Helinet Performance instabil - open access aber kein anderer Anbieter?

  • Wo arbeitest du eigentlich? Mir kommt es echt komisch vor dass du den Provider so verteidigst.

    Ich kann dich beruhigen, ich arbeite für ein kleines Unternehmen, dass absolut nichts mit einzelnen Internetprovidern zu tun hat. Aber sehr wohl mit Netzwerk-Konfigurationen im Allgemeinen - vom IOT Netz bis hin zum Rechenzentrum.

    Ich verteidige immer denjenigen, von dem ich glaube, dass er unschuldig ist.

    Ja, da hast du recht nur ist bei dem System und bei Toproutern die Wahrscheinlichkeit extrem gering (quasi ausgeschlossen) dass es daran liegt.

    Und genau diese Arroganz rächt sich üblicherweise. Um ehrlich zu sein: Diese Aufzählung von Super-Hardware und die Art, wie es geschah, dazu die Auswahl der Komponenten lassen bei mir alle Alarmglocken angehen. Das sieht nach typischem Gamer-Kiddie aus, der den Hals nicht vollkriegt und jeden Tag an irgendeiner Schraube dreht, um das letzte Zipfelchen Performance rauszukitzeln.

    Wofür Glasfaser, parallele LTE Router mit mehreren 7590 in einem Netz? Wofür braucht man sowas? Ich kann mir keinen Fall konstruieren, in dem das Sinn macht, auch nicht als Fallback, falls mal ein Zugang ausfällt. Das würde man anders aufziehen.

    Ist nicht persönlich gemeint, es sind halt einfach die Paradebeispiele, bei denen es immer am eigenen Setup und nie am Provider liegt.

  • Der Raspi hat auch eine wenig performante CPU. Mich verwundern die Ergebnisse von dem nicht wirklich.

    ??

    Der PI hat sehr gute Werte geliefert, da sieht man, das die CPU-Leistung nicht alles ist.

    Und die geäußerte Kritik, dass man IO-Messungen von virtuellen Maschinen ohne exakte Beschreibung des Setups (SR-IOV und ähnliche Späßchen) hinterfragt, kann ich gut nachvollziehen, schließlich teilen sich hier mehrere OSe die gleichen Ressourcen.

    FTTH/B ist seit 1-2 Jahren eine boomende Technologie und noch mit vielen Kinderkrankheiten im Consumerbereich versehen. Die Zeit bringt auch hier Heilung.

    • Offizieller Beitrag

    Ich glaube an eine Providereinschränkung erst, wenn es handfeste Beweise dafür gibt. Vor allem, wenn mit mehreren parallelen Verbindungen der Speed erreicht wird. Ansonsten tippe ich zu mehr als 99,9 % auf die lokale Konfiguration.

    Interessiert dich nicht, warum dein PC nicht mit einem TCP-Stream schafft, was der RasperryPi kann? Oder ist die Sache mit dem Glauben erledigt, dass das an der iPerf3 Version für Windows liegt? Ich bekomme Single-Stream mit Windows-iPerf3 sogar in einer virtuellen Maschine die volle Anschlussbandbreite an einem Deutsche Glasfaser Anschluss, und zwar jetzt, also zu einer Hochlastzeit. Der Prozessor ist 20-30% langsamer als deiner, sowohl pro Core als auch insgesamt.

    Wenn man einfach glauben soll, dass der Provider es schon richtig macht, dann sind wir wieder da, wo Segmente gnadenlos überbucht werden und alle Schuld auf die dummen Kunden geschoben wird, die einfach zu blöd sind, ihre Geräte, die am Tag noch einwandfreie Übertragungen schaffen, am Abend richtig zu bedienen. Das ist mir zu viel Vertrauen in die Provider.

    Es ist nicht leicht, mit Speedtests nachzuweisen, dass der Provider Schuld ist. Das sehe ich auch eindeutig so. Deswegen ist mein Ansatz, möglichst vergleichbare Tests zu fordern, in denen das System eine zu erwartende hohe Bandbreite erreicht, bevor man versucht, zu niedrige Bandbreiten über den Provider zu messen. Am einfachsten geht das, wenn ein externer Speedtest zu einer Tageszeit mit üblicherweise niedriger Last reproduzierbar die Vertragsbandbreite erreicht. Wenn das auch mit gut ausgewählten Gegenstellen nicht hinzubekommen ist, muss man die Ursache suchen. Die kann immer noch beim Provider liegen, wenn das Netz andauernd überlastet ist (wofür es genug Beispiele gibt, dass man das nicht ins Reich der Märchen verweisen kann). Vertrauen würde ich einem solchen Ergebnis aber auch erst, wenn das System beim Kunden gezeigt hat, dass es diese Bandbreiten handhaben kann. Mit einem zweiten Computer kann man z.B. einfach einen Test im LAN machen, der dann ca. 940Mbit/s ohne Aussetzer erreichen sollte. Wer technisch etwas versierter ist und die Konfiguration hinbekommt, sollte den Test durch den Router hindurch (WAN-zu-LAN) wiederholen. Auch dabei müssen 940Mbit/s erreichbar sein (oder mindestens deutlich mehr, als der Anschluss schaffen soll). Und dann muss man die Tests am Anschluss vergleichbar wiederholen: Das heißt z.B., wenn man lokal mit IPv4 getestet hat, macht man das auch am Anschluss. Wenn es aber schon lokal Engpässe gibt, dann kann man sich die Tests am Anschluss sparen.

    nur ist bei dem System und bei Toproutern die Wahrscheinlichkeit extrem gering (quasi ausgeschlossen) dass es daran liegt.

    Es gibt genug Fehlerquellen und keine Garantien. 1Gbit/s sind über 80000 Pakete pro Sekunde. Wenn irgendeine naive Software in die Verarbeitung reinpfuscht, ist ganz schnell Stau. Da nützen auch viele Cores nichts. Wenn man wissen will, was los ist, muss man erst das Messinstrument überprüfen und beherrschen. Und zum Thema "Toprouter": Die sind noch gar nicht lange in der Lage, 1Gbit/s zu verarbeiten und viele sind das immer noch nur unter bestimmten Bedingungen.

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  • Ne, gebucht sind 400 up und down mit mindestens 360 MBit/s.

    Das es nicht an meiner Hardware bzw. Konfig liegen kann sieht man hier:

    https://abload.de/img/helineteinzeldownloadmpjbs.jpg

    Für ca. 1 Minute konstante 48 MByte/s.

    Hier ein Video von einem 10 Gigabyte Download:

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    2 Mal editiert, zuletzt von Hans (13. Februar 2021 um 22:04)

    • Offizieller Beitrag

    Deinem Anfangskommentar nach ist der Anschluss erst seit ein paar Tagen aktiv. Vielleicht gibst du deinem Provider einfach noch etwas Zeit. Im Prinzip sehen die letzten Tests, die du hier geteilt hast, nämlich ziemlich gut aus. Um diese Zeit ist die volle Downloadgeschwindigkeit nicht überall selbstverständlich. Konstante 200 Mbit/s Upload zu verschiedenen Zielen sind wiederum nicht gut mit Netzüberlastung zu erklären*, und dein System ist offenbar in der Lage, wesentlich mehr zu liefern. Ich vermute, dass an der Netzkonfiguration noch gearbeitet wird.

    *) Man stelle sich diesen Satz vor fünf Jahren vor...

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  • Ne, gebucht sind 400 up und down mit mindestens 360 MBit/s.

    Das es nicht an meiner Hardware bzw. Konfig liegen kann sieht man hier:

    https://abload.de/img/helineteinzeldownloadmpjbs.jpg

    Nun, dann kann man erstmal festhalten, das die Downloadrate passt. Verwunderlich daß in diesem Test der Upload exakt 50% des Downloads entspricht. Die Frage ist: Warum? Ist das Verhältnis immer gleich oder schwankt es? Da hilft eigentlich nur eine Langzeitmessung über 7 Tage/ alle 5 Minuten gefolgt von einer Auswertung der Daten. Allerdings darf auf dem Messsystem nichts anderes laufen als die Messung und natürlich mit exklusivem Zugriff auf die Hardware. Livesystem ist OK, jedoch keine VM.

    Aus dem Screenshot erkenne ich nur abgebrochene Downloads, sonst nichts. Rückschlüsse auf die Hardware und oder Konfig lässt das nicht zu. Noch nicht einmal auf das bei der Übertragung verwendete Protokoll.

    *.bin Dateien sind so eine Sache, wenn es sparse files sind, dann kann man die Ergebnisse in die Tonne treten. Am besten diese selbst mit Ausgaben aus dem Zufallsgenerator erzeugen und diese dann verwenden.

    Ja, Messungen sind nicht einfach. Schrieb nicht hier jemand: Wer misst, misst Mist?

    Mit welchen Argumenten willst Du jedoch Helinet kommen? Da musst Du schon glasklare, eindeutige Fakten auf den Tisch legen, die wenn auch nicht reproduzierbar zumindest nachvollziehbar sind.

    Welcher ominöse Toprouter ist das denn? Gibt es eine Angabe zur Anzahl der Interfaces, deren Bandbreite und non-blocking I/O?

  • Hieb und stichfest lässt sich Helinets Versagen nur mittels simultanen Messungen mit einem identischem System und zweiter Internetverbindung die konstantere Bandbreite beim gleichen Server bietet beweisen. Natürlich kann man dass nicht so einfach realisieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass es an Helinet liegt ist um einiges höher als das es an meinem System bzw. der Konfiguration. Denn mein System und auch die Router liefern die 48 - 50 MByte/s.

    Die Toprouter (im Consumerbereich) die locker mit Gigabít fertig werden sind ein Netgear Nighthawk X4S R7800 und auch die Fritzbox 7590 mit Lantiq CPE GRX 500.

    2 Mal editiert, zuletzt von Hans (13. Februar 2021 um 22:37)

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  • Ja, dass ist auch meine Meinung und die wird wohl anhand der Indizien mit hoher Wahrscheinlichkeit stimmen. Du sagst doch selber dass eine Netzüberlastung bzw. ein Providerproblem nahe liegt.

    • Offizieller Beitrag

    Du sagst doch selber dass eine Netzüberlastung bzw. ein Providerproblem nahe liegt.

    Ich halte es für möglich, dass eine Netzüberlastung vorliegt. Nachgewiesen hast du die bisher nicht. Ein Providerproblem halte ich für wahrscheinlich, aber auch das ist nicht sicher. Deine Messmethodik lässt zu wünschen übrig (VM, ständig wechselnde Speedtests). Dein zur Schau gestelltes Selbstvertrauen, dass es nicht an etwas in deinem Verantwortungsbereich liegen kann, ist wie von frank_m bereits angemerkt ein Warnsignal. Die vorschnellen Verurteilungen sind ein weiteres. Man hat den Eindruck, dass du nach einem Speedtest suchst, der deine Vermutung belegt, und nicht daran interessiert bist, ergebnisoffen nach der Ursache zu suchen.

  • Ich bin sehr an einer Lösung bzw. konstruktiven sowie fundierten Lösungsvorschlägen interessiert. Nur stochert ihr wie bereits dargelegt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an der falschen Stelle. Nämlich bei meinem System und meiner Konfiguration. Ich werde abwarten was Helinet zum Problem nächste Wochen zu sagen hat.

    Ich werde wenn Telekom oder andere namenhafte Anbieter sich ins Netz einmieten werden sowie so wechseln. Selbst wenn Helinet das Problem in den Griff bekommen sollte, was ich nicht glaube, nach jahrelanger Erfahrung mit Helinet. Aber wie sagt man so schön: "Ich lasse mich gerne positiv überraschen." :D

    Für mich bedeutet Glasfaser mindestens 1000 MBit/s Download und das konstant, wenn es schon bei mickrigen 400 MBit/s hapert dann kann man den Anbieter gleich vergessen.

    frank_m wettert immer zu gegen Systeme von Nutzer und Konfigurationen. Wer will den bitte noch ernst nehmen? Der meint sogar das Anbieter pauschal kein Überlastproblem haben.

    Er soll mir erstmal das System in der Liga meines Systems zeigen das an einer 400 MBit/s Internetverbindung scheitert. Dann können wir weiter reden. Die 15 Jahre alten Kamellen aus seinem Lieblingsforum haben heute gar keine Relevanz mehr. Denn zu Zeiten von Windows XP/Vista musste man wirklich noch Tools wie TCP Optimizer verwenden, um selbst bei einigen wenigen MBit/s Internetverbindungen Fullspeed zu erhalten und viele haben Singlecore Cpus verwendet die zusätzlich je nach Last limitierten.

    Egal was man und wie man testet ist ihm und auch einigen anderen egal. Sogar das verwenden eine Linux Live Distribution die genau die gleichen Werte wie Windows ausspuckt konnte nicht zufriedenstellen. Es muss schließlich am System oder der Konfiguration liegen.

    6 Mal editiert, zuletzt von Hans (13. Februar 2021 um 23:57)

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    • Offizieller Beitrag

    Jetzt mal nicht speziell an @Hans gerichtet sondern allgemein zur Problematik der zu langsamen Speedtests:

    Es kann sein, dass du dir sicher bist, alles richtig gemacht zu haben und glaubst, mit dem Speedtest den Beweis in der Hand zu haben. Aber hier im Forum und auch beim Provider sieht man das normalerweise anders.

    Wir kennen deine Geräte nicht, wissen nicht, wie oft du das Kabel schon geknickt oder darauf gestanden hast, haben keinen Einblick in die Software, die du installiert hast, und was du schon alles verstellt hast. Den Firmwarestand deines Routers können wir nur raten, die Einstellungen im Detail sowieso. Dass du die Kabel richtig eingesteckt hast, nehmen wir an, obwohl wir wissen, dass das oft genug nicht der Fall ist. Hast du eine Powerline-Strecke unerwähnt gelassen, weil das ja kein WLAN ist? Wissen wir nicht, müssten wir nachfragen. Klar, wenn der Speedtest läuft, hast du sichergestellt, dass nicht gleichzeitig irgendwas sein Update zieht oder den Cache füllt. Hast du?

    Wir sind skeptisch, weil wir zu viele Fehler gesehen haben. Wenn dein Router lahmt, das Kabel wackelt oder die VM-Netzwerk-Bridge bzw. das dritte Antivirenpaket mit eigener Firewall den Host ausbremst, nützt es nichts, auf den Provider zu schimpfen. Um ein Problem gezielt lösen zu können, muss man die Ursache finden. Der Versuch, dir einen Speedtest mit voller Geschwindigkeit zu entlocken, ist dazu da, die reibungslose Funktion des Testsystems zu belegen. Wir wissen sonst einfach nicht, welchen Flaschenhals du misst. Es geht nicht darum, den Provider aus der Verantwortung zu entlassen.

  • Ich glaube die von dir geschilderten Fehler sind mir noch nie untergekommen. Das Glasfaserkabel habe ich nicht installiert und soweit ich es gesehen habe wurde es zumindestens am APL und vom APL zur CPE auch nicht geknickt. Die 3 Fasern der letzten Meile wurde übrigens mittels eines Glasfasermultimeters überprüft. Die funktionieren bis dahin einwandfrei.

    Netzwerkkabel sind allesamt neu und wurden korrekt installiert. Das die Verkabelung hohe Datenraten transportieren kann hat man gesehen als Helinet aus Versehen ca. 900 MBit/s Download ermöglichte. Die funktionierten mit bis zu 110 MByte/s.

    Ich verwende kein Powerline sondern durchgehend Ethernet mit 1 GBit/s Bruttodatenrate. Das Kabel wackelt nicht und der Router verzeichnet keine kritische Auslastung bei den mickrigen 400 MBit/s. Ich verwende nur ein Antivirus und das ist Eset Smart Security. Das verwendet der Kollege mit den konstanten 124 MByte/s Download per Docsis 3.1 übrigens auch. Wie du unschwer erkennen kannst bin ich nicht der typische Noob (deren Fehler du aufgezählt hast) der in solchen Foren aufschlägt sondern äußerst versiert ;).

    5 Mal editiert, zuletzt von Hans (14. Februar 2021 um 00:30)

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  • Ich werde abwarten ob Helinet die Verbindung selbständig in Stand setzt und dann werde ich mein System direkt mit der CPE verbinden und unterschiedliche Server zu unterschiedlichen Tageszeiten testen. Am besten automatisiert.Zusätzlich wäre es sinnvoll ich würde eine 5G n78 mit 1 GBit/s Verbindung mit dem Netgear Nighthawk und meinem Computer testen. Leider ist die nächste 5G Zelle mit diesem Frequenzband ca. 3 km Luftlinie entfernt. 5G im Millimeter Wave Bereich hat selbst bei Sichtverbindung nur eine Reichweite von unter 1 km. Man könnte den Router natürlich natürlich auch mittels Spannungsversorgung des Autos speisen und einen mobilen 5G Router mit Ethernetport verwenden.

    Aber theoretisch sollten auch die 5G DSS um 2,1 GHz mit 375 MBit/s Downstream der Telekom ausreichen. Selbst LTE liefert mittels 4 CA (B3+B3+B1+B8) und ca. 50 MHz aggregiertem Spektrum mindestens 375 MBit/s Downstream. Die Zelle ist nur 500 Meter entfernt und die Dämpfung ist deutlich geringer als bei 3,6 GHz außerdem haben die langen Wellen eine erhebliche bessere Reichweite.

    Einmal editiert, zuletzt von Hans (14. Februar 2021 um 00:53)

  • Die Zelle ist nur 500 Meter entfernt und die Dämpfung ist deutlich geringer als bei 3,6 GHz außerdem haben die langen Wellen eine erhebliche bessere Reichweite.

    Wobei die "langen Wellen" eine bessere Reichweite haben, eben weil die Dämpfung niedriger ist. :) Aber ansonsten schöner Vortrag über moderne Zugangsnetze. Macht deine Glasfaser aber nicht schneller. Und hat garantiert das Problem der Überbuchung.

    Das Problem in so einem Forum ist doch Folgendes: Einfluss haben wir nur auf deine lokalen Komponenten, nicht auf den Provider. Wenn du kein Interesse hast, dort Dinge anzugehen, dann sind wir machtlos. Aber genau dafür ist ein Forum ja da: Hilfe zur Selbsthilfe. Es gibt keine Garantie auf Besserung, aber die Erfahrung lehrt: Die Trefferquote ist enorm hoch. Jedenfalls höher, als vom Provider eine Lösung zu bekommen.

    Natürlich kannst du dich auf die Position festlegen, dass der Provider Schuld hat und in deinem Setup alles in Ordnung ist. Aber wofür dann ein Forum aufsuchen? Ich weiß, Foren werden gern aufgesucht in der Hoffnung, Gleichgesinnte fürs Providerbashing zu finden. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Kann funktionieren, hilft dir technisch aber nicht weiter, denn dein Anschluss wird davon nicht schneller. Da rufst du besser die Telefonseelsorge an, da gibt es im Zweifel weniger Widerspruch. Das Ergebnis ist für dich das gleiche.

    Denn spätestens wenn dann jemand der Ursache auf den Grund gehen will und deinen technischen Aufbau in Zweifel zieht, dann passiert das, was in diesem Thread passiert ist: Du fühlst dich in deiner Ehre gekränkt und suchst Gründe, uns davon zu überzeugen, dass es doch der Provider ist. Wie du schon schriebst: Was kann der Hardware schon schief gehen? Ist schließlich der letzte heiße Scheiß, auf den im Moment alle schaf sind. Ein 12-Zylinder (sorry: -Kerner). Röhrt nur nicht so schön, wenn man damit vor der Eisdiele langheizt, wo alle gucken können (ja, so hat man das früher gemacht. Heute mit E-Autos ist das langweilig).

    Was hast du bislang getan, um dein Netzwerk-Setup zu analysieren? Wie spielen all diese Komponenten zusammen? Worfür gibt es mehrere Internetzugänge und wie sind die miteinander verknüpft? Verschiedene 7590, Gaming Router, Glasfaser, DSL und LTE Zugänge, die offenbar für Testzwecke wild hin und her gesteckt werden?

    Wie gesagt: Deine Symptome und deine Beschreibung lassen bei mir alle Alarmglocken angehen. Es sind alle Buzzwords gefallen, da würde jeder bei uns im Kollegenkreis viel Geld drauf setzen, dass dort der Hund begraben liegt. Das Bullshit Bingo ist voll, so viel ist sicher.

    Interessiert dich nicht, warum dein PC nicht mit einem TCP-Stream schafft, was der RasperryPi kann?

    Ist die recht alte Cygwin Implementierung in Zusammenhang den vEthernet Adapter vom Hyper-V. Bekanntes Phönomen. Jeder iperf3-Thread lastet einen Kern voll aus. Mit anderen Tools schafft der PC auch in einem Stream die volle Bandbreite. Unter nativem Linux auch.