Entfernung HÜP/GFTA bis Modem, bzw. muss GFTA sein im EFH

  • Hallo,

    ich hatte heute Hausbegehung von DG.

    Das aber nur nebenbei.

    Ich möchte gern HÜP und GFT in den Keller setzen, und das Modem ca. 25m entfernt montieren.

    Geht das so?

    Wobei den GFTA könnte ich mir doch eigentlich sparen, und mit dem Modem direkt auf den HÜP gehen, oder.

    Achso, mir wurde auf Nachfraga, schon jetzt ein GFTA mit 50m Glasfaser übergeben.

    Und wenn ich das richtig sehe, ist das zum Modem gehende Kabel (2) gesteckt, und auf (1) kommt das Kabel vom HÜP.

    Vielen Dank.

  • Ich glaube, es war so, dass die DG das Modem (= ONT) immer in unmittelbarer Nähe zum GF-TA positioniert. Wenn man Abstand will, muss der zwischen HÜP und GF-TA sein. Der GF-TA ist der (gesetzlich vorgeschriebene) passive Übergabepunkt, den werden sie immer montieren.

    Ist das ein Fibertwist? Da können GF-TA und ONT ggf. in einer physikalischen Einheit montiert werden, in dem ein ONT Aufsatz auf die Bodenplatte geschraubt wird, anstatt einer passiven Platte.

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  • Und wenn ich das richtig sehe, ist das zum Modem gehende Kabel (2) gesteckt, und auf (1) kommt das Kabel vom HÜP.

    Nein, das siehst du nicht richtig: Teil "2" kommt an die Wand und das abgehende Kabel ist eine fest verdrahtete Glasfaserleitung. Diese wird bis zum HÜP geführt, dort abgelängt und direkt verspleist.

    Teil "1" ist der aufgeschraubte Deckel. In deinem Fall mit einer "GF-Steckverbindungsdose". Dort wird das optische Signal abgegriffen und zum ONT geführt. Wenn du das Oberteil mal abdrehst, steht da wahrscheinlich F2115 drinne.

    Alternativ - und so erhoffe ich es bei mir - kann man das Oberteil durch einen aktiven ONT ersetzen, sodass man nicht zwei Geräte nebeneinader stehen/hängen/liegen hat.

  • Problem ist hierbei natürlich wie man an die verschiedenen Oberteile des Fibertwists gelangt. Ich kenne bis heute keinen Lieferanten, der an Endverbraucher liefert.

    Ganz abgesehen davon, wie zugänglich die Netzbetreiber für eine Provisionierung der GPON-Variante sind. Verpflichtet sind diese durch das TKG, jedoch ist leider die Bereitschaft dazu unterentwickelt...

  • Ich hoffe ja, dass bei der Erstinbetriebnahme der Techniker so ein Ding dabei hat, den passiven Deckel abschraubt und durch einen ONT-Deckel ersetzt. Das, was bisher an der Wand hängt, ist ja nur die Inhouse-Installation, die im Auftrag der DG von einem Subunternehmer vorgenommen wurde - dies hoffentlich nach Vorgaben der DG.

    Selbst wenn das so käme, würde der Genexis und DG den Anforderungen des TKG genügen, da die Basisplatte (Nr. 2 im Bild oben) einen rein optischen Abgriff bereitstellt.

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  • Nein, das siehst du nicht richtig: Teil "2" kommt an die Wand und das abgehende Kabel ist eine fest verdrahtete Glasfaserleitung. Diese wird bis zum HÜP geführt, dort abgelängt und direkt verspleist.

    Teil "1" ist der aufgeschraubte Deckel. In deinem Fall mit einer "GF-Steckverbindungsdose". Dort wird das optische Signal abgegriffen und zum ONT geführt. Wenn du das Oberteil mal abdrehst, steht da wahrscheinlich F2115 drinne.

    Alternativ - und so erhoffe ich es bei mir - kann man das Oberteil durch einen aktiven ONT ersetzen, sodass man nicht zwei Geräte nebeneinader stehen/hängen/liegen hat.

    Stimmt steht F2115 drinne dran.

    Also HÜP in den Keller, GF-TA und Modem zum Router ins Büro?

    Ich habe auch schon eine Installation von DG gesehen, wo das Modem direkt am HÜP angesteckt war, so über ca. 4m.

  • Ich vermute (!) Du wirst einen Gf-TA Deckel erhalten und daran wird der schwarze Nokia ONT angeschlossen...

    Den GF-TA Deckel habe ich ja schon. Hatte irgendwo gelesen, dass es auch passende aktive ONT-Deckel gibt. Das wäre halt eine wirklich smarte Lösung, sowohl was Optik als auch Platzbedarf angeht.


    Sowas meine ich:

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    Einmal editiert, zuletzt von alpha_zulu (22. August 2023 um 20:28)

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  • Ich habe auch schon eine Installation von DG gesehen, wo das Modem direkt am HÜP angesteckt war, so über ca. 4m.

    Prinzipiell gibt es da keine technische Langenbeschränkung. Es hängt davon ab, welche Kabellängen das Installationsteam vor Ort im Zugriff hat bzw. mitbringt.

    Bei den damals schon ungesetzlichen Altinstallationen wurde kein Gf-TA verwendet, da wurde ONT und HÜP direkt verbunden.

  • Den GF-TA Deckel habe ich ja schon. Hatte irgendwo gelesen, dass es auch passende aktive ONT-Deckel gibt. Das wäre halt eine wirklich smarte Lösung, sowohl was Optik als auch Platzbedarf angeht.

    Bei den AON Topologie ist DG auch diesen Weg gegangen. Bei GPON ist wohl der Nokia (ehemals Alcatel-Lucent) ONT billiger.

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