Die besondere Mail von DNS:NET zur Kundenbindung!!!

  • Ich finde die Informationspolitik von DNS:NET mehr als hinterfragenswert.

    Sie versenden E-Mail, in den auf eine formale Unzulänglichkeit bei dem Deckblatt von OI/Mr.Fuxx hingewiesen wird und und behaupten, dass damit alle Verträge nichtig sein.

    Schon der erste Satz hat ein starkes Geschmäkle.

    Hier zu führen sie noch ein Urteil an, welches aber leider weder bei dem Gericht noch sonst wo im Netz gefunden werden kann.Landgericht Coburg (Aktenzeichen 1 HK O 8/22)

    Es handelt sich augenscheinlich um eine Änderung der TKG, welche am 01.01.22 neu in Kraft getreten ist und bis Feb 22 noch nicht in der Textform eingeflossen war.

    Ich frage mich, was der Hintergedanken hierbei ist, weil sie ja nur ihre eigenen Kunden anschreiben können. Vielleicht weil man vor Abwanderung bedenken hat?

    Zitat aus der Mail

    Achten Sie beim Glasfaser-Ausbau auf rechtssichere Verträge


    Liebe DNS:NET-Kundin, lieber DNS:NET-Kunde,

    in den letzten Tagen erreichen uns viele besorgte Nachfragen, daher möchten wir Sie heute zu folgendem Thema informieren:


    Verträge des Wettbewerbers für unwirksam erklärt.

    Laut einem Gerichtsurteil vor dem Landgericht Coburg (Aktenzeichen 1 HK O 8/22) wurde nun abschließend von unserem Wettbewerber Mister Fuxx GmbH anerkannt, dass die bis Februar 2022 gebrauchten Vertragsunterlagen, hier vor allem die Vertragszusammenfassung, nicht den Vorgaben des Telekommunikationsgesetzes („TKG“) zum Kundenschutz entsprechen

    Was passiert mit den betroffenen Haushalten?


    Alle auf Basis dieser Vertragsunterlagen geschlossenen Verträge zwischen der Mister Fuxx GmbH und den Anwohnerinnen und Anwohnern in Brieselang sind unwirksam und aus diesen Verträgen kommen keine gegenseitige Rechten und Pflichten zustande.


    Ja und? Was passiert, wenn sie doch ihre Leistungen erbringen. Wird DNS:NET mich verklagen?

  • Unabhängig von der persönlichen Meinung, es wird mit harten Bandagen gekämpft.


    So lange man keine Kenntnis von dem Wortlaut des Urteils hat, ist alles nur Spekulation. Es wird sicherlich nur um Formalia, jedoch nicht um Grundsätzliches gehen.


    Ganz abgesehen davon, schau doch in den mit Mr. Fuxx abgeschlossenen Vertrag, ob da so etwas wie die salvatorische Klausel eingebaut ist. Weiteres in dem Wikipedia-Artikel hierzu.


    Letztlich ist jetzt Mr. Fuxx am Zuge. Entweder stimmt die Aussage bezüglich der generellen Ungültigkeit nicht, dann greift, falls vorhanden, die salvatorische Klausel und es erfolgt eine Richtigstellung. Oder Mr. Fuxx korrigiert das Versäumnis. Negative Konsequenzen für den Kunden gibt es keine. Außer der Verunsicherung verursacht durch DNS:Net


    Ganz abgesehen davon ist das aktuelle TKG am 01.12.2021 in Kraft getreten. Änderungen gab es bisher keine! Die einzige Regelung, die erst ab 2024 greift, betrifft das Verhältnis Mieter/Vermieter und die Nebenkostenabrechnung bei bestehenden Kabelanschlüssen.

  • Du hast Recht mit 01.12.21 , waren zu viele 1 und 2.

    Ich sehe es auch entspannt.

    Änderungen gab es aber laut BNetzA gerade in den Bereich Kundenrechte.

    Letztendlich glaube ich auch nur an eine Formalie, die Mr.Fuxx betrifft. Es sieht so aus, dass nicht OI vor Gericht gebracht wurde, von wem auch immer ;)

    Ich bin begierig das Urteil zu lesen. :)

  • Hallo zusammen,


    es geht hier genauer um dem § 54 Abs. 3 TKG dieser besagt was alles im Vertrag stehen muss.
    Und ja da waren einige Verträge wohl sehr mangelhaft was man selbst hier im Forum liest.

    Das geht bei einfachen Sachen los wie Laufzeiten bis hin zu genauen Preisangaben.


    Ich kann nur selbst nochmal wie einige Admins hier schon schrieben sagen....

    GeoDuct oder OI nehmen sich manchmal kaum etwas und Mr.Fuxx/InternetNord zu DNSNET auch nicht. Viel zu oft wird das auch hier vermischt OI ist nicht wie DNSNET die haben GeoDuct oder PERK oder RAKW für ihre Bauarbeiten. DNSNET ist ein Internetanbieter wie InternetNord oder Mr.Fuxx.
    Der Unterschied ist dann nur noch das DNSNET am Ende alles gehört und man keine Einmietung hat

    wie schon Früher bei VF und Telekom TAL.


    Überall läuft ständig etwas schief bei allen, der Unterschied den ich akteull kommen sehe ist

    das der Support und Serivce es zeigen wird auf dauer.


    Gruß Mike

    EDIT: Und zu deiner Frage Phino (Ja und? Was passiert, wenn sie doch ihre Leistungen erbringen. Wird DNS:NET mich verklagen?)


    Es geht hier DNSNET glaube um Wettbewerbsverzerrung und Kunden die hängen gelassen wurden.
    Sie wollen weder dich noch andere Kunden verklagen, es geht hier mehr um Kunden die wieder raus wollen aus dem Vertrag.


    Und ja da gibt es auf beiden Seiten (DNSNET / MrFuxx+Internetnord) genügend beschwerden von Kunden. Aber DNSNET hält sich an Deutsches Recht und du kannst hier in dem Fall alles vorher nachlesen und erreichst auch jemanden zu den genannten Zeiten. Und am Ende bleiben eh viele auf OI da dieser Vertrag ja extra läuft und weiter bestand hat. Außer man will die Strafkosten zahlen an OI

    wenn man doch nichts bei ihnen abnimmt.

  • Herr Metehan Şıktaş, Geschäftsführer der Stonemedia-Gruppe (die Firma, die hinter FuxxNet steht) hat sich in der Brieselanger Facebook-Gruppe dazu geäußert:

  • Herr Metehan Şıktaş, Geschäftsführer der Stonemedia-Gruppe (die Firma, die hinter FuxxNet steht) hat sich in der Brieselanger Facebook-Gruppe dazu geäußert:

    In Ihrem Text geht es aber um die Unterlassungserklärung das ist was ganz anderes gewesen.


    Das ist und bleibt schlecht von DNSNET und wurde wohl nicht durch die Leitung der DNSNET so gewollt

    sondern wurde von "weiter unten" so gelebt.


    Bei dem Urteil geht es um das Thema das man Verträge abgeschlossen hat die nicht nach dem TKG gültig wären da viele Informationen Fehlen.


    Man sollte hier im Forum schon sachlich blieben und nicht wie beide und damit meine ich DNSNET / MrFuxx oder auch InternetNord anfangen eine Schlammschlacht draus zumachen.

  • Eine Unwirksamkeit eines Vertrages für sowas wie FTTH ist doch ein Vorteil für den Kunden. Die Firma will trotzdem die Dienstleistung liefern. Nur somit verdienen sie Geld! Es ist quasi wie eine Mündliche "Ja ich hätte gern FTTH" völlig ohne irgendwelche rechtliche Pflichten seitens des Kundes. Nicht besonders durchdacht die Aktion. Es wird auch in mehreren Facebook-Gruppen rund um Berlin gepostet, von wem auch immer....Könnte aber teuer werden, der Spaß.

  • Der FTTH Vertrag ist eben nicht Unwirksam murphaph das ist eben der Unterschied.
    Die OI ist hier wie die Telekom beim Kupfer und MrFuxx wie VF die am Ende eine TAL Mieten um Ihnen eine Zugang zu geben.

    Der Vertrag mit OI hat 100% weiter bestand also FTTH bekommt man, außer man will eine Vertragsstrafe zahlen. Ich denke alle die da "raus" wollten werden das am Ende nicht machen wegen OI und dann eben lieber zu InternetNord gehen oder vielleicht doch einen neuen Vertrag mit MrFuxx machen.

    Nur wenige werden die Strafe oder den KLageweg gehen.
    Warum auch DNSNET oder EdisCom / DG brauchen in vielen Regionen noch sehr lange.

  • Ich habe eigentlich nicht behauptet, dass die Verträge unwirksam sind. Nur DNS:Net hat sowas getan. Ich habe keine Ahnung als nicht-Jurist ob sie wirksam sind oder nicht. Ich habe lediglich behauptet, dass falls sie unwirksam wären, wäre das keinen Nachteil für die Betroffenen, deswegen ist die Aktion von DNS:Net überhaupt nicht durchdacht.


    Das ganze steht immer noch auf der Facebook-Seite des DNS:Nets übrigens also ich glaube schon, dass die "Höheren" wissen was davon.

  • Wie gesagt die Klage in Coburg ist etwas von DNS:NET was von weiter oben gekommen ist,

    wegen dem Verstoß gegen das TKG. Und ja das steht auf DNS:NET Seiten weil es ja auch ein Urteil gibt,
    Ob es schon Rechtskräftig ist wird sich zeigen kann also auch sein das es noch weiter geht wegen dem TKG.


    Das andere und drauf hat der Chef geantwortet ist das "Rufmord" Thema was schon länger her ist und eben von einzelnen Akteuren der DNSNET verbreitet wurde. Und genau das war eben soweit mir bekannt eben nicht abgestimmt oder "geplant". Klar würde das DNS:NET vielleicht auch nicht zugeben aber ärger gab es weiter "unten".

    EDIT: Durch das Urteil wenn es den Rechtskräftig würde sind die Verträge mit Mr.Fuxx ungültig.
    Dabei ist hier zu unterscheiden das eben FTTH ja von OI kommt. Da hatte ich dann Falsch verstanden weil Sie von FTTH geschrieben hatten.

    • Offizieller Beitrag

    Nicht aus allen Verstößen im geschäftlichen Verkehr erwachsen den Kunden direkt Ansprüche. Gegen manches kann nur von Wettbewerbern oder Verbänden mit dem Ziel der Unterlassung geklagt werden. Die Frage, ob in diesem konkreten Fall Verträge nichtig sind oder nicht, überlassen wir bitte den juristischen Fachleuten.

  • Mr. Fuxx antwortet mit seiner eigenen E-Mail: