Externe Festplatte für FritzNAS

  • Hallo zusammen,


    ich würde gerne das NAS an meiner FritzBox 7590 AX verwenden und den internen Speicher mit einer externen Festplatte vergrößern.

    Ich habe das ganze mal mit einem 16 GB USB Stick im FAT32 Format versucht und alles funktioniert einwandfrei.


    Jetzt reichen 16GB als NAS natürlich nicht aus, speziell wenn man mehrere User hat. Ich dachte daher an eine 4TB Externe Festplatte. Ich habe eine WD Elements gekauft, leider stoße ich hier aber auf Probleme:

    Im Gegensatz zu meinem USB Stick kann ich die große Festplatte auf Windows nur mit NTFS und exFAT formatieren, nicht mit FAT32. NTFS fällt aus, da meine Frau einen Mac verwendet. Wenn ich es mit exFAT formatiere, wird die Festplatte nicht erkannt. Ich kann tun und lassen was ich will, keinen Erfolg.
    Auch wenn ich den USB Stick mit exFAT formatiere wird er nicht mehr erkannt., nur FAT32 geht.


    Es scheint also dass exFAT von der Fritzbox nicht unterstützt wird, FAT32 aber nicht auf so großen externen Festplatten.


    Fragen:

    1. Wie kann ich das lösen? Wie bekomme ich eine 4TB externe Festplatte an die Fritzbox, so dass sie erkannt und von Windows und Mac genutzt werden kann?

    2. Irgendwo hab ich gelesen dass manche Festplatten in Kombination mit Fritzbox nur USB 2.0 zulassen, obwohl eigentlich beide Geräte USB 3.0 fähig sind. Das will ich natürlich vermeiden. Was muss ich hier beachten?

    3. Was ist eigentlich der Vorteil einer externen Festplatte mit Netzteil gegenüber einer, die den Strom über USB bekommt?


    Abschließend: Hat mir einer eine konkrete Empfehlung, welche externe Festplatte 4TB als NAS Erweiterung für die Fritzbox geeignet ist?



    Danke!

  • Die Hardware aller am Markt erhältlichen FRITZ!Boxen ist zu schwach, um für deine Zwecke eine befriedigende Lösung zu bauen.

    Anforderungen von 4 TB Kapazität und Multi-User verlangen nach einem System das speziell für Fileservices gebaut wurde, also beispielsweise Lösungen von QNAP oder Synology.

  • Multiuser, Zugriffsmanagement etc. ist gar nicht so relevant, das wichtigste wäre mir dass ich eine 4TB Festplatte als Netzwerkfestplatte erreichen kann.
    Ich hatte in meiner alten Wohnung das gleiche, aber mit 1TB, das hat bestens ausgereicht.


    Kurz: Die Funktionalität ist absolut in Ordnung, nur die Kapazität nicht.

  • NTFS fällt aus, da meine Frau einen Mac verwendet.


    Und warum das? Sie verwendet den Datenträger ja dann schließlich nicht direkt an ihrem Rechner, sondern als Netzwerk-Freigabe? Das darunter liegende Dateisystem spielt dann (bis auf Details) keine große Rolle mehr.

    Wenn dir ansonsten NTFS nicht zusagt, kannst du auch noch ext4 (Standard-Dateisystem unter Linux) wählen:


    Der USB-Speicher muss mit dem Dateisystem NTFS, FAT/FAT32 oder ext2/ext3/ext4 formatiert sein und darf über maximal vier Partitionen mit jeweils bis zu 4 Terabyte Größe verfügen.

  • Im Gegensatz zu meinem USB Stick kann ich die große Festplatte auf Windows nur mit NTFS und exFAT formatieren, nicht mit FAT32.

    FAT32 geht relativ problemlos mit Zusatztools. Es gibt z.B. h2format von Heise extra für diesen Zweck, oder z.B. auch den AOMEI Partition Assistant Standard als kostenlose graphische Variante.


    Aus Performance Gründen würde ich nicht NTFS verwenden. NTFS auf Linux hat immer so ein bisschen was von Zahnarzt Besuch. Kann gut gehen, kann auch Übel werden.

  • Bezüglich der Formatierung gebe ich frank_m recht. Auch ich benutze eine mit fat32 formatierten externe HD als Transfermedium "zwischen den Welten". Dateigrößen von 4 GB oder mehr werden jedoch nicht unterstützt! Ebenfalls solltest Du beachten, das bei der 4 TB Platte eine Sektorengröße von 4 KibiByte verwendet werden muss, da bei dem Standard von 512 Byte bei 2 TebiByte die maximale Kapazität erreicht ist.


    Es gibt in den unterschiedlichsten Foren immer wieder Berichte, das Fernseher, DVD/BluRay Player keine Partitionen größer 2 TebiByte, die fat32 formatiert wurden, erkennen bzw. auslesen können.


    Hier rächt sich, das AVM exFAT nicht implementiert hat. Nun ja, evtl. kommt das ja noch mit einem Update. Zwei Tools, bei denen die Sektorengröße einstellbar ist, möchte ich auch noch nennen:

    https://fat32-format.en.softonic.com/

    https://sourceforge.net/projects/superdiskformatter/

    Meines Wissens unterstützt weder der FAT32Formatter noch das bereits erwähnte h2format Partitionen größer 2 TebiByte.

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube () aus folgendem Grund: Einschränkungen erweitert und Tools erwähnt.

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