Auswandern wäre jetzt keine Lösung des Problems, sondern eine Umgehung.
Aber das dies von den Deutschen Bürgern als Lösung angesehen wird, wundert mich nicht.
Ursachen zu Lösung war noch nie des Deutschen Fokus sondern wenn dann nur Wirkung.
Bei BREKO setzt langsam Panik ein
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Dann müsst ihr mir zeigen, wie L1 Access aussehen soll.
Nun wenn Du L1-Wettbewerb willst, musst Du nur in die Schweiz blicken, da ist PtP Netz vorgeschrieben und Mitbewerber koennen eigene aktive Technik in den PoPs aufstellen und da alle Anschluesse des PoPs potentiell beleuchten (also keine Trennung in wenige gefierdert gebaute die beleichtet werden koennen und mehr nicht-gefoerderte die nur per BSA gemietet werden koennen).
In Frankreich ist das etwas anders, aber auch da muss der Vorleister dem Mitbewerber Zugang zu Fasern geben und zwar je nach Regionstyp mindestens X Anschluesse an einer Uebergabestelle (weil klar ist, dass sich eigene Technik erst ab einer gewissen Kundenzahl rechnen kann, muss man sicherstellen, dass ausreichend Anschluesse vertsorgt werden koennen damit Wettbewerb in der Realitaet entstehen kann).
Müssen wir den Stadtwerken die Größe der PoPs vorschreiben?
Nein, aber die Zahl der Anschluesse die MItbewerber an einem Ort uebernehmen koennen... (das ist aktuell schon geltendes Recht, siehe den leider zahnlosen Paragraphen 22 des aktuellen TKG (der aktuell nachgeschaerft werden soll), "Die Bundesnetzagentur kann Unternehmen verpflichten, Zugang zu insbesondere aktiven oder virtuell entbündelten Produkten zu gewähren. Die Bundesnetzagentur legt den Punkt für den Zugang mit der Maßgabe fest, dass dadurch einem effizienten Zugangsnachfrager die Abnahme einer wirtschaftlich tragfähigen Anzahl von Endnutzeranschlüssen ermöglicht wird.")
Ansonsten mangelt es mir gerade an Fantasie.
Ist keine Frage der Phantasie... weil es da funktionierende Beispiele im benachbarten Ausland gibt wie man so einen Markt wettbewerbsfoerdernder aufstellen kann als bei uns. Ich sehe da ein Problem, dass es bei uns in der Politik zwar viele Markt-Dogmatiker gibt aber zu wenige Markt-Realisten, die wissen wo der Barthel den Most herholt und dafuer sorgen, dass Maerkte zielgerichtet organisiert werden.
Es gäbe für den Wettbewerb ja bereits heute Zugriff auf viele L1 Haushalte. Was soll sich da in Zukunft ändern?
Es gibt aktuell 20 Millionen gefoerderte Anschluesse von insgesamt ca. 45 Millionen und die sind halt breit ueber das bundesgebiet gestreut, bzw. oft in ruralen Zonen, das sind vielleicht absolut viele aber die Frage die sich an jedem einzelnen PoP stellt ist, "ist eine Erschliessung wirtschaftlich tragfaehig fuer die Anzahl der L1-erreichbaren Anschluesse". Und da sieht es eher so aus als waere das nicht der Fall.
Zukuenftig aendern wird sich da nur etwas wenn eine aehnliche Verpflichtung auch fuer nicht gefoerderte Anschluesse eingefuehrt wird, oder zumindest eine Regel der Art, alle Anschluesse an PoPs die gefoerderte Anschluesse terminieren muessen auf aehnliche Art vermietet werden, ist dann das Problem des PoP-Betreibers wie er das realisieren will. -
Auswandern wäre jetzt keine Lösung des Problems, sondern eine Umgehung.
Aber das dies von den Deutschen Bürgern als Lösung angesehen wird, wundert mich nicht.
Ursachen zu Lösung war noch nie des Deutschen Fokus sondern wenn dann nur Wirkung.Es gibt einfach keine Lösung. Die Politik ist viel zu altmodisch.
Außerdem gibt es 16 verschiedene Landesbauordnungen und unterschiedliche digitale Vorgaben in tausenden Kommunen und das erschwert bundesweite Standards für Netzbetreiber.
Aber ja, im Wegschieben von Problemen sind die Deutschen Weltmeister!
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Auswandern wäre jetzt keine Lösung des Problems, sondern eine Umgehung.
Eine Loesung Eures akuten Problems, dass ihr individuell gerne mehr Bit/Sekunde fuer weniger Euro wollt, waere das schon... aber zugegeben das ist mMn. weder realistisch noch freundlich (es sei denn Ihr wollt so wie so mal ins AUsland ziehen, was mMn. eine wertvolle Erfahrung sein kann).
Aber das dies von den Deutschen Bürgern als Lösung angesehen wird, wundert mich nicht.
Na ja fuer das Problem der immer wiederkehrenden kreisenden Diskussionen zu diesem Themenkomplex waere das eine Loesung, aber mMn. waere es einfacher fuer alle die das Thema satt haben einfach die ueblichen Diskutanten zu blocken und einfach Posts/Threads nicht weiter zu lesen wenn es mal wieder auf einen dieser Attraktoren zulaeuft.
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Ja, die sind in der Regel zu klein. Nicht selten dem Umstand geschuldet, dass einem keine Gemeinde/Stadt ein PoP mit der Größe einer kleinen Turnhalle, wie es die Vermittlungsstellen früher waren, genehmigt.
Brauchst du ja auch gar nicht, die Vermittlungstellen waren Historisch bedingt so groß, da der HVT riesen Platz gebraucht hat sowie die alte Analog Technik.
Son Standard PoP hat mehr als genug Platz für moderne Aktiv Technik mehrere ISP. -
Son Standard PoP hat mehr als genug Platz für moderne Aktiv Technik mehrere ISP.
??? Zum Patchen und Rangieren von Glasfasern brauchst Du mWn. mehr Platz als fuer Kupferdoppeladern... und die meisten ausbauenden ISP duerften die Groesse ihrer PoPs versuchen zu minimieren... weil es dann leichter ist Genehmigung zu bekommen, weil man dann mehr und kleinere PoPs bauen kann (was das Risiko der Erschliessung durch Mitbewerber minimiert).
Die Telekom Vermittlungsstellen duerften gross genug sein (da war ja mal alte analoge Waehltechnik im Einsatz) aber die sind halt auch noch gut durch den Kupferkram belegt und daher auch eher brown- als greenfield. -
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Es gibt einfach keine Lösung. Die Politik ist viel zu altmodisch.
Außerdem gibt es 16 verschiedene Landesbauordnungen und unterschiedliche digitale Vorgaben in tausenden Kommunen und das erschwert bundesweite Standards für Netzbetreiber.
Aber ja, im Wegschieben von Problemen sind die Deutschen Weltmeister!
Die Lösung gäbe es Layer1 aber die Politik scheint es nicht sonderlich zu mögen das fair mit den Bürger Umgegangen wird.
Das Materialkonzept des Bundes gib es dafür auch schon. Damit werden die graue Flecken gebiete gebaut.Der Deutsche braucht es dass das Kind in den Brunnen fällt, es soll gar nicht verhindert werden.
Und wenn es dann endlich drin ist soll es auch partout drin bleiben.
Wir kümmern uns dann drum wie wir es da unten am Leben halten.Als weiter am abstieg arbeiten.
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??? Zum Patchen und Rangieren von Glasfasern brauchst Du mWn. mehr Platz als fuer Kupferdoppeladern... und die meisten ausbauenden ISP duerften die Groesse ihrer PoPs versuchen zu minimieren... weil es dann leichter ist Genehmigung zu bekommen, weil man dann mehr und kleinere PoPs bauen kann (was das Risiko der Erschliessung durch Mitbewerber minimiert).
Die Telekom Vermittlungsstellen duerften gross genug sein (da war ja mal alte analoge Waehltechnik im Einsatz) aber die sind halt auch noch gut durch den Kupferkram belegt und daher auch eher brown- als greenfield.naja, ich bezweifle das nur die Größe das Problem ist.
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waere es einfacher fuer alle die das Thema satt haben einfach die ueblichen Diskutanten zu blocken und einfach Posts/Threads nicht weiter zu lesen
Jeden den es stört das ich aufkläre das er zu viel für sein Internet bezahlt, darf mich gerne blockieren.
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Das ist zwar etwas irrational, aber ich kann das gut nachvollziehen... manchmal endet man halt beim geringsten Uebel ;). Ansonsten stimme ich Dir zu, die Telekom ist, klammert man das leidige vorsaetzliche Unterpeering m,al aus, ein recht kompetenter ISP der sein Netz ganz gut in Schuss haelt und wohl auch beim Endkundensupport (noch?) ganz passabel agiert.
Das ist in keinster Weise irrational. Das sind Erfahrungen die man sammelt. Und ich kann es nur bestätigen, der Support bei der Telekom war bisher in den letzten 30 Jahren, egal ob privat oder beruflich immer besser als bei den anderen. Und guter Support kostet Manpower und somit Geld.
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Es gibt einfach keine Lösung. Die Politik ist viel zu altmodisch.
Aber ja, im Wegschieben von Problemen sind die Deutschen Weltmeister!
Und Du bist viel zu anspruchsvoll...erst selbst etwas leisten und dann kannst jammern, wie schlecht hier alles ist.
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naja, ich bezweifle das nur die Größe das Problem ist.
In städtisches Raum auf jeden Fall. Deshalb ist da die Telekom so im Vorteil, weil sie altersher viele Liegenschaften haben.
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Und Du bist viel zu anspruchsvoll...erst selbst etwas leisten und dann kannst jammern, wie schlecht hier alles ist.
und wie ich nochmals wiederholen muss: es geht hier nicht um mich
es geht allgemein um das Prinzip und das es so nicht zukunftsfähig ist
das ist so eine deutsche Sache das gleich immer alles persönlich genommen werden muss, oder?
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Jeden den es stört das ich aufkläre das er zu viel für sein Internet bezahlt, darf mich gerne blockieren.
Nun, das ist halt nett polemisch formuliert, aber das ist eine subjektive Bewertung, die Du kaum glaubhaft fuer andere treffen kannst. Abgesehen davon, dass Du erkennbar "flexibel" im Umgang mit Fakten und Zahlen bist, je nach dem ob sie in Dein Konzept passen oder nicht... damit bist Du natuerlich nicht alleine, das macht jeder/jede zu einem gewissen Teil so, aber halt nicht immer so offen und erkennbar.
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Und Du bist viel zu anspruchsvoll...
Es ist Anspruchsvoll ein vernünftiges Preis/Leistungs verhältniss haben zu wollen ? Das war es rundherum bei uns auch gibt ?
Das ist ein zu hoher Anspruch ? -
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Es ist Anspruchsvoll ein vernünftiges Preis/Leistungs verhältniss haben zu wollen ?
Nein, aber das was Du haben willst ist halt aus erkennbaren Punkten in Deutschland auf absehbare Zeit komplett unrealistisch. MMn. ist das Problem, dass Du die Kostenseite ignorierst und daher zu eher absurden Schlussfolgerungen kommst.
Das "Wollen" ist also nicht das Problem, sondern die Bewertung der Realitaet, wenn, wie Du glaubst, ISP 8 Gbps fuer 20 Euro rentabel anbieten koennten, warum, meinst Du, schlittern gerade so viele ISP knapp am Konkurs vorbei, obwohl sie mit aelterer (und damit billigerer Bestandstechnik) und hoeheren Preisen eigentlich nach Deiner Logik mehr Einnahmen haben muessten?
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Es ist Anspruchsvoll ein vernünftiges Preis/Leistungs verhältniss haben zu wollen ? Das war es rundherum bei uns auch gibt ?
Das ist ein zu hoher Anspruch ?hust hust 18 Cent pro Mbit/s EU-Schnitt hust 1€ pro Mbit/s Deutschland
ohh ja, glaube ich sollte was gegen meine Erkältung machen

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Seit VULA hat das mit PTP oder PTMP kaum noch etwas zu tun und ich vermisse weiterhin, wie der Zugang zur Faser skalieren soll. Der Wettbewerb muss an den PoP ran und da sehe ich keine Skaleneffekte.
Außer wir kehren zu der Annahme zurück, dass wir die Größe der PoPs vorschreiben.
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Nein, aber das was Du haben willst ist halt aus erkennbaren Punkten in Deutschland auf absehbare Zeit komplett unrealistisch.
Und deswegen soll ich es mir in der Opfer rolle gemütlich machen und den Status Quo verteidigen ?
MMn. ist das Problem, dass Du die Kostenseite ignorierst und daher zu eher absurden Schlussfolgerungen kommst.
Meinste in der Schweiz,Luxemburg,Lichtenstein kostet das nicht so viel wie in Deutschland ?
Und die Kostenseite setzt nur ein unteres Limit und nicht einen Preis pro Mbit.Das "Wollen" ist also nicht das Problem, sondern die Bewertung der Realitaet, wenn, wie Du glaubst, ISP 8 Gbps fuer 20 Euro rentabel anbieten koennten, warum, meinst Du, schlittern gerade so viele ISP knapp am Konkurs vorbei, obwohl sie mit aelterer (und damit billigerer Bestandstechnik) und hoeheren Preisen eigentlich nach Deiner Logik mehr Einnahmen haben muessten?
Weil sie gar keine 20€ Anbieten und die Kunden deshalb bei DSL bleiben.
Ohne Kunden keine einnahmen.
Zu schlechtes Angebot keine Nachfrage. -
hust hust 18 Cent pro Mbit/s EU-Schnitt hust 1€ pro Mbit/s Deutschland
Und da ist es wieder das absurde Mass... der mMn. relevante Vergleich sind die absoluten Kosten fuer die ueblichen ca. 3 Tarifklassen:
- Einstiegs-/Holz-Klasse
- Mittelstrahl (das was die Mehrheit bucht)
- Spitzen-/Halo-Klasse
Und wenn man das vergleicht, dann bleuben immer noch Unterschiede aber keine so gravierenden wie beim Bit/Sekunde-Preis vergleich. Dieser leidet darunter, dass der Grenznutzen von mehr Bandbreite abnimmt, und daher auch die fuer mehr Kapazitaet durchsetzbaren Preisspruenge... Der zweite Grund warum Preis pro Bit/Sekunde wenig nuetzlich ist, dass man nicht frei waehlen kann wie viele Bit/Sekunde man buchen und zahlen moechte.
Ein Beispiel, bei galaxus.ch bekommt man "10" Gbps fuer 39 CHF aber 1 Gbps kostet keine 3.90 CHF, sondern 34 CHF (und ist auch nicht 1/1, sondern 1/0.1).
Das heisst aber letztlich, dass Dein Landesvergleich eher mit der hoechsten vermarkteten Bandbreite korrelieren duerfte als damit was die Nutzer dieses Landes typischerweise buchen und zahlen. Und dann kommt es halt auch drauf an welchen Tarif Du nach welchen Kriterien waehlst um die Bit/Sekunde eines Landes zu bestimmen...
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