Glasfaseranschluss HÜP und Hausverteilung

  • Hallo,


    bei mir wurde der Glasfaseranschluss (HÜP) im Keller gelegt, wobei ich der Meinung bin, dass dies nicht besonders professionell erfolgt ist (siehe Fotos). Das Kabel hätte man sicher auch eleganter verlegen können. Die Beratung bei meinem Glasfaseranbieter war leider im Vorfeld nicht besonders gut, um nicht zu sagen nicht vorhanden. Ich habe es dann geschafft ein Netzwerkkabel (CAT 7) vom Keller zum Dachboden zu ziehen. Von dort soll das Kabel dann in meine Wohnung (Dachgeschoss) zur Fritz Box gelegt werden. Von der Länge müsste das eigentlich passen (max . 50 m)., sodass ich keine Einbußen bei der Internetgeschwindigkeit erwarte. Ich müsste nur von meiner Wohnung aus zum Dachboden ein Loch bohren und das Kabel dann durchziehen. Hat jemand damit bereits Erfahrungen gesammelt und kann mir Empfehlungen geben? Danke für Eure Antworten. Viele Grüße Thorsten.

  • Moin!


    Mein Kommentar dazu als oller „Kabellöter“:


    Pfusch hoch 25, so ne übliche Fehlleistung einer Polentrümmertruppe.


    Immer nur schnellschnellschnell fertich..........


    Abbauen , nochmal das ganze.


    Hab ich bei mir mit diesen Herren mitsamt Bauleiter auch geübt, obendrein war die HE Hauseinführung fehlerhaft montiert, Feuchtigkeit konnte schön eindringen.


    Nur, beim Apl haben sich die so genannten „Fachleute“ auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.


    Die Micropipe gehört in einen Schutzmantel, üblicherweise ein Wellroht so 20 mm, dazu gibt’s Kabelschnelklemmschellen, und schon sieht das ganze sauber aus.


    Rechts über dem Apl ist ja wohl noch genug Platz, dann muss der Kollege bei der Installation halt mal ne kleine Leiter mit zur Hilfe nehmen.


    So, nu must du ja von Glasfaser auf Kupfer-LAN, der Medienkonverter braucht dazu nu mal Saft.


    Ne extraSteckdose wird nötig, alternativ mit ins Rohr vom Lan-Kabel ein Kabel für Schutzkleinspannung, so 2mal 0,5 reicht, und das Netzteil an passender Stelle montieren.


    Pfiffige Leute setzen in die Elt-Unterverteilung ein Hutschienennetzteil und ziehen dann Plus und Minus raus auf einen kleinen Klemmenblock.


    https://www.led-konzept.de/Netzteile-Hutschiene


    https://www.reichelt.de/de/de/….html?&trstct=pos_7&nbc=1


    GrussGruss

  • Rechts oberhalb des Gaszählers sehe ich zwei freie Steckdosen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob wirklich jedes Team ein Rohr um das Rohr vom vorhergehenden Team machen muss. Wenn man auf die Idee kommen sollte, das orange Rohr irgendwie "schöner" zu verlegen, würde ich davon abraten. Die Biegeradien würden dadurch nur kleiner und das wäre beim Einblasen eines neuen Glasfaserkabels hinderlich.


    Vor dem Deckendurchbruch wäre unbedingt zu klären, ob irgendetwas im Weg sein könnte (Leitungen, Rohre, Armierungen, Vermieter). Ein alternativer Weg könnte das Rohr für die Telefonleitung sein. Man kann auf dem Foto schlecht einschätzen, ob da noch genug Platz für ein zweites (dünnes) Kabel ist oder ob ggf. die Telefonleitung weichen müsste. Das hängt auch davon ab, wie viele und wie enge Kurven das Rohr hat.

  • Moin!


    Da waren nun mal Personen am Werk, die nicht fähig sind, selbstständig zu denken.


    Über dem Apl ist genug Platz, der Wanddurchbruch durch die offenbar weiße Wanne im 45-Gradwinkel fallend nach außen, und schon gibt’s nen Biegeradius von mindestens 50 mm, und damit eine einzige Engstelle.


    Und, die eingesetzten HE sind mit Zweikomponentenvergussmassen ausgestattet, da ists dicht.


    Das Zeitalter der wärmeschrumpfenden HE, wie beim Apl eingesetzt, sind lange vorbei.


    Auf dem Bild habe ich die Steckdose als solche nicht erkannt, irgend ein Energie“Messgerät“ werkelt da vor sich hin.


    Der Apl ist auch nicht in den Schutzpotentialausgleich eingebunden.


    GrussGruss

  • Schön ist wirklich was anderes.


    Zur Stromversorgung des Medienwandler: Man kann auch gut mit POE von der Wohnung aus über das Ethernetkabel speisen. Für die Rückwandlung auf 5/9/12 V gibt es genug Lösungen. Hat die Vorteile, dass man in Mehrfamilienhäusen nicht extra Stromversorgungen setzen muss bzw sich über den Allgemeinstrom streiten. Und der Reset des Medienwandlers geht im Zweifel auch ohne dass man in den Keller rennen muss.

  • Danke für die Antworten. Wie geschreiben, die Beratung bei meinem Glasfaseranbieter war gleich null. Niemand hat sich vorher die Mühe gemacht mal vorbeizuschauen und eine vernünftige Installation vorzuschlagen. Ich bin Laie und muss mich auf die Expertise meines Anbieters verklassen. Das Energiemessgerät steckt in einer Steckdose. Strom habe ich also. Man hat mir gesagt , dass der Platz über dem API nicht ausreicht, um den Kasten für den Glasfaseranschluss anzubringen. Der Deckel ließe sich dann nicht mehr öffnen. Trotzdem sieht das Ganze nicht fachmännisch und einfach nur billig gemacht aus. Der Kunde wird dann alleine gelassen. Ich bin Eigentümer meiner Wohnung, von daher benötige ich für den Deckendurchbruch keine Erlaubnis. Ich werde nochmal meinen Anbieter kontaktieren. Der soll sich das Ganze einmal persönlich ansehen.

  • Ein Kabel über das Rohr der Telefonleitung zu verlegen funktioniert leider nicht. Das haben wir schon ausprobiert. Dabei ist der Draht abgebrochen und liegt jetzt irgendwo im Rohr. Ich werde aber nicht riskieren meine jetzige Internetverbindung zu verlieren und belasse es jetzt so.

  • Sofern Du nicht Eigentümer des Hauses bist, sondern "nur" Wohnungseigentümer, dann steht in der Teilungserklärung was dir gehört (Sondereigentum) und was der Eigentümergemeinschaft gehört (Gemeinschaftseigentum). Für jedes Loch, das in Gemeinschaftseigentum gebohrt wird, benötigst Du generell die Erlaubnis der WEG. Das hat sich auch nicht durch das WEMoG geändert.

    Wie das in der Praxis gehandhabt wird, steht auf einem anderen Blatt...

    Davon ganz abgesehen, ist es vor dem Bohren wichtig zu wissen, ob an dieser Stelle keine Strom-/Wasserleitungen verlaufen oder gar etwa eine Fußbodenheizung verlegt ist, das schrieb jedoch alfalfa schon.

  • Durch folgende Info von Deutscher Glasfaser (DG) bin ich irritiert, wieso bei eigenen Routern (hier Fritzbox 5530) erst ein Anschluss an das NT nötig wird wegen "Firmware" upload ? Es wurde gemeldet:

    ... die Fritzbox 5530 kann ohne NT direkt mit dem Glasfaser Kabel verbunden werden. Da die fritzbox allerdings eine spezielle Firmware braucht und sich das Gerät einmal bei uns im Netz anmelden muss ist der Ablauf wie folgt:

    Zunächst bekommst du einen ganz regulären Anschluss mit NT. Daran wird die Fritzbox angeschlossen, sodass die Firmware geladen werden kann und wir die Fritzbox ins System aufnehmen können. Anschließend wird der NT zurück gebaut und die Fritzbox wird direkt an das Glasfaser Kabel angeschlossen.

    LG
    Fabio

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  • Bei einem Miet-/Leih-Router kann ich mir das ja noch irgendwie vorstellen, auch wenn das selbst dort ein sehr fehlerträchtiges Verfahren darstellt. Aber bei einer kundeneigenen 5530 im GPON (den nur da ist das notwendig)? Manuelle Konfiguration von LAN1 und weitere Änderungen um eine funktionsfähige Verbindung herzustellen, danach einspielen einer speziellen FRITZ!OS Version, gefolgt von einer neuerlichen Umkonfiguration sowohl auf Kunden, als auch auf Providerseite?

    Das ist Frickelei für das Labor oder bestenfalls für selektierte und technisch versierte Betatester, jedoch nichts für den Regelbetrieb.

    Da wäre es doch einfacher die notwendigen Daten durch den Kunden einreichen zu lassen und ein fertig konfiguriertes FRITZ!OS zum Download und manuellem Einspielen zur Verfügung zu stellen.

    Meine persönliche Meinung!

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