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Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

  • Silverio
  • 7. August 2026 um 08:16
  • BlackMage2
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    • 23. September 2026 um 09:15
    • #681
    Zitat von mbo77

    Ja, das ist ja auch gut so. Alles andere wäre verrückt.

    wieso? dann ist es doch wieder nur die Telekom die überall mitverdient, fast genau dieselbe Monopolstellung wie wir sie damals hatten. wieder nur ein Unternehmen was Internetzugänge ausbaut, bzw. die Preise bestimmt. Das das eher schlecht ist, muss ja nicht nochmal erwähnt werden?

    da kann die Regulierung durch die Bundesnetzagentur noch so streng sein

  • Schnurz
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    • 23. September 2026 um 09:19
    • #682

    Dummerweise bekommen es andere aber nicht wirklich geregelt flächendeckend ein GF-Netz zu errichten. Also müsste entweder ein Netz in öffentlicher Hand erbaut und vermietet werden, oder mehrere Netze Parallel zueinander errichtet werden. Dabei stellt sich natürlich die Frage, was finanziell für alle Beteiligten als Folge davon zu erwarten ist.

  • Funker
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    • 23. September 2026 um 09:30
    • #683
    Zitat von BlackMage2

    wieso? dann ist es doch wieder nur die Telekom die überall mitverdient, fast genau dieselbe Monopolstellung wie wir sie damals hatten. wieder nur ein Unternehmen was Internetzugänge ausbaut, bzw. die Preise bestimmt. Das das eher schlecht ist, muss ja nicht nochmal erwähnt werden?

    Wobei das Ziel ist, dass die Telekom mitverdient, ohne dass sie als "marktbeherrschendes" Unternehmen definiert wird, weil sie halt weniger als 70 % der Endkundenanschlüsse direkt hat. Der Rest sind "Joint-Ventures".

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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  • Schnurz
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    • 23. September 2026 um 09:35
    • #684
    Zitat von Funker

    Wobei das Ziel ist, dass die Telekom mitverdient, ohne dass sie als "marktbeherrschendes" Unternehmen definiert wird, weil sie halt weniger als 70 % der Endkundenanschlüsse direkt hat. Der Rest sind "Joint-Ventures".

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    Diese Chance hatte jeder andere Wettbewerber auch.

  • Funker
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    • 23. September 2026 um 09:36
    • #685
    Zitat von kingpin42

    Bezieht deine Annahme auch die Erschließung von Gewerbekunden mit Businesskunden ein ? Die werden gerne vergessen, machen aber den Löwenanteil der Marge aus.

    Und wo sind denn die ganzen Gewerbekunden, die jetzt ganz dringend Glasfaser brauchen?

    Da ist jetzt also "Marge", weil Wirtschaftsbetriebe haben ja unbegrenzt Geld, oder was? Die haben auch einen Eigentümer, der genau ausrechnen kann, ob der margenstarke Glasfaseranschluss sein Betriebsergebnis erhöht, oder einfach nur die Kosten. Sonst gibt es den Betrieb nämlich nicht mehr lange.

  • BlackMage2
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    • 23. September 2026 um 09:49
    • #686

    Aber die Telekom hat den Preisführer-Effekt. Da die Telekom auch hohe Mieten für ihre Netze verlangt, hat die Telekom wieder die Macht für hohe Preise zu sorgen. Schlimmstenfalls verdient kein Einziger Anbieter genug um Überleben zu Können, nur die Telekom bleibt durch ihre Doppelrolle im Glasfaser-Netz bestehen. (Betreiber und Anbieter zu gleich. man könnte von EWE dasselbe erwarten, aber die Spielen historisch und auch netzanteilsmäßig kaum eine Rolle. EWE arbeitet nach demselben Open-Access-Prinzip wie die Telekom.)

    Zitat von Schnurz

    Diese Chance hatte jeder andere Wettbewerber auch.

    hatten sie das? Die Telekom war ja quasi überall, EWE nur in Teilen Niedersachsens(Weser-Ems, Elbe-Weser). Also nein EWE spielt durch ihre geringe kaum eine Rolle und hat auch längst nicht die Markt-Macht so wie die Telekom.

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  • Schnurz
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    • 23. September 2026 um 09:56
    • #687

    Aber das GF-Netz für FTTH existierte bei der Telekom eben auch nicht. Sie musste es genauso aufbauen, wie jeder ander Wettbewerber auch.

    Und niemand hat die Wettbewerber daran gehindert GF-Netze zu bauen.

  • BlackMage2
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    • 23. September 2026 um 10:12
    • #688

    ja das schon. aber die Telekom hatte da 2 große Vorteile, sie hatten A schon große Bestandsnetze an die sie einfach anknüpfen können oder eben kurz aufbauen, die Telekom hat ja auch B die finanziellen Mittel dazu und C auch noch genügend Kunden die ihr aus der Hand fressen, den Vorteil haben die anderen nicht. und viele der Mitbewerber beziehen ja ihre Kernleistungen auch von T1 Carriern wie der Telekom, was ja auch mein Kritikpunkt ist. wobei EWE ja verschiedene T1 Carrier hat, aber wenn EWE sich wieder an nem Netzbetreiber einmietet der tlw. der Telekom gehört, sind die auch wieder stark von der Telekom abhängig.

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (23. September 2026 um 10:19)

  • mbo77
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    • 23. September 2026 um 10:21
    • #689

    Finanzielle Mittel gab es wie Sand am Meer. Nahezu 0% Zinspolitik.

    Das hat der Wettbewerb komplett alleine verbockt. Trotz Mondpreisen und mittlerweile 1 Mio Kunden schlitterte DG haarscharf an der Insolvenz vorbei. Und Vodafone hat alle Möglichkeiten der Welt mit einem unregulierten Kabelnetz.

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  • BlackMage2
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    • 23. September 2026 um 10:31
    • #690

    jain, O2 hat ja auch ein Kabelnetz, aber das bildet ja auch nur einen unbedeutend kleinen Teil des Gesamtnetzes ab. bzw. die mieten sich nur bei einigen ehemaligen Kabel-Deutschland- und Unitymedia-Netzen ein.

  • NCC
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    • 23. September 2026 um 10:45
    • #691

    BlackMage2

    Gibt es eigentlich auch mal etwas positives von Dir oder immer nur, wie schlecht und teuer alles ist?

  • mbo77
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    • 23. September 2026 um 10:47
    • #692
    Zitat von BlackMage2

    jain, O2 hat ja auch ein Kabelnetz, aber das bildet ja auch nur einen unbedeutend kleinen Teil des Gesamtnetzes ab. bzw. die mieten sich nur bei einigen ehemaligen Kabel-Deutschland- und Unitymedia-Netzen ein.

    Nebelkerze. Ein riesiges Kabelnetz ist de facto nicht reguliert. Und trotzdem schafft es Vodafone, Kunden zu verlieren.

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  • BlackMage2
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    • 23. September 2026 um 11:01
    • #693
    Zitat von mbo77

    Nebelkerze. Ein riesiges Kabelnetz ist de facto nicht reguliert. Und trotzdem schafft es Vodafone, Kunden zu verlieren.

    dann kannst du mir bestimmt aus dem Handgreif die Gründe dafür nennen?

    ich probiers selber mal:

    • steigen auf Glasfaser um(wahrscheinlich wegen den Startrabatten, wie das in Zukunft aussieht muss man sehen)
    • wollen für das Zukunftsnetz gerüstet sein(aber das Netz nutzen sie auch nur wirklich solange die Preise mitspielen)


    Deswegen glaube ich auch nicht das das von Dauer sein wird, wenn sich nichts in der Preispolitik bei Glasfaser ändert.

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (23. September 2026 um 11:08)

  • Online
    pufferueberlauf
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    • 23. September 2026 um 11:03
    • #694
    Zitat von mbo77

    Und trotzdem schafft es Vodafone, Kunden zu verlieren.

    Die Telekom allerdings auch (und DSL verliert prozentual und absolut pro Jahr mehr Kunden als Kabel)... nun ja, irgendwo muessen die 50% TakeUp-Rate bei den homes connected ja herkommen, i.d.R. von den Bestandsnetzen.
    VF hat ca. 26.5% Marktanteil im Festnetz, bei ca. 3-4 grossen Anbietern im erwartbaren Rahmen, der Ausreisser ist mit 40.1% Marktanteil die Telekom (siehe VATM Marktanalyse 2026). Ein Grund warum die immer noch reguliert wird, und ein Zeichen, dass entweder die Regulierung nicht so funktioniert wie beabsichtigt, oder dass schlicht Marktversagen vorliegt.

  • BlackMage2
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    • 23. September 2026 um 11:10
    • #695
    Zitat von pufferueberlauf

    ..., dass entweder die Regulierung nicht so funktioniert wie beabsichtigt, oder dass schlicht Marktversagen vorliegt.

    warum nicht beides?

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  • BlackMage2
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    • 23. September 2026 um 11:16
    • #696
    Zitat von Funker

    Und wo sind denn die ganzen Gewerbekunden, die jetzt ganz dringend Glasfaser brauchen?

    Die Gewerbekunden die ganz dringend Glasfaser brauchten sind doch schon längst ins Ausland abgewandert oder wurden von der Insolvenz aufgefressen.

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    pufferueberlauf
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    • 23. September 2026 um 11:21
    • #697
    Zitat von BlackMage2

    warum nicht beides?

    Weil die sich gegenseitig ausschliessen, Ziel unserer Regulierung ist ein effizienter Markt (und da liegt per definitionem kein Marktversagen vor).

  • BlackMage2
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    • 23. September 2026 um 11:29
    • #698
    Zitat von pufferueberlauf

    Weil die sich gegenseitig ausschliessen, Ziel unserer Regulierung ist ein effizienter Markt (und da liegt per definitionem kein Marktversagen vor).

    Bei Strom fragt ja auch niemand nach „Premium-Strom mit niedrigerer Latenz“, solange der Strom zuverlässig aus der Steckdose kommt.

    Ich verstehe nicht wie du darauf kommst das die sich gegenseitig ausschließen?

    aber das ist ökonomischer Pragmatismus!

    man muss vernünftige Gründe liefern mehr Geld auszugeben(also um den Glasfaseranschluss zu buchen)

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  • Funker
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    • 23. September 2026 um 12:02
    • #699
    Zitat von BlackMage2

    Die Gewerbekunden die ganz dringend Glasfaser brauchten sind doch schon längst ins Ausland abgewandert oder wurden von der Insolvenz aufgefressen.

    Na dann nehmen wir doch mal beispielhaft ein paar Gewerbe, die gerade gut laufen. Sagen wir mal: Der Bauunternehmer braucht jetzt ganz dringend Glasfaser wofür...?

    Also die ganzen Unternehmen, die gerade die Speedpipes eingraben, sind das eigentlich selbst Kunden für "margenstarke" Glasfaser-Business-Anschlüsse? Wären die Kapitalanleger damit einverstanden, wenn all diese Unternehmen die typisch hiesigen Kosten mit dem typischen hiesigen Margenaufschlag auf die Tiefbaupreise umlegen würden?

    Oder darf es beim Tiefbau dann doch gerne das Billigste vom Billigsten sein aus dem fernen Osteuropa?

    Aber der Glasfaser-Kunde darf nicht wirtschaftlich denken? Der soll ja bitte die Rendite erwirtschaften.

    Zitat von BlackMage2

    man muss vernünftige Gründe liefern mehr Geld auszugeben(also um den Glasfaseranschluss zu buchen)

    Die ganzen Buben im Glasfasergeschäft nehmen sich da selbst ein bisschen zu wichtig.

  • BlackMage2
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    • 23. September 2026 um 12:10
    • #700
    Zitat von Funker

    Aber der Glasfaser-Kunde darf nicht wirtschaftlich denken? Der soll ja bitte die Rendite erwirtschaften.

    das ist es ja, es wurde davon ausgegangen das der Kunde die hohen Preise vorbehaltlos "frisst", aber falsch gedacht.


    Zitat von Funker

    Also die ganzen Unternehmen, die gerade die Speedpipes eingraben, sind das eigentlich selbst Kunden für "margenstarke" Glasfaser-Business-Anschlüsse? Wären die Kapitalanleger damit einverstanden, wenn all diese Unternehmen die typisch hiesigen Kosten mit dem typischen hiesigen Margenaufschlag auf die Tiefbaupreise umlegen würden?

    das ist ja die Preise wurden nicht richtig durchdacht..

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