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Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

  • Silverio
  • 7. August 2026 um 08:16
  • mbo77
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    • 27. August 2026 um 18:52
    • #321

    Was biegst du denn jetzt schon wieder in irgendwas Richtung Telekom ab?

    Die nächste steile These ohne Fundament.

    Welches Land könnte ich dir denn noch schmackhaft machen, damit du wieder Lebensglück findest? In der Schweiz spricht man ja oft auch Deutsch, wäre das nichts für dich?

  • pufferueberlauf
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    • 27. August 2026 um 19:17
    • #322
    Zitat von BlackMage2

    da wird aber angenommen das PPPoE besser kompatibel ist,

    Fuer mich war die Quintessenz, beide System loesen echte Probleme die ISPs haben aehnlich gut, so gut, dass ein ISP der ein System etabliert hat das ohne Not nicht aendern wird...

  • Funker
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    • 27. August 2026 um 19:20
    • #323
    Zitat von Funker

    Fazit: Wenn irgendwas schlecht läuft, hat das schlicht keine technischen Gründe, sondern es läuft schlecht, weil es so gewollt ist, um dann Upselling betreiben zu können.

    Abgesehen davon haben die meisten Privatnutzer eher Probleme mit ihrem WLAN als mit ihrem Anschluss dahinter (auch nur ein Thema wegen eines nicht funktionierenden Endgerätemarktes), wodurch sich nur mit einem Kabel messbare Unterschiede eh nivellieren.

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  • pufferueberlauf
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    • 27. August 2026 um 19:28
    • #324
    Zitat von Funker

    Das ist zunächst mal eine Frage des gewählten CPEs.

    ??? Also die Anfaelligkeit fuer RF Interferenz hat mMn. weniger mit dem CPE oder dessen Hersteller zu tun, und mehr damit, dass wir bei DSL ungeschirmte Kabel die mal fuer ca. 3KHz geeignet sein sollten inzwischen mit bis 17, bzw. 35 Mhz ausreizen.... aber wir haben auch Leitungen die mit 2.2 MHz ADSL schon Problemen haben.

    Ich ignorier mal den Rest uns sage ich freue mich auf die in ein paar Jahren kommenden Zeiten in denen RF Interferenz fuer Normalsterbliche wieder zu einem Nicht-Problem wird, also eines das schlicht nicht relevant wird und nicht wie heute eines das nur wenige Nutzer richtig diagnostizieren koennen.

  • pufferueberlauf
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    • 27. August 2026 um 19:30
    • #325
    Zitat von BlackMage2

    Ich habe das gesehen. Aber ist es so schwer zu glauben das die Telekom nur zertifizierte Geräte an ihr Netz lässt?

    Ich bezweifle, dass die Telekom meinen Turris Omnia oder dessen OpenWrt basierten PPPoE Client zertifizirt hat, funktionieren tut der trotzdem. Mit welcher Hard- und Software hattest Du denn Probleme?

  • pufferueberlauf
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    • 27. August 2026 um 20:04
    • #326
    Zitat von pufferueberlauf

    Ich bezweifle, dass die Telekom meinen Turris Omnia oder dessen OpenWrt basierten PPPoE Client zertifizirt hat, funktionieren tut der trotzdem. Mit welcher Hard- und Software hattest Du denn Probleme?

    zertifiziert...

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  • kingpin42
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    • 27. August 2026 um 21:06
    • #327
    Zitat von BlackMage2

    da wird aber angenommen das PPPoE besser kompatibel ist, aber tatsächlich ist IPoE(bzw. DHCP wie du es hier nennst, aber DHCP ist ja nur für die Adressierung zuständig) besser kompatibel, weil das standardisierte DHCP Protokoll verwendet wird und kein PPPoE Client

    Würde da dem Herrn aus dem Video auch zustimmen. Abgesehen davon, ist PPPoE auch standardisiert.

  • mbo77
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    • 28. August 2026 um 07:55
    • #328
    Zitat von pufferueberlauf

    ??? Also die Anfaelligkeit fuer RF Interferenz hat mMn. weniger mit dem CPE oder dessen Hersteller zu tun, und mehr damit, dass wir bei DSL ungeschirmte Kabel die mal fuer ca. 3KHz geeignet sein sollten inzwischen mit bis 17, bzw. 35 Mhz ausreizen.... aber wir haben auch Leitungen die mit 2.2 MHz ADSL schon Problemen haben.

    Ich werfe gerade bei DSL mal das Vigor 167 in den Raum. Das ist gegenüber dem Modem, was in der Fritzbox verbaut wird, eine ganz andere Liga.

    Mein Bruder wartet immer noch auf EON und er hat in der Zwischenzeit dieses Modem von mir bekommen. Statt regelmäßiger Abbrüche hat er nun 116/46 seit Monaten stabil. Mit der Fritzbox ging der Sync adaptiv teilweise auf 30/20 runter, mit mehreren Resyncs am Tag.

    Es kann natürlich auch am Kabel zwischen TAE und FB gelegen haben, da das Vigor einen RJ-11 statt RJ-45 Anschluss hat. Augenscheinlich war das Kabel einwandfrei, was natürlich nichts heißen muss.
    Seinerzeit hatte ich aber auch bei meinem Anschluss höhere und stabilere Syncs.

  • pufferueberlauf
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    • 28. August 2026 um 08:12
    • #329
    Zitat von mbo77

    Ich werfe gerade bei DSL mal das Vigor 167 in den Raum. Das ist gegenüber dem Modem, was in der Fritzbox verbaut wird, eine ganz andere Liga.

    Verschiedene Fritzboxen haben verschiedene Modems... ich hatte bisher nicht das Gefuehl, dass Econet-DSL-Modems massiv besser waeren als Lantiq/MaxLinear oder Broadcom, hast Du da Referenzen zu? In der 7490er Generation war es so, dass Broadcom besser war, vor allem weil die Broadcom Modems von anfang an fuer bidirectionales G.INP ausgelegt waren, waehrend das bei den LLantigs der xrx200 Generation und frueher nachtraeglich an die Firmware drangestrickt wurde, Bei den Supervectoring Chipsaetzen hatte Lantiq dann eigentlich den Broadcom Vorsprung wieder wett gemacht.

    Zitat von mbo77

    Mein Bruder wartet immer noch auf EON und er hat in der Zwischenzeit dieses Modem von mir bekommen. Statt regelmäßiger Abbrüche hat er nun 116/46 seit Monaten stabil. Mit der Fritzbox ging der Sync adaptiv teilweise auf 30/20 runter, mit mehreren Resyncs am Tag.

    OK, das ist dschon mal ein Datenpunkt. Wobei da dann immer die Frage ist, was macht das Modem anders und wie alt war die Fritzbox, bzw. hatte die ein Einzelschaden oder war die repraesentativ fuer die ganze Serie?

    Zitat von mbo77

    Es kann natürlich auch am Kabel zwischen TAE und FB gelegen haben, da das Vigor einen RJ-11 statt RJ-45 Anschluss hat. Augenscheinlich war das Kabel einwandfrei, was natürlich nichts heißen muss.
    Seinerzeit hatte ich aber auch bei meinem Anschluss höhere und stabilere Syncs.

    Auch ein moeglicher Unterschied, was aber mMn. zaehlt ist, dass ihr den Anschluss manierlich verbessern konntet, egal was die Ursache war.

    Allerdings ist bei DSL prinzipbedingt so, dass es zu RF-Interferenz kommen kann, egal bei was fuer einem Modem und es faellt mir schwer zu glauben die Fritzboxen waeren kategorisch schlechter als die Mitbewerber.

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  • pufferueberlauf
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    • 28. August 2026 um 08:27
    • #330
    Zitat von kingpin42

    Würde da dem Herrn aus dem Video auch zustimmen.

    Wobei der zwar Unterschiede auflistet, die auf den ersten Blick PPPoE ueberlegen erscheinen lassen, sagt er dazu klar, dass es auf die Gewichtung der verschiedenen Features ankommt und dass jeder ISP selber ueberlegen sollte welche Option zu den jeweiligen Anforderungen am besten passt.
    Aus Endnutzersicht finde ich DHCP etwas angenehmer, weil das deutlich weniger CPU frisst (und weil mein OpenWrt PPPoE-Client weder hardware-beschleunigt ist noch multi-threaded arbeitet) und weil MTU/MSS unproblematischer sind (das koennte zumindest die Telekom als Vorleister allerdings beheben in dem sie auf Baby-Jumboframes umsteigt*). Aber ich verstehe warum ISPs bei der Wahl eher auf ihre eigenen Belange schauen.

    Gerade mal geguckt (in den Dokumenten zu IP-BSA-Gate), die Telekom scheint bei IP-BSA tatsaechlich einen L2TP (v2) Tunnel zu verwenden, was erklaeren koennte warum deren Motivation gering ist auf DHCP umzustellen... egal was wir Foristen uns wuenschen oder was wir fuer modern und fuer veraltet halten...


    *) Es hiess mal es gaebe da Tests, und dann kam nichts mehr, daher vermute ich dass zu viele Probleme aufgetaucht sind, leider gab es da keine oeffentlichen Daten dazu. Das Problem ist weniger die veringerte MTU sondern der Umstand dass MTU/MSS Detection notorisch problematisch ist und die Annahme meist ist MTU gleich 1500.

  • mbo77
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    • 28. August 2026 um 09:22
    • #331
    Zitat von pufferueberlauf

    Allerdings ist bei DSL prinzipbedingt so, dass es zu RF-Interferenz kommen kann, egal bei was fuer einem Modem und es faellt mir schwer zu glauben die Fritzboxen waeren kategorisch schlechter als die Mitbewerber.

    Das sollte auch nicht meine Aussage sein. Dass LWL einer Zweidrahtlösung meilenweit überlegen ist, brauchen wir nicht zu diskutieren.

    Auch kann ich nur für diese beiden Fälle (FB 7530, FB 7530AX, verschiedene Leitungen, andere BNGs) sprechen. Es zeigt aber schon, dass das Kundenequipment durchaus eine Rolle spielen kann.

  • Funker
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    • 28. August 2026 um 11:12
    • #332
    Zitat von mbo77

    Ich werfe gerade bei DSL mal das Vigor 167 in den Raum. Das ist gegenüber dem Modem, was in der Fritzbox verbaut wird, eine ganz andere Liga.

    Das deckt sich auch mit meinen Praxis-Erfahrungen. Solange man einen Bogen um die teure rote Telefonanlage macht, läuft der Kram eigentlich.

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  • pufferueberlauf
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    • 28. August 2026 um 11:27
    • #333
    Zitat von Funker

    Solange man einen Bogen um die teure rote Telefonanlage macht, läuft der Kram eigentlich.

    Nun ja, die aktuellen AVM/Fritz-Geraete sind ueberwiegend weiss mit ein bisschen Rot, aber es geht hier bei der RF-Interferenz schlicht um ein Physikproblem, das wenig Ruecksicht auf Feinheiten wie den Hersteller eines DSL-Modems nimmt.

    Ja, es gab eine Zeit in der Lantiq-Modems (gerne/oft von AVM verbaut) and Broadcom-Linecards etwas problematischer waren als Broadcom-Modems an der selben Linecard, aber das ist mit den Profil-35b-faehigen Lantiq-SoCs eigentlich vorbei.

    Bzw. ich sehe da wenig Berichte dazu z.B. im O2-DSL-Forum. Das soll nicht heissen, dass ich FritzBoxen fuer besser halte als die Mitbewerber, aber halt auch nicht fuer generell schlechter. (Wobei ich selber zwar eine FB7520 verwende aber als bridged-Modem unter OpenWrt an einer recht kurzen TAL mit hohen SNR-Reserven, da wuerde vermutlich jedes Modem "bella figura" machen).

  • BlackMage2
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    • 28. August 2026 um 13:43
    • #334
    Zitat von mbo77

    Ich werfe gerade bei DSL mal das Vigor 167 in den Raum. Das ist gegenüber dem Modem, was in der Fritzbox verbaut wird, eine ganz andere Liga.

    Mein Bruder wartet immer noch auf EON und er hat in der Zwischenzeit dieses Modem von mir bekommen. Statt regelmäßiger Abbrüche hat er nun 116/46 seit Monaten stabil. Mit der Fritzbox ging der Sync adaptiv teilweise auf 30/20 runter, mit mehreren Resyncs am Tag.

    Es kann natürlich auch am Kabel zwischen TAE und FB gelegen haben, da das Vigor einen RJ-11 statt RJ-45 Anschluss hat. Augenscheinlich war das Kabel einwandfrei, was natürlich nichts heißen muss.
    Seinerzeit hatte ich aber auch bei meinem Anschluss höhere und stabilere Syncs.

    also ich habe mit meinem Vigor 165 (Lantiq-Chipsatz) an ner FB7390(ohne Modem) keine Probleme

  • mbo77
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    • 28. August 2026 um 15:49
    • #335

    Das wundert mich nicht. Wir reden aber auch mehr über den Unterschied, welches Modem zum Einsatz kommt und nicht welcher Router eingesetzt wird.

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  • BlackMage2
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    • 28. August 2026 um 16:33
    • #336

    ich habe die FB7390 auch nur wegen der NAT-performance gewählt und das Fritz!OS hat nen PPPoE Clienten der super schnell eingerichtet ist und SIP-Client+Telefonanschlüsse ist gleich mitdrin.

  • Funker
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    • 28. August 2026 um 18:16
    • #337
    Zitat von BlackMage2

    ich habe die FB7390 auch nur wegen der NAT-performance gewählt und das Fritz!OS hat nen PPPoE Clienten der super schnell eingerichtet ist und SIP-Client+Telefonanschlüsse ist gleich mitdrin.

    Die meisten CPEs machen NAT mit dem Linux-Kernel und routen deshalb schon seit den späten 2000ern mit irgendwelchen 08/15-WiFi-SoCs für 802.11n Gigabit Wirespeed mit zehntausenden Mapping-Einträgen in der State-Tabelle. Anstrengen müssen sich diese Teile nur für Smart Queue Management.

    Die rote Telefonanlage hat natürlich ihre eigene proprietäre Homebrew-Implementierung, deshalb sind das die einzigen Geräte, wo NAT-Performance überhaupt noch ein Thema ist. Habe allerdings seit den 2000ern als Sipgate und Easybell anfingen, SIP-Telefone zu verkaufen, keine Verwendung mehr für "Telefonanschlüsse".

  • Funker
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    • 28. August 2026 um 18:24
    • #338
    Zitat von mbo77

    Das wundert mich nicht. Wir reden aber auch mehr über den Unterschied, welches Modem zum Einsatz kommt und nicht welcher Router eingesetzt wird.

    Doch doch, denn Telefonanlagen mit DSL-Modem können sich schön selbst stören. Das ist analogen Schnittstellen wie 3,1 kHz Audio kein Thema, aber wer 192 kBit/s auf seinen internen S0-Bus legt, kann sich schönste Oberwellen auf dem DSL-Modem einfangen. Sehr gut geht das übrigens auch mit USB-Anschlüssen, insbesondere in der Variante SuperSpeed. Damit hatte Team Rot beim Premium-Modell sogar geschafft, sich ihr WLAN breit zu drücken.

    Sind halt alles keine guten Argumente, um für Glasfaser mehr zu bezahlen, sondern nur gegen die überteuerte rote Telefonanlage. An einem guten Modem (egal ob GPON, DSL oder DOCSIS) kommt man ja nicht vorbei.

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  • pufferueberlauf
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    • 28. August 2026 um 19:11
    • #339
    Zitat von Funker

    Anstrengen müssen sich diese Teile nur für Smart Queue Management.

    Meh, auch heute noch bekommst Du Router mit alten 1-2 core MIPS CPUs die sich schon fuer weniger als SQM/Traffic-Shaping strecken muessen (die machen PPPoE+NAT+Firewall+WLAN nicht annaehernd nahe Wirespeed, es sei denn Wirespeed ist hinreichend langsam). Oft kommen da irgendwelche Offloads aus dem SDK des OEMs/Herstellers in Spiel die dafür sorgen, dass diese alten Huendchen noch ganz manierlich funktionieren, was solange gut geht solange die eigene Nutzung von den Offloads voll abgedeckt ist

    Zitat von Funker

    Sind halt alles keine guten Argumente, um für Glasfaser mehr zu bezahlen, sondern nur gegen die überteuerte rote Telefonanlage. An einem guten Modem (egal ob GPON, DSL oder DOCSIS) kommt man ja nicht vorbei.

    Jain, die Anfaelligkeit fuer RF-Interferenz ist keine AVM/Fritz-Marotte sondern, wie gesagt prinzipbedingt und zu grossen Teilen den verwendeten Kabel geschuldet. Das soll meine letzte Wiederholung dazu sein.

  • kingpin42
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    • 29. August 2026 um 03:08
    • #340
    Zitat von pufferueberlauf

    Wobei der zwar Unterschiede auflistet, die auf den ersten Blick PPPoE ueberlegen erscheinen lassen, sagt er dazu klar, dass es auf die Gewichtung der verschiedenen Features ankommt und dass jeder ISP selber ueberlegen sollte welche Option zu den jeweiligen Anforderungen am besten passt.
    Aus Endnutzersicht finde ich DHCP etwas angenehmer, weil das deutlich weniger CPU frisst (und weil mein OpenWrt PPPoE-Client weder hardware-beschleunigt ist noch multi-threaded arbeitet) und weil MTU/MSS unproblematischer sind (das koennte zumindest die Telekom als Vorleister allerdings beheben in dem sie auf Baby-Jumboframes umsteigt*). Aber ich verstehe warum ISPs bei der Wahl eher auf ihre eigenen Belange schauen.

    Naja, aber selbst betagte oder sehr günstige CPEs (z.B. Mikrotik hEX S, das alte Modell) schaffen problemlos symmetrisches Gigabit über PPPoE. Das dürfte heutzutage gar kein Thema mehr sein, insbesondere wenn modernere Implementierungen dafür mit SMT Support zum Einsatz kommen. PPPoE Zugangsnetze lassen sich sehr nett in Kombination mit E-Trees bauen. Ein MSAN wird per E-Tree auf mehrere PPPoE AC/BNGs geschaltet, Endgerät sucht sich den passenden BNG aus (hart gewählt oder derjenige, der am Schnellsten antwortet), und baut einen eindeutigen Tunnel auf. Keine Probleme bei Wartungsarbeiten im Netz durch DHCP Timer, die vorher angefasst und hinterher wieder angefasst werden müssen, denn Tunnel weg -> Routen weg.

    Prinzipiell ginge aber auch Beides parallel, hatte ich in einem Testnetz eingerichtet, klappte auch gut.

    Zitat von pufferueberlauf

    Gerade mal geguckt (in den Dokumenten zu IP-BSA-Gate), die Telekom scheint bei IP-BSA tatsaechlich einen L2TP (v2) Tunnel zu verwenden, was erklaeren koennte warum deren Motivation gering ist auf DHCP umzustellen... egal was wir Foristen uns wuenschen oder was wir fuer modern und fuer veraltet halten...

    Ja, das ist sehr charmant als Wholeseller. Da gibt es die wildesten Konstrukte, inkl. L2TP Tunnelswitch Funktionen. Leider unterstützt Juniper hier nur IPv4 als unterliegendes Protokoll.

    Zitat von pufferueberlauf

    *) Es hiess mal es gaebe da Tests, und dann kam nichts mehr, daher vermute ich dass zu viele Probleme aufgetaucht sind, leider gab es da keine oeffentlichen Daten dazu. Das Problem ist weniger die veringerte MTU sondern der Umstand dass MTU/MSS Detection notorisch problematisch ist und die Annahme meist ist MTU gleich 1500.

    Da die DTAG hier dieselben BNGs eingesetzt hat, wie der ISP für den ich gearbeitet hab, würde mich das sehr wundern, wenn es dabei zu Problemen gekommen wäre. Evtl. sind Teile des Kernnetzes nicht für größere Ethernetrahmen ausgelegt/konfiguriert ? Würde es zumindest erklären. Juniper MX unterstützen das jedenfalls ohne Probleme.

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