Glasfaser als Mieter - Ist das wirklich so kompliziert?

  • Leider hat es sich noch immer nicht klären lassen.

    Der Vermieter kennt keine Details, laut ihm wäre Glasfaser im Haus, aber ich muss mich um den Anschluss selbst kümmern bzw. das beantragen (Kabel in Wohnung etc.). Eine Glasfaser-ID kann er mir nicht nennen bzw. weiß von nichts (die wollte o2 von mir). Er selbst nutzt kein Internet.

    Die Telekom sagt nach wie vor - entweder Glasfaser (teuer) oder DSL16.

    o2 sagt es gibt neben GF noch DSL mit Vectoring 250mbit (Telekom würde mir das nicht anbieten damit ich das teurere GF nehme), hat mir allerdings nur ein Umzugs-Angebot über 100mbit DSL (zum selben Preis wie aktuell 1000mbit Kabel + 24-monatige Vertragsverlängerung) zukommen lassen.

    Nachdem ich o2 nicht mitnehmen kann (in der Form wie ich es aktuell habe) wollte ich eine Sonderkündigung (am Telefon) erwirken. Wurde mir verwehrt, selbst mit Verweis auf TKG §60. o2 sagt Umzug ist kein Grund für Kündigung. Habe nun schriftlich Kündigung eingereicht, mal sehen ob sich o2 quer stellt. Dann muss ich wohl die Schlichtungsstelle einschalten...

    Was mich noch wundert - über die Telekom Seite kostet der GF-Anschluss 39,95€ für 50mbit / 54,95€ für 250mbit (die VDSL-Angebote nach Adresseingabe verschwinden nach 1 Sekunde und ich lande auf einer Seite mit "Glückwunsch - es gibt Glasfaser").

    Suche über einen Vergleichsrechner (DSLweb) gäbe es einen Telekom MagentaZuhause M+ (50mbit) für 22,86€ bzw. MagentaZuhause XL (250mbit) für 32,03€. Kann das sein? (Es sind Sofortbonus, Neukundenbonus und MagentaEINS Vorteil eingerechnet). Es steht allerdings nicht dabei ob das GF oder DSL ist (auch nicht wenn ich die Vertragsmaske bis zum Ende der Bestellung ausfülle).

  • Bei der Telekom kosten die Anschlüsse das gleiche egal ob sie per Glas oder DSL realisiert werden. Wenn Glas verfügbar wird das verwendet. Ich würde da bei der Telekom bestellen auch über einen Vergleichsrechner.

  • Wegen der Kündigung würde ich mir keine Sorgen machen. Die Leistung kann am neuen Wohnort nicht _genau so_ erbracht werden, wie bisher und daher ist das Sonderkündigungsrecht gesetzt.

    Einen Telekom-Tarif würde ich aber nur bestellen, wenn du nach zwei Jahren auch wieder zu wechseln bereit bist. Sonst wird dir so richtig das Geld aus der Tasche gezogen.

    Wobei ich es auch bei o2 für am wahrscheinlichsten halte, dass man am neuen Wohnort dann noch wieder DSL statt GF buchen könnte. Vielleicht mal im o2-Hilfeforum den Fall schildern? Bei der Telekom geht das ja wohl nicht.

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  • Wegen der Kündigung würde ich mir keine Sorgen machen. Die Leistung kann am neuen Wohnort nicht _genau so_ erbracht werden, wie bisher und daher ist das Sonderkündigungsrecht gesetzt.

    Einen Telekom-Tarif würde ich aber nur bestellen, wenn du nach zwei Jahren auch wieder zu wechseln bereit bist. Sonst wird dir so richtig das Geld aus der Tasche gezogen.

    Wobei ich es auch bei o2 für am wahrscheinlichsten halte, dass man am neuen Wohnort dann noch wieder DSL statt GF buchen könnte. Vielleicht mal im o2-Hilfeforum den Fall schildern? Bei der Telekom geht das ja wohl nicht.

    Was soll den der Quark das die Telekom einen das Geld aus der Tasche ziehen soll, das ist Unsinn... Auch wenn es alle zwei Jahre um den Neukundenbonus gehen sollte und unabhängig vom Anbieter sein sollte. Das rechnet sich mit Aufwand / Zeit auch nicht wirklich...

  • 40€ für 60/11 Mbit/s sind schlicht und einfach Wucher und nach Ende der MVLZ landest du dort. Da würde ich meinem schlimmsten Feind nicht zu raten.

    Ich zahle dann doch lieber 40€ für stabile 270/43 Mbit/s. Ob per FTTH mit 10 Mbit/s mehr Upload oder per SVDSL ist an der Stelle hier noch relativ egal.

  • Und mit was rechnest du den Leuten die sich null damit auskennen die Zeit / Aufwand gegen? Versand von Hardware. Möglichen Streß bei der Portierung der Rufnummern, ggf. ist man ein paar Tage offline.

    Arbeitest du auch für einen Dumpinglohn? Manche Dinge sind halt einfach ihren Preis wert.

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  • Da muss man nicht rechnen. o2 ist so oder so günstiger und aufgrund des Preisunterschieds vielleicht sogar beim TE noch über Kupfer buchbar. Das sollte man jetzt halt mal herausfinden.

    Ich verstehe nicht, was du empfehlen möchtest. Die Telekom ist technisch und auch preislich die schlechtere der möglichen Optionen. Und es liegt keine Gf-TA in der Wohnung vor. Der TE kommt von Gigabit Kabel und soll jetzt mit 50 Mbit/s zum selben Preis leben?

    In meinem Umfeld herrscht ein regionaler VDSL-Netzbetreiber und Reseller, welcher dauerhaft niedrige Preise hat, gewechselt werden muss da nicht wirklich und es wird egal bei welchem der Provider immer der gleiche Router (weiter-)verwendet. Dieser Router würde bei einem später eventuell vorhandenen FTTH auch meist weiterverwendet werden.

    Dumpinglohn ist relativ, ich komme zurecht, aber Kommunen haben wohl wirklich vergleichsweise niedrige IT-Löhne ;)

  • Äh, jetzt vergleichst du Äpfel mit Birnen. Erst willst du alle zwei Jahre wechseln, dann wieder nicht. Ja was denn?! Prinzipiell sollte man aber auch mit einer Funktionierenden Leitung gut leben und am besten bei dem der die Leitung gehört. Sonnst gibt o2 wieder der Telekom die Schuld…

    Und bei o2 z. B. Ist es auch nur günstig wenn man nicht zusätzlich was will und man muss höllisch aufpassen das man beim bestellen aufpassen das man nicht 5G oder Kabel bekommt.

    Aber das ist mehr allgemein. Aber ja man muss wenn man wechselt auch den Aufwand und ggf. Ausfallzeiten kalkulieren.

  • Er ist doch schon bei o2 und er hätte am liebsten Kabel behalten. Ich glaube, du hast den Thread nicht gelesen. Wenn ich alle zwei Jahre wechsle und mit der Firmenpolitik leben kann, dann ist Telekom über DSLWeb vergleichsweise günstig. Ansonsten gehe ich lieber direkt zu o2, denn da bleibt es auch nach der MVLZ vergleichsweise günstig. So oder so ist der Tipp "geh zur Telekom" in der Situation des TE einfach nur Käse.

    Bzgl. Schuldzuweisungen bist du da auch nicht auf dem aktuellen Stand. Seitdem ein Mangel zu baldiger Entgeltminderung gemäß TKG-Novelle führen kann, wissen o2 und Telekom ziemlich zuverlässig, wer gerade schuld ist. Außerdem sind die beiden eng verwachsen, da o2-DSL-Kunden ja in der überwiegenden Mehrzahl Telekom DSL -> L3-BSA nutzen, also einen IP-Knotenpunkt zwischen beiden Providern. Bei eindeutiger Fehlerbeschreibung ist da der Verantwortliche eigentlich sofort klar, das Ballspiel ist eigentlich eher ein relikt von früher.

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  • Danke für die Rückmeldungen/Meinungen.

    Das Chaos lichtet sich so langsam. Der Vermieter hat wohl ein paar Tatsachen falsch dargestellt.

    Die aktuelle Vormieterin hat DSL über Vodafone. Glasfaser im Haus hat wohl noch keiner. Wie von der Telekom schon an der Hotline erwähnt, wIrd dort erst Mitte April alles richtig erschlossen.

    Ich liebäugle derzeit mit 1&1, 250mbit per Glasfaser, 24M für monatlich 35€. Ich sehe allerdings nichts von irgendwelchen "Erschließungskosten" bei 1&1, das wurde z.B. bei o2 und Telekom im Bestellvorgang ausgewiesen (um die 50€). Kann es sein dass noch "versteckte" Kosten auf mich zukommen die 1&1 vorab nicht erwähnt? Im Info-Text steht "Sofern bei Ihnen bereits eine Glasfaser-Dose installiert ist, können Sie direkt mit Glasfaser los surfen. Sollte dies nicht der Fall sein, erhalten Sie bis zur Installation einen DSL-Übergangstarif. Ihr persönlicher 1&1 Ansprechpartner wird sich zeitnah nach der Bestellung mit Ihnen in Verbindung setzen um alle weiteren Schritte zu besprechen."

    Die Frage ist auch, kann ich meine Fritzbox (Cable) 6660 an dem Anschluss nutzen, oder brauche ich unbedingt ein Glasfaser-Modem? So wie ich das verstanden habe ist der Übergangspunkt doch im Keller und von dort wird ein Ethernet-Kabel abgeleitet (das ich in meine FB stecken könnte).

  • Die Frage, ob die Cable-Fritze funktiniert ist nicht leicht zu beantworten. Providerboxen und auch Geräte, die gebraucht gekauft wurden, sind problematisch, da diese mit Providerkonfigurationen angepasst wurden. Selbst gekaufte Cable-Fritzen aus dem Eletronikmarkt sind da grundsätzlich besser geeignet.

    Noch dazu kommt, das im Koaxialkabelnetz ganz andere Verfahren verwendet werden. AVM selbst gibt folgende Hilfen, sollte eine Cable-FRITZ!Box hinter einem Glasfasermodem (kein Router!) betrieben werden. Diesen Text habe ich ein wenig gepimpt:

    Voraussetzungen

    1. Die FRITZ!Box ist an ein Glasfasermodem/ONT/ONU angeschlossen, das mit dem Glasfaseranschluss verbunden ist
    2. Es handelt sich um einen Internetzugang für den keine Zugangsdaten benötigt werden. D.h. DHCP/IPoE ist in Ordnung, jedoch nicht PPPoE!

    Meistens scheitert es an 2! Telekom verwendet PPPoE, ich vermute O2 ebenso.

    Ein Glasfaserrouter ist nicht unbedingt notwendig, es funktioniert sehr gut eine Kombination aus Glasfasermodem/ONT/ONU und Router mit einem WAN-Anschluss (bleiben wir im AVM Universum dann z.B. die sehr gute FRITZ!Box 4060).

    Unbedingt musst Du klären, ob die Glasfaser bei dir nach dem Ausbau in der Wohnung physisch endet (in einer Glasfaser-Dose) oder bereits im Keller! Im letzteren Fall hast Du hoffentlich eine bestehende Ethernetverkabelung vom Keller in deine Wohnung. Falls nicht, dann lass' dir gesagt sein, das WLAN aus dem Keller oder Powerline keine stabilen und performante Lösungen sind. Ich würde dann dort nicht einziehen.