Neue Tarife bei EWE/swb/osnatel

  • für 30€ einem nur 30/5 über Glasfaser zu geben, das die sich nicht Schämen.

    Warum sollte die EWE sich dafür schämen. Bei DSL bekommt man bei denen für den Preis nur einen 16/1 bzw. 25/5 Amschluss, da gibt es bei Fiber immerhin schon etwas mehr. Die EWE ist eben in erster Linie Netzbetreiber und kein Billiganbieter oder Provider die sich nur über Billigtarife profilieren.

  • Warum sollte die EWE sich dafür schämen. Bei DSL bekommt man bei denen für den Preis nur einen 16/1 bzw. 25/5 Amschluss, da gibt es bei Fiber immerhin schon etwas mehr. Die EWE ist eben in erster Linie Netzbetreiber und kein Billiganbieter oder Provider die sich nur über Billigtarife profilieren.

    Das kann man mit DSL nicht vergleichen, bei DSL spielen Physikalische Faktoren eine rolle, wenn nicht mehr geht/verfügbar ist kann man auch nicht mehr Bandbreite geben.

    Die Kosten beziehen sich da auf auf die Laufenden Kosten und Gewinn.

    Bei Glasfaser ist aber an jedem Anschluss das Maximum der Technologie verfügbar.

    Ein Shaper auf 30/5 ist aus kosten Sicht absolut unnötig.

    Ich würde das sogar schon als frech ansehen sowas zutun.

  • Das ist so pauschal nicht richtig. In der City können nach wie vor auch kleine DSL Bandbreiten für den Tarif gebucht werden, selbst wenn schnellere Anschlüsse verfügbar sind, und das wird von einigen Kunden auch wahrgenommen. Nicht alle Menschen wollen (oder brauchen) Stand heute einen schnellen Anschluss. Das die EWE jetzt einen Glasfaseranschluss zum gleichen Preis anbietet, wie die einfachsten DSL Anschlüsse, finde ich daher ein tolles Angebot für alle die mit zeitgemäßer Technik ins Internet wollen (ohne mehr zu bezahlen), um sich für die Zukunft alle Optionen offen zu halten, aber eben aktuell keinen schnellen Anschluss benötigen.

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  • Das ist so pauschal nicht richtig. In der City können nach wie vor auch kleine DSL Bandbreiten für den Tarif gebucht werden, selbst wenn schnellere Anschlüsse verfügbar sind, und das wird von einigen Kunden auch wahrgenommen.

    Selbstverständlich kannst du auch einen kleineren buchen wenn Physikalisch der größere verfügbar wäre, kannst das den Leute dann ja nicht verwehren...

    Im Grunde geht es darum das jemand bei dem Physisch z.b. nur bis 16mbit gehen nicht das gleiche zahlt wie jemand bei dem 50mbit verfügbar sind.

    Damit es da kein Geschrei gibt.

    Nicht alle Menschen wollen (oder brauchen) Stand heute einen schnellen Anschluss

    Bei Glasfaser muss es aber kein Langsam mehr geben. :)

    Verwandte leben in den USA sind 80+ und haben einen 1Gbit symmetrischen Anschluss.

    Brauchen sie den ? nein aber sie haben ihn einfach weil das der einzigste Tarif ist.

    Kostet 30$.

    Die Glasfaser künstlich Langsam zu machen ist einfach Unsinn.

    Das die EWE jetzt einen Glasfaseranschluss zum gleichen Preis anbietet, wie die einfachsten DSL Anschlüsse, finde ich daher ein tolles Angebot für alle die mit zeitgemäßer Technik ins Internet wollen (ohne mehr zu bezahlen), um sich für die Zukunft alle Optionen offen zu halten, aber eben aktuell keinen schnellen Anschluss benötigen.

    Gleicher Preis ist ja völlig in Ordnung so solls ja sein, aber das unnötige geshape auf 30mbit runter halt nicht.

  • Die Glasfaser künstlich Langsam zu machen ist einfach Unsinn.

    Das ist sehr kurz gedacht. Ein einfaches Beispiel um es zu verdeutlichen. Vodafone Kabel Deutschland hat seine Gigabit Anschlüsse eine Weile lang für dauerhaft knapp 40€ (also nicht nur für die Vertragslaufzeit von 24 Monaten) verkauft.

    Da bei allen Internetanschlüssen diese natürlich irgendwo an ein Backbone angeschlossen sind, sind sogesehen alle Internetanschlüsse ein shared Medium. Klar es kommt natürlich auch immer darauf an, wieviele Kunden an einer Glasfaser hängen, und da sind Kabelinternetanschlüsse sicher das extremste Beispiel. Aber der geringe Preis, dass man den Gigabit Anschluss eben zum Preis des 200er bekommen hat, führte dazu das auch viele Menschen diesen Tarif gebucht haben, und ganze Anschlussgebiete völlig überbucht waren. Dadurch kam von der gebuchten Geschwindigkeit gerade in den frühen Abendstunden oft nur ein Teil bei den Kunden an.

    Bei Glasfaser Anschlüssen werden natürlich (wenn auch weniger) Kunden zusammengefasst. Bei GPON technisch noch anders gelöst, als bei AON, aber letztlich hängen auch alle AON Kunden an einer aktiven Komponente der eine gewisse Bandbreite zur Verfügung steht. Wenn jetzt alle für einen kleinen Preis die volle Leistung erhalten, und diese zu Spitzenzeiten auch nutzen, würde es auch hier viel schneller zu Überlastungen kommen, als wenn die Menschen nur die Bandbreite buchen die sie benötigen und damit die insgesamt benötigte Bandbreite für die Anbieter kalkulierbarer zu machen.

  • Letztlich spielt auch das TKG bzw. die "Bandbreitengarantie" eine Rolle, sicher ist es möglich nur einen einzigen Tarif wie in den Staaten anzubieten, wenn nicht der klagebereite Wutbürger wäre, der mit allen Mitteln versucht "sein Recht" einzufordern. So lange in den Köpfen das "ich komme von rechts, ich habe Vorfahrt" vorherrscht und in Anspruch genommen wird, wird sich aus nachvollziehbaren Gründen nichts ändern. Die alte Weisheit "Leben und leben lassen" entspricht nicht mehr dem vorherrschenden Zeitgeist. Das bedeutet freilich nicht, das man alles hinnehmen muss.

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  • Warum halten es die Unternehmen nicht auch so, und handeln zu Gunsten des Kunden? Damit kann sich nämlich Freunde schaffen. Aber wenn ein Unternehmen auf "sein Recht" pocht, dann darf das der Kunde auch!

  • Wenn ein Restaurant 100 Plätze bietet, können natürlich alle Gäste das Wiener Schnitzel bestellen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden aber nicht alle eines bekommen. Wenn sich eine gewisse Anzahl von Kunden eine Bandbreite teilt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle gleichzeitig die volle Leistung abrufen auch extrem gering. Entscheidend ist der Faktor der insgesamt verkauften Bandbreite aller Kunden in einem Gebiet und dem was an Bandbreite tatsächlich zur Verfügung gestellt wird. Ich bin mir sicher das es einen Faktor 1:1 bei Privatkundenanschlüssen nirgendwo zu buchen gibt. Das würde auch niemand bezahlen wollen.

  • 1:1 wird auch nie nötig sein. Da die Bandbreite der im Internet verfügbaren Dienste oder der Anbindung daran "weiter hinten im Internet" immer unter einer bestimmten Anzahl Nutzern aufgeteilt wird, wäre es Ressourcenverschwendung, die komplette Infrastruktur auf eine Bandbreite von "schnellster buchbarer Tarif mal Anzahl Anschlüsse" auszulegen.

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