GF-Verbindung zwischen Hausübergabepunkt und Wohnung selbst verlegen und GF-TA montieren

  • Hallo zusammen! Leider habe ich trotz Recherche keine Lösung für die "Verlängerung" meines Glasfaseranschlusses gefunden. Ich habe folgende Situation und Wunsch, s. a. Skizze im Anhang.

    Im Keller hat mir die Montagefirma den Hausübergabepunkt HÜP montiert. Daran kann man ein GF-Kabel (LC/APC-Stecker) anstecken. Von dort bis zum vorgesehenen Routerstandort (Fritzbox 5530 fiber) sind noch ca. 5 m Leerrohr bis ins EG. Vor dem Router möchte ich eine passive Dose (GF-TA) installieren und von dort per GF-Kabel (2 m) direkt in den Router. Hintergrund ist, dass diese 2m wohl mechanisch gefährdet sind, wenn der Router mal bewegt wird. Bei Bruch bräuchte man nur dieses kurze Stück auszutauschen.

    Meine Frage: Wie wäre das zu realisieren, ohne GF zu spleißen, zu lasern usw. Welche Bauteile gibt es dafür? Es müsste doch möglich sein, Glasfaser optisch per Stecker und fertig konfektionierter Leitung zu koppeln bzw. zu verlängern. Das passiert ja auch, wenn ich vom HÜP zum Router das 2 m GF-Kabel verwenden würde.

    Vielen, vielen Dank für nette, konstruktive Lösungen ;)

  • Hi Clempi,

    erstmal: schöne Skizze... :) und willkommen im Forum.

    Grundsätzlich ist dein Vorhaben gut durchdacht und möglich. ich bin mir nicht sicher ob der markt sowas wie die "Passive Dose" hergibt... Hier könnte man aber eine Duplef GF TA nutzen und entweder die inneren Pigtails durchspleissen oder aber durch ein sehr kurzes Patchkabel ersetzen... sowürdest du dann wie gewünscht den Anschluss nur durchschleifen...

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

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  • Du solltest dir das System von Diamond (Fialink FTTH)

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    www.diamond.de

    oder Kaiser (Connect) https://www.kaiser-elektro.de/de_DE/produkte…-dx-l-30m-gf-gv mal ansehen. Hier im Forum gab es den Hinweis, das zu der ausgemessen Mindestlänge bei dir vor Ort noch 1 m hinzugerechnet werden sollte, um auf der sicheren Seite zu bleiben.

    Grundsätzlich kannst Du auch ein Kabel mit Steckern auf beiden Seiten verwenden, die dann auf einen Adapter in einem Keystone-Modul das in einer Unter- oder Aufputzdose eingebaut wird.

    Bei der Telekom gibt es ebenfalls eine gute Lösung, die Omelcom Glasfaser-Verlängerungsbox https://shop.telekom.de/geraete/omelco…erungsbox-weiss

    Schnurz war einen Tick schneller, habe ich zu spät gesehen.

  • Liebe Leute, vielen Dank für die schnellen und guten Antworten und die Arbeit, besonders Merlin_GF, die darin steckt. Genau diese Dose, angeboten von der Telekom (Omelcom Glasfaser-Verlängerungsbox) ist das, was ich brauche. Gibt es im Handel auch für 40 € und werde die werde ich mir beschaffen ;)

    Die Produkte von Kaiser sind auch sehr gut, aber deutlich teurer oder mit Spezialisten-Spleißarbeit verbunden.

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  • Clempi Warum hat denn das ausbauende Unternehmen keinen GF-TA in der Wohnung gesetzt? Der GF-TA ist doch eigentlich der passive Netzabschlusspunkt und bis dahin geht die Verantwortung des Anbieters.

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  • Clempi Warum hat denn das ausbauende Unternehmen keinen GF-TA in der Wohnung gesetzt? Der GF-TA ist doch eigentlich der passive Netzabschlusspunkt und bis dahin geht die Verantwortung des Anbieters.

    Anhand der Skizze gehe ich von einem EFH aus, da baut die Telekom die GF-TA im Umkreis von 3m um den HÜP/OneBox im gleichen Raum, alles andere ist verlängerter Leitungsweg und muss vom Kunden selber vorbereitet/gebaut werden.

    Telekom: verlängerter Leitungsweg

    Edit: link eingefügt*

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Ja, aber das wird ja bei der Hausbegehung besprochen. Wenn ich den GF-TA also an einem anderen Ort brauche, dann stelle ich den Leitungsweg bis zum Bauzeitpunkt selbst her und der GF-TA wird dort kostenlos installiert oder ich beauftrage den Dienstleister mit dem Bau und trage die Kosten (so läuft es zumindest bei DG). Aber hier ist ja offenbar überhaupt nur ein HÜP gebaut worden.

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  • Ja, aber das wird ja bei der Hausbegehung besprochen. Wenn ich den GF-TA also an einem anderen Ort brauche, dann stelle ich den Leitungsweg bis zum Bauzeitpunkt selbst her und der GF-TA wird dort kostenlos installiert oder ich beauftrage den Dienstleister mit dem Bau und trage die Kosten (so läuft es zumindest bei DG). Aber hier ist ja offenbar überhaupt nur ein HÜP gebaut worden.

    Genau, wenn der Leitungsweg aber nun nicht vorbereitet ist, wird der GF-TA neben dem HÜP angebaut und dann mittels GF-Verlängerungsbox realisiert. Den Dienstleister damit zu beauftragen kann auch eine Möglichkeit sein, wir dürfen es nicht da wir sonst in unmittelbarer Konkurrenz zur DTAG stehen würden.

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Ganz genau. Aber hier ist bisher doch von der Telekom (oder wem auch immer) noch gar kein GF-TA gesetzt worden. Oder habe ich da jetzt etwas übersehen? Ohne GF-TA ist der Anschluss doch gar nicht vollständig gebaut.

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  • Naja wenn man das Vorhaben des TE genau liest, weicht es eh vom Standart ab... der TE möchte ja eine "Patchdose" haben wo das Kabel vom HÜP ankommt, und dann Richtung Endgerät ein 2m Kabel abgeht... Ob das der Techniker so baut ist sicherlich Kulanz des Technikers...

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

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  • Ja, aber das wird ja bei der Hausbegehung besprochen.

    Soweit ich weiß, macht die Telekom bei Einfamilienhäusern keine separate Hausbegehung. Da gibt es nur den Hausanschlusstermin, und da müsste der Leitungsweg schon vorbereitet sein.

    Ohne GF-TA ist der Anschluss doch gar nicht vollständig gebaut.

    Das ist so mittlerweile bei der Telekom eine übliche Bauweise für Einfamilienhäuser. Der Gf-AP XS ist dann auch die Anschlussdose für den Kunden.

    Ist halt die Frage, ob es hier in dem Fall tatsächlich um einen Anschluss der Telekom geht.

    Einmal editiert, zuletzt von jan (9. Dezember 2023 um 23:44)