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OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

  • pufferueberlauf
  • 23. September 2026 um 16:30
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    pufferueberlauf
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    • 23. Oktober 2026 um 17:16
    • #901
    Zitat von BlackMage2

    naja

    Telekom = privatwirtschaftliches Unternehmen, handelt also immer in Gewinninteressen des Unternehmens

    der Bund hingegen handelt für die Interessen der Bürger

    es gibt ja

    das Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)

    die sollen ja für Initiativen und technologische Vorgaben zum modernen Glasfaserausbau in Deutschland sorgen

    Alles anzeigen

    Tun die ja, nur halt nicht so wie Du das fuer sinnvoll haeltst...

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    BlackMage2
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    • 23. Oktober 2026 um 17:37
    • #902
    Zitat von pufferueberlauf

    Tun die ja, nur halt nicht so wie Du das fuer sinnvoll haeltst...

    das weiß ich und offenbar setzt nur mitunder DNS:NET(und ein paar kleine andere) Betreiber flächendeckend XGS-PON ein(in deren eigenen Bestimmungen)

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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    pufferueberlauf
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    • 23. Oktober 2026 um 17:44
    • #903
    Zitat von BlackMage2

    das weiß ich und offenbar setzt nur mitunder DNS:NET(und ein paar kleine andere) Betreiber flächendeckend XGS-PON ein(in deren eigenen Bestimmungen)

    Ja und? Ist doch die Entscheidung des jeweiligen ISPs welche aktive Technik er einsetzen/anbieten will.

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    Thomas1978
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    • 23. Oktober 2026 um 17:46
    • #904
    Zitat von Edding

    Ka was du damit sagen willst im Bezug auf 1Gbit für 39€ Kabel vs 150mbit für 39€ Glasfaser.

    Mir ging es nicht um den Preis pro Mbit, sondern darum, dass die 1.000 beim Kabel eben nicht unbedingt 1.000 sind, die am Abend auch ankommen. Ich hatte das ja selbst anderthalb Jahre mit 70 Mbit/s am Abend. Ein Vergleich nur über die Zahl auf dem Tarif blendet das aus.

    Zitat von Edding

    Wenn du auf die Wartungsärmere Glasfaser Struktur hinweisen willst, dann ja müsste das noch billiger sein wie das sehr kostenintensive Kabel Netz in der Hinsicht.
    Btw Stromkosten sind auch deutlich niedriger.

    Im Betrieb ja, da gebe ich dir recht. Nur macht der Betrieb beim Neubau nicht den großen Batzen aus. Bis zu 80 Prozent der Investitionskosten entfallen auf den Tiefbau (Gigabit.NRW, Leitfaden Alternative Verlegemethoden, S. 1), und die müssen erst mal wieder reinkommen. Da helfen ein paar Euro weniger Strom im Monat nicht viel.

    Zitat von Edding

    Ich sehe die Preise auf den abbezahlten Kupfernetzen. Teuer wie sonst was.

    Da hast du einen Punkt, das habe ich unglücklich formuliert. Abbezahlte Netze führen nicht automatisch zu günstigen Preisen, die Preise richten sich nach Wettbewerb und danach, was die Kunden zahlen. Gemeint war: Ein abbezahltes Netz kann jederzeit billiger anbieten, wenn es muss, siehe Kabel 1000 für 40 Euro. Ein neues Netz kann das nicht, ohne dauerhaft draufzulegen.

    Zitat von Edding

    Das teuer als ein 8GS in der Schweiz kaufkraftbereinigt 23€

    Woher hast du die 23 Euro? Init7 nimmt für Fiber7 64,75 CHF im Monat, egal ob 1, 10 oder 25 Gbit (moneyland.ch). Das ist ein richtig gutes Angebot, aber auf 23 Euro komme ich da auch kaufkraftbereinigt nicht. Wenn du eine Quelle hast, schau ich sie mir gerne an.

    Zitat von Edding

    Billig sehe ich ein Deutschland nicht, also ka auf was du da hinaus willst, aber wo ist Glasfaser bitte Premium ?

    Mit Premium oder Luxus hatte der Vergleich nichts zu tun. Es ging nur darum, dass hinter derselben Zahl eine unterschiedliche Qualität stecken kann. Aber wer mich falsch verstehen will, der nimmt sowas natürlich mit auf – dein gutes Recht.

    Schöne Grüße
    Thomas

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    BlackMage2
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    • 23. Oktober 2026 um 19:58
    • #905
    Zitat von pufferueberlauf

    Tun die ja, nur halt nicht so wie Du das fuer sinnvoll haeltst...

    also das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung fördert die Modernisierung und stuft XGS-PON als zukunftsfähigsten Standard ein. Durch das BMDS wurde der Netzausbau rechtlich in das überragende öffentliche Interesse gerückt. Dies beschleunigt Genehmigungsverfahren drastisch, damit Netzbetreiber ihre Infrastruktur direkt auf dem modernen XGS-PON-Standard bauen. Ab voraussichtlich 2029 wird dann XGS-PON GPON als dominierende Technologie im Neubau verwendet und bei Vertragsverlängerungen ablösen. Symetrische Raten soll es da standardmäßig im mittleren Preissegment geben.

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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    • 23. Oktober 2026 um 20:18
    • #906
    Zitat von BlackMage2

    also das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung fördert die Modernisierung und stuft XGS-PON als zukunftsfähigsten Standard ein.

    Warum sollten die das tun? XGS ist doch Dein Fetisch, nicht der vom Wildberger... ;)

    Zitat von BlackMage2

    Durch das BMDS wurde der Netzausbau rechtlich in das überragende öffentliche Interesse gerückt.

    Netzausbau... nicht bestimmte aktive Techniken?

    Zitat von BlackMage2

    Dies beschleunigt Genehmigungsverfahren drastisch, damit Netzbetreiber ihre Infrastruktur direkt auf dem modernen XGS-PON-Standard bauen. Ab voraussichtlich 2029 wird dann XGS-PON GPON als dominierende Technologie im Neubau verwendet und bei Vertragsverlängerungen ablösen. Symetrische Raten soll es da standardmäßig im mittleren Preissegment geben.

    Und dann wachte BlackMage2 auf, und stellte fest, dass dies nur ein Traum war...

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    BlackMage2
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    • 23. Oktober 2026 um 21:11
    • #907
    Zitat von pufferueberlauf

    Und dann wachte BlackMage2 auf, und stellte fest, dass dies nur ein Traum war...

    nein, es sind Fakten das XGS-PON ab 2028/2029 in der Beschaffung für die Provider ähnlich günstig sein wird wie GPON heute. GPON wird dann schlicht nicht mehr eingekauft.

    Auch Daten von BREKO und ANGA zeigen, dass der XGS-PON-Rollout zwischen 2028 und 2030 in der Fläche komplett durchdringen dürfte.

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (23. Oktober 2026 um 21:18)

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    Thomas1978
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    • 23. Oktober 2026 um 21:15
    • #908
    Zitat von BlackMage2

    also das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung fördert die Modernisierung und stuft XGS-PON als zukunftsfähigsten Standard ein. Durch das BMDS wurde der Netzausbau rechtlich in das überragende öffentliche Interesse gerückt. Dies beschleunigt Genehmigungsverfahren drastisch, damit Netzbetreiber ihre Infrastruktur direkt auf dem modernen XGS-PON-Standard bauen. Ab voraussichtlich 2029 wird dann XGS-PON GPON als dominierende Technologie im Neubau verwendet und bei Vertragsverlängerungen ablösen. Symetrische Raten soll es da standardmäßig im mittleren Preissegment geben.

    Wo hast du das mit XGS-PON und 2029 her? In der Drucksache zur TKG-Novelle finde ich dazu nichts und ich habe extra noch einmal genau nachgeschaut.

    Zitat von BlackMage2

    nein, es sind Fakten das XGS-PON ab 2028/2029 in der Beschaffung für die Provider ähnlich günstig sein wird wie GPON heute. GPON wird dann schlicht nicht mehr eingekauft.

    Wenn es Fakten sind, dann gibt es dazu auch mindestens eine Quelle ... die würde ich gerne lesen.

    Schöne Grüße
    Thomas

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    • 23. Oktober 2026 um 21:17
    • #909
    Zitat von BlackMage2

    nein, es sind Fakten das XGS-PON ab 2028/2029 in der Beschaffung für die Provider ähnlich günstig sein wie GPON heute.

    Das ist weniger ein Fakt, als eine Vorhersage, und Du weisst was man ueber Prognosen sagt:
    Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen

    Zitat von BlackMage2

    GPON wird dann schlicht nicht mehr eingekauft.

    Wird sich zeigen... hat aber wenig mit Deiner "Durchregierenphantasie" zu tun oder?

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    • 23. Oktober 2026 um 21:25
    • #910
    Zitat von BlackMage2

    Auch Daten von BREKO und ANGA zeigen, dass der XGS-PON-Rollout zwischen 2028 und 2030 in der Fläche komplett durchdringen dürfte.

    Hast Du da Links/Quellen zu?

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    • 23. Oktober 2026 um 21:27
    • #911

    Was meinst du damit nun?

    ich stütze mit meiner Prognose auf 3 Punkte:

    1. Datenwachstum laut BREKO und ANGA: Die ANGA-Marktstudie 2030 prognostiziert, dass das durchschnittliche Datenvolumen pro Anschluss bis 2030 auf bis zu 1.300 GB pro Monat ansteigen wird.
    2. Die BREKO Marktanalyse zeigt das sowohl Privat- als auch Geschäftskunden bis zum Ende des Jahrzehnts drastisch höhere Bandbreiten fordern werden, insbesondere im Upload
    3. GPON-Technologie der gesamte Upload-Kanal eines Segments bei mageren 1,25 Gbit/s gedeckelt ist, führt dieses Datenwachstum zwangsläufig dazu, dass GPON-Netze zwischen 2028 und 2030 flächendeckend an ihre physikalischen Grenzen stoßen und die Provider zum Handeln gezwungen sind

    noch irgendwelche Fragen?

    außerdem kann 50G die Nachfolgegeneration(in ersten Experimenten) nur mit bereits flächendeckender XGS-PON-Infrastruktur im Standard starten

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (23. Oktober 2026 um 21:35)

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    • 23. Oktober 2026 um 21:38
    • #912

    Die Kupferabschaltung ab 2028 sowie die wirtschaftliche Vernunft(also die sinkenden Hardware-Preise) leiten den Zeitraum 2028 bis 2030 ab.

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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    Thomas1978
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    • 23. Oktober 2026 um 21:52
    • #913

    Warum hast du so ein Problem damit Quellen für deine Posts zu liefern? Ich verstehe es nicht. Fragt man dich direkt danach, dann weichst du aus, lenkst auf eine andere Baustelle oder ignorierst es einfach. Du erwähnst die Studien, aber ein einfacher Link wäre ebenfalls wünschenswert.

    Ich will einfach nur verstehen warum.

    Warum ist es so schwer für dich uns die Quellen zu liefern? Wir möchten deine Ansichten und Meinungen verstehen, aber ohne Quellen, woher deine Angaben kommen, machst du es uns wirklich schwer.

    Schöne Grüße
    Thomas

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    • 23. Oktober 2026 um 22:18
    • #914

    ANGA-Markstudie: https://www.anga.de/stellungnahmen…dem-pruefstand/

    BREKO Marktanalyse 2026
    Bonn/Köln, 2. September 2026 – Die Netzbetreiber in Deutschland bringen den Glasfaserausbau auf eine Ausbauquote von 62,0 Prozent (28,7 Mio. Haushalte und…
    brekoverband.de


    Statistiken für den Festnetz-Datenverbrauch:

    Infografik: Wie viel Gigabyte Datenvolumen wird in Deutschland vebraucht?
    Diese Grafik zeigt das Datenvolumen im Festnetz-Breitbandverkehr in Deutschland.
    de.statista.com

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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    • 23. Oktober 2026 um 22:29
    • #915

    In der ANGA-Studie (Goldmedia) sind 840 GB pro Anschluss und Monat bis 2030 der Basiswert, die 1.300 GB das obere Szenario ("ggf. sogar"). Zu GPON, XGS-PON oder Upload steht da nichts, genauso wenig wie in der BREKO-Marktanalyse. Dass GPON an seine Grenzen stößt, ist also deine Schlussfolgerung, nicht die der Studien.

    Ich habe die Zahl deshalb mal nachgerechnet, und zwar gleich mit den 1.300 GB: Das sind im Schnitt rund 4 Mbit/s pro Anschluss. Selbst wenn man großzügig annimmt, dass am Abend das Vierfache davon gleichzeitig läuft, sind das 16 Mbit/s pro Anschluss. Bei 64 Anschlüssen an einem Splitterbaum wären das rund 1 Gbit/s im Download, bei 2,5 Gbit/s Kapazität.

    Im Upload sieht es noch entspannter aus, weil der nur einen Bruchteil des Volumens ausmacht. Selbst wenn man ein Fünftel ansetzt, landet man bei gut 200 Mbit/s, bei 1,25 Gbit/s Kapazität.

    Dass XGS-PON im Neubau zunehmend Standard wird, glaube ich dir sofort. Das liegt dann aber eher an fallenden Hardwarepreisen als an überlasteten GPON-Bäumen.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4 und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+, MikroTik CRS305-1G-4S+IN, ASUS QG-U1080
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    • 23. Oktober 2026 um 22:35
    • #916
    Zitat von BlackMage2

    Was meinst du damit nun?

    ich stütze mit meiner Prognose auf 3 Punkte:

    1. Datenwachstum laut BREKO und ANGA: Die ANGA-Marktstudie 2030 prognostiziert, dass das durchschnittliche Datenvolumen pro Anschluss bis 2030 auf bis zu 1.300 GB pro Monat ansteigen wird.
    2. Die BREKO Marktanalyse zeigt das sowohl Privat- als auch Geschäftskunden bis zum Ende des Jahrzehnts drastisch höhere Bandbreiten fordern werden, insbesondere im Upload
    3. GPON-Technologie der gesamte Upload-Kanal eines Segments bei mageren 1,25 Gbit/s gedeckelt ist, führt dieses Datenwachstum zwangsläufig dazu, dass GPON-Netze zwischen 2028 und 2030 flächendeckend an ihre physikalischen Grenzen stoßen und die Provider zum Handeln gezwungen sind

    noch irgendwelche Fragen?

    Nein, nur eine Anmerkung, basierend auf der Angabe der Fritze von diesem Montag:

    1. Datenvolumen Vormonat, gesamt: 1.13 TB
    2. Datenvolumen Vormonat, Upload: 30.29 GB
    3. Datenvolumen Vormonat, Download: 1.10 TB

    Das alles mit einem 400/200 Vertrag und GPON. Ach ja, das Segment:

    Anzahl ONUs im optischen Netz: 50-55

    Und ein aktuelles Bildchen:

    Unter diesen Umständen sehe ich nicht, warum sich innerhalb der nächsten 3 Jahre XGS-PON durchsetzen sollte bzw. die unmittelbare Notwendigkeit für diese Technologie besteht.

    XGS-PON wird sicher irgendwann einmal flächendeckend sein, ich finde es jedoch unerträglich, wie Du hier deinen Wunschtraum als Faktum zu postulieren versuchst ohne substantielles zur Stützung deiner Aussagen abzuliefern.

    Ich sage es deutlich in kurzen Worten: Trolle woanders, es reicht und nervt nur noch!

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    pufferueberlauf
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    • 23. Oktober 2026 um 22:41
    • #917
    Zitat von BlackMage2

    Was meinst du damit nun?

    Dass Du eine Vorhersage als Fakt missklassifiziert hast...

    Zitat von BlackMage2

    Datenwachstum laut BREKO und ANGA: Die ANGA-Marktstudie 2030 prognostiziert, dass das durchschnittliche Datenvolumen pro Anschluss bis 2030 auf bis zu 1.300 GB pro Monat ansteigen wird.

    Unklar, deren Wachstumsprognose ist extrem optimistisch, sowohl Trend als auch Potenzial, sind beide exponentielles Wachstum... Was andeutet, dass die entweder hohe Zahlen wollten, oder nicht verstanden haben was es mit Exponentialfunktionen auf sich hat, oder beides. Nachdem es sich um eine Auftragsarbeit handelt, vermute ich stark der Auftraggeber wollte hohe Zahlen sehen, also haben die hohe Zahlen geliefert...

    Zitat von BlackMage2

    Die BREKO Marktanalyse zeigt das sowohl Privat- als auch Geschäftskunden bis zum Ende des Jahrzehnts drastisch höhere Bandbreiten fordern werden, insbesondere im Upload

    Selber Fehler.... Annahme eines konstantes prozentualen Wachstums, also exponentielles Wachstum... macht vermutlich mehr Sinn das Wachstum linear zu extrapolieren... zu Geschaeftskunden finde ich da nichts explizites in der 2026er Marktanalyse der BREKO.

    Zitat von BlackMage2

    GPON-Technologie der gesamte Upload-Kanal eines Segments bei mageren 1,25 Gbit/s gedeckelt ist, führt dieses Datenwachstum zwangsläufig dazu, dass GPON-Netze zwischen 2028 und 2030 flächendeckend an ihre physikalischen Grenzen stoßen

    Heiligs Blechle... wo hast Du denn auf einmal Informationen zur tatsaechlichen Kapazitaetsnutzung in Uploadrichtung her? Oder aus welchen Daten speist Du Deine Hypothese?

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    pufferueberlauf
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    • 23. Oktober 2026 um 22:48
    • #918
    Zitat von Thomas1978

    Ich habe die Zahl deshalb mal nachgerechnet, und zwar gleich mit den 1.300 GB: Das sind im Schnitt rund 4 Mbit/s pro Anschluss. Selbst wenn man großzügig annimmt, dass am Abend das Vierfache davon gleichzeitig läuft, sind das 16 Mbit/s pro Anschluss. Bei 64 Anschlüssen an einem Splitterbaum wären das rund 1 Gbit/s im Download, bei 2,5 Gbit/s Kapazität.

    Preseem veroeffentlicht dazu Daten (zu den von ihnen ueberwachten Anschluessen), da war 2025 (veroeffentlich Ende 2025 als Preseem ISP network report 2026, warum auch immer) die mittlere Last pro Anschluss in der Spitzenlastzeit bei < 10/1 Mbps (Down/Up). Klar mittlere Raten malen nicht das vollstaendige Bild da kommen schon auch kurze Lastspitzen bei allen genutzten Anschluessen dazu, aber da duerften die meisten GPON Baeume gute Reserven haben, in beide Richtungen.

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    BlackMage2
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    • 23. Oktober 2026 um 22:52
    • #919

    ok du hast es nicht verstanden, ich gebs auf

    na gut noch ein Versuch

    • das Erreichen des Upload-Limits bei Massenanwendungen durch ständig steigenden Bedarf

      Obwohl der Download volumenmäßig immer noch weit überwiegt (Verhältnis etwa 10:1 bis 15:1 im Privatkundenbereich, wie es auch HubeBube auf seiner FRITZ!Box gesehen hat), wächst der Upload-Bedarf prozentual schneller als der Download.

    • das Ende des Produktzyklus (EOL) bei Hardware-Herstellern
    • Voraussetzung zum einheitlichen Mischbetrieb(hatte ich ja oben schon angeführt) mit der 50G Nachfolgegeneration die kommt

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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    • 23. Oktober 2026 um 23:02
    • #920
    Zitat von BlackMage2

    das Erreichen des Upload-Limits bei Massenanwendungen durch ständig steigenden Bedarf

    Citation needed. Also Kapazitäetsmessanwendungen sind dafuer gebaut das individuelle Upload-Limit auszutesten. Aber nur weil ich z.B. die mir vertraglich zustehenden X Mbps erreiche (und dann abgeregelt werde), heisst das nicht, dass:
    a) der Segment-Upload aus- oder ueberlastet ist.
    b) das ganze bei "organischem" Traffic aehnlich waere.

    Aber nur zu, vielleicht verstehe ich Dich hier falsch, also wo kommt Deine Position im zitierten Satz her?

    Zitat von BlackMage2

    das Ende des Produktzyklus (EOL) bei Hardware-Herstellern

    Die Du kennst, oder ueber die Du frei spekulierst? Wenn es das erstere ist, um welche Ausruester handelt es sich, wenn es das letztere ist: Spekulation is A-OK, WENN sie als solche erkennbar formuliert wird.

    Zitat von BlackMage2

    Voraussetzung zum einheitlichen Mischbetrieb(hatte ich ja oben schon angeführt) mit der 50G Nachfolgegeneration die kommt

    Heilige Mutter Gottes, die hiesigen ISP sind gerade noch damit beschaeftigt GPON auszurollen, und langsam auf XGS zu schwenken, da liegt 50G in weiter Ferne, der kundenseitige Bedarf ist ja schon fuer XGS-Tarife eher nicht da.

    Das sind doch immer wieder die selben Wuensche die Du bringst, und die Dir auch zustehen, aber wenn Du die weiterhin als Fakten verkleidest werde ich davon ausgehen, dass Du entweder nicht zwischen Wuenschen und Fakten unterscheiden kannst, oder willst. Beides ist einer produktiven Diskussion eher weniger zutraeglich, und auch im echten Leben eckt man oft an, wenn man diese zwei Kategorien nicht richtig trennt.

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