Hallo,
Mutter hat altes sehr kleines EFH (EG+OG grob 100qm), Deutsche Glasfaser baut dort zur Zeit aus, sie könnte noch vergünstigt angeschlossen werden.
Ist: Kabelmodem/Router Kombigerät mit schwachem Tarif von Vodafone im Erdgeschoss in dezentralem Raum. Gutes WLAN im EG, schlechtes im OG. Im EG ist WLAN essentiell, oben wäre es mittelfristig sehr praktisch.
An sich passt so alles, wir fragen uns ob Sie trotzdem im Rahmen der Aktion umsteigen sollte, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Wir sind total unsicher und wollen ein besseres Verständnis, bevor wir beauftragen und der Techniker kommt.
Problem: Ich bin zwar einigermaßen mittel handwerklich begabt aber selten vor Ort, wohne am anderen Ende des Landes. Deswegen suchen wir nach möglichst pragmatischen Lösungen, die sich ggf. im Nachhinein noch optimieren lassen
Im Keller gibt es drei Räume in Reihe, das Kabel käme entweder in Raum 1 oder in Raum 3 ins Haus, für das Modem wäre Raum 1 am praktischsten, da dieser im Grundriss liegt. In diesem gibt es aber noch keinen Strom.
Wir würden das Paket mit gemieteter Fritzbox 7590 AX nehmen. Ich frage mich:
1.) Macht es Sinn Modem und Router Zentral im Keller (Raum 1) aufzustellen, den Router ggf. unter die Kellerdecke zu schrauben, in der Hoffnung im EG ausreichend WLAN zu haben. Zusätzlich würden wir den “FRITZ!Repeater 1200 AX” kaufen und im EG aufstellen. Dies wäre die bevorzugte Variante und zwischen Fritzbox und Repeater wären eine Kellerdecke sowie 4m Luftlinie. Ggf. könnten wir im OG noch einen weiteren Repeter einstecken (weitere ca. 5m Luftlinie).
2.) Soweit ich das sehe kommt zwischen Modem und Router ein normales Lankabel. Dann könnte ich nachträglich, falls der Empfang zu schlecht ist, das Modem im Keller lassen und Router noch durch eine Bohrung mit Lankabel ins EG legen. Das Kabel wäre max. 8m lang, realistisch eher 3m. Spricht da was dagegen? Wir würden zumindest das Modem sehr gerne im Keller lassen, da der Ort im EG ein schmaler Flur ist wo zu viele Geräte unschön wären.
3.) Machen die Installateure von Deutsche Glasfaser Probleme, wenn im Kellerraum 1 erstmal nur ne Kabeltrommel mit Strom liegt (aus einem anderen Raum) und keine feste Steckdose?
4.) Falls der Hausanschluss in Raum 3 erfolgen würde: Wäre es sehr teuer die Bohrungen und Leerrohre von Raum 3 → Raum 2 → Raum 1 legen zu lassen (ca. 10m mehrmals um die Ecke) + ggf. direkt Bohrung von Raum 1 ins EG. Ich würde es gerne selber machen, ist aber im Kalender noch unklar.
5.) Falls der Hausanschluss in Kellerraum 3 erfolgt, könnten wir auch das Modem und die Fitzbox vorerst dort anschließen lassen? Und dann lassen wir das Modem für immer da, aber ich lege ggf. nachträglich noch die Fritzbox per Lankabel in Kellerraum 1 und ggf. sogar von dort aus noch weiter ins EG. Lankabellänge wären dann aber ~10m, ggf. auch etwas mehr.
Sorry für die vielen naiven Fragen. Nicht alles lässt sich natürlich aus der Ferne gut beantworten, aber jede initiale Einschätzung und Erfahrung wären hilfreich. Vielen Dank
P.S. Festnetztelefon wird quasi nicht genutzt, ist also keine Prio. Ggf. würde ich nachträglich veruschen das vorhandene Schnurlose per DECT mit der Fritzbox zu verbinden.