Strategien im Kampf um die Kunden. (Das "Mein Provider ist besser als deiner" Thema.)

  • Wozu haben die Vorvermarktungsphase verlängert wenn sie angeblich ihre 50 % Quote erreicht haben? In der Realität haben sie die 50 % Quote niemals erreicht. Das ganze ist reine Manipulation der Einwohner. Schau mal die viele Kommentare diesbezüglich auf der DNS:Net Facebook Seite. Die kündigen an, dass ausgebaut wird. Die graben dann hier und da ein bissl aus um Präsenz zu zeigen, dann hauen die wieder ab um Präsenz irgendwo anders zu zeigen. Manche Leute warten seit über 2 Jahren auf ihren Anschluss. Ich kenne andere Baufirmen die so agieren, nur um möglichst viel Verträge abzusaugen. Bei OI gibt es keine solche großflächige Vorvermarktungsphasen. Die suchen gezielt Ortschaften aus, dann bauen aus.

  • OI will ja angeblich letzte Woche angefangen haben mit den Bauarbeiten. Wo soll das denn passiert sein? Weiß jemand was?

    Ist das jetzt eine Art Wettrennen um Straßenzüge? Beide Parteien sagten ja, dass sie dort nicht mehr buddeln, wo schon der andere gebuddelt hat.

  • Hallo zusammen,

    jetzt möchte ich mich auch mal einklinken. Wir wohnen in der Wustermarker Allee in Brieselang und haben bei Mr.Fuxx den Vorvertrag unterschrieben. Beim Gespräch mit dem Vertreter von Mr.Fuxx wurde ich auch darauf hingewiesen, dass sie auf jeden Fall ausbauen in Brieselang und dass sie dann auch Nauen noch erschließen wollen. Um das zu erreichen gehen sie logischerweise von Falkensee über Brieselang nach Nauen.

    Jetzt kam gestern mal wieder ein Vertreter von DNS vorbei und meint sinngemäß: "Also Mr. Fuxx baut ja sowieso nicht hier aus und haben sie auch die Vertragsstrafe in Paragraph 8 gelesen, wenn sie aussteigen müssen sie eine Strafzahlung zahlen." Als ich bei DNS nachgefragt hatte, meinte die auch, dass auf jeden Fall nicht zwei Anbieter die gleiche Leitung legen.

    Ich frage mich halt was nun stimmt. Baut Mr,Fuxx aus, kann man darauf vertrauen oder sollte man doch lieber einen GF-Anschluss bei DNS bestellen.

    Ich finde die ganze Situation einfach total mies für uns als Kunden, da es anscheinend ja nur darum geht Verträge zu schließen... Mich interessiert am Ende eher weniger bei wem ich den GF Anschluss habe, sonder eher dass ich einen GF Anschluss bekomme... Technisch wäre ich lieber bei Mr.Fuxx aber wenn die dann sagen, wir bauen doch nicht dann steht man da und schaut in die Röhre...

    Wie ist euere Meinung dazu?

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  • Wenn beide sagen, es wird nur einer bauen, dann kann man einfach bei beiden bestellen und sich überraschen lassen, wer tatsächlich baut. Ich würde da nicht taktieren. Wenn dann doch beide bauen, würde ich, wie schon am Anfang des Themas erwähnt, beide Anschlüsse nehmen. Die spätere Auswahlmöglichkeit wäre mir die überschaubaren zusätzlichen Kosten wert.

    Der Vertrieb in der Branche ist leider sehr stark provisionsabhängig, was regelmäßig zu unschönen Auswüchsen bei der "Beratungstätigkeit" führt. Das ist leider etwas, mit dem man sich als Kunde arrangieren muss, denn wesentlich ändern wird sich das nicht.

  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass OI bei uns ausbaut aber wenn man unsicher ist dann zwei Verträge unterschreiben. Wird trotzdem viel günstiger sein als kein Vertrag zu unterschreiben und dann später den Anschluss liegen lassen. Man kann nicht viel falsches machen wenn man keine Mehrmeter hat, dann ist bei DNS:Net Vorsicht geboten und alles bezüglich Mehrkosten schriftlich bekommen zu lassen, bevor unterschrieben wird. Wenn man weniger als 10 m von der Straße ist, kann man beide Verträge unterschreiben.

    OI baut bis jetzt immer so aus. Sie suchen einen Startpunkt und bauen von dort aus ringsum. In Niedersachsen bei Hamburg und rund um Wildau/KW ist es genauso gewesen. Falkensee-Brieselang-Nauen passt zum Muster. Kann gut sein, dass OI bei der DB auf der Bahntrasse Glasfaser einmietet. DNS:Net macht das auf jeden Fall. DB hat ein großes GF-Netz glaube ich.

  • Gibt es inzwischen etwas offizielles von Mr. Fuxx/OpenInfra? Ich habe gar nichts mehr gehört.

    Und auch DNS:NET wollte sich doch hier bei unserem schönen Thema umfassend äußern und alle Hebel in Bewegung setzen um alle offenen Fragen zu beantworten.

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  • Sehr merkwürdig. Dieser link ist jetzt tot:

    DNS:NET. Weil Glasfaser einfach schneller ist.
    Jetzt schnell und unkompliziert auf Highspeed-Internet umschalten!
    www.dns-net.de


    Bisher konnte man dort die Verträgen DNS:Net mit den sehhhhhhr vielen Gemeinden abgeschlossen hatte sehen. Kein Wunder, dass es vermehrt zu Beschwerden über Verzögerungen kommt:

    DNS:NET erschließt Stücken vollständig mit Glasfaser
    Auch Fresdorf und die anderen Ortsteile der Gemeinde Michendorf
    stuecken.de
  • Sehr merkwürdig. Dieser link ist jetzt tot:

    https://www.dns-net.de/news/


    Bisher konnte man dort die Verträgen DNS:Net mit den sehhhhhhr vielen Gemeinden abgeschlossen hatte sehen. Kein Wunder, dass es vermehrt zu Beschwerden über Verzögerungen kommt:

    https://stuecken.de/2022/03/dnsnet…d-fresdorf-wenn

    Das zu dem Thema OI bekommt keine Baugenehmigung in Brieselang.
    Dies ist der Auszug von der BNetz

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  • Ah sehr gut! War vor einer Woche oder so noch nicht eingetragen. Wenigstens is OI seriös.

    DNSNET hat für Brandenburg schon lange von der BNetzA Rechte (steht in der gleichen Datei)

    diese wurden nur immer mehr erweitert derzeit ist der Gesamt Umfang:

    DNS: NET Internet Service GmbH

    Die Bundeshauptstadt Berlin,
    Die Freie und Hansestadt Hamburg,
    Die Landeshauptstadt Düsseldorf
    Die Kreisfreien Städte Frankfurt am Main und Offenbach am Main, sowie aus
    dem Main-Taunus-Kreis: Die Stadt Eschborn,
    Die Landeshauptstadt München, sowie aus dem Landkreis München: Die
    Stadt Garching und die Gemeinden Ismaning und Unterföhring.
    Bundesländer: Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

    DNS:NET Netzgesellschaft I GmbH & Co. KG
    Bundesland Sachsen-Anhalt
    Bundesland Brandenburg
    Die Nutzungsberechtigung wird für das folgende Gebiet übertragen:
    Bundeshauptstadt / Bundesland Berlin

    Die Tiefbauerlaubnis ist am Ende immer noch je nach Grund

    vom Bund / Bundesland / Landkreis / Stadt oder sogar von Privat zuholen.

    Da ein Tiefbau bei sowas durch viele Flächen läuft, können auf nur 10km auch 4 Ämter ihr Ok geben oder das ganze Verzögern/Stoppen.

  • Im TKG ist genau geregelt, bei welchen wenigen Fällen die Tiefbauerlaubnis verweigert werden kann (z.B. Naturschutzgebiete) und auch Private müssen weitestgehend die Verlegung von Backbones über ihren Grund dulden laut TKG.

    Grundsätzlich ging es bei meinem Text um die Wiederlegung der "Marketing"-Aussage von DNS:NET

  • Genau das ist nämlich das Problem bei DNS:Net-> die wollen einfach alles haben. OI agiert offensichtlich sehr Ziel orientiert. Sie suchen bestimmten Orten aus und dann bauen dort aus, bevor sie weiterziehen.

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  • Ah sehr gut! War vor einer Woche oder so noch nicht eingetragen. Wenigstens is OI seriös.

    Hi Phino hatte mich auf die Aussage von murphaph oben bezogen. DNSNET Steht schon lange in der BNetzA Liste. Selbst der neue Kommentar "die wollen einfach alles haben" ist falsch.

    Die BNetzA legt erstmal übergeordnet etwas fest und damit nur ob DNSNET als Provider etwas machen darf, sie sind halt schon an vielen Orten vertreten. Da macht eine Erlaubnis für den Bund oder ganze Bundesländer mehr sinn. Das hat selbst die COLT oder Level3 wollen die jetzt auch alles haben und Bauen ? Nein aber sowas beantragt man halt einmal und Fertig.

    Und ganz ehrlich beide Firmen (OI / DNSNET) nehmen sich nicht viel. Dort wo GeoDuct für DNSNET Baut gibt es Schäden und dort wo OI baut auch. Wenig bis keine habe ich nur durch PERK oder RAKW erlebt, diese bauen aber auch in anderen Bundesländern und sind halt echt gut. Fehler macht halt jeder mal. Da wohl OI den Breitbandatlas nicht nutzt, wissen Sie nicht mal wo Kabel liegen, sind also Teils Blind und das ist halt einfach Traurig. Bei einem Freund hat OI Gebaut und es gab keine Schäden, bei einem bekannten gab es dann gleiche zwei in der Straße. Bei beiden hat nun GeoDuct für DNSNET auch gebaut ohne Schäden. Es ist aktuell einfach Glückssache aber wer Blind budelt hat eh was Falsch gemacht.

    Und wichtig murphaph OI hat teils nur einfache Tiefbau Genehmigung (Einfacher Schachtschein so zb. Teils im Kreis LDS) die bekommt man schnell weil Sie einfach zu Prüfen sind vom AMT da nicht Tief gebaut wird. DNSNET fragt soweit mir bekannt immer eine richtige Tiefbau Genehmigung an und baut dann auch so Tief aus.

    Gruß Mike

  • Mein Kommentar bezog sich auf das Geschäftsmodell von DNS:Net Mike. Die plakatieren gefühlt jedes Dorf in Brandenburg zurzeit. Ich bin gestern von Brieselang über Wustermark und Kyritz nach Potsdam gefahren. Alles voll mit "wir bauen" Plakaten. Das ist einfach unseriös weil ein Netz braucht seine Zeit aufzubauen. Deswegen warten manche 2 Jahren nach dem Unterschreiben des Vorvertrages auf ihre Anschlüsse und das Problem wird nur schlimmer.

    Die Firma baute fast ausschließlich die von der T echt schlecht versorgten Orten mit VDSL aus damals und dachte "und jetzt reichts, wir können Jahre lang abkassieren da die Kunden keinen anderen Wahl haben". Jetzt aber kommt doch durch DG und OI Konkurrenz in form von FTTH und DNS:Net hat schiss das sie ihr Status als Platzhirsch verlieren.

    Sie hätten viel Zeit FTTH nach und nach auszubauen, haben sie aber nicht und jetzt herrscht Panik bei der Geschäftsführung. Also, schnell dutzende sogenannte "Kooperationsverträge" mit recht vielen Gemeinden unterschreiben. Die Liste der Verträgen ist nicht mehr zu finden auf der DNS:Net-Seite, bestimmt mit Absicht weil es mittlerweile absurd geworden war. DNS:Net gab in der Falkensee Facebook-Gruppe, dass sie 6-10 Minaten brauchen um ein Netz fertigzustellen. So, wenn die Firma im fast Wochentakt "Kooperationsverträge" dann muss man kein Mathematiker sein um festzustellen, dass die Gemeinden die heute unterschreiben, Jahrelang auf ihre Netze warten müssen.

    Deswegen lieber bei OI unterschreiben und innerhalb eines Jahres hat man wahrscheinlich sein Anschluss am laufen.

    Wenn wir auf 80cm Tiefbau bestehen dann dauert es Jahrzehnten bis Deutschland flächendecken mit FTTH versorgt ist. LWL sind ungefährlich mit keine Spannung drauf. Sie müssen nicht konsequent in 80cm Tiefe verlegt werden. In vielen Ländern sind sie ja Freileitungen. 30cm in der Erde wird in der Regel reichen. Klar die Leitung ist weniger geschützt aber die Telekom Leitungen die die ganze Zeit durch den FTTH Ausbau beschädigt werden, sollten eigentlich "sicher" sein, da tiefer verlegt! Ich gehe davon aus, dass FTTH-Trenching zum standard wird und in der TKG verankert wird, damit Gemeinden nicht mehr auf 80cm Tiefbaustandards bestehen dürfen.

  • murphaph ok dan habe ich das falsch verstanden, sry.

    Ich dachte du bezogst dich nur auf die BNetzA Liste. Die Werbung ist schon Kritisch das stimmt, dass weiß auch von Leuten da hing die Werbung Ende 2020 und bis heute ist nichts passiert.
    Es gibt nicht mal eine Info ob irgend eine Prozent Hürde erreicht wurde in der Stadt Verwaltung.

    Zum Thema Tiefbau sehe ich das anders aus folgenden Punkten:

    1. Trenching ist keine saubere Option in meiner sicht. Kenne zwei Testprojekte der Telekom im Westen

    wo das Ergbniss nur Befriedigend ist nach 2 Jahren. Und ich hoffe das es bei der Telekom wieder ganz verschwindet.

    2. Ich habe in Kurzer Zeit mehr schäden bei OI erlebt als bei anderen anbietern in ganz Deutschland. Das kommt einfach davon weil sie eben ohne Breitbandatlas/Geodaten Arbeiten. Klar grade alte Kabel sind dort nicht immer drin, aber dennoch sehr viele. Und ohne trifft man halt viel schneller mal etwas, für mich ist sowas aber schon Vorsatz ohne Karten zu Buddeln. Das es nicht immer OI ist und die Daten nicht 100% Helfen zeigt aber auch ein Gasbruch und eine Trennung der Starkstromleitung jeweils von DNSNET und auch OI in Unterschiedlichen ecken des Landes Brandenburg.

    Dennoch ist zb. Laut Telekom/e.discom der schaden in Brandenburg bisher viel größer durch OI als DNSNET. Und bei DNSNET ist es wohl auch nur ein Tiefbauer der ab und zu mal was trifft aber weit weniger als OI.

    3. DNSNET Vermisst vorher und nachher alles sauber per GPS. Das macht OI überhaupt nicht ich habe das selbst erlebt die haben bei einem Schaden erstmal suchen müssen durch OI.

    Off-Topic: Es wird hier ständig OI mit DNSNET verglichen,

    dass ist eigentlich falsch, weil DNSNET kein Tiefbau mehr selbst macht.

    Das macht alles GeoDuct / PERK oder RAKW.

    Gruß Mike

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  • OI hat in einigen ecken zb. Niedersachsen auch Subunternehmen stimmt.
    Das meiste bauen Sie aber selbst unter ihren Namen.
    Auch wenn es am Ende mal Leiharbeiter sind Rechtlich macht halt den Tiefbau OI.

    Bei DNSNET ist es halt immer Komplexer, die lassen fast immer Bauen die Haftung liegt

    aber dennoch bei ihnen. Aber gerade aus dem Grund Messen Sie halt auch alles ein.

    Am Ende muss jeder selbst wissen was er nimmt.
    Ich habe hier 3 Glasfaser Anbieter vor der Tür, jeder ein eigenes Leerrohr.
    Mal schauen was die nächsten Jahre bringen wer besser gebaut hat.

    Gruß Mike

  • Gestern waren Mitarbeiter von DNS in meiner Straße in Brieselang unterwegs und machten sehr stark Werbung.

    Mr. Fuchs wird höchstwahrscheinlich in Brieselang nicht ausbauen, von daher wäre nun die letzte Möglichkeit noch Glasfaser von DNS kostenlos ins Haus zu bekommen.

    Ich machte dem Mitarbeiter deutlich, dass ich kein Angebot wünschen würde, er hörte aber nicht auf mit seinem Verkaufsgespräch. Er wurde auch zunehmend forscher...

    Das fand ich sehr aufdringlich.

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  • Ich habe gerade mit dem netten Herrn Salman von Mr Fuxx gesprochen. Er meinte ich werde demnächst auch einen Anruf bekommen zwecks Termin, da es mit dem Ausbau in Brieselang tatsächlich losgeht. Das wird für den BM mehr als peinlich sein, wenn die, die bei OI/Fuxx unterschrieben haben nach und nach angeschlossen werden, während bei den DNS:Net Kunden nichts passiert. Bin weiterhin gespannt.