Zwei Häuser mit Glasfaser miteinander verbinden

  • Also ich habe mein Erdgeschoss mit dem Obergeschoss (Dachboden) mit ein OM4 verbunden und diesen SFP+ Transceiver in ein Leerrohr.

    XXXX - 2002 Telefon

    12.03.2002 T-ISDN XXL

    20.10.2005 T-ISDN Call Time 240 Freiminuten

    13.05.2006 T-DSL 2000 (Speedport W501V)

    18.09.06 Wegfall T-ISDN Call Time ISDN und zugebucht Call & Comfort/T-ISDN

    2006-2008 Tarif Umstellung

    24.11.2008 Wegfall Call & Surf Comfort (2) T-ISDN

    zugebucht Call & Surf Comfort Universal (4)

    15.05.2015 Wegfall Call & Surf Comfort Universal (4)

    Zugebucht Surf Comfort All-Net (DSL Ram 6000)

    8.6.22 EWE Glassfaser 300

  • Vielen Dank an euch alle für die vielen Informationen und Tips!

    Sorry, dass ich jetzt erst antworte, mein Job und meine Baustelle nehmen mich quasi 24/7 in Beschlag.

    Ich tendiere jetzt zu folgendem Szenario: Neben dem Koax-Kabel (um sich eine Uni-Cable Satschüssel zu teilen), würde ich jetzt vielleicht folgendes Kabel zwischen den Häusern verlegen: https://gt-netstore.de/lichtwellenlei…ussenkabel?c=87

    Damit hätte ich vier Fasern, richtig? Eine davon nutze ich dann für die FTTH Verbindung, eine könnte ich dann zusammen mit zwei TP Link MC220, einem TL-SM321A-2 und einem TL-SM321B-2 als 1GB Netzwerk zwischen den Häusern verwenden, und zwei Fasern hätte ich noch in Reserve, richtig?

    Das Schwierigste daran dürfte jetzt nur noch sein, dass ich eine Firma finde, die mir an das Kabel die LC Stecker dran montiert. Nach was für Firmen muss man denn da suchen? Elektroinstallationsfirmen habe ich mal einige angerufen, von denen macht aber keine sowas.

    Und noch eine Frage: Ist es möglich, dieses Kabel, wenn dann ein LC Stecker dran ist, ohne aktive Technik mit einem LC/LC Patchkabel nochmal zu verlängern (innerhalb des "Netzwerkraums")?

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  • Koax-Kabel (um sich eine Uni-Cable Satschüssel zu teilen)

    Davon rate ich ab, wenn die Häuser ansonsten elektrisch unabhängig voneinander sind. Es gibt für Satanlagen optische Verteilsysteme, aber die Kosten stehen in keinem vernünftigen Verhältnis zur Einsparung der zweiten Schüssel. Mit dem Koaxialkabel holst du dir unweigerlich die Masseprobleme ins Haus, die man bei Ethernet noch vermeiden kann.

    Damit hätte ich vier Fasern, richtig?

    Vier mal 12, also 48.


    Ist es möglich, dieses Kabel, wenn dann ein LC Stecker dran ist, ohne aktive Technik mit einem LC/LC Patchkabel nochmal zu verlängern (innerhalb des "Netzwerkraums")?

    Ja, und das ist auch sehr zu empfehlen, denn das Verlegekabel solltest du in einem Gehäuse enden lassen, wo der Stecker in einer Kupplung steckt, so dass das Kabel vor mechanischer Beschädigung geschützt ist. An ein Kabel wie das von dir verlinkte bringt man Stecker an, indem man "Pigtails" anspleißt. Diese Spleiße sind sehr empfindlich und müssen besonders vor mechanischer Belastung geschützt werden. Das gleiche gilt für die einzelnen Fasern ohne die schützende Ummantelung des Bündels und des Kabels.

  • Unter dem Strich ist ein nach deinen Angaben gefertigtes Kabel mit Steckern sicher günstiger.

    Die Kabelenden/Stecker gehören jedoch auch hierbei in ein Gehäuse, um das Kabel zu entlasten, ganz so wie es beschrieben wurde.

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  • Davon rate ich ab, wenn die Häuser ansonsten elektrisch unabhängig voneinander sind. Es gibt für Satanlagen optische Verteilsysteme, aber die Kosten stehen in keinem vernünftigen Verhältnis zur Einsparung der zweiten Schüssel. Mit dem Koaxialkabel holst du dir unweigerlich die Masseprobleme ins Haus, die man bei Ethernet noch vermeiden kann.

    Ist dem wirklich so, wenn das Kabel 1:1 vom Unicable LNC abgeht? Das hat ja keinerlei Verbindung mit Strom oder auch dem Gebäude, also Masse. Kann mir nicht vorstellen, dass das Probleme machen sollte. Zur Not gäbe es ja aber hier ja auch noch die Möglichkeit der galvanischen Trennung.

    Vier mal 12, also 48.

    Oh, okay, dann kann ich auch das "kleinere" Kabel nehmen, das wird dann auch nicht so dick sein, und sich einfacher durch die etlichen Bohrungen ziehen lassen. Denke, 12 Fasern sind mehr als ausreichend.

    Ja, und das ist auch sehr zu empfehlen, denn das Verlegekabel solltest du in einem Gehäuse enden lassen, wo der Stecker in einer Kupplung steckt, so dass das Kabel vor mechanischer Beschädigung geschützt ist. An ein Kabel wie das von dir verlinkte bringt man Stecker an, indem man "Pigtails" anspleißt. Diese Spleiße sind sehr empfindlich und müssen besonders vor mechanischer Belastung geschützt werden. Das gleiche gilt für die einzelnen Fasern ohne die schützende Ummantelung des Bündels und des Kabels.

    Und nach welchem Handwerk/Gewerbe muss man suchen, die einem sowas machen?` :/

  • Wenn du ein passendes Breakeout Kabel findest kannst du ein vorkonfektioniertes nehmen, dann sparst du dir das Spleißen.

    Das klingt interessant, was heißt das denn genau? Da werden die LC Stecker nach dem Verlegen auf das Kabel aufgesteckt? Oder wie muss man sich das vorstellen? Steht leider nicht viel dabei, bei dem, was ich gefunden habe: https://gt-netstore.de/lichtwellenlei….657a1-os2?c=19

    Da steht nur "ideal für direkte Steckerkonfektion geeignet"... :/

  • Nein die Stecker sind bei Vorkonfektionierten Kabeln bereits angebracht, zu beachten ist natürlich dass die Leerrohre und Durchbrüche groß genug für 4 oder mehr Stecker sein müssenhttps://www.lichtleiterkabel.com/products/de/lwl-breakoutkabel/

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  • zu beachten ist natürlich dass die Leerrohre und Durchbrüche groß genug für 4 oder mehr Stecker sein müssen

    Deswegen kann man bei dem "military grade" Kabel oben "fan-out" für die Stecker auswählen, so dass die nur hintereinander und nicht nebeneinander durch die Löcher passen müssen.

    Kann mir nicht vorstellen, dass das Probleme machen sollte.

    Lass das bitte von jemandem machen, der sich damit auskennt.

  • Man, das ist aber auch alles komliziert, mit den 100.000 Standards beim Glasfaser. || Wahrscheinlich bin ich mit meinen fast 50 Lenzen schon zu alt dafür. :rolleyes:

    So, ich habe jetzt noch das Kabel hier gefunden, was sich aufgrund des Anschlusssteckers wohl leicht ziehen lässt: https://www.fs.com/de/products/30…6184&id=1027198

    Dazu gibt es dann diese Boxen, die die 12 Fasern auf LC Kupplungen bringen: https://www.fs.com/de/products/57016.html

    Aber auch hier ist es (zumindest für mich) wieder verwirrend. Die Box gibt 6x Duplex aus. Kann ich da auch 12x Simplex dran anschließen, geht das?

    Und was bedeutet Polarität A? Hat das eine Auswirkung?

    Könnte ich mit dieser Konstellation meine o.g. Wunsch-Netzwerkkonfiguration (mit Reserven) realisieren?

    Ich hoffe nur, dass ich die Lieferzeit abwarten kann, muss mit den Handwerkern reden, wann die an die Stelle müssen, wo das Kabel im Schlitz im Boden Verlegt wird...

  • ich habe jetzt noch das Kabel hier gefunden, was sich aufgrund des Anschlusssteckers wohl leicht ziehen lässt

    Das ist ein Kabel mit einem speziellen Steckverbinder (MTP), mit dem je 12 Fasern auf einmal verbunden werden. Ist dir das "Militärgrad"-Kabel zu billig? Da du das Kabel einbetonierst, kannst du nehmen, was du willst: Am Ende wird es sowieso eine Funkverbindung.

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  • Das ist ein Kabel mit einem speziellen Steckverbinder (MTP), mit dem je 12 Fasern auf einmal verbunden werden. Ist dir das "Militärgrad"-Kabel zu billig? Da du das Kabel einbetonierst, kannst du nehmen, was du willst: Am Ende wird es sowieso eine Funkverbindung.

    Nein, eine Funkverbindung wird es garantiert nicht. Die hätte ich schon längst realisieren können. Und die erfüllt auch nicht meine Ansprüche was Latenzzeiten und Datendurchsatz angeht. Ich habe zwar in beiden Häusern ein verkabeltes Mesh (also in dem neuen ist es in Planung), aber das ist dann auch nur für mobile Endgeräte und Smart-Home Geschichten (sofern die keinen proprietären Funkstandard verwenden).

    Mir gefällt an diesem MTO Kabel, dass es dünner zu sein scheint. Der Weg des Kabels geht durch 6 Wände und 9 90°-Winkel (wo aber 3 cm Biegeradius nicht unterschritten werden). Es geht halt eben von einem Haus durch zwei Garagen in das andere, und da durch drei Räume, unteranderem von einem im Raum fest eingebauten Schrank durch ein Loch im Boden in einen gefrästen Schlitz im Boden, der unter einer Wand durchführt. Und das "Militärgrad"-Kabel ist, alleine schon durch die vielen Stecker (auch wenn sie im Abstand von 15cm sind) sehr, sehr dick, ich befürchte, dass ich das so sehr schwierig verlegt bekomme. Es herrschen bei dieser Aktion nun mal nicht Idealbedingungen vor, bei denen ich ein großes Leerrohr mit Zugseilen zwischen den beiden Punkten legen kann, wo die Kabel hin müssen!

    Daher liebäugle ich mit dem Kabel. Weil es auch sehr robust ist. Auch wenn die Anschluss-"Dosen" doch recht teuer sind.

    Aber ich habe bedenken, dass dieses Duplex nicht die FTTH Anforderung (simplex) erfüllt? Und auch die Polarität A stellt noch einen Showstopper dar.