Glasanschluss besser gleich ins Wohnzimmer? - oder lässt sich das mühelos verlängern?

  • Hallo zusammen,

    also erstmal,

    mein VDSL kann 108,99 Mbit/s // 42.789 kbit/s.

    (als damals der Telekom Techniker das VDSL aktivierte, verstand der auch nicht warum dieses Wohnhaus eine Förderung bekommt, die Leitung hat ja superwerte)

    Trotzdem bekomme ich bald einen Glasfaseranschluss mit bis zu 3 m hinter die Wohnungstür (Mehrfamilienhaus)

    Meine Frage ist nun (sofern ich das überhaupt bald nutzen kann)

    Soll der Anschluss in de Flur neben die Wohnungstür gelegt werden.

    Oder soll ich die Techniker anweisen, die Dose in meinem Wohnzimmer zu setzen?

    Mein Vermieter (wusste noch von gar nichts) hat mir aber freie Hand gegeben das selbst zu entscheiden.


    Das Problem mit dem Wohnzimmer wäre aber, dass die Leitung Luftlinie 3m wäre, doch muss die Ader auch sicher an die Decke geführt über eine Küchentür verlegt und dann auch wieder 2 Meter hinab verlaufen.

    Von der Wohnungstür bis zur Wohnzimmertür sind es ungefähr 2,5 m und dann müsste es noch ca. 30-40 cm nach links verlaufen.

    Alles zusammengerechnet wird es wohl 4-6 m lange werden (je nachdem ob die oben oder unten in die Wohnung kommen).


    Nun frage ich mich, "Glas" hatte ich maximal bisher über meinen TOS-Link in Benutzung:

    Kann man - sofern man doch nur bis zur Wohnungstür arbeiten, die Glasfaser nachträglich mühelos ins Wohnzimmer verlängern?

    Oder sollte ich mit den Technikern reden (sicher gegen einen Aufpreis) es gleich bis ins Wohnzimmer zu verlegen?

  • Sagen wir mal so: Sowohl das Glasfaserkabel lässt sich technisch problemlos verlängern, als auch alternativ ein Ethernet-Kabel vom Router weiterverlegen.

    Die Fragen, die ich mir stellen würde:

    - Wo steht der Router am besten?

    - Wo sind ggf. Geräte, die per LAN Kabel angeschlossen werden sollen? Wie bzw. von wo kann ich ggf. LAN Kabel in die Räume des Hauses verlegen?

    - Wo ist aus Sicht der WLAN Abdeckung der beste Standort des Routers?

    Wo steht denn jetzt dein VDSL Router? Bist du damit glücklich? Oder hättest du ihn lieber woanders?

  • Kann man - sofern man doch nur bis zur Wohnungstür arbeiten, die Glasfaser nachträglich mühelos ins Wohnzimmer verlängern?

    Oder sollte ich mit den Technikern reden (sicher gegen einen Aufpreis) es gleich bis ins Wohnzimmer zu verlegen?

    Grundsätzlich kann man die Glasfaserstrecke mit den passenden Steckern/Kupplungen verlängern. Es gibt verschiedenste Anschlüsse, wobei LC und SC die gängigsten sind, allerdings in Kombination mit der Form der Ferrule, hier gibt es APC und UPC. Wichtig ist hierbei, das die Kombination stimmt. Ein wichtigen Hinweis gibt auch die Farbe des Anschlusses. Grün ist APC, Blau ist UPC. LC ist klein und rund, SC größer und fast quadratisch. Die anderen Bauformen sind im Hobbybereich nicht üblich.

    Jedoch sind die Stecker und Buchsen, im Gegensatz zu der Kupferverkabelung mit RJ45, sehr schmutzempfindlich und die Glasfaserkabel dürfen nicht rechtwinklig verlegt werden, die sogenannten Biegeradien sollten eingehalten werden. Das alles macht es nicht unbedingt schwieriger, jedoch im Zweifelsfalle umständlicher für den Heimbereich.

    Solltest Du die Möglichkeit haben, die Anschlussdose an den gewünschten Ort setzen zu lassen, würde ich das machen lassen. Damit ist der Installateur für die korrekte Verlegung verantwortlich und er misst auch die Leitungs-/Signalqualität nach Abschluss der Arbeiten durch.

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  • Oder soll ich die Techniker anweisen, die Dose in meinem Wohnzimmer zu setzen?

    Oder sollte ich mit den Technikern reden (sicher gegen einen Aufpreis) es gleich bis ins Wohnzimmer zu verlegen?

    Da es ja ein geförderter Ausbau ist, wird sich die ausführende Firma höchstwahrscheinlich an die Vorgaben des Netzbetreibers halten. Eine Vorgabe ist u.A. die Leitungslänge bis zur Gf-Dose für die der Netzbetreiber auch verantwortlich ist und im Fehlerfall reparieren muss. Es wird also nicht im Interesse des Netzbetreibers sein die Leitung noch um 10 weitere Ecken zu verlegen und die Wahrscheinlichkeit für Fehler zu erhöhen.

    Wie frank_m bereits richtig Fragt, muss man sich Fragen warum man das denn als Normalverbraucher unbedingt bis auf den letzten Zentimeter Glas benötigt, wo doch bei üblichen Längen innerhalb einer Wohnung auch CAT7 Leitungen keinen spürbaren Flaschenhals verursachen.

  • Also empfiehlt ihr, wie ich es mir auch schon gedacht habe, es (kostenpflichtig) bis in Wohnzimmer verlegen zu lassen.*

    Dort ist auch jetzt schon das VDSL-Modem (eine böse FritzBox ^^) und versorgt so von dort die Wohnung mit WLAN.

    Und von dort geht auch ein LAN-Kabel ins Arbeitszimmer.

    Die Wand zum Flur ist nebenbei eine 35 cm Dicke tragende Wand. Es also im Flur aufzustellen, wäre sehr negativ für eine Gute WLAN-Verbindung für die Smartphones und Tabletts. Und falls das Glas mal aktiv wird, soll es auch richtig genutzt werden können.


    :*

    Die Einhaltung der Biegeradien war jetzt der wichtigste Anstoß eben, den man beachten muss.

    Und eine Glasleitung ist auch deutlich dünner als so ein Dickes Netzwerkkabel.

    Zudem bräuchte man dann auch noch einen Switch und separaten Accesspoint


    Danke für eure Denkanstöße :)


    Da habe ich morgen für den Anruf noch mal "Material" ^^ :)

  • Na ja, für den Anschluss an den Gf-TA/Glasfaserabschlussdose liefert der Netzbetreiber sicher auch ein (O)NT der das Licht wieder in Strom, sprich Ethernet wandelt. Daran kannst Du dann wieder z.B. eine 7590 über deren WAN-Port anschließen.

    Ja, es gibt natürlich auch die 5530, die mag ich aktuell nicht uneingeschränkt empfehlen, die Unterstützung der GPON Netzbetreiber ist da noch arg lückenhaft. Ist aber ein anderes Thema und in einem anderen Thread hier im Forum zu finden.

    Wer liefert/baut bei dir denn FTTH?

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