IPv6 Unterwegs im Mobilfunknetz - 2020 wie schaut es aus?

  • Deine Synology muss ihre IPv6 Adresse dem DynDNS-Service bekanntgeben. Die IPv6-Adresse der FRITZ!Box wird im Kontext eines Zugriffes auf die Synology gar nicht benötigt.

    Wichtig ist folgende Erkenntnis:

    1. Bei IPv4-Freigaben muss ein NAT auf der FB erfolgen, IPv4 Adresse der FB notwendig
    2. Bei IPv6-Freigaben, muss die Firewall der FB für das Endgerät geöffnet werden, kein NAT
  • Und ein ganz wichtiger Hinweis.

    In IPv6 muss jedes Gerät sich selbst registrieren. Es ist für die Erreichbarkeit des NAS vollkommen egal, ob die Fritzbox seine Adresse registriert.

    Wenn du bisher einen A-Record hattest:

    meinzuhause.dns.net mit 20.30.40.50 als IPv4

    dann wären folgende Einträge denkbar:

    fritze.meinzuhause.dns.net mit 2a00::irgendwas als IPv6

    nas.meinzuhause.dns.net mit 2a00::wasanderes als IPv6

    Die Registrierung des NAS muss aber das Gerät selbst vornehmen.

    Es wäre natürlich in Zukunft denkbar, dass dies zentral die FB vornimmt, denn diese weiß ja von "ihren" Teilnehmern und der zugewiesenen Adresse, aber aktuell ist das nicht so. Und ich kenne auch keine Pläne bei AVM.

  • Guten Morgen.

    ich habe weiter getestet.

    Und siehe da, plötzlich komme ich via App und DynDNS drauf. Auch ein Bekannter kam via Link mit Dyndns auf meine Synology. Also alles gut? Leider nein.

    Die Verbindung ist nur temporär.

    Immer wenn ich in der Synology den DNS-Eintrag lösche und wieder anlege, funktioniert es ein paar Minuten. So ca 30 Minuten. Vielleicht auch länger. Dann komme ich nicht mehr drauf. Auch der besagte Bekannte nicht.

    Wenn ich also jetzt den Dyndns auf der Syno wieder löschen und anlegen würde, würde es temporär funktionieren.

    Ich bin übrigens bei NOip.com

    Entweder ist da das Problem im Zusammenhang mit IPV6 (vorher IPv4 hatte ich schließlich nie Probleme) oder es ist irgendwas im eigenen Netzwerk... Freigaben oder so.

    Welche Dyndns-Anbieter nutzt ihr?

    HubeBube

    Meinst du mit "die FB für das Endgerät freigeben", dass ich die Ports freigeben muss? Das habe ich bereits und scheint ja auch nicht mehr mein Problem zu sein. Kurzfristig klappt ja alles...

    Es ist bei mir Mal wieder so:

    1000 Mann im Stadion. Wer bekommt den Ball vor den Kopf?

    ... Ich.... :( ;( ^^

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Immer wenn ich in der Synology den DNS-Eintrag lösche und wieder anlege, funktioniert es ein paar Minuten. So ca 30 Minuten. Vielleicht auch länger. Dann komme ich nicht mehr drauf. Auch der besagte Bekannte nicht.

    Das sieht mir schwer danach aus, als ob da eine andere Quelle die gleiche dyndns Domain aktualisiert und die IP überschreibt.

  • @mob77

    Da steht immer noch im Vordergrund die IPV4.

    Trotzdem hat es ja geklappt.

    frank_m

    Gute Idee. Um das auszuschließen, habe ich mir fix eine andere Dyndns eingerichtet. Somit schließe ich aus, dass ein anderes Gerät die IP überschreibt. Gleiches Problem. Ca. 30 Minuten Zugriff...

    :rolleyes:

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Ich bin wieder etwas weiter.

    In diesem Internet bin ich noch über etwas gestolpert.

    Es gibt in der Fritzbox unter Heimnetz-> Netzwerk-> Netzwerkeinstellungen-> ggf. Erweiterte Einstellungen

    Den Punkt DNS-Rebind-Schutz.

    Dieser Schutz verhindert DNS-Antworten von IP-Adressen aus dem eigenen Nametzwerk.

    Hier kann man Hostnamen-Ausnahmen anlegen.

    Hier habe ich einfach den Dyndns Namen eingetragen.

    Seit dem läuft es.

    Kleine Einschränkung:

    Beim ersten Verbinden nach mehr als 30 Minuten mit der DS-File-App vom Smartphone, dauert es relativ lange, bis es zum Abbruch mit einer Fehlermeldung kommt.

    Der darauf folgende Aufruf funktioniert normal.

    Folgendes war bei mir zu beachten bzw. Folgende Fehler sind mir erstmal unterlaufen.

    1. Auf der Fritzbox alle Freigaben für's NAS gelöscht und neu angelegt für 'Internetzugriff über IPv4 und iPv6'

    2. Beim Testen habe ich auch auf der Fritzbox den DNS eingetragen. Das darf nicht sein. Ein DNS für ein Gerät.

    3.Beim Anlegen des Dyndns auf z.B. NoIP.com unbedingt 'AAAA (IPv6)' auswählen. Den alten Eintrag, den ich noch aus IPV4 Zeiten hatte, musste ich löschen und neu erstellen.

    4. Beim Eintrag des Dyndns beim Anbieter die IPv6 Adresse vom Gerät (in meinem Fall die Synology) welches man erreichbar machen möchte eingeben.

    Dafür via PuTTY aufwählen (Synology) und den Befehl 'ip a' absetzen.

    Bei Inet6 die IP kopieren. Aber ohne /64.

    5. Geduld beim Testen. Es dauert nach einem Eintrag ca. 10-15 Minuten bis der Dyndns überhaupt funktioniert.

    6. Auf dem NAS die Verbindungseinstellungen für Dyndns vornehmen.

    7. Wie oben schon geschrieben

    In der Fritzbox die Ausnahme 'DNS-Rebind-Schutz' also den genutzten Dyndnsnamen eintragen.

    Jetzt warte ich ersmal und teste, ob das alles so passt, was ich hier so geschrieben habe.

    Hoffentlich war es das.

    Vielen Dank vorallem an mbo77 und HubeBube :thumbup:

  • Ok, offenbar hast du den Zugriff aus deinem eigenen WLAN heraus getestet. Das hat natürlich nichts mit dem Zugriff von außen zu tun. Wenn du den Zugriff über Mobilfunk ausführst, dann brauchst du keinen DNS Rebind Schutz.

    Das solltest du unbedingt noch testen, denn bislang hast du deine Portfreigaben etc. noch nicht getestet. Die kommen erst zum Tragen, wenn du wirklich von außerhalb zugreifst.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Hallo Frank, das ist nicht korrekt. Natürlich habe ich den Zugriff von außen gemacht. Das habe ich jetzt mehrfach getestet. WLAN aus! Ich komme seit den o.G. Angaben dauerhaft auf mein NAS. Vorher hat es ja nur für 30 Minuten geklappt. Danach musste ich immer auf Seiten des DynDNS-Betreibers die DNS neu anlegen. Vielleicht hat der Rebound-Schutz nichts mit dem eigentlichen Zugriff von draußen zu tun, aber mit dem Kontakt vom NAS zum dynDNS-Betreiber nach draußen.

    Ich hoffe das war verständlicher.

  • Vielleicht hat der Rebound-Schutz nichts mit dem eigentlichen Zugriff von draußen zu tun, aber mit dem Kontakt vom NAS zum dynDNS-Betreiber nach draußen.

    Nein. DNS Rebind Schutz wirkt sich nur auf die Auflösung von Adressen im lokalen Heimnetz aus.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Hallo zusammen,

    bzgl. des DNS-Rebind-Schutzes, habt ihr wohl Recht. Die Anleitung sollte auch mehr skizzieren, was ich vorgenommen habe, damit es bei mir funktioniert.

    Ich habe mich aber noch Mal hingesetzt und getestet. Der DNS-Rebind-Schutz Eintrag kann trotzdem Sinn machen, da ich z.B. mit gewissen Apps von außen per DNS auf meine Daten zugreifen und manchmal eben wenn ich im WLAN bin. Damit ich nicht immer zwischen dem DNS-Eintrag und der IP wechseln muss, ist der DNS-Rebind-Schutz Eintrag auf der Fritzbox total Sinnvoll.

    Viele Grüße

    pokersam