Dokom21 und falscher Aufbau

  • Hallo allerseits,

    seit gestern habe ich eine FritzBox 5530 Fiber von Dokom21.

    Diese ist wie folgt angeschlossen:

    Im Keller ist die übergabestelle, von der geht LwL Kabel zu der FRITZ!Box. Dort ist der Lwl in einem (Adapter?) an der Box angeschlossen. Von der FRITZ!Box geht ein Kabel zum Switch, von der Switch gehen Kabel nach oben. In meiner Wohnung habe ich eine übliche patchbüchse. Von der geht ein Patchkabel zum repeater 3000. in der Wohnung habe ich noch weitere zwei repeater die mit der 3000 verbunden sind.

    internet läuft, sogar gut. Meine Frage als Laie:

    Besteht die Möglichkeit bereits unten im Keller, von der Übergabestelle das Lwl Kabel mit einem Adapter direkt mit der Switch zu verbinden und damit die FRITZ!Box vom Keller in der Wohnung aufstellen zu lassen?

    Ich habe etwas über gelinkt Medienkonverter gelesen und vielleicht könnte ich mir die Arbeit mit eine repeaterbrücke ersparen.

    Schöne Grüße

    Thomas

  • Kann mir nicht vorstellen, dass das geht, aber da werden die Glasfaser-Experten dir gleich was zu schreiben.


    Was auf jeden Fall geht ist eine zweite FritzBox zu nehmen. Dann fungiert die FritzBox im Keller als Router und die zweite FritzBox im Wohnbereich fungiert als Access Point und auch als DECT-Station. Das scheint mir in jedem Fall die sinnvollere Variante zu sein, selbst wenn da irgendwas mit einem "Medienkonverter" gehen sollte (was ich bezweifele).


    Also vielleicht kannst du auch noch etwas mehr dazu schreiben, was du eigentlich erreichen möchtest. Dann kann man dir vielleicht noch ein paar Tipps / Alternativvorschläge dazu geben.

  • Laut Schnittstellenbeschreibung ist es doch ein GPon Anschluss.


    https://www.dokom21.de/fileadm…ternet-Access_2022_01.pdf


    War nur ein oder zwei Transceiver bei der Fritzbox 5530 mit dabei?


    Was ich komisch finde das in der Schnittstellenbeschreibung was über ONT steht du von einer Fritzbox 5530 sprichst obwohl der Stand der Schnittstellenbeschreibung 01/22 ist.

    1994 - 2002

    12.03.2002 T-ISDN XXL

    20.10.2005 T-ISDN Call Time 240 Freiminuten

    13.05.2006 T-DSL 2000 (Speedport W501V)

    18.09.06 Wegfall T-ISDN Call Time ISDN und zugebucht Call & Comfort/T-ISDN

    2006-2008 Tarif Umstellung

    24.11.2008 Wegfall Call & Surf Comfort (2) T-ISDN

    zugebucht Call & Surf Comfort Universal (4)

    15.05.2015 Wegfall Call & Surf Comfort Universal (4)

    Zugebucht Surf Comfort All-Net (DSL Ram 6000)

    Ab 8.6.22 EWE Glassfaser 300

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    • Offizieller Beitrag

    Kommt drauf an. Welches SFP-Modul wird für den Anschluss benutzt, das "AON" oder das "GPON" Modul? Das kann man im Webinterface der Fritzbox nachsehen. Wenn es das AON-Modul (1000BASE-BX) ist, dann kannst du mit einem Medienkonverter und diesem Modul oder einem anderen für diesen Netzstandard das optische Signal in elektrisches Ethernet konvertieren. Andere Netzbetreiber liefern so etwas als integriertes Gerät und nennen das "ONT". Das macht es für die meisten Nutzer einfacher.


    Der Internetanschluss kann dann über ein Cat-Kabel zum LAN1-Port des Routers geführt werden. Der Router muss dazu umkonfiguriert werden, weil dann nicht mehr die Glasfaserschnittstelle der Internetanschluss ist, sondern LAN1. Von einem der anderen LAN-Ports geht es dann zum Switch und den anderen Netzwerkgeräten.


    Vor dem Router darf kein anderes Layer 3 Netzwerkgerät angeschlossen werden. Wenn du also einen Switch mit SFP-Port als Medienkonverter verwenden würdest, dürfte an dem Switch nur der Router angeschlossen werden. Wenn der Switch im Keller weiter das LAN versorgen soll, brauchst du ein separates Gerät als Medienkonverter oder der Switch muss ein managed Switch sein, den man in separate LANs aufteilen kann.


    Mit dem Router in der Wohnung bräuchtest du zwei Kabel zum Keller, eins für die Internetverbindung zum Router und eins für die Verbindung vom Router zum Switch.

  • Besteht die Möglichkeit bereits unten im Keller, von der Übergabestelle das Lwl Kabel mit einem Adapter direkt mit der Switch zu verbinden und damit die FRITZ!Box vom Keller in der Wohnung aufstellen zu lassen?

    Das ist aus mehreren Gründen keine gute Idee.


    Wenn es wirklich ein GPON Anschluss ist, dann hast du so gut wie keine Chance, das Modem auszutauschen. Du müsstest die GPON Zugangsinformationen präzise kennen und bräuchtest ein passendes Gerät, wo du sie auch eintragen kannst. Beides ist schwierig zu erhalten.


    Und dann hättest du das WAN Signal auf dem Switch, oben geht es in den Router und von da wieder auf den Switch? Ganz schlecht, denn dann würdest du WAN und LAN vermischen. Das solltest du auf jeden Fall vermeiden.

  • Und dann hättest du das WAN Signal auf dem Switch, oben geht es in den Router und von da wieder auf den Switch? Ganz schlecht, denn dann würdest du WAN und LAN vermischen. Das solltest du auf jeden Fall vermeiden.

    Mit VLANs geht das schon. Frage mich nur warum der Themenersteller das überhaupt umbauen will. Das DECT etc an der Fritzbox genutzt werden soll, davon lese ich nichts. Ehrlich gesagt verstehe ich die Verkabelung in der Wohnung nicht so ganz, ist nur der 3000er Repeater per Ethernetangeschlossen und der Rest MESH WLan?