Beiträge von exponentialverteilt

    Die Digibox läuft auf der

    "11.01.03.111 from 2022/04/06 00:00:00". Es hat sich herausgestellt, dass vom Netzbetreiber beim ICMPv6-RA weder "managed"- nocht "other"-Flag gesetzt ist. Bintec startet dann (streng der Spezifikation folgend) keinen Versuch, per DHCPv6-Solicit Informationen anzufordern. (Andere Router wie die FritzBox sind an der Stelle etwas kulanter und probieren es trotzdem.)

    Das NOC hat den Konfigurationsfehler eingesehen und korrigiert. Nun läuft IPv6 auf der Digibox einwandfrei.

    Hallo zusammen, gibt es hier irgendwelche Neuigkeiten? Bin jetzt auf ein ähnliches Problem gestoßen. Die Digitalisierungsbox Premium Pro zieht sich keine IA_PD. Im Trace sieht man, dass die Digibox nach dem ICMPv6 Router Advertisement keinen DHCPv6-Client startet. Andere Router laufen problemlos, scheint also ein Firmware-Bug der Digibox zu sein.

    Die Faser kommt bis zum HÜP, dann das ONT, von da gehts ohne Einbußen weiter zum Router via Ethernet.

    Das was HubeBube sagt und deine (oben zitierte) Annahme ist schlicht falsch.


    Zitat

    Den /das ONT sieht der Operator der DG und kann im Zweifel sagen, ob es bis dahin ok ist, dazu hat man die Gismos in der Box, die ggf. eine Störung zeigen


    Das kann der Betreiber ebenfalls bei allen anderen GPON-Modulen (Stichwort G.988, OMCI). Bei DSL würde auch keiner auf die Idee kommen, dass man einen Router vom Netzbetreiber nutzen muss. Genau dafür wurden Schnittstellen, bzw. Standards "erfunden".


    Im Übrigen läuft auf den verbreiteten GPON ONTs ein komplettes (OpenWRT-basiertes) Betriebssystem, wo ich als Kunde im Zweifel nicht mal Einfluss drauf habe, ob dieses über aktuelle Software verfügt. Dementsprechend ergibt sich hier auch unter IT-Sicherheitsaspekten eine Angriffsfläche, die sicherlich nicht jeder Bereit ist, hinzunehmen.


    Dass die Nutzung der durch den Netzbetreiber gestellten Hardware für den anspruchslosen Privatkunden im Zweifel am bequemsten ist, rechtfertigt sicherlich nicht, dass nun jeder auf ein gesetzlich verbrieftes Recht der Endgerätefreiheit verzichtet(, welches durch den unermüdlichen Einsatz einiger Netzpolitiker hart erkämpft wurde).

    Vom Geschäftskundenbereich ganz zu schweigen. Dort ist ein Plastik-ONT schlicht unprofessionell.

    Darf ich fragen ob es mit dem Modul geklappt hat, oder ist der Anschluss noch nicht aktiv?

    Ich hätte nämlich lieber auch ein eigenes GPON.

    Hi Gruni22, der Anschluss ist leider noch nicht verlegt. Seit 5 Monaten liegt nun das Leerrohr bis an die Hauswand, aber bisher geht es im Ausbaugebiet nicht weiter.

    Auf meine Anfrage bzgl. passiven Netzabschlusses hat man bisher noch nicht reagiert.

    Wenn ich sowas lese, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Solche "Experimente" gehören ins Labor und sicherlich nicht an einen OLT im Produktivbetrieb.

    Die DG stellt hier ihre Schnittstellenbeschreibung zur Verfügung. Dein Ubiquiti-ONT entspricht nicht der Spezifikation, dementsprechend wirst Du da lange suchen können.

    Die Konfiguration der 5590 ist sicher nicht komplizierter als die einer beliebig anderen FRITZ!Box. Die benötigten Glasfaseradapterkabel, falls das mitgelieferte nicht in den HÜP passt, zu beschaffen ist auch nicht schwierig. Eine Herausforderung bei Störungen ist jedoch der Nachweis, das deine Sonderkonfiguration nicht der Grund dafür ist. Das musst Du belegen können.

    Das würde dann ja auch für jedes kundeneigene DSL- und DOCSIS-Modem gelten.


    Wenn ich nur auf die eine Fritzbox angewiesen wäre, würde ich mir definitiv ein Glasfaserkabel ins Wohnzimmer ziehen (lassen).


    Wenn perspektivisch die Installation umfangreicher werden soll (Netzwerkdosen in Zimmer verlegen, mehrere W-LAN APs betreiben), dann kann der Anschluss auch problemlos im Keller verbleiben und von dort aus die Hausverkabelung ausgehen. Dort enden dann die Netzwerkkabel der einzelnen Zimmer und werden mit dem Router/Switch verbunden.

    Der Shelly1 basiert auf einem ESP8066.

    Nachteil: Shelly kann aktuell kein IPv6

    Vorteile

    • Man kann bis zu 3 DS18B20 per Temperaturmodul anschließen
    • Weitbereichsspannungsversorgung, sowohl AC als auch DC
    • Potenzialfreier Schaltausgang
    • Cloudlos möglich: Also im Vergleich mit Sonoff, etc. brauchen die Shellys nicht notwendig eine Internetverbindung, sondern können mit einer lokalen Hausautomation betrieben werden (OpenHAB, IOBroker, HomeAssistant, ...)

    Also meiner Meinung nach gibts aktuell nichts besseres in der Kategorie.

    Die Provisionierung des ONT bei GPON erfolgt durch das OLT des Providers. Dafür gibt es unterschiedliche Verfahren. Beispielsweise wird im GPON von Deutsche Glasfaser gar kein PPPoE verwendet. Dort werden die für die Authentifizierung notwendigen Daten in der Hardware des ONT hinterlegt und dem Kunden nicht ausgehändigt.

    Vielen Dank für die Erklärung! Das ist ja sehr interessant, wie da jeder sein eigenes Süppchen kocht. Macht das DG-ONT dann DHCP auf Seite des Ethernet-Anschlusses?

    Und seit wenigen Monaten funktioniert das erst über das Kundenportal von DG.

    HubeBube was genau kann über das Kundenportal von DG gemacht werden? Den Auftrag zur Umstellung auf ein eigenes Endgerät?


    Der betreffende Anschluss ist aktuell noch nicht in Betrieb genommen. Lt. Vertriebsmitarbeiter kann nach erfolgreicher Inbetriebnahme ein Auftrag zum Umbau auf kundeneigene Hardware erteilt werden. Ich vermute, dass in dem Zuge dann die PPPoE- und SIP-Einwahldaten, etc. mitgeteilt werden.


    Interessant, dass sich die DG da so schwer tut. Das riecht ja eher nach den alteingesessenen Schwergewichten wie DTAG und VF. Bei Goetel war das im Vergleich wirklich absolut unkompliziert und unbürokratisch möglich - ich konnte es selbst kaum glauben.

    Sehr schön, das es so einfach war!
    Ist die Telekom der einzige Kooperationspartner der Goetel oder gibt es da noch andere?

    Mir ist nicht bekannt, ob die Telekom ein Kooperationspartner der Goetel ist. Ich habe mir dieses Modul selbst ausgesucht und lediglich verlinkt, da es mWn. derzeit die günstigste und einfachste Bezugsquelle für GPON-SFPs darstellt. Der Anschluss selbst läuft über einen Vertrag mit der Fa. Goetel.

    Seitens Goetel wird lediglich die technische Spezifikation herausgegeben:

    Code
    Compliant with ITU-T G.984.1/2/3/5
    Compliant with ITU-T G.988
    SC/APC connector
    Class B+ optics
    • TX (upstream) power +0.5 ... +5 dBm
    • RX (downstream) power -8 ... -28 dBm
    • TX wavelength 1310 nm
    • RX wavelength 1490 nm

    Ich habe zwei frei verkäufliche GPON-SFPs gefunden, die dieser Spezifikation entsprechen. Neben dem verlinkten Zyxel gibt es noch das CarlitoxxPro CPGOS03-0490 v2.0, welches durch den Hersteller im Direktvertrieb vermarktet wird.

    Darf ich fragen welche Daten Du an die Goetel übermittelt hast?

    An Goetel habe ich die Seriennummer und die "Modem-ID" übermittelt. Diese sind auf dem Modul aufgedruckt.


    Zusätzlich sollte noch anzumerken sein: Dieses Modul würde sich auch bei unkooperativen GPON-Anbietern in Betrieb nehmen lassen, da man die Daten per SSH auf die des bestehenden ONTs umstellen kann.


    Als Nächstes werde ich einen APL der DG auf dieses GPON-SFP umbauen.



    Falls ja und wenn diese Partner ebenfalls das VLAN 7 und vor allem PPPoE benutzen ist das eine schöne generische Lösung.

    HubeBube

    Darf ich fragen, warum diese Lösung nur mit PPPoE und VLAN 7 funktionieren sollte?

    Hi,

    da mir die bereitgestellten Genexis Fibertwists nicht gefallen, habe ich mir als Router ein Gerät mit SFP-Port und ein GPON-SFP besorgt.


    Die Inbetriebnahme des eigenen GPON-SFPs am APL hat sich als äußerst unproblematisch erwiesen. Dazu habe ich lediglich die Kenndaten des Geräts per Mail an Goetel übermittelt und um Freischaltung gebeten. Diese ist nach wenigen Stunden erfolgt. Es hat sich sogar noch ein Mitarbeiter telefonisch erkundigt, ob alles in Ordnung ist. 5 Sterne dafür!


    Als Hardware habe ich folgendes verwendet:

    - PCEngines APU6B4

    - Zyxel PMG3000-D20B https://geschaeftskunden.telek…box-glasfasermodem-kaufen


    Als Software habe ich OpenWRT auf dem APU6 installiert. Damit war die Einrichtung problemlos möglich (VLAN 7 + PPPoE).

    Das SFP-Modul wird automatisch erkannt, sobald das Glasfaserkabel eingesteckt ist.


    Die Kombination läuft bei mir absolut stabil. Ich kann diese Lösung daher für den etwas anspruchsvolleren Kunden uneingeschränkt empfehlen.


    Als Router-Hardware kommen aber auch beliebige andere Geräte mit SFP-Anschluss infrage. Inspirationsquellen unter folgenden Links:


    Ich hoffe, es ist in Ordnung hier weitere Informationsquellen zu verlinken:

    Ubiquiti EdgeRouter on Deutsche Telekom GPON Fiber | blog.jaseg.de

    Glasfaser - Eigenes Modem an FTTH-Anschluss via SFP GPON Modul
    Sooooo... mein SFP Modem Thread ist nun auch ausgewandert. Hier einmal in voller Länge im CB. Ziel des Vorhabens ist das "Ausmustern" des Telekom ONT und…
    www.computerbase.de

    GitHub - xvzf/zyxel-gpon-sfp: Telekom FTTH with OpenWRT/PfSense/VyOS/... (Reverse engineering Zyxel PMG3000-D20B GPON SFP)
    Telekom FTTH with OpenWRT/PfSense/VyOS/... (Reverse engineering Zyxel PMG3000-D20B GPON SFP) - GitHub - xvzf/zyxel-gpon-sfp: Telekom FTTH with…
    github.com


    Viel Erfolg!

    Hallo zusammen,

    da dieses Forum bei Google aktuell der erste Treffer ist, wenn man bei Google nach der IPv6-Präfixlänge von Goetel-Glasfaseranschlüssen sucht, wollte ich diese hier in dem Beitrag hinterlegen.

    Bei Privatkundenanschlüssen (Goetel LWL 50 - LWL 1000) wird aktuell ein /56 IPv6-Präfix vergeben.

    Diese Information wird leider im Brief mit den Zugangsdaten unterschlagen, sodass man diese beim Kundendienst erfragen muss.


    Falls das nicht hier reinpasst, gerne löschen.

    Viele Grüße