Wie soll man am besten Glassfaser installieren ?

  • Guten Morgen,

    Unser Dorf wird bald Glasfaser (Telkom bis 1 Giga) haben und wir haben zwei Möglichkeiten

    Möglichkeit 1:

    Entweder wir behalten den Router, z.B. bei mir AVM7590, und fügen einen zusätzlichen Router (im Keller) hinzu, der 50€ kostet. Der neue Router würde dann über ein neues RJ45-Kabel mit meinem alten AVM verbunden (als Ersatz für das alte Telefonkabel).

    Möglichkeit 2:

    Ich verkaufe meine alte 7590 und kaufe stattdessen die 5590 (sie wird in ein paar Monaten erscheinen), so dass ich nicht zwei Geräte haben muss. Die Glasfaser wird direkt ins Wohnzimmer gezogen.

    Die Installation der Faser oder des Rj45 bis zum Wohnzimmer würde von der Telekom übernommen werden.


    Welche Option würden Sie empfehlen?

    Bei Option 1: Ich habe die Freiheit, eine größere Auswahl an Routern zu wählen. Vielleicht etwas, das besser ist als der 7590 (im Moment bin ich damit zufrieden, aber ich möchte bald auf AX umsteigen).

    Mit Option 2: Ich brauche keine zwei Geräte. Ich verbrauche auch weniger Strom (auch wenn er nicht so viel verbraucht, Strom ist immer noch teurer). Die zukünftige 5590 hat WLAN AX und ich muss nicht die 50€ für den Router bezahlen).

    Danke :) :/

  • Ist das wirklich ein Router für 50€ oder ein sogenanntes Glasfasermodem, auch ONT genannt mit RJ45/LAN-Anschluss?

    Option 1 ist im laufenden Betrieb sorgenfreier. Option 2 ist eher etwas für diejenigen, die tief in der Technik stecken oder sich darin einarbeiten wollen und müssen!

    Zu der Kalkulation: Falls Du die 5590 nicht geschenkt erhälst, ist deren Anschaffungspreis höher als der Anschaffungspreis des 50€ Gerätes inkl. der Betriebskosten von den beiden Geräten.

  • Ist das wirklich ein Router für 50€ oder ein sogenanntes Glasfasermodem, auch ONT genannt mit RJ45/LAN-Anschluss?

    Option 1 ist im laufenden Betrieb sorgenfreier. Option 2 ist eher etwas für diejenigen, die tief in der Technik stecken oder sich darin einarbeiten wollen und müssen!

    Zu der Kalkulation: Falls Du die 5590 nicht geschenkt erhälst, ist deren Anschaffungspreis höher als der Anschaffungspreis des 50€ Gerätes inkl. der Betriebskosten von den beiden Geräten.


    Danke ja ist eher "Glasfasermodem", laut Telekom sollte er 15-20€ strom kosten pro jahr haben


    Warum muss man sich tief in der TEchnik stecken ? ist die konfiguration so konpliziert?

    7590 kann ich ziemlich gut verkaufen, ich wollte auch eher irgenwie auf AX gehen. Deshalb ich denke das die osten eher teuer sind für Option 1

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  • Die Konfiguration der 5590 ist sicher nicht komplizierter als die einer beliebig anderen FRITZ!Box. Die benötigten Glasfaseradapterkabel, falls das mitgelieferte nicht in den HÜP passt, zu beschaffen ist auch nicht schwierig. Eine Herausforderung bei Störungen ist jedoch der Nachweis, das deine Sonderkonfiguration nicht der Grund dafür ist. Das musst Du belegen können.

  • Die Konfiguration der 5590 ist sicher nicht komplizierter als die einer beliebig anderen FRITZ!Box. Die benötigten Glasfaseradapterkabel, falls das mitgelieferte nicht in den HÜP passt, zu beschaffen ist auch nicht schwierig. Eine Herausforderung bei Störungen ist jedoch der Nachweis, das deine Sonderkonfiguration nicht der Grund dafür ist. Das musst Du belegen können.

    Das würde dann ja auch für jedes kundeneigene DSL- und DOCSIS-Modem gelten.

    Wenn ich nur auf die eine Fritzbox angewiesen wäre, würde ich mir definitiv ein Glasfaserkabel ins Wohnzimmer ziehen (lassen).

    Wenn perspektivisch die Installation umfangreicher werden soll (Netzwerkdosen in Zimmer verlegen, mehrere W-LAN APs betreiben), dann kann der Anschluss auch problemlos im Keller verbleiben und von dort aus die Hausverkabelung ausgehen. Dort enden dann die Netzwerkkabel der einzelnen Zimmer und werden mit dem Router/Switch verbunden.

  • Der Anschluss besteht aus einem Hausübergabepunkt (HÜP), einem Glasfaser-Teilnehmer-Anschluss (Gf-TA), einem Modem (NT) und einem Router.

    Vergleiche mit einem DSL-Anschluss: Abschlusspunkt Linientechnik (APL), Telefonsteckdose (TAE1), Modem und Router.

    Das Modem kann im Router integriert sein, was es bei Glasfaser inzwischen auch manchmal ist. Auch bei DSL gibt es verschiedene Modems (ADSL, VDSL, Vectoring, Supervectoring). Es gibt RJ11 und TAE-Stecker mit verschiedenen Belegungen, usw. Bei Glasfaser gibt es AON und PON Modems, und die Stecker heißen LC oder SC und es gibt sie mit geradem Schliff (PC) oder schrägem Schliff (APC). Es wird also eigentlich nicht komplizierter, aber alles ist ein wenig anders.

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  • Es gibt noch Option 3:

    Du lässt die Glasfaser bis ins Wohnzimmer legen, nutzt aber erst Glasfasermodem und vorhanderen Router und kannst dann immer noch überlegen ob du später auf einen GPON (WEnns die Deutsche Telekom ist gehts ja mit der Aktivierung) kompatiblen Router tauscht.

  • Es gibt noch Option 3:

    Du lässt die Glasfaser bis ins Wohnzimmer legen, nutzt aber erst Glasfasermodem und vorhanderen Router und kannst dann immer noch überlegen ob du später auf einen GPON (WEnns die Deutsche Telekom ist gehts ja mit der Aktivierung) kompatiblen Router tauscht.

    ja Option 3 habe ich auch überlegt, falls die konfigutation mit 5590 zu kompliziert ist (wie alfalfa das gemeint hat)

    Das würde dann ja auch für jedes kundeneigene DSL- und DOCSIS-Modem gelten.

    Wenn ich nur auf die eine Fritzbox angewiesen wäre, würde ich mir definitiv ein Glasfaserkabel ins Wohnzimmer ziehen (lassen).

    Wenn perspektivisch die Installation umfangreicher werden soll (Netzwerkdosen in Zimmer verlegen, mehrere W-LAN APs betreiben), dann kann der Anschluss auch problemlos im Keller verbleiben und von dort aus die Hausverkabelung ausgehen. Dort enden dann die Netzwerkkabel der einzelnen Zimmer und werden mit dem Router/Switch verbunden.

    ich brauche nicht überrall Ethernet, Wlan sollte schon reichen, ich werde noch oben ein repeater noch dazu einbauen, und es sollte schon reichen :)

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  • Repeater sind oft eine mäßig gute Lösung, weil sie viel von der ohnehin knappen Funkbandbreite verbrauchen. Bei einfachen Repeatern, die die gleiche Frequenz für Up- und Downlink verwenden, halbiert das die nutzbare Geschwindigkeit. Teurere Repeater können für Uplink und Downlink unterschiedliche Frequenzen verwenden, aber das ist auch Bandbreite, die anderen Nutzern womöglich fehlt. Außerdem werden Repeater oft falsch positioniert, nämlich weit vom Router und nah bei den Clients. Beide Verbindungen sollten etwa gleich schnell sein, also ist meistens eine Position in der Mitte besser. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte wenigstens die Verbindung zwischen Router und Repeater ein Kabel nutzen. Das würde man dann aber nicht Repeater sondern Access Point nennen.