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OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

  • pufferueberlauf
  • 23. September 2026 um 16:30
  • BlackMage2
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    • 24. Oktober 2026 um 13:31
    • #961
    Zitat von kingpin42

    Das ist einfach nicht zutreffend. Sämtliche Linecards von Nokia, die mir untergekommen sind, hatten eine Lebensdauer von maximal 7-10 Jahren, danach waren die End of Support.

    end of Support hat mir die KI auch gesagt, aber habe nicht 1und1 zusammengezählt. (das die HW dann zwangsweise gewechselt werden muss, Kritis-Verordnung und so)

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

  • Funker
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    • 24. Oktober 2026 um 15:26
    • #962
    Zitat von BlackMage2

    Was meinst du damit nun?

    ich stütze mit meiner Prognose auf 3 Punkte:

    1. Datenwachstum laut BREKO und ANGA: Die ANGA-Marktstudie 2030 prognostiziert, dass das durchschnittliche Datenvolumen pro Anschluss bis 2030 auf bis zu 1.300 GB pro Monat ansteigen wird.
    2. Die BREKO Marktanalyse zeigt das sowohl Privat- als auch Geschäftskunden bis zum Ende des Jahrzehnts drastisch höhere Bandbreiten fordern werden, insbesondere im Upload
    3. GPON-Technologie der gesamte Upload-Kanal eines Segments bei mageren 1,25 Gbit/s gedeckelt ist, führt dieses Datenwachstum zwangsläufig dazu, dass GPON-Netze zwischen 2028 und 2030 flächendeckend an ihre physikalischen Grenzen stoßen und die Provider zum Handeln gezwungen sind

    noch irgendwelche Fragen?

    außerdem kann 50G die Nachfolgegeneration(in ersten Experimenten) nur mit bereits flächendeckender XGS-PON-Infrastruktur im Standard starten

    Geschäftskunden würde ich mal rauslassen, wegen denen rollt keiner flächendeckend Technologien aus.

    Bei den Privathaushalten seht die ANGA "Social Video", "VR", "Cloud Gaming" und als primäre Treiber:

    Zitat

    Neue Videoformate wie „Social Video“ führten bereits zu einer erheblichen Wachstumsdynamik

    Hochkantvideos sehe ich eher im Mobilfunkbereich dominieren.

    Zitat

    Generative KI und Cloud Gaming werden zu Schlüsseltrends für zunehmend personalisierte Video- und Gaming-Inhalte und deren Verbreitung

    Die übersehen, dass Cloud Gaming und KI in direkter Konkurrenz um (Energie-)Ressourcen stehen und Cloud Gaming deshalb von den Anbietern inzwischen auf wenige Stunden beschränkt wird Die Energiekosten für generiertes Datenmaterial muss auch jemand bezahlen.

    Interessant sind übrigens nur Peak-Bandbreiten und wer Cloud Gaming proklamiert, substituiert Game Downloads. Cloud Gaming läuft prima fix mit DSL50, Game Downloads machen damit nicht so sehr Spaß, die sind ein Haupttreiber von Peak-Bandwidth.

    Zitat

    Virtual-Reality-Brillen sind technologisch weit fortgeschritten und für Endkunden verfügbar. Sie werden mit sinkenden Preisen weiter in den Massenmarkt vordringen.

    "Virtual Reality" ist bereits wie in jedem Schweinezyklus davor schon komplett gefloppt. Diese Abschätzung ist ganz offensichtlich falsch. HMDs werden sich niemals im Massenmarkt durchsetzen und das hat vorrangig psychologische und physiologische Gründe.

    Alles in allem erwarte ich wegen der stark gestiegenen Hardwarekosten eine weitere Verschiebung zu Smartphones hin (auch beim Gaming), die dann mehr durchschnittlichen Traffic produzieren, aber vorrangig in den 5G-Netzen. Wer kaum noch Hardware zu Hause hat, weil unerschwinglich geworden, benötigt auch keinen Glasfaseranschluss mehr.

    Die nächste Generation Spielkonsolen ohne Laufwerk soll Spiele nur noch downloaden (großer Treiber von Peak Bandwidth), soll dann aber auch um die 1800 USD pro Gerät kosten (also brutto > 2000 € hierzulande). Mit solchen Endkundenpreisen hat man keinen Massenmarkt mehr. Wenn es dann jeweils einen solchen Nutzer Nutzer pro OLT geben sollte, juckt das auch niemanden.

  • BlackMage2
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    • 24. Oktober 2026 um 15:35
    • #963
    Zitat von Funker

    Die nächste Generation Spielkonsolen ohne Laufwerk soll Spiele nur noch downloaden (großer Treiber von Peak Bandwidth), soll dann aber auch um die 1800 USD pro Gerät kosten (also brutto > 2000 € hierzulande). Mit solchen Endkundenpreisen hat man keinen Massenmarkt mehr. Wenn es dann jeweils einen solchen Nutzer Nutzer pro OLT geben sollte, juckt das auch niemanden.

    8| wenn du dich da mal nicht verschätzt

    wenn eine durchschnittliche Konsole so viel kostet bricht der Massenmarkt ein

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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    • 24. Oktober 2026 um 15:37
    • #964

    Mei, da stimme ich Funker mal zu, die Annahmen der ANGA Studie sind nicht mehr nur optimistisch, die duerften mehr dem Auftrag des Kunden geschuldet sein als der Realitaet.

    Beim Rest, eher meh. Aber ich kann schlecht erwarten in seinen Posts meine Positionen wiederzufinden :)

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    • 24. Oktober 2026 um 15:40
    • #965
    Zitat von Funker

    Alles in allem erwarte ich wegen der stark gestiegenen Hardwarekosten eine weitere Verschiebung zu Smartphones hin (auch beim Gaming), die dann mehr durchschnittlichen Traffic produzieren, aber vorrangig in den 5G-Netzen.

    Frage mich manchmal, ob Du von den Mobilfunkern bezahlt wirst oder entsprechende Aktien haeltst. So zynisch Du dem Festnetz gegenueberstehst beim Mobilfunk glaubst anscheinend jeden Werbequatsch.

  • Funker
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    • 24. Oktober 2026 um 15:53
    • #966
    Zitat von BlackMage2

    8| wenn du dich da mal nicht verschätzt

    wenn eine durchschnittliche Konsole so viel kostet bricht der Massenmarkt ein

    Das sind offizielle Angaben von Microsoft, was die nächste Xbox kosten soll. Sony wird da vermutlich auch nicht den großen Preiskampf einläuten.

    Es wird also einen (deutlich kleineren) Hardware-Markt geben, mit deutlich größeren Margen und (das hoffen die Anbieter) dennoch wachsenden Umsätzen.

    Aber die Infrastrukturanbieter die hinten dran hängen, haben dann nur noch einen potentiellen Download-Nutzer statt zehn, wenn die restlichen neun auf dem Smartphone, Steam Deck, Nintendo Switch o. ä. herumstreamen und mit ein paar Mbit/s schon glücklich sind.

    Die ANGA-Prämisse ist ja "KI macht Glasfaser zwingend" usw. Das Gegenteil ist der Fall.

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    • 24. Oktober 2026 um 17:16
    • #967

    Selbst wenn ich davon ausgehe, dass die oben erwähnten 1300 GB pro Monat in 2030 für JEDEN Teilnehmer eines 32er Segments eintreten UND ich davon ausgehe, dass der gesamte Traffic nur an 20 Tagen im Monat innerhalb von 4 Stunden pro Tag statt findet, komme ich nur auf ca. 1100 MBit/s. Also ist da selbst für das gute alte GPON noch genug Luft nach oben.

    Wo sind da bitte die Grenzen erreicht!!

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    • 24. Oktober 2026 um 17:21
    • #968
    Zitat von Funker

    Die ANGA-Prämisse ist ja "KI macht Glasfaser zwingend" usw. Das Gegenteil ist der Fall.

    Na ja, weder noch... klar, uebliche KI Anwendung fuer Normalos ist eher nicht kapazitaetshungrig. Aber deren Nutzung hat mMn. wenig Einfluss auf die weitere Nutzung und erhoeht damit den Kapazitaetsbedarf weder, noch erniedrigt sie ihn.

    Lustig die ANGA uebertreibt da, weil es in ihr Narrativ passt, und Du untertreibst weil das in Dein Narrativ passt, objektive Analyse ist beides mMn. nicht.

  • gponner
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    • 24. Oktober 2026 um 18:01
    • #969

    ... nun ja, die ANGA geht wohl davon aus, das ein Großteil der Intelligenz, die vor der KI sitzt, diese dazu benutzt, 8K Katzenvideos zu erzeugen und downzuloaden ...

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    • 24. Oktober 2026 um 18:35
    • #970

    Iwoh, die ANGA hat da Beratwr angeheuert und denen explizit oder implizit mitgegeben, voll auf Wachstum zu setzen... haben dir dann halt gemacht...

    Bei Laien und Consultants ist es halt verlockend von konstanten prozentualen Wachstumsraten auszugehen... das sieht so unschuldig aus... und versteckt halt ein nicht nachhaltiges exponentielles Wachstum...

  • Funker
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    • 24. Oktober 2026 um 20:11
    • #971
    Zitat von gponner

    ... nun ja, die ANGA geht wohl davon aus, das ein Großteil der Intelligenz, die vor der KI sitzt, diese dazu benutzt, 8K Katzenvideos zu erzeugen und downzuloaden ...

    Wer für seine 8K-Katzenvideos entsprechend der Energiekosten zur Kasse gebeten wird, wird sich das dreimal überlegen. Zumal eh zuerst in niedriger Auflösung erzeugt und dann (mittels anderem Modell) hochskaliert wird. (Was wird dann wohl wo durchgeführt?) Bereits die aufkommenden Begrenzungen bei Cloud Gaming zeigen schön, wo die Reise für Verbraucher gerade hingeht.

    Auf dem Hardware-Markt findet durch AI gerade eine Verschiebung aus den Händen der Verbraucher in die Rechenzentren statt. Letztere haben gar nicht Verbraucher als Zielgruppe. Die Unternehmenskunden sind viel wichtiger, aber die benötigen keine gigabitschnellen Glasfaseranschlüsse in jedem Haushalt. Für volumenintensive Anwendungen wie Cloud-Backup in Privathaushalten braucht es erstmal lokalen Speicher, der gesichert werden soll. Die Preise für diesen haben sich wegen AI vervielfacht.

    Der Erwartungswert durch AI ist also weniger nicht mehr Datenverkehr bei Privathaushalten. PC- und Smartphone-Märkte sind inzwischen drastisch eingebrochen, das führt nicht zu mehr VR und Technik-Klimbim bei Privathaushalten, sondern weniger.

  • kingpin42
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    • 24. Oktober 2026 um 20:36
    • #972
    Zitat von pufferueberlauf

    Frage mich manchmal, ob Du von den Mobilfunkern bezahlt wirst oder entsprechende Aktien haeltst. So zynisch Du dem Festnetz gegenueberstehst beim Mobilfunk glaubst anscheinend jeden Werbequatsch.

    Erlebe ich beim aktuellen Arbeitgeber gerade hautnah, wie toll 5G als Festnetzersatz, oder besser gesagt, ADSL-Booster-Addon taugt: Latenzspikes bis 800ms, regelmäßige Aussetzer in Videokonferenzen und Packetloss von über 20 % sind da keine Seltenheit. Zum Glück haben wir da nur 3 Standorte mit anbinden müssen, bis entsprechende Alternativen über Glasfaser verfügbar sind. Ich würde sogar eher einen DOCSIS Privatkundenanschluss buchen, als einen 5G Businessanschluss. Und bevor einer Zweifel sähen will: es ist ein 5G Businessprodukt der Deutschen Telekom, mit Fabelwerten beim RSSI.

    Der Leitsatz "Wer Funk kennt, nimmt Kabel" ist leider immer noch zutreffend.

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    • 24. Oktober 2026 um 21:04
    • #973

    kingpin42 Und das hat jetzt genau was mit den Bedürfnissen von Privathaushalten zu tun? Hat hier irgendwer in Zweifel gezogen, dass Unternehmensstandorte seit den 1980ern über Glasfaser an Weitverkehrsnetze angebunden gehören?

    Möchten die ANGA-Mitglieder ausschließlich von diesen Unternehmen leben? Oder geht es nicht genau darum, einen massiv steigenden Datenvolumenbedarf bei einer gleichzeitig schrumpfender Bevölkerung zu Hause zu postulieren?

    Geschäftskunden können sich Glasfaser in jede Ecke Europas legen lassen, wenn sie bereit sind, die Kosten zu schultern. Meinst du dieser Use Case überschneidet sich mit irgend einem TikTok-Influencer*), der ein Hochkant-Video hochlädt?

    *) Davon abgesehen: Sobald das einen Umfang hat, dass sich das Finanzamt für die Überschüsse interessiert, ist das ebenfalls ein Geschäftskunde.

    Einmal editiert, zuletzt von Funker (24. Oktober 2026 um 21:14)

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    • 24. Oktober 2026 um 21:15
    • #974
    Zitat von kingpin42

    mit Fabelwerten beim RSSI.

    RSSI beschreibt halt nur den Zaehler von S/R ;) und damit nur "die halbe Miete"... Da sind die DSLer mit ihrer SNR-Margin eigentlich vorbildlich. Aber gut, WiFi/WLAN hat ja das selbe Problem.

  • kingpin42
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    • 24. Oktober 2026 um 21:21
    • #975
    Zitat von Funker

    kingpin42 Und das hat jetzt genau was mit den Bedürfnissen von Privathaushalten zu tun? Hat hier irgendwer in Zweifel gezogen, dass Unternehmensstandorte seit den 1980ern über Glasfaser an Weitverkehrsnetze angebunden gehören?

    Es handelt sich dabei weniger um richtige Firmenstandorte als eher kleine Filialstandorte mit maximal 20 Mitarbeitern in Ballungszentren, also dort, wo eher viele Menschen wohnen als in Industriegebieten.

    Zitat von Funker

    Möchten die ANGA-Mitglieder ausschließlich von diesen Unternehmen leben? Oder geht es nicht genau darum, einen massiv steigenden Datenvolumenbedarf bei einer gleichzeitig schrumpfender Bevölkerung zu Hause zu postulieren?

    Geschäftskunden können sich Glasfaser in jede Ecke Europas legen lassen, wenn sie bereit sind, die Kosten zu schultern. Meinst du dieser Use Case überschneidet sich mit irgend einem TikTok-Influencer*), der ein Hochkant-Video hochlädt?

    *) Davon abgesehen: Sobald das einen Umfang hat, dass sich das Finanzamt für die Überschüsse interessiert, ist das ebenfalls ein Geschäftskunde.

    Das soll deine postulierte These widerlegen, FWA sei die alleinige Lösung und Alternative zum FTTH Vollausbau.

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    • 24. Oktober 2026 um 21:42
    • #976
    Zitat von kingpin42

    Es handelt sich dabei weniger um richtige Firmenstandorte als eher kleine Filialstandorte mit maximal 20 Mitarbeitern in Ballungszentren, also dort, wo eher viele Menschen wohnen als in Industriegebieten.

    Das sind Betriebsausgaben, die dann ggf. auch entsprechend hoch ausfallen.

    In der hiesigen Diskussion darüber, was man Privathaushalten für den Internetzugang abkassieren kann, ist das eher irrelevant.

    Zitat von kingpin42

    Das soll deine postulierte These widerlegen, FWA sei die alleinige Lösung und Alternative zum FTTH Vollausbau.

    FTTH-Vollausbau bezieht sich auf Privathaushalte, dafür werden von ANGA und BREKO Bedarfe konstruiert. Meines Erachtens findet dieser Vollausbau mit FTTH so nicht mehr statt, weil das Opportunitätsfenster sich geschlossen hat, so wie nie mehr jegliche Privathaushalte an das Erdgasnetz angeschlossen werden, da Beleuchtung mit Erdgas seit dem 20. Jahrhundert Geschichte ist. Wo die Anschlüsse liegen, werden sie ggf. weiter genutzt (in der Regel zum Heizen), wo keine sind, kommen auch keine mehr hin.

    Das ändert nichts daran, dass solche Infrastrukturleistungen für Unternehmen weiterhin relevant sind.

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    • 24. Oktober 2026 um 21:44
    • #977
    Zitat von Funker

    Möchten die ANGA-Mitglieder ausschließlich von diesen Unternehmen leben? Oder geht es nicht genau darum, einen massiv steigenden Datenvolumenbedarf bei einer gleichzeitig schrumpfender Bevölkerung zu Hause zu postulieren?

    Ball flach halten. Die ANGA ist ein Verein von ISPs, deren Marketing es liebt eine grosse leicht verstaendliche Zahl zu bewerben, die haben halt ihrem Auftragsforschern den Wunsch mit auf den Weg gegeben (explizit oder implizit), hohes Kapazitaetswachstum zu prognostizieren... da waere ein bisschen mehr Zynismus meiner Meinung nach mal angebracht.

    Das was die ANGA Mitglieder gut koennen (gerade mit FTTH Netzen) ist mehr Kapazitaet anbieten, daher der Wunsch, dass mehr Kapazitaetsbedarf vorhergesagt wird...

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    • 24. Oktober 2026 um 21:50
    • #978
    Zitat von Funker

    FTTH-Vollausbau bezieht sich auf Privathaushalte, dafür werden von ANGA und BREKO Bedarfe konstruiert.

    Wegen der kommenden DSL-Daemmerung muss dafuer mittelfristig kein Bedarf konstruiert werden, nur kurzfrostig um den FTTH Ausbau weiter am Leben zu halten...

    Zitat von Funker

    Meines Erachtens findet dieser Vollausbau mit FTTH so nicht mehr statt, weil das Opportunitätsfenster sich geschlossen hat, so wie nie mehr jegliche Privathaushalte an das Erdgasnetz angeschlossen werden, da Beleuchtung mit Erdgas seit dem 20. Jahrhundert Geschichte ist. Wo die Anschlüsse liegen, werden sie ggf. weiter genutzt (in der Regel zum Heizen), wo keine sind, kommen auch keine mehr hin.

    Und wo ist das relevant oder auch nur eine gute Analogie fuer den Kupfer-Doppelader-> Glasfaser Umbau?

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    • 24. Oktober 2026 um 22:06
    • #979

    DSL-Dämmerung betrifft gerade mal ein Drittel der Privathaushalte. Der Rest ist bereits mit Breitbandkabel erschlossen und dort ist noch keinerlei Dämmerung abzusehen.

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    pufferueberlauf
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    • 24. Oktober 2026 um 22:15
    • #980

    Es buchen nur ca. 9 Millionen Kabelinternet, von 27 Millionen Anschluessen. Die Idee das Kabelnetz waere fuer signifikant mehr Nutzer dimensioniert, ist drollig... das ist dieselbd Gruetze wie did Idee die Mobilfunker waeren in der Lage 23 Millionen Nutzern als Festnetzersatz zu dienen. Lass es mich klar sagen, die Kabelnetze, die Mobilfunknetze und die aktuellen Satellitennetze zusammen sind nicht ausreichend dimensioniert um 23 Millionen Nutzer passabel zu versorgen... und bis auf Starlink sehe ich niemanden davon Schritte unternehmen die dies aendern wuerden...

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