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Vertrag gesucht - Fritz 6825 LTE

  • gevaugeh
  • 2. September 2026 um 22:28
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    mbo77
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    • 7. September 2026 um 09:38
    • #21

    Ich habe in erster Linie darauf hingewiesen, dass diese pauschale Aussage nicht stimmt.

    Es gibt ja offenbar Beispiele, wo zumindest die typischen Smartphones problemfrei weiter arbeiten können.

  • HubeBube
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    • 7. September 2026 um 09:39
    • #22
    Zitat von mbo77

    In 20 Jahren wird Mobilfunk eine signifikante Größe sein und viele keinen Glasfaseranschluss haben. DSL halt auch nicht mehr.

    2046 sprechen wir jedoch schon von 6G oder sogar 7G, da werden die Karten neu gemischt und meine Glaskugel blickt nicht so weit in die Zukunft.

    Eine signifikante Größe ist der Mobilfunk bereits jetzt. 5G ist allerdings nicht nur für die Erhöhung der Datenrate konzipiert worden (eMBB), sondern ebenfalls für IoT (mMTC) und autonomes Fahren bzw. Industrieautomation (uRLLC) .

    All dies benötigt jedoch eine massive Erschließung von neuen Standorten für die Sender und damit wieder das geliebte Thema Tiefbau für GF-Anschlüsse.

  • pufferueberlauf
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    • 7. September 2026 um 09:40
    • #23
    Zitat von mbo77

    Kein Anschluss in D hat eine Dauerlast von 18 Mbps.

    A) diese 18 Mbps waren halt maximal positiv fuer 5G gerechnet... es werden nicht Ansatzweise alle SIMs in einer Funkzelle 9 Bit/(Sekunde*Herz) sehen. Und die nicht-FWA Geraete in der Zelle werden halt auch Airtime-Slots nutzen, die dann fuer FWA fehlen... Die Alternativen zur Erhoehung der Bandbreite/Zelle laufen auf hoehere Frequenzbaender raus und damit auf eine effektive Verkleinerung der Zellen (wegen hoeherer Daempfung und zunehmende Notwendigkeit fuer direkte Sichtverbindung) und das heisst man braucht auch vermutlich auch mehr Zellen.

    B) Dauerlast ist eher irrelevant, es geht um die mittlere Last in der Spitzenlastzeit und auch darum das offizielle EU Ziel (erschwingliches Gigabit fuer jeden im "Festnetz") zu erreichen, das wird eng/unmoeglich ohne zusaetzlichen Ausbau und Zellverdichtung. Aber auch da stimme ich Dir zu ist 18 Mbps immer noch ueber dem aktuellen Bedarf (Preseems Network Report von Ende 2025 bemisst, fuer die von Pressem beobachteten Anschluesse, oft von WISPs) mittlere Datenraten von < 10/2 Mbps, die sind sicherlich nicht statistisch repraesentativ, aber geben ein Gefuehl fuer die Groessenordnung).

    Zitat von mbo77

    Da geht noch eine ganze Menge und die Mobilfunknetze werden kontinuierlich ausgebaut.

    Das ist das Wunschdenken das ich meine... die Mobilfunker schaffen as ja schon seit Jahren eher nicht ihre eher milden Ausbauversprechen fuer die 5G-Abdeckung zu erfuellen*. Warum meinst Du wird der statt findente kontinuierliche Ausbau ausreichen um nicht nur endlich die 5G Ziele zu erfuellen sondern auch um das Netz fuer Milliopnen zusaetzlicher "Festnetzkunden" zu ertuechtigen? Wenn ein solcher Ausbau erkennbar wirtschaftlicher waere als ein FTTH Ausbau, warum bauen dann 3 der 4 Mobilfunkbetreiber selber FTTH (Telekom, Vodafone+OXG, Telefonica+UGG, 1&1+Versatel(nicht fuer Privatkunden)) aus und keiner setzt offensiv auf FWA? Wie gesagt Wunschdenken...


    *) Ja die schieben das auf Stromversorgung und Genehmigungen, aber das ganze dauert nun schon so lange, dass ich sage, haettet ihr halt frueher beantragen muessen. Bummelei ist keine Entschuldigung und wenn ihr wisst, dass manche Prozesse viel Zeit brauchen, dann stosst die halt rechtzeitig an.

    Zitat von mbo77

    In 20 Jahren wird Mobilfunk eine signifikante Größe sein und viele keinen Glasfaseranschluss haben. DSL halt auch nicht mehr.

    Unklar, wie gesagt in anderen Laendern sehen wir, dass Mobilanbieter fuer Festnetzersatz lieber selber FTTH ausbauen... aber hey was wissen die schon von den relativen Kosten der verschiedenen Technologien oder den Ausbauplaenen fuer den Mobilfunk?

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    mbo77
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    • 7. September 2026 um 09:53
    • #24

    Ich sehe da keinerlei Wunschdenken, sondern beschreibe lediglich die Vergangenheit.

    Heutige Mobilfunknetze sind ja nun nicht mehr mit UTMS zu vergleichen, oder?

  • pufferueberlauf
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    • 7. September 2026 um 10:04
    • #25
    Zitat von mbo77

    Ich sehe da keinerlei Wunschdenken, sondern beschreibe lediglich die Vergangenheit.

    Bei einer Frage die sich auf die Zukunft bezieht ist das sicherlich auch einen Blick wert, aber Vorhersagen sind halt notorisch schwer, insbesondere die Zukunft betreffende, waehrend "Nachhersagen" der Vergangenheit i.d.R. leichter sind.

    Zitat von mbo77

    Heutige Mobilfunknetze sind ja nun nicht mehr mit UTMS zu vergleichen, oder?

    So wahr wie mMn. irrelevant*. Aber ich habe geschrieben was ich schreiben wollte. Wenn es Dich ueberzeugt hat, fein, wenn es Dich nicht ueberzeugt hat, auch fein. Wir werden ja sehen wie sich das entwickelt, also ist Abwarten und Teetrinken hier eine gute Strategie.


    *) Ausser dass es schon zu UMTS Zeiten Leute gegeben hat die das Ende des Festnetzes im Massenmarkt beschworen haben, in typischer Mobilfunkmanier halt fuer 4G und spaetestens fuer 5G, also immer fuer die naechste und uebernaechste Generation ;). Marketing halt, aber irgendwann wird die Nummer "over-promise and under-deliver" halt etwas vorhersagbar und schaal.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (7. September 2026 um 10:14) aus folgendem Grund: Tippfehler...

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    • 7. September 2026 um 11:00
    • #26

    Aber so ist es doch eingetreten, oder?

    Präzise Vorhersagen sind nicht möglich und oftmals Quatsch, da gebe ich recht. Aber die Richtung sehe ich schon.

    Wenn es heute irgendwo kein WLAN mehr gibt, erzeugt das bestenfalls Schulterzucken.

    Bei uns merkt es keiner mehr, wenn ich mal am Router arbeite und neustarte.

    Meine Prognose ist, dass entlegene und stark dörfliche Gegenden auf Mobilfunk und Sat-Internet ausweichen müssen. Ich bin nicht ok damit, zersiedelte Gebiete auf diese Art und Weise mit hohen Kosten je Anschluss zu subventionieren.

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  • pufferueberlauf
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    • 7. September 2026 um 11:24
    • #27
    Zitat von mbo77

    Aber so ist es doch eingetreten, oder?

    Was, dass LTE tauglicher Festnetzersatz fuer die Masse geworden waere? Das ist nicht eingetreten, bzw. wir haben kaum belastbare Beweise (laut BNetzA gab es 2026 gerade mal 800K FWA Anschluesse). Daraus zu schliessen FWA koennte die 22.7 Millionen DSL Nutzer versorgen, ist, sagen wir freundlich "optimistisch".

    Zitat von mbo77

    Wenn es heute irgendwo kein WLAN mehr gibt, erzeugt das bestenfalls Schulterzucken.

    Wir leben wohl in unterschiedlichen Blasen... in meiner Umgebung versuchen die Leute ihre Mobilgeraete moeglichst immer im WLAN anzumelden. Keine Ahnung/Daten wie das die Masse sieht/handhabt.

    Zitat von mbo77

    Bei uns merkt es keiner mehr, wenn ich mal am Router arbeite und neustarte.

    Bei mir stehen dann die Kinder recht schnell auf der Matte... oder rufen an (per Smartphone, wenn Nachmittags das Internet und damit WLAN ausfaellt). Andere Blase halt.

    Zitat von mbo77

    Meine Prognose ist, dass entlegene und stark dörfliche Gegenden auf Mobilfunk und Sat-Internet ausweichen müssen. Ich bin nicht ok damit, zersiedelte Gebiete auf diese Art und Weise mit hohen Kosten je Anschluss zu subventionieren.

    Deine Prognose ist per se nicht schlechter oder besser als meine, und wir werden das ja sehen.

    Deinen letzten Punkt finde ich traurig, da fehlt mir z.B. die Solidaritaet mit unseren Landwirten... einerseits erwarten wir, dass die uns bezahlbare regional Lebensmittel produzieren, andererseits sind wir uns anscheinend zu billig um denen vernuenftige zukunftsfeste Infrastruktur bereitzustellen*. Mit dem Ansatz, der heute modern ist, haette die Landbevoelkerung wohl niemals asphaltierte Strassen, Strom, Telephon, oder Zu- und Abwasser bekommen... und in den Staedten waere der Wohnungsbedarf noch groesser. Da lob ich mir unsere Grundgesetz, das die Herstellung von "Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet" mit als Ziel hat.

    Das ist mMn. die neo-liberale Krankheit den Wert von Infrastruktur allein an den heutigen Kosten festmachen zu wollen, ohne das zukuenftige Potential zu beachten, und den Umstand dass Infrastruktur allgemeindienlicher funktioniert desto weiter sie verbreitet ist.

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    • 7. September 2026 um 12:27
    • #28

    Oh, fangen wir besser nicht mit der Landwirtschaft an.

    Diese Bevölkerungsgruppe ist für mich komplett verbrannt. Die Proteste der Vergangenheit haben dafür gesorgt, dass ich deutsche Produkte aus der Landwirtschaft meide, wo möglich.

    Aber das ist für mich ein wichtiger Punkt, weshalb wir mit schädlicher Subventionen aufhören müssen. Das hat nichts mit Solidarität, sondern mit wirtschaftlicher Vernunft zu tun.

    Diese Gegenden kann ich mit Mobilfunk und Sat privatwirtschaftlich gut versorgen.

  • pufferueberlauf
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    • 7. September 2026 um 12:45
    • #29
    Zitat von mbo77

    Diese Gegenden kann ich mit Mobilfunk und Sat privatwirtschaftlich gut versorgen.

    Wie die Mobilfunker bisher auf dem Land gut demonstriert haben... die Vorstellung das Land waere Mobilfunktechnisch gut abgedeckt, deckt sich nicht mit der Realitaet (zumindest in Ostfriesland oder im Solling oder im Weserbergland...)... und essentielle Infrastruktur freiwillig unter Kontrolle von auslaendischen Konzernen zu stellen (die anderen Regierungen hoerig sind*) finde ich klar sub-optimal. Das mag anfangs billiger sein, aber billig ist kein Selbstzweck...
    Aber lass uns aufhoeren, wir haben klar und deutlich unterschiedliche Positionen die keine Synthese realistisch erscheinen laesst. Was unsere Prognosen angeht, das wird sich ja zeigen, gut moeglich, dass Deine sich als treffender herausstellen wird als meine.

    *) So wie hiesige Unternehmen hiesige Gesetzgeber nicht ignorieren koennen, das ist per se okay, nur halt ein Grund da keine essentiellen Leistungen einzukaufen...

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    • 7. September 2026 um 13:03
    • #30

    Das ist mittlerweile regulatorisch vorgeschrieben, damit sehe ich keine Diskussionsgrundlage, bzw eine sehr veraltete Wahrnehmung.

  • pufferueberlauf
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    • 7. September 2026 um 14:18
    • #31
    Zitat von mbo77

    Das ist mittlerweile regulatorisch vorgeschrieben,

    Was ist vorgeschrieben?

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    • 7. September 2026 um 14:58
    • #32

    Das legt die BNetzA in ihren Ausschreibungsbedingungen bei Lizenzvergabe respektive Verlängerung fest.

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  • pufferueberlauf
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    • 7. September 2026 um 15:07
    • #33

    Das ist immer noch unklar, aber ich vermute Du sprichst von der 5G Netzabdeckung? Da kann ich nur sagen "Papier ist geduldig", ich war letzte Woche im Solling und im Weserbergland und da war der Empfang, sagen wir "interessant", die Bewertung das muesse fuer Landbewohner ausreichen teile ich nicht.

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    • 7. September 2026 um 15:20
    • #34

    Und die BNetzA kann und wird das sanktionieren. Das hat bei allen Betreibern Früchte getragen, denn es wurden viele Lücken geschlossen.

    Wie hast du denn die effektive Verfügbarkeit in der bewohnten Landschaft gemessen? Hast du drei (e)SIMs im Gerät oder gleich mehrere Geräte dabei?

  • pufferueberlauf
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    • 7. September 2026 um 15:29
    • #35
    Zitat von mbo77

    Und die BNetzA kann und wird das sanktionieren. Das hat bei allen Betreibern Früchte getragen, denn es wurden viele Lücken geschlossen.

    Mmmh, was denn nun, die Situation ist ausreichend, oder wird as vielleicht eines Tages werden?

    Zitat von mbo77

    Wie hast du denn die effektive Verfügbarkeit in der bewohnten Landschaft gemessen? Hast du drei (e)SIMs im Gerät oder gleich mehrere Geräte dabei?

    Waren in einer Gruppe unterwegs, und ich habe das mit Congstar/Telekom gesehen und die Kollegen befragt, die sind nicht alle bei Telekom, aber ich habe nicht genau Buch gefuehrt.

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    • 7. September 2026 um 16:05
    • #36

    Dann solltest du Anekdoten als solche bewerten.

    Schau auf die Daten der BNetzA, da hast du die Antwort. Auch, dass der Mobilfunkausbau logischerweise ein fortlaufender Prozess ist.

  • Phino
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    • 8. September 2026 um 15:46
    • #37
    Zitat von mbo77

    Ich sehe da keinerlei Wunschdenken, sondern beschreibe lediglich die Vergangenheit.

    Heutige Mobilfunknetze sind ja nun nicht mehr mit UTMS zu vergleichen, oder?

    Kommt darauf an wo man war. 1999 war ich mit dem Nokia 8110 in Schweden, das war damals ein absoluter Traum, selbst im tiefsten Wald. Dagegen war Deutschland ein schwarzes Loch.

    DSL hatte ich damals mit 1 Mbit, da war ich schon der Held und das Internet ist mir nur so zugeflogen. ;)

    Will sagen Festnetz war immer stabiler und mit mehr Bandbreite, egal zu welcher Zeit. Das wird nmM auch im Zukunft so sein.

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