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OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

  • pufferueberlauf
  • 23. September 2026 um 16:30
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    mbo77
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    • 28. September 2026 um 12:09
    • #181
    Zitat von Funker

    Da ist er wieder, der realistische Marktpreis...

    Nein, das ist nicht der realistische Marktpreis. Das klappt nur, wenn einzelne sich die Mühe machen, das Spiel zu treiben. Die breite Masse macht das nicht und damit kalkuliert der Anbieter.

    Schau nach, wie hoch die ARPU bei 1&1 ist, dann kommst du der Sache deutlich näher.

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    mbo77
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    • 28. September 2026 um 12:12
    • #182
    Zitat von Thomas1978

    Warum, kann ich nur vermuten: Entweder sind die Vorleistungsentgelte nach Profil gestaffelt und 1&1 kauft die günstigeren ein, oder 1&1 hält seine bundesweit einheitlichen Tarife am kleinsten gemeinsamen Nenner aller Partnernetze fest. So oder so zeigt es, dass beim Open Access nicht unbedingt das Netz den Upload begrenzt, sondern das Geschäftsmodell des jeweiligen Anbieters.

    Natürlich kann 1&1 mit sämtlichen Netzanbietern für sich passende Profile aushandeln.

  • BlackMage2
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    • 28. September 2026 um 12:13
    • #183
    Zitat von Phino

    Also mit den Angeboten:

    • Glasfaser 50: 50/20
    • Glasfaser 100: 100/50
    • Glasfaser 250: 250/50
    • Glasfaser 500: 500/100
    • Glasfaser 1000: 1000/200

    sind sie schon schlechter als die anderen Gf‑ISP? Also BILLIGER/besonders.

    tatsächlich ist die Telekom bei mir mit 70,95€(3 Monate für 19,95 €) für den 1000 Tarif teurer als bei 1&1 für 69,99€(6 Monate für 0€).

    also nur der längere Rabatt macht den Unterschied

    die Geschwindigkeiten sind in meinem FTTH-Gebiet dieselben wie bei der Telekom direkt(und den anderen zur verfügung stehenden Anbietern mit Telekom fast gleich, auch EWE bietet den 1000 Tarif für 68,99€ ab dem 4. Monat an)

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (28. September 2026 um 12:22)

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  • Funker
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    • 28. September 2026 um 12:30
    • #184
    Zitat von BlackMage2

    ja, puh wenn man unbedingt zu 1&1 will ist das sicher möglich

    Das ist egal. Der Kunde würde niemals mehr als die 20 € bezahlen und verhandelt entsprechend mit seinem Vorleister. Das einzig relevante daran ist, dass 1&1 diesen Preis mitgegangen ist. Ein völlig normaler Marktmechanismus und dementsprechend hat sich genau wie an jeder Börse ein Marktpreis (sog. Kurs) ausgebildet.

    An jedem Börsenplatz bestimmt nämlich tatsächlich stattgefundener Handel den Börsenkurs, nicht irgendwelche Fantasien darüber, was sich Anbieter und Nachfrager von Wertpapieren vorstellen.

    Das kann der hiesige Experte jetzt zum "Minimalpreis" oder "Blasenpreis" umdeuten, das ändert nichts an den wirtschaftlichen Tatsachen. DSL 250 sind Käufer und Verkäufer unter 20 € brutto wert.

    Die Spanne zwischen dem, was Anbieter gern haben wollen und dem was Käufer tatsächlich bereit sind zu bezahlen, nennt man übrigens den Spread. Märkte mit einem geringen Spread sind gut funktionierende Märkte. Einem hoher Spread deutet auf massive Probleme in einem Markt hin.

    Das passiert übrigens regelmäßig bei Wirtschaftsthemen, dass sich Wirtschaftslaien in irgendwelchen fantasievollen Storys verlieren, statt die puren Zahlen für sich sprechen zu lassen. Egal ob Festnetzanschlüsse oder KI-Rechenzentren, ich brauche keine Bullshit-Story aus irgendeiner PR-Manufaktur, wenn ich gelernt habe, die puren Zahlen richtig zu lesen.

  • Funker
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    • 28. September 2026 um 12:31
    • #185
    Zitat von mbo77

    Nein, das ist nicht der realistische Marktpreis. Das klappt nur, wenn einzelne sich die Mühe machen, das Spiel zu treiben.

    Handel zu treiben ist das, was "Markt" ist. Danach stellen wir Kurse.

  • BlackMage2
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    • 28. September 2026 um 12:35
    • #186
    Zitat von Funker

    Das ist egal. Der Kunde würde niemals mehr als die 20 € bezahlen und verhandelt entsprechend mit seinem Vorleister. Das einzig relevante daran ist, dass 1&1 diesen Preis mitgegangen ist. Ein völlig normaler Marktmechanismus und dementsprechend hat sich genau wie an jeder Börse ein Marktpreis (sog. Kurs) ausgebildet.

    An jedem Börsenplatz bestimmt nämlich tatsächlich stattgefundener Handel den Börsenkurs, nicht irgendwelche Fantasien darüber, was sich Anbieter und Nachfrager von Wertpapieren vorstellen.

    Das kann der hiesige Experte jetzt zum "Minimalpreis" oder "Blasenpreis" umdeuten, das ändert nichts an den wirtschaftlichen Tatsachen. DSL 250 sind Käufer und Verkäufer unter 20 € brutto wert.

    Die Spanne zwischen dem, was Anbieter gern haben wollen und dem was Käufer tatsächlich bereit sind zu bezahlen, nennt man übrigens den Spread. Märkte mit einem geringen Spread sind gut funktionierende Märkte. Einem hoher Spread deutet auf massive Probleme in einem Markt hin.

    Das passiert übrigens regelmäßig bei Wirtschaftsthemen, dass sich Wirtschaftslaien in irgendwelchen fantasievollen Storys verlieren, statt die puren Zahlen für sich sprechen zu lassen. Egal ob Festnetzanschlüsse oder KI-Rechenzentren, ich brauche keine Bullshit-Story aus irgendeiner PR-Manufaktur, wenn ich gelernt habe, die puren Zahlen richtig zu lesen.

    exakt ich buche das was den günstigsten Preis hat, denn jeder Anbieter macht sowieso das gleiche, mal abgesehen von minimalen Latenzunterschieden. wenn ich mehr für meinen Tarif zahle habe ich ja auch nicht gleichzeitig mehr Leistung, ich habe mich nur auf ein schlechteres Angebot eingelassen, weil der Anbieter es schafft schlechtere Leistung durch andere Vorteile auszugleichen, womit er mir dann insgesamt wieder besser gefällt

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    • 28. September 2026 um 12:48
    • #187
    Zitat von Funker

    Danach stellen wir Kurse.

    Dieser Satz kein Deutsch.

    Ein Supermarkt überlebt übrigens auch nicht, wenn alle Kunden immer und ausschließlich Sonderangebote kaufen würden.

    Die Preisbildung erfolgt keineswegs nach Prinzipien, wie an der Börse gehandelt wird, sondern ist eher strategisch ausgerichtet.

    Falls du das überhaupt zum Ausdruck bringen wolltest.

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    • 28. September 2026 um 12:50
    • #188
    Zitat von BlackMage2

    denn jeder Anbieter macht sowieso das gleiche

    Kompletter Unfug. Zeigt meiner Meinung nach mal wieder, wie du mit großer Ahnungslosigkeit hier einen "Profi" zu simulieren versuchst. Nimm doch am besten einen KI-Agenten, um deine Forenschlacht hier in Zukunft auszufechten. Die hat deutlich mehr Substanz.

    Die letzte Meile ist einer von unzähligen Bausteinen im Produkt.

  • pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 13:12
    • #189
    Zitat von Funker

    Wieso sollte es bei einer Neugründung von Einpersonen-Haushalten zu einer Abnahme von Festnetzanschlüssen kommen?

    Du hattest doch von einer Abnahme der Haushaltszahlen fabuliert? Aber die Zahl der Festnetz-Breitbandanschluesse waechst doch?

    Zitat von Funker

    Kündigt der Erstbezug im Neubau dann erst mal den Festnetzanschluss, oder wie soll das laufen?

    Wieso sollten Deine hypothetischen Mobilfunk-zuerst Nutzer ueberhaupt Festnbetz buchen? Bei Erstbezug im Neibau gibt es gar kein Festnetz das zu kuendigen waere.

    Zitat von Funker

    Auch der alte Anschluss wird auch nicht gekündigt, schließlich hat dort nur die Anzahl der Haushaltsmitglieder abgenommen.

    Ja, aber was wir sehen ist, Jahr fuer Jahr waechst die Zahl der Breitbandfestnetzanschluesse, aber das mittlere Datenvolumen im Mobilfunknetz im Vergleich zum Festnetz nicht.

    Zitat von Funker

    Und warum sollten Millionen von Rentnern, die inzwischen aus Langeweile das Internet vollschreiben, plötzlich ihren Mietvertrag für das BUNDESPOST-Telefon kündigen? Das haben sie auch bisher nicht getan, solche Verträge enden regelmäßig mit dem Ableben des Vertragsinhabers. Und das dauert noch etwas.

    Nun, das ist ebenfalls eine Vorehersage einer langsamen Abnahme der Zahl der Festnetzanschluesse (wie Deine jungen nur-Smartphone-Nutzer), das ist nicht was wir beobachten.

    Zitat von Funker

    Wie kann man denn bitte die Zunahme von Einpersonenhaushalten als positives Signal für den Festnetzmarkt werten?

    Habe ich das gemacht? Was es erlaubt ist das Wachstum der Haushalte mit dem Wachstum der Breitband-Festnetzanschluesse zu vergleichen. Seit 2019 (weiter habe ich nicht in die Vergangenheit recherchiert) wuchs die Zahl der Breitbandanschluesse starker als die der neuen Haushalte, d.h. auch da keine klaren Indizien, dass Haushalte quantitativ auf Festnetz verzichten.

    Zitat von Funker

    Festnetzanschlüsse für Einpersonenhaushalte sind wirtschaftlich unsinnig, wenn das Smartphone der einzige Bildschirm ist und bereits mit 70-300 GB Datenvolumen versorgt ist.

    Das ist der Punkt wo ich dann wieder mal einen 5G-Test mache:

    Kann mir nicht vorstellen, dass die Generation "digital native" sich mit solcher Gruetze wird zufrieden geben.

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  • Funker
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    • 28. September 2026 um 13:13
    • #190
    Zitat von BlackMage2

    denn jeder Anbieter macht sowieso das gleiche

    Im Bitstreamgeschäft ist das standardisierte Einheitsprodukt die Regel.

    Produktdiffenzierung ist dann weitgehend Marketing, die Preisbildung erfolgt aber immer am zugrundeliegenden Einheitsprodukt. Die Milch mit der glücklichen Kuh auf der Packung, die angeblich besser schmeckt, erzielt auch keinen höheren Marktpreis im Großhandel. Denn auch Milch ist ein Einheitsprodukt, differenziert nach Fettanteil. Beim Festnetz-Internet ist es genauso.

  • BlackMage2
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    • 28. September 2026 um 13:17
    • #191
    Zitat von mbo77

    Kompletter Unfug. Zeigt meiner Meinung nach mal wieder, wie du mit großer Ahnungslosigkeit hier einen "Profi" zu simulieren versuchst. Nimm doch am besten einen KI-Agenten, um deine Forenschlacht hier in Zukunft auszufechten. Die hat deutlich mehr Substanz.

    Die letzte Meile ist einer von unzähligen Bausteinen im Produkt.

    im Endeffekt schon, im Endeffekt ist es egal was verwendet wird, bei DSL im Telekom Netz, wird es über das Telekom Netz an die Server vom Anbieter gesendet. Der schwächste Teil im Netz nämlich die Kupfer-TAL-Leitung von der Telekom selbst schon, es ist also bei allen Anbietern derselbe, nur es unterscheidet sich halt das Provider-Netz in das weitergeleitet wird. Natürlich kann die Telekom da besser sein aber ein anderer Anbieter könnte genau so gut besser sein. Und bei FTTH ist es genau dasselbe nur das man da halt ein schnelles FTTH Netz verwendet. Im Grunde unterscheidet sich nur die letzte Meile von FTTH gegenüber Kupfer-DSL.


    Zitat von Funker

    Im Bitstreamgeschäft ist das standardisierte Einheitsprodukt die Regel.

    Produktdiffenzierung ist dann weitgehend Marketing, die Preisbildung erfolgt aber immer am zugrundeliegenden Einheitsprodukt. Die Milch mit der glücklichen Kuh auf der Packung, die angeblich besser schmeckt, erzielt auch keinen höheren Marktpreis im Großhandel. Denn auch Milch ist ein Einheitsprodukt, differenziert nach Fettanteil. Beim Festnetz-Internet ist es genauso.

    Genau, so ist es.

  • BlackMage2
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    • 28. September 2026 um 13:43
    • #192

    Und was ich noch hinzufügen möchte: ja es kann natürlich sein das bei sehr starker Auslastung des Vorleister-Netzes sich die erbrachten Leistungen unterscheiden können und auch die Latenzen können sich unterscheiden, aber das heißt nicht unbedingt das das Telekom Netz immer besser sein muss

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  • pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 13:53
    • #193
    Zitat von BlackMage2

    Im Grunde unterscheidet sich nur die letzte Meile von FTTH gegenüber Kupfer-DSL.

    Nun, auf Layer2 sollten sich Produkte auf Bitstrom-Basis in der Tat nicht grossartig unterscheiden, aber ein Zugangslink alleine macht noch keinen Internetzugang und Layer2 noch kein Routing...
    Da kommt schon noch etwas dazu was bei unterschiedlichen Dienstleistern unterschiedlich ausfallen kann, z.B. die Provisionierung verschiedener IP-Adressen/Praefixe, das Routing/Peering des ISPs, die Qualitaet der Nameserver, die Dimensionierung des Backbones... oder auch nur der Preis oder die Qualitaet des Supports.

  • BlackMage2
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    • 28. September 2026 um 14:01
    • #194
    Zitat von pufferueberlauf

    z.B. die Provisionierung verschiedener IP-Adressen/Praefixe, das Routing/Peering des ISPs, die Qualitaet der Nameserver, die Dimensionierung des Backbone

    genau, das meine ich


    Zitat von pufferueberlauf

    oder auch nur der Preis oder die Qualitaet des Supports.

    auf dem Preis ist mein Hauptaugenmerk, aber auf den Support lege z.B. ich wenig Wert, nur bei Störungen sollte er natürlich schnell reagieren

  • pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 14:05
    • #195
    Zitat von Funker

    Im Bitstreamgeschäft ist das standardisierte Einheitsprodukt die Regel.

    Wissen wir nur von der Telekom (und deren JVs), aber da ist das regulatorisch gewollt, dass es da keine privaten Absprachen gibt. Ansonsten sind die Absprachen da freiwillig und nicht-oeffentlich, und damit nicht zwingend standardisiert.

    Zitat von Funker

    Produktdiffenzierung ist dann weitgehend Marketing, die Preisbildung erfolgt aber immer am zugrundeliegenden Einheitsprodukt.

    Damit sagst Du auch nicht mehr als, dass die Produktionskosten eines Produktes meist eine Untergrenze fuer nachhaltige, rentable Preise setzen...

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    mbo77
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    • 28. September 2026 um 14:17
    • #196

    Ich falle immer wieder auf diese völlig unproduktiven und sinnlosen Diskussionen rein. Von außen betrachtet ist das die reinste Zirkusnummer.

    Ihr beiden habt sogar die restlichen Trolle verjagt.

    Auf die populistischen, aber im besten Fall Halbwahrheiten, gehe ich jetzt echt nicht weiter ein.

  • pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 14:24
    • #197
    Zitat von Funker

    Denn auch Milch ist ein Einheitsprodukt, differenziert nach Fettanteil.

    Internetzugang ist eine Transport-Dientleistung kein an der Boerse handelbarer "Rohstoff". Ob das in D als "Commodity-Dienstleistung" gelten kann, stelle ich mal in Frage...

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