Supervectoring verfügbar ist.

  • Sicher dass die 500 nicht Kabel waren und sicher dass die 100 nicht über VDSL 30a kommen? Das waren nämlich die verbreiteten Spielarten von NetCologne FTTB vor der Etablierung von G.Fast.

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  • Kabel kann ich ausschließen, es gab keine solche Infrastruktur in dem Gebäude. Und die 500 kamen auch zunächst als damals G.Fast in der Verprobung war und waren dann wieder weg als die BNetzA-Verfügung kam. Damals kam ein Mensch von NC in den lokalen CCC um über die Technologie zu sprechen und hat sich da auch ziemlich drüber aufgeregt.

    Ob man jetzt zurückgebaut oder per Software auf VDSL 30a zurückgeschraubt hat - das kann ich Dir nicht sagen bin ja kein NetCologne Mitarbeiter.

    Aber generell arbeitete NetCologne bei FTTB ja mit DSLAMs im Keller - es ist ziehmlich wahrscheinlich das es vom Vorhandensein weiterer Fasern etc. abhängt, ob man auch FTTH im selben Gebäude bekommen kann (vlt. hat die NC ja eingesehen, das man das jetzt so langsam auch mal aufbauen muss, nachdem man damals mit FTTB quasi zu den "Pionieren des Massenrollouts" gehört hat)