also bspw. in südamerikanischen Ländern bspw. Chile hat einen Ausbau von 85 % aller Festnetz-Internetanschlüsse die direkt über Glasfaser laufen und in Uruguay & Brasilien treiben Hunderte kleine, agile "Internet-Service-Provider" (ISPs) den Glasfaserausbau in Metropolen und mittleren Städten extrem schnell voran. wie machen die das? Die Länder haben ja ganz andere Problempunkte, wieso ist Glasfaser da trotzdem so stark vertreten? die scheinen ja was richtig zu machen
OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA
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Hunderte kleine, agile "Internet-Service-Provider" (ISPs) den Glasfaserausbau in Metropolen und mittleren Städten extrem schnell voran. wie machen die das? Die Länder haben ja ganz andere Problempunkte, wieso ist Glasfaser da trotzdem so stark vertreten?
Bauen die in der vergleichbaren Art und Weise oder ziehen die eher Wäscheleinen auf?
"Wäscheleinen" findet man auch in Südeuropa. Selbst in größeren Städten. Wird hier so nicht gebaut. Und ehrlich. Möchte ich auch so nicht haben.
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"Wäscheleinen" findet man auch in Südeuropa. Selbst in größeren Städten. Wird hier so nicht gebaut. Und ehrlich. Möchte ich auch so nicht haben.
wenn es funktioniert und einen schnellen Ausbau ermöglicht, warum nicht, aber so ist es ja gar nicht
Urugay: der Ausbau lag fast ausschließlich in den Händen des staatlichen Telekommunikationsunternehmens ANTEL. Es gab keinen zersplitterten Wettbewerb, sondern eine direkte nationale Strategie. Bereits ab 2011 entschied die Regierung, Kupfer- und Koaxialkabel komplett auszumustern und das Land flächendeckend mit FTTH auszustatten. ANTEL begann zuerst in den dichten Stadtteilen der Hauptstadt Montevideo, verpflichtete sich jedoch per Staatsmandat dazu, auch entlegene Orte, kleine Dörfer und einkommensschwache Viertel anzuschließen. Über 90 % aller Haushalte in Uruguay haben heute Zugang zu Glasfaser – ein Wert, von dem viele Industrienationen weit entfernt sind.
Brasilien:
- Während die großen Telekom-Riesen (wie Vivo/Telefónica, Claro oder Oi) lange Zeit zögerten und sich nur auf die reichen Metropolen konzentrierten, sprangen Tausende kleiner und mittelständischer lokaler Unternehmen ein.
- Heute gibt es über 15.000 bis 19.000 registrierte lokale Netzbetreiber. Diese regionalen ISPs machten Glasfaser im Landesinneren und in kleineren Städten verfügbar und halten zusammen mehr als 55–60 % des gesamten Festnetz-Breitbandmarktes.
- Die lokalen Anbieter verlegten Glasfaser oft oberirdisch an den Strommasten der Energieversorger (Pole Sharing), was die Ausbaukosten extrem gering hielt und rasendes Wachstum ermöglichte.
- In den letzten Jahren haben sich spezialisierte Infrastrukturgesellschaften (wie V.tal oder I-Systems) etabliert. Sie bauen die physische Glasfaserleitung und vermieten sie an verschiedene Internetanbieter, was den Wettbewerb weiter anheizt.
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Die Länder haben ja ganz andere Problempunkte, wieso ist Glasfaser da trotzdem so stark vertreten?
Wie waere es wenn Du das einfach mal selber recherchierst und dann die Resultate Deiner Untersuchung hier zusammenfassen wuerdest?
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Wie waere es wenn Du das einfach mal selber recherchierst und dann die Resultate Deiner Untersuchung hier zusammenfassen wuerdest?
habe ich doch oben geschrieben..?
zusammengefasst:Urugay
- Staatliches Monopol
- Top-Down Strategie
- Einheitsnetz durch ANTEL
- Sehr hohe Konsistenz
Brasilien
- Tausende freie Anbieter
- Aggressiver Markt-Boom
- Nutzung bestehender Masten
- Hohe regionale Dynamik
Uruguay hat bewiesen, wie schnell ein kleiner Staat mit hohen staatlichen Investitionen eine 100%ige Abdeckung erreichen kann. Brasilien hingegen zeigte, dass Deregulierung und lokaler Unternehmergeist ein riesiges Land in Rekordzeit verglasen können, selbst dort, wo große Konzerne vorher kein Interesse hatten.
Also die Länder hatten 2 unterschiedliche Konzepte, aber die haben hervorragend funktioniert
... und jetzt kommt Deutschland??
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okay, die 4 Punkte der beiden Ländern und der erste Absatz danach waren KI generiert.
Aber das entkräftet die Punkte ja nicht
Oder entdeckst du irgendwelche sachlichen Fehler in dem Text?
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Was sind denn da Deine Quellen? Eigene Textrecherche, oder irgendeine AI_Zusamenfassung?
Nutzung bestehender Masten
Hatten wir glaube ich bereits mehrfach durchgekaut, Luftkabel an bereits existierenden Masten zu befestigen ist guenstiger als im Tiefbau Kabel/Rohre zu verlegen.
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okay, die 4 Punkte der beiden Ländern und der erste Absatz danach waren KI generiert.
Aber das entkräftet die Punkte ja nicht
Jain, es heisst vermutlich, dass Du gar nicht erlaeutern kannst wie diese Aussagen zustande gekommen sind.
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Was sind denn da Deine Quellen? Eigene Textrecherche, oder irgendeine AI_Zusamenfassung?
Ich habe das in der Vergangenheit schonmal ausführlich recherchiert und konnte in der AI-Zusammenfassung keine Fehler entdecken.
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Jain, es heisst vermutlich, dass Du gar nicht erlaeutern kannst wie diese Aussagen zustande gekommen sind.
hast du denn irgendwelche Fragen dazu?
Brasilien's Strategie mit tausenden kleinen Anbietern nennt man auch "Bottom-Up" Strategie.
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Da fängt es von organisch von unten an, es entsteht da wo lokaler Bedarf & Initiative da sind. im Gegensatz zur gegensätzlichen "Top-Down" in Urugay da fängt es entweder vom Staat oder von einem Unternehmen zentral gestartet an.
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hast du denn irgendwelche Fragen dazu?
In wie weit meinst Du ist das fuer diesen Thread oder den Ausbau des FTTH-Netzes in Deutschland relevant?
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In wie weit meinst Du ist das fuer diesen Thread oder den Ausbau des FTTH-Netzes in Deutschland relevant?
na und um zu zeigen das es sowohl staatlich als auch privatwirtschaftlich funktionieren und auch das es mit vielen kleinen Anbietern die von sich aus den Ausbau starten funktionieren kann
es ist also nur ein organisatorisches Problem und nicht generell ein Problem mit der Glasfasertechnik allgemein
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man könnte ja mal überlegen warum diese beiden Ansätze so gut funktionieren und es auch auf Deutchland übertragen
Der Fehler in Deutschland ist nämlich, man hat versucht beides umzusetzen und hat damit das schlechteste bekommen: die langsame Bürokratie des Staates und die Renditeorientierung privater Konzerne.
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Es ist auch der Technikskeptizismus der Deutschland massiv einschränkt.
Vielleicht sollte die EU Deutschland stärker mahnen..
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Es ist auch der Technikskeptizismus der Deutschland massiv einschränkt.
Lustigerweise war wohl die Begeisterung bei der Breitbandkabeleinfuehrung auch eher verhalten... so neu ist das wohl nicht: https://www.spiegel.de/politik/das-ha…00-000014018801
Vielleicht sollte die EU Deutschland stärker mahnen..
Und das soll den Ausbau billiger/schneller und/oder die Technikskepsis geringer machen? Wie das?
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Und das soll den Ausbau billiger/schneller und/oder die Technikskepsis geringer machen? Wie das?
Weiß ich nicht, aber es soll Deutschland signalisieren das da etwas falsch läuft. Anschließend muss Deutschland einen Plan machen wie es schneller geht und verbindliche Garantien geben, sonst Rauswurf aus der EU..
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um es nochmal an meinem Beispiel zu präzisieren:
250 Mbits kosten ca. 30€ Monat bei DSL.
1.000 Mbit/s (4-fache Leistung!) kosten bei VF Kabel ca. 60€ im Monat (also 4-fache Leistung für etwa den doppelten Preis)(und 9 Monate bekomme ich auch mit 20€ mtl. rabattiert)
1.000 Mbit/s (4-fache Leistung!) kosten bei der Telekom ab dem 4. Monat 70,95€ im Monat(also nur mickrige 3 Monate rabattiert, wenn denn schon mit Rabatten gearbeitet wird..)abgesehen davon bekomme ich bei VF Kabel zusätzlich noch TV, dann muss ich da keinen extra Dienst dazubuchen, auch en großer Vorteil, und ich habe keine Zusatzkosten durch einen TV-Streaming Dienst mehr
Und wieviele Jahre wurde dieser Kabel-Anschluss in der Nebenkostenabrechnung bei der Miete mit ca. 13 € pro Wohnung abgerechnet? So geschehen bei mehreren Millionen Haushalten in Deutschland, auch noch 20 Jahre lang im Osten nach der Wiedervereinigung.
Das sind genau die Investitionskosten damals für Kabel und die muss man heute auch für Gf tragen. Und wenn man sich VF anschaut, wird Kabel abgewickelt, weil es für sie zu teuer wird ohne die Anschlussgebühr über die Miete. -
sonst Rauswurf aus der EU..
Weil bei uns der FTTH Ausbau etwas spaeter ernsthaft angegangen wurde als anderswo und daher auch etwas spaeter fertig werden wird, verlangst Du einen "Rauswurf"?
Dir ist hoffentlich klar, dass Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union (EUV) einen freiwilligen Austritt regelt, ein Rauswurf ist nicht vorgesehen, und schon gar nicht fuer Lapalien.
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